DE32312C - Apparat zur Entschlämmung und Klärung der Kohlentrüben - Google Patents

Apparat zur Entschlämmung und Klärung der Kohlentrüben

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DE32312C
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Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
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Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0012Settling tanks making use of filters, e.g. by floating layers of particulate material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/2427The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1884 ab.
Die Schlämme, insbesondere Kohlenschlämme, werden mittelst Pumpe in die mit besonderem Vertheiler versehene Rinne α ausgeschüttet, und treten die feinen Trüben im-Innern des Apparates bei b b durch gelochte Bleche auf dem ganzen Umfang ein, wohingegen die schweren Partikelchen sich in der Austragespitze rasch niederschlagen.
Die in der Trübe suspendirten feinen Partikelchen steigen zum Theil bis unter das Kiesbett c und fallen, sobald sich mehrere feine Krümchen zusammengeklobt haben, nach unten.
Die im Apparat infolge leichter Strömungen sich ausscheidenden Schlämme fallen nach unten in die konischen Spitzen und werden nun durch den Hahn d, welcher eine ganz glatte Durchgangsöffnung haben mufs, in die auswechselbare Düse e, deren Lochung man in der kürzesten Zeit der zu wünschenden Consistenz sowie den Druckverhältnissen anpassen kann, continuirlich in einen Behälter, ausgetragen.
Nach den bis jetzt gemachten Beobachtungen an Versuchsapparaten hat die hierfür besonders construirte Austragdüse den Vortheil, dafs man, wenn aus Unachtsamkeit gröfsere Stücke in den Apparat hineinkommen sollten, wodurch Verstopfungen entstehen, diese Stücke stets in der Düse vorfindet. Man schliefst in solchen Fällen den Hahn zu, schraubt die Düse ab, entfernt das Stück und-setzt dann den Apparat in der allerkürzesten Zeit wieder in Betrieb.
Seit langen Jahren verursachen namentlich die Kohlenschlämme, welche bei den Feinkornwäschen der Kohlenzechen in Spitzkasten-Schneckensümpfen -niedergeschlagen werden, aufserordentlich viel Unannehmlichkeiten, indem sich erstens, wenn Letten in den Kohlen enthalten sind, die Transportschnecken in den Sümpfen festsetzen, und aufserdem für die Kohlentrüben, welche aus den Niederschlagsümpfen abfliefsen, stets eine Anzahl ca. 1 500 mm hoher Sümpfe über Tage zum langsamen Niederschlagen der in den Trüben suspendirten Kohlen angelegt werden müssen.
Diese in den Tagessümpfen angesammelten Schlämme mufsten bislang, nachdem solche sich einige Tage niedergeschlagen hatten, mittelst Handarbeit ausgehoben werden.
Mit unserem verhältnifsmäfsig hohen Apparat haben wir es nun nach langen Versuchen fertig gebracht, nicht allein die feinen Kohlenschlämme für die Koksfabrikation ebensogut wie die beste Feinkohle nutzbar zu machen, sondern auch die Waschwässer während des Rundlaufes in der Wäsche derartig zu klären, dafs solche continuirlich zum Waschen der Kohle benutzt werden können.
Angenommen, man hätte einen Apparat von 100 cbm Inhalt, womit man in 10 Stunden bei 7000 mm Höhe ca. 50 Tonnen consistente Schlämme austragen würde, so genügt eine Austragöffnung in der Düse von 1 5 bis 20 mm; man hat dann nur die Düsen mit verschiedenen Lochgröfsen zu versuchen, um die gewünschte Consistenz infolge hohen Wasserdruckes zu bekommen.
Die Durchgangsöffnung des Hahnes würde ca. 80 mm, die aufgeschraubte Düse im gröfsten Durchmesser ca. 120 mm, schräg zulaufend im kleinsten Durchmesser ca. 18 mm Durchmesser " haben, und finden sich dann alle
gröfseren Stücke, welche die Hahnöffnung passiren können, in der Düse vor.
Die noch mit Letten u. s. w. geschwängerten dünnen Schlämme werden durch die Druckhöhe des Einlaufe durch das Kiesbett c, welches . auf gelochten Blechen gelagert ist und unten gröbere, oben feinere Kiesschichten hat, durchgedrückt, und tritt dann das geklärte Wasser in die über dem Kiesbett gelagerte Rinne / zum Abfliefsen ein.
Nach beendeter Arbeitsschicht stellt man die Pumpe ab, läfst den Wasserspiegel um ι bis 3 m sinken und reinigt das Kiesbett mittelst Bespritzens mit reinem Wasser von den abgesetzten Trüben, welche sich dann des Nachts im Apparat niederschlagen und besonders abgeführt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Klärung von Trüben, bestehend aus der Verbindung eines Behälters mit einer ringförmigen, mit regulirbaren Schlitzen versehenen Einflufsrinne a, einem inneren Cylinder, dessen unterer konischer Theil b durchlocht ist, einem im Innern des Behälters angebrachten horizontalen Filter c und den an einer oder mehreren Austragespitzen befindlichen Hähnen d mit glattem Durchgang und auswechselbaren Düsen e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32312D Apparat zur Entschlämmung und Klärung der Kohlentrüben Expired - Lifetime DE32312C (de)

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