DE323698C - Selbsttragender Luftfahrzeugkoerper - Google Patents

Selbsttragender Luftfahrzeugkoerper

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DE323698C
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DE1914323698D
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ERNST BIELEFELD
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Selbsttragender Luftfahrzeugkörper: Bei den meisten gebräuchlichen Luftfahrzeugen wird der Bezug der Flügel, des Rumpfes o. dgl. nicht mit zur Festigkeit des ganzen Gebildes herangezogen, weil die Deckplatten oder der Ballonstoff nicht die nötige Festigkeit haben und bei stärkeren Beanspruchungen ihre -Form verlieren. Flugzeugrümpfe u. dgl. aus Sperrholz, Kunststoffen oder Xfetallplatten werden verhältnismäßig schwer, da die Platten für die anzubringende Verbindung der Platten untereinander eine größere Wandstärke haben müssen.
  • Gegenstand der Erfindung sind hohle Tragkörper für Luftfahrzeuge (Flugzeugflügel, Bootsrumpf, Ballonkörper, Luftschraube u. dgl.), deren Wände aus Rippenplatten zusammengesetzt sind, die aus einer außen liegenden dünnen Haut (etwa o,o5 bis o,2 mm) bestehen und durch beliebig verlaufende, beispielsweise sich kreuzende parallele Rippen von ungefähr der Stärke, wie sie die bisher gebräuchlichen Platten besaßen (r bis 2o mm und mehr), die notwendige oder mehr als ausreichende Festigkeit gegen Zug; Druck und Formänderung erhalten. Die Ränder der Platten erhalten eine ausreichende Stärke, um eine haltbare, feste und starre Verbindung durch Nieten o. dgl. zu gewährleisten. Die einzelnen Rippenplatten werden mit ihren Rändern oder unter Verwendung von Verbindungsstreifen oder Profilen zu rohr- oder kastenartigen Körpern verbunden, welche ohne Versteifungsgerüst die notwendige Festigkeit besitzen. Als Baustoff kommt in Frage Stahlblech oder anderes Metall, Holz,Vulkanfiber, Zellon oder andere Kunststoffe.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. r zeigt einen Schnitt durch eine Rippenplatte, Fig. z dieselbe Platte in der Draufsicht vonunten und Fig.3 eine andere Ausführungsform der Versteifungen.
  • Fig. q. stellt den Aufbau eines Flugzeugflügels in der Draufsicht und Fig. 5 im Schnitt dar.
  • Fig_ 6 zeigt eine andere Anordnung der Platten, Fig. 7 eineu Schnitt durch die -Nabe eines Propellers und Fig.8 einen solchen durch den Propellerflügel. _ Der Baustoff, beispielsweise ein Stahlblech a von 3 mm Stärke, 300 mm Breite und a m Länge, wird z. B. auf einer magnetischen Aufspannvorrichtung durch Schleifen o. dgl. so bearbeitet, daß Ränder b und Rippen c von beliebigerBreite und der Stärke des ursprünglichen Bleches verbleiben. Die Ränder b dienen zum Verbinden der Platten mit Spanten, Streifen o. dgl., z. B. durch Nieten oder Löte. Das übrige Material wird weggearbeitet bis auf ein beliebiges Maß, beispielsweise o, r i mm. Es entstehen dadurch Vertiefungen e von beliebiger Gestalt. Die Materialstärke kann auch abgestuft «-erden, so daß Ränder und Rippen h, c (Fig. t und 2) von etwa 3 mm Stärke verbleiben, die Querrippen d nur eine Höhe von 1,5 mm besitzen und die verbleibende Wandstärke in den Vertiefungen e etwa o,i5 mm beträgt. Das ursprüngliche Material kann natürlich durch Pressen und Walzen vorgearbeitet 'werden. Kunststoffe, wie Ze11on u. dgl., können durch Pressen und Walzen in die gewünschte Form gebracht werden.
  • Dureh die Bearbeitung entsteht eine Platte mit einem System von Rändern und Rippen. Die Festigkeit und Formhaltung der Platten ist eine bedeutende. Bei 'Verwendung von Stahl oder anderem lIaterial kann trotz des hohen spezifischen Gewichts ein verhältnismäßig leichtes, dabei Sturm- und wetterfestes ' Luftfahrzeug hergestellt werden.. Bei der neuen Bauart wird eine größere `Festigkeit schon dadurch erzielt, daß Kerb- und Loch- ' Wirkungen, wie dieselben bei den üblichen Bauarten infolge sich kreuzender Spanten, Befestigungen an Holmen und Rippen vielfach nicht vermieden werden können, gar nicht auftreten. Die Fasern, welche am stärksten beansprucht werden,liegen an derAußen-Seite der Träger von rohrartigen Querschnitten und sind ungeschwächt.
  • Durch die unmittelbar oder mit Hilfe von Streifen, Profilen o. dgl. aneinander gesetzten Platten entstehen Rohrkörper oder Kastcn--träger von außerordentlich hoher Festigkeit bei geringem Gewicht. Das ganze Material ist in die Rippenplatte und damit Außenhaut des Luftfahrzeugkörpers gelegt. Der Körper kann mit hoher Festigkeit ausgeführt werden; das übliche Gerippe, Holme o. dgl., '.der-- bekannten Konstruktionen kann ganz verschwinden oder sehr stark vermindert werden. Bei Zerstörungen durch Geschoßtreffer treten daher nicht die Gefahren auf wie bei den jetzt üblichenBauarten. Wird beispielsweise bei der alten Bauart ein Hölm eines Flugzeugflügels durchschlagen, so bricht der Flügel meist zusammen. Bei der neuen Bauart ist dagegen ein solches Zusammenbrechen des Flügels nicht zu befürchten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Im' wesentlichen selbsttragender Luftfahrzeugkörper (Flugzeugflügel, Boots-und Ballonkörper, Luftschraube u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß,seine Wände aus Rippenplattem mit Rändern und sich kreuzenden Rippen bestehen, die entweder mit ihren Rändern oder mit Hilfe von Streifen o. dgl. miteinander verbunden werden können.
DE1914323698D 1914-05-24 1914-05-24 Selbsttragender Luftfahrzeugkoerper Expired DE323698C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458686A (en) * 1942-01-31 1949-01-11 North American Aviation Inc Extruded shape

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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