DE3239348C2 - Futter für eine Fechtmaske - Google Patents
Futter für eine FechtmaskeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Futter für eine Fechtmaske. Her
kömmliche Masken weisen bereits eine Fütterung auf, die ei
nen Druck der Maske auf den Kopf, insbesondere auch die
Übertragung von zu harten Stößen, verhindern oder mildern
soll.
Bei einer Maske, die in ihren wesentlichen Teilen aus Kunst
stoff hergestellt wird, ist ein aufwendiges Werkzeug für die
Herstellung erforderlich. Würden nun, wie bei herkömmlichen
Fechtmasken aus Drahtgeflecht, insgesamt vier verschiedene
Größen von Fechtmasken entsprechend unterschiedlicher Kopf
größen der Fechter hergestellt, so würde ein Hersteller der
artiger Masken vier Formen benötigen. Aber auch bei herkömm
lichen Fechtmasken aus Drahtgeflecht besteht das Problem,
daß die Maske aufgrund individueller Größenabweichungen in
der Kopfform des Benutzers nicht in allen Fällen exakt paßt,
da nicht beliebig viele Zwischengrößen oder Masken mit be
sonderer Formgebung zur Verfügung stehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein einfach und preis
günstig herzustellendes Futter für eine Fechtmaske vorzu
stellen, das eine problemlose Anpassung des Sitzes der
Fechtmaske ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorge
sehen, daß das Futter einen aufblasbaren Hohlraum aufweist,
der über eine abschließbare Öffnung mit der Außenluft in
Verbindung steht. Hierdurch wird es ermöglicht, daß die
Maske nur in einer einzigen Größe hergestellt wird, nämlich
in der größten benötigten Größe, und daß der je nach Kopf
größe des Fechters unterschiedlich große Zwischenraum
zwischen Maske und Kopf durch unterschiedlich starkes Auf
blasen des Futters ausgeglichen wird und somit immer ein
fester Sitz der Maske gewährleistet ist.
Es wird auch an
Ausführungsformen der Erfindung gedacht, bei denen das Fut
ter sich zwar nicht je nach Anforderungsfall unterschiedlich
stark aufblasen läßt, beispielsweise weil es aus wenig dehn
fähigem Material hergestellt ist, bei denen jedoch für
unterschiedliche Kopfgrößen unterschiedliche Futter vorge
sehen sind. Derartige Futter lassen sich aus Kunststoff-
Folie sehr leicht herstellen. Derartige Futter können auch
für herkömmliche Fechtmasken mit Drahtgeflecht verwendet
werden. Sie vereinfachen in diesem Fall die sonst kostenauf
wendige Herstellung der herkömmlichen, nur eine Polsterung
bezweckenden Fütterung, da das erfindungsgemäße Futter nur
noch in der Maske befestigt werden muß.
Der Fechter kann, nachdem er die mit dem Futter ausgekleide
te Maske aufgesetzt hat, über einen kleinen Kunststoff
schlauch das Futter aufblasen.
Vorzugsweise ist die Öffnung
des Futters durch ein Rückschlagventil verschlossen, so daß
keine besondere Manipulation zum Verschließen erforderlich
ist.
Das Futter kann auch eine an die Innenform des Hinterteils
der Maske angepaßte Gestalt aufweisen.
Vorzugsweise weist das Futter durchgehende Perforationen auf, um
eine Transpiration des Fechters im Bereich der Berührungs
fläche des Kopfes mit dem Futter zu ermöglichen.
Bei Ausführungsformen der Erfindung sind am Futter und an
der Maske Vorrichtungen zum lösbaren Verbinden des Futters
mit der Maske vorgesehen. Es kann sich hierbei insbesondere
um Klemmvorrichtungen oder um Vorsprünge am einen Teil han
deln, die in eine Aussparung des anderen Teils eingreifen.
Auch eine leicht lösbare Klebeverbindung mittels eines ge
eigneten Klebers ist möglich. Es versteht sich, daß es auch
möglich ist, das Futter unlösbar mit der Maske zu verbinden.
Auch eine Anwendung des Futters erscheint nicht unmöglich,
bei der dieses mit der Maske nicht besonders verbunden wird,
sondern die Verbindung zwischen Kopf, Futter und Maske
lediglich durch das Aufblasen des Futters bewirkt wird.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Fechtmaske, in die
ein erfindungsgemäßes Futter eingesetzt ist,
Fig. 2 ein aufblasbares Futter in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Futter nach Fig. 2
entsprechend der Linie V-V.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein aufblasbares Futter 41 und seine
Anordnung in einer Fechtmaske 1 gezeigt. Das Futter 41 be
steht aus Weich-PVC-Folie, und es sind zwei Folienabschnitte
42 und 45, die an der Außenseite bzw. Innenseite des Futters
41 angeordnet sind, durch Verschweißen an ihren Rändern
dicht miteinander verbunden. Die Folien 43 und 45 weisen
durchgehende Perforationen 47 auf, die das Transpirieren des
Fechters in dem Bereich, in dem das Futter an seinem Kopf
anliegt, erleichtern soll. Auch im Bereich der Ränder dieser
Perforationen 47 sind die Folien 43 und 45 dicht miteinander
verschweißt. Ein als Kugelventil ausgebildetes Rückschlag
ventil 50 ist in einem Bereich angeordnet, der in der Dar
stellung der Fig. 2 dann, wenn der Fechter die Maske ausge
setzt hat, etwa im Bereich hinter dessen rechten Ohr liegt.
Der Fechter kann an das Ventil 50 einen Kunststoffschlauch
ansetzen und über diesen mit seinem Mund das Futter auf
blasen, und bei Bedarf das Ventil öffnen um die Luft aus dem
Futter wieder abzulassen.
Das Futter 41 ist im hinteren Bereich der Maske 1 etwa in
der Fig. 1 sichtbaren Lage mit der Maske 1 lösbar verbunden.
Im Ausführungsbeispiel ist das Futter 41 am Hinterteil der
Maske mit einem druckempfindlichen Kleber befestigt, der es
gestattet, bei Aufbringung nicht allzu großer Zugkräfte das
Futter von der Maske zu lösen.
Das Futter 41 ermöglicht es, daß ein und dieselbe Masken
größe von Fechtern mit unterschiedlicher Kopfgröße verwendet
werden kann, weil der unterschiedlich große Zwischenraum
zwischen der Innenseite der Maske insbesondere in derem
Hinterteil und dem Kopf des Fechters durch unterschiedlich
starkes Aufblasen des Futters 41 ausgeglichen werden kann.
Das Futter 41 weist in seinem unteren Bereich einen Ab
schnitt 49 auf, der bei angelegter Maske sich über das Kinn
des Fechters zieht und dadurch einen festen Sitz des Futters
41 am Kopf unterstützt. Im übrigen liegt das Futter quer
über der Schädeldecke des Fechters und verläuft von dort
beidseits des Kopfes nach unten.
Claims (6)
1. Futter für eine Fechtmaske, dadurch gekennzeichnet, daß
das Futter (41) einen aufblasbaren Hohlraum aufweist,
der über eine abschließbare Öffnung mit der Außenluft in
Verbindung steht.
2. Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnung durch ein Rückschlagventil (50) verschlossen
ist.
3. Futter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Futter (41) ein an die Innenform des Hinterteils
der Maske angepaßte Gestalt hat.
4. Futter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß es durchgehende Perforationen (47)
aufweist.
5. Futter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Futter und die Maske
Vorrichtungen zum lösbaren Verbinden des Futters mit der
Maske aufweisen.
6. Futter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Futter in dem Hinterteil der
Maske befestigt ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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1982
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Also Published As
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