DE323640C - Auspuffgefaess fuer Flugzeugmotoren - Google Patents
Auspuffgefaess fuer FlugzeugmotorenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D33/00—Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for
- B64D33/04—Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for of exhaust outlets or jet pipes
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Description
- Auspuffgefäß für Flugzeugmotoren. Bei Flugzeugen wird der Auspuff bilsher allgemein so ausgebildet, daß dieAbgase durch RohreoderTöpfe oderbeides infolge ihreseigenen Überdrucks sowie durch den Kolben ins rreiebefördertwerden. HoherLuftwiderstand, starke Auspuffgeräusche oder ein _der Geräuschdämpfung entsprechender Kraftverlaust sind bekannte Übelstände dieser Einrichtung..
- Die Erfindung hilft jenen Nachteilen dadurch ab, daß das Auspuffgefäß in den Tragflächen des Flugzeuges angeordnet ist und daß die Auslaßöffnungen an der Oberfläche der Tragfläche, wo Unterdruck.herrscht, angeordnet sind. . Auf diese Weilse werden die Abgase in große, durch den Luftstrom ständig gekühlte und möglichst geringen Luftwiderstand bietende Kammern geleitet, wo sie expandieren und von wo sie ins Freie abgesaugt werden können.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
- Fig. r und a zeigen schematisch den Erfindungsgegenstand- in Seitenansicht.
- Fig. 3 und 4 zeigen schematisch den Erfindungsgegenstand als Baldachinmittelstück in Vorderansicht.
- Fig. 5 dient zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes in einer Ausführungsform als langgestreckte Gefäße innerhalb eines Tragflächenprofils in Seitenansicht.
- Gemäß der Ausführung nach Fig. z gelangen die Abgase durch ein oder mehrere Rohre a. unmittelbar in den Auspuffbehälter b. Da in der Umgebung der Auslaßöffnungen c während des Fluges Unterdruck herrscht, so werden die Abgase hier selbsttätig ins Freie abgesaugt. Die Auspuffbehälter können auch noch mit weiteren kleinen Zusatzöffnungen,. z. B. in der N'äh'e von d; versehen sein. Ist der Abstrom bei c größer als die zuströmende Gasmenge bei a, so kann dann auch Frischluft von d nach c gesaugt beziehentlich durch den Überdruck der Unterseite gedrückt werden.
- In Fig. z ist das Auspuffgefäß mit einer Dämpfungssiebanlage g und mit Kühlrippen 1ä in Seitenansicht und in Fig. 3 in Vorderansicht dargestellt. Die Abgaise gelangen durch a in einen-Teil e des Auspuffbehälters, wo sie sich ausbreiten können. Von hier strömen sie dann über eine Siebanlage g nach f, von wo sie über c ins Freie abgesaugt werden können. Die .Siebanlage g kann beliebig ausgeastaltet sein. Zur Erzielung einer ausgiebigeren Abkühlung erscheint es zweckmäßig, die Durchgangsöffnungen so zu versetzen, da3 die Gase auf dem Wege von e nach f abwechselnd. an der oberen und unteren Wandung entlangstreichen müssen. Zur Erhöhung der Abkühlung können die Wandungen ganz oder teilweise mit Rippen h oder rippenartigen Erhebungen versehen sein. Zur Verminderung einer unmittelbaren Wärmeübertragung durch die heißen Abgase auf die übrigen Flugzeugteile kann die gesamte Anlage doppelwandig mit Luft- oder 1Vlasseisolation ausgeführt werden, oder es kann entsprechend der Zeichnung an den Berührungsstellen ein Luftraum i eingeschaltet werden. Geeignete Öffnungen in den äußeren Wandungen können zur Zuführung von kalter Luft in den Isolationsraum sorgen. Es soll hierbei noch erwähnt werden, daß die Siebanlagen g außerdem zu Trag- oder sonstigen baulichen Zwecken benutzt werden können.
- In Fig. q. ist der Einbau eines besonderen Sammelbehälters h veranschaulicht. Die Gestalt des Behälterfis k ist in der Flugrichtung zweckmäßig tropfenförmig, wobei die Austrittsöffnungen c aber auch auf k angebracht sein können.
- In Fig. 5 ist der Erfindungsgegenstand endlich innerhalb desselben Tragflächenaufbaues in mehrteiliger Ausführung; hier z. B. als drei langgestreckte Gefäße, veranschaulicht. Die Räume z erstrecken sich in Richtung der Holme und können gleichzeitig auch als Tragflächenholme ausgebildet - beziehentlicli innerhalb dieser angebracht sein.
- Es soll noch erwähnt werden, daß das Absaugen der Abgase durch den Unterdruck oberhalb einer bewegten Tragfläche sich bis zu den Motorzylindern erstrecken kann.
Claims (1)
- ,k ATENT-ANSpRüCHE: r. Auspuffgefäß für Flugzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, d'aß das Auspuffgefäß in den Tragflächen des Flugzeuges angeordnet ist. a. Auspuffgefäß nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnungen des Auspuffgefäßes an der Oberfl'ä'che der Tragflächen, wo ein Unterdruck herrscht, angeordnet sind. 3. Auspuffgefäß nach Anspruch i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß das Auspuffgefäß die Form einer Tragfläche besitzt und diese ganz oder teilweise ersetzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323640T | 1918-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323640C true DE323640C (de) | 1920-07-31 |
Family
ID=6174687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918323640D Expired DE323640C (de) | 1918-04-09 | 1918-04-09 | Auspuffgefaess fuer Flugzeugmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323640C (de) |
-
1918
- 1918-04-09 DE DE1918323640D patent/DE323640C/de not_active Expired
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