DE3225459C2 - Anordnung zum Regeln der Kraftübertragung eines vierradgetriebenen Fahrzeugs - Google Patents
Anordnung zum Regeln der Kraftübertragung eines vierradgetriebenen FahrzeugsInfo
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Abstract
Bei einer Anordnung für ein vierradgetriebenes Fahrzeug zum automatischen Schalten der Kraftübertragungsanordnung des Motors des Fahrzeugs vom Zweiradantrieb in den Vierradantrieb entsprechend dem Straßenflächenzustand und dem Fahrzustand sind ein Getriebe zum Übertragen der Kraft des Motors auf zwei Hauptantriebsräder und eine Kupplung zum Übertragen der Kraft des Motors auf zwei andere Antriebsräder als die Hauptantriebsräder vorgesehen. Geschwindigkeitsfühler erzeugen Ausgangssignale in Abhängigkeit der Geschwindigkeiten der vier Räder. Ein Steuerwinkelfühler erzeugt ein Ausgangssignal in Abhängigkeit des Steuerungswinkels. Rechenschaltungen berechnen ein tatsächliches Rutschmaß aus den Ausgangssignalen der Geschwindigkeitsfühler und berechnen ein theoretisches Rutsch maß aus dem Ausgangssignal des Steuerwinkelfühlers. Ein Vergleichskreis vergleicht das tatsächliche Rutsch maß und das theoretische Rutschmaß und erzeugt ein Ausgangssignal für eine eingestellte Zeit, wenn die Differenz zwischen beiden Rutschmaßen einen vorbestimmten Pegel übersteigt. Das Ausgangssignal betätigt die Kupplung für deren Einrücken zum Herstellen des Vierradantriebssystems.
Description
40
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für ein vierradangetriebenes
Fahrzeug zum automatischen Schalten der Übertragungsanordnung des Fahrzeugs vom Zweiradantriebssystem zum Vierradantriebssystem
oder umgekehrt entsprechend den Fahrbedingungen.
Bei einem bekannten vierradangetriebenen Fahrzeug wird eine Kraftübertragungsanordnung für den Zweiradantrieb
wahlweise in ein Vierradantriebssystem umgeschaltet, indem eine Kupplung eingerückt wird, die
manuell durch einen Wähihebel betätigt wird. so
Ein solches vierradgetriebenes Fahrzeug wird vorzugsweise mit dem Zweiradantriebssystem auf gepflasterten
trockenen Flächen gefahren. Wenn alle vier Räder auf einer solchen trockenen Fläche angetrieben
werden, entsteht Reifenabrieb wegen der geringen Differenzen der wirksamen Raddurchmesser, die durch unvermeidbare
Differenzen des Reifendrucks, der Profilabnutzung und Laständerungen verursacht werden.
Dies führt zu einem Anstieg der Reifenabnutzung und des Brennstoffverbrauchs und zur Erzeugung von
Schwingungen des Fahrzeugkörpers und zu Geräuschen. Wenn darüber hinaus das Fahrzeug Kurven
nimmt, tritt eine Bremserscheinung, »Engeckenbremsen« (tight corner braking) genannt, an einer scharfen
Ecke auf. Dies wird dadurch verursacht, daß die Vorderräder einen Bogen mit größerem Radius als die Hinterräder
durchlaufen und deshalb dazu tendieren, sich schneller als die Hinterräder zu drehen.
Wenn andererseits das Fahrzeug auf schlüpfriger oder eisiger oder schneebedeckter Straße im Zweiradantrieb
fährt, vergrößert sich das Rutschmaß jedes Rads wegen der Abnahme der Zugkraft jedes Antriebsreifens
und des Anstiegs der Fahrtreibung auf verschneiter Straße. Deshalb treten eine Vergrößerung des Brennstoffverbrauchs
und eine Verringerung der Antriebsfähigkeit und der Bremsleistung auf.
Bekannt ist ein Fahrzeug, bei dem der Vierradantrieb hergestellt wird, wenn die Differenz zwischen zwei
Rutschmaßen einen vorbestimmten Wert übersteigt (JP-Abstract zu JP 55-148622-A). Wenn das bekannte
Fahrzeug eine Kurve fährt und die Differenz den vorbestimmten Wert übersteigt, wird das Fahrzeug durch die
vier Räder angetrieben, was ein »Engeckenbremsen« verursacht, was schließlich zum Anhalten des Fahrzeugs
führt
Des weiteren ist ein Fahrzeug bekannt, bei dem eine Vierradantriebskupplung ausrückt, um die Übertragungsanordnung
vom Vierradantrieb in den Zweiradantrieb umzuschalten, wenn der Steuerwinkel größer als
ein vorbestimmter Wert ist (JP-Abstract zu JP 54-20530). Bei diesem bekannten Fahrzeug wird der
Vierradantrieb in den Zweiradantrieb umgeschaltet, auch wenn die Räder auf glatter Straße während des
Fahrens einer Kurve rutschen. Dies kann zu einer gefährlichen Situation führen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zum Regeln der Kraftübertragung eines vierradgetriebenen
Fahrzeugs zu schaffen, die das Rutschen der Räder auf glatter Straße und das Engeckenbremsen
verhindert.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1. Eine Weiterbildung der Erfindung ist im
Unteranspruch angegeben.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird beim Rutschen der Räder auf glatter Straße der Vierradantrieb
hergestellt, auch wenn der Steuerwinkel groß ist, d.h. wenn das theoretische Rutsc!*maß hoch ist Dadurch
kann das Fahrzeug auf glatter Straße sicher gefahren werden.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben, in der sind
F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Anordnung der Erfindung,
F i g. 2 eine Darstellung zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung,
F i g. 3 ein Querschnitt einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig.4 ein Blockschaltbild einer Regelschaltung für
die Anordnung der Erfindung,
Fig.5A und 5B ein Schaltbild eines Beispiels der Schaltung der F i g. 4 und
F i g. 6 Darstellungen von Wellenformen an verschiedenen Stellen der Schaltung der F i g. 5A und 5B.
In F i g. 1 bezeichnet 1 einen auf einem Fahrzeug angebrachten Verbrennungsmotor. Die Kurbelwelle des
Motors ist mit einer Eingangswelle eines Getriebes 2 über eine mechanische Kupplung verbunden, die wiederum
mit einer Vorderradenduntersetzungsvorrichtung 3 verbunden ist, die mit den Vorderachsen 5a und
5b verbunden ist. Die Kraft des Motors 1 wird somit auf die Vorderräder 4a und 4b des Fahrzeugs über das Getriebe
2, die Enduntersetzungsvorrichtung 3 und die Vorderachsen 5a und 5b zum Herstellen des Vorderradantriebssystems
übertragen. Das Getriebe 2 ist mit einer Übertragungsvorrichtung 6 für das Hinterradantriebssystem
versehen. Die Übertragungsvorrichtung 6 hat
Deshalb gilt
1 -
1-
eine Übertragungskupplung 7, die arbeitet, um den Ausgang
des Getriebes 2 mit der Kardanwelle 8 zu koppeln. Die Kardanwelle 8 ist mit den Hinterrädern 10a und 106
über eine Hinterradenduntersetzungsvorrichtung 9 und die Hinterachsen llaund 116verbunden.
Geschwindigkeitsfühler 12a und 126 sind an den Vorderachsen 5a und 50 vorgesehen, um jeweils die Geschwindigkeiten
der Vorderräder 4a und 46 zu messen. Geschwindigkeitsfühler 13a und 136 sind an den Hinterachsen
11a und 1 i 6 zum Messen der Geschwindigkeiten
der Hinterräder 10a und 106 vorgesehen. Ein Steuerwinkelfühler
16 ist an einem Steuergetriebegehäuse 15 angebracht, das wirksam mit einem Steuerrad 14 zum
Messen des Steuerwinkels verbunden ist. Ein Handschalter 17 ist im Fahrgastraum für das Einrücken der
Übertragungskupplung 7 für die manuelle Umschaltung des Vierradantriebssystems vorgesehen.
Das Prinzip der Erfindung wird nachfolgend unter = 1 - ■
Bezugnahme auf die F i g. 1 und 2 beschrieben.
Ein tatsächliches Rutschmaß η in bezug auf die Vorderräder
und die Hinterräder wird wie folgt berechnet:
Nf=(NfR+NFL)I2
Nr = (Nrr + Nrl)/2
η= 1 -(NfINr),
| r | - Θ + | r+T | Θ |
| R | R | ||
| n |
2r+T '
1 -■
2r+T
worin X= r/t und A = L/Tsind.
Der Wert A wird durch die Ausgestaltung des Fahrzeugkörpers
bestimmt und X wird durch den Drehradius bestimmt Das theoretische Rutschmaß τ/ ist deshalb
eine Funktion von Xund wird ausgedrückt als
worin /v>r die Geschwindigkeit des vorderen rechten
Rads, Nfl die Geschwindigkeit des vorderen linken Rads, Nrr und Nrl die Geschwindigkeiten des rechten
und linken hinteren Rads und Nfund Nr Durchschnittsgeschwindigkeiten
sind.
Die Radgeschwindigkeiten Nfr, Nfl Nrr, Nrl werden durch die Geschwindigkeitsfühler 12a, 126,13a und 136
erhalten. Das tatsächliche Rutschmaß η kann deshalb aus den Ausgangssignalen der Geschwindigkeitsfühler
berechnet werden. Das von den Signalen der Geschwindigkeitsfühler erhaltene Rutschmaß enthält jedoch das
Rutschen an einer Ecke. Wenn demgemäß das Zweiradantriebssystem in das Vierradantriebssystem umgeschaltet
wird, 'wenn der tatsächliche Rutschzustand festgestellt
wird, kann das Rutschen des Fahrzeugs verhindert werden. Der Vierradantrieb an scharfen Ecken
muß jedoch verhindert werden, auch wenn das Rutschen festgestellt wird, um ein Engeckenbremsen zu
verhindern. Deshalb muß das theoretische Rutschmaß an Ecken vorausberechnet v/erden.
Gemäß Fi g. 2 ist rder innere Drehradius des Hinterrads
a, sind η und n die Drehradien der Vorderräder 4a
und 46, ist T die Radentfernung und ist L der Achsabstand. Unter der Annahm?..daß die beiden Entfernungen
der Vorder- und Hinterräder gleich sind und alle Räder gleichen wirksamen Radius aufweisen, gilt
r, =
(2)
(n IR) 6
((r+TVR) 6
(r/R) θ,
worin R der effektive Radradius, ωη, wn., (urr, und wrl
die Winkelgeschwindigkeiten jeweils der Vorder- und Hinterräder sind und β die Winkelgeschwindigkeit des
sich drehenden Fahrzeugs ist.
Das theoretische Rutschmaß r/ wird demgemäß aus folgender Gleichung errechnet:
■rf = (ü)r—
I —(oj/Imr) .
Der Drehradius r ist andererseits eine Funktion des Steuerwinkels λ, was mit r= f(x) ausgedrückt wird. Das
theoretische Rutschmaß rf kann deshalb durch Bestimmen des Steuerwinkels vorausberechnet werden.
In F i g. 3 bezeichnet 2' ein automatisches Getriebe, das einen Drehmomentwandler 21, der in Wirkungsverbindung
mit der Kurbelwelle 20 des Motors steht, eine automatische Getriebevorrichtung A und eine Endunlersetzungsvorrichtung
3, die zwischen der automatischen Getriebevorrichtung A und dem Drehmomentwandler
21 angeordnet ist, enthält.
Der Drehmomentwandler 21 enthält ein Pumpenrad 21a und eine Turbine 216. Das Pumpenrad 21a steht in
direkter Verbindung mit der Motorkurbelwelle 20 über eine Antriebsplatte 21c. Eine Turbinenwelle 22 erstreckt
sich von der Turbine 216 zu der automatischen Getriebevorrichtung A.
Die automatische Getriebevorrichtung A enthält ein
Planetenzahnrad 23, Kupplungen 24 und 25, eine Einwegkupplung
26, eine Bremse 27 und ein Bremsband 28.
Die Ausgangsleistung der automatischen Getriebevorrichtung wird auf eine Ausgangswelle 30 übertragen,
auf der ein Zahnrad 31a fest angeordnet ist und die wiederum mit einem Zahnrad 31 in Eingriff ist. Das
Zahnrad 31 ist einstückig mit einem Antriebsritzel 32 der Enuuiitersetzungsvorrichtung 3 für die Vorderräder
ausgebildet. Das Antriebsritzel 31 ist mit einer Übertragungsantriebswelle
33 verbunden, die sich nach hinten erstreckt und die mit einem ersten Übertragungszahnrad
34 der Übertragungsvorrichtung 6 verbunden ist. Das erste Übertraglingszahnrad 34 ist mit einer hydrau-
lischen Kupplung 7 über ein zweites Übertragungszahnrad 34a verbunden, Die hydraulische Kupplung 7 ist
dafür bestimmt, durch Drucköl eingerückt zu warden. Das Abtriebsorgan der hydraulischen Kupplung 7 ist
mit der Kardanwelle 8 über eine Hinterantriebswelle 35 zum Antreiben der Hinterräder verbunden.
Das Druckölregelsystem enthält ein elektromagnetisches
Umschaltventil 40. Das Ventil 40 enthält einen Schieber 41, der mit einem Stab 43 in einem Elektroma-
gnet 42 verbunden ist, eine Feder 44, um den Schieber nach rechts vorzuspannen, eine Einlaßöffnung 45, eine
Auslaßöffnung 48 und eine Abflußöffnung 50. Die Einlaßöffnung 45 steht mit einer ölpumpe 47 in der automatischen
Getriebevorrichtung A über einer Kanal 46 in Verbindung und die Auslaßöffnung 48 steht mit der
hydraulischen Kupplung 7 für deren Einrücken in Verbindung. Die ölpumpe 47 ist mit der Turbine 216 durch
eine ölpumpenantriebswelle 62 verbunden, die sich in
der Turbinenwelle 22 erstreckt.
Im entregten Zustand des Elektromangets 42, bei dem es sich um den dargestellten Zustand handelt, ist die
Einlaßöffnung 45 geschlossen und steht die Auslaßöffnung 48 in Verbindung mit der Abflußöffnung 50. Die
hydraulische Kupplung 7 ist somit ausgerückt. Wenn der Elektromagnet 42 erregt wird, wird der Schieber 41
durch den Stab 43 nach links verschoben, so daß die Abflußöffnung 50 geschlossen wird und die Einlaßöffnung
45 in Verbindung mit der Auslaböffnung 48 kommt, um die hydraulische Kupplung 7 einzurücken.
Gemäß Fig.4 werden die Geschwindigkeitssignale
Nfr und Nfl von den Geschwindigkeitsfühlern 12a und
126 der Vorderräder an einen Addierer 53 über einen Addierer 51 und einen Inverter 52 zum Summieren der
Geschwindigkeitssignale angelegt. Geschwindigkeitssignale Nur und Nrl von den Geschwindigkeitsfühlern
13a und 136 der Hinterräder werden an den Addierer 53 über einen Addierer 54 zum Addieren der Geschwindigkeitssignale
angelegt. Ausgangssignale der Addierer 53 und 54 werden an einen Dividierkreis 55 angelegt, in
dem eines der Signale durch das andere dividiert wird, so daß das tatsächliche Rutschmaß η berechnet wird.
Das von dem Steuerungswinkel α aus dem Steuerwinkelfühler
16 abhängige Signal wird des weiteren an eine Rechenschaltung 56 angelegt. In der Rechenschaltung
56 sind die oben beschriebenen Daten bezüglich Radentfernung Tund Achsabstand L gespeichert, so daß die
Berechnung der oben beschriebenen Gleichung ausgeführt wird, um das theoretische Rutschmaß if zu berechnen.
Das theoretische Rutschmaß rf wird an einen Addierer 58 über einen Inverter 57 angelegt und das
tatsächliche Ruschmaß η wird auch an den Addierer 58 angelegt, in dem η—ff berechnet wird. Das Ausgangssignal
des Addierers 58 wird an einen Komparator 59 zum Vergleichen mit einer Normalspannung von einem Normalspannungsgenerator
60 angelegt, so daß der Komparator 59 ein Ausgangssignal erzeugt, das den Fahrzustand
des Fahrzeugs und den Zustand der befahrenen Straßenfläche darstellt. Der Ausgang des Komparators
59 ist mit einem Zeitgeber 61 verbunden, so daß der Zeitgeber ein Ausgangssignal für eine eingestellte Zeit
erzeugt. Der Ausgang des Zeitgebers ist mit dem Elektromagnet 42 zu dessen Erregen verbunden. Der Handschalter
17 ist mit dem Elektromagnet 42 zum manuellen Schließen des Kreises des Elektromagnets verbunden.
Im Betrieb werden die Geschwindigkeiten der Vorder- und Hinterräder durch die Geschwindigkeitsfühler
12a, 126, 13a und 13Z? gemessen und der Steuerwinkel
wird durch den Steuerwinkelfühler 16 gemessen, so daß das tatsächliche Rutschmaß η und das theoretische
Rutschmaß rf berechnet werden und der Straßenflächenzustand
und der Fahrzustand bestimmt werden. Wenn das Rutschmaß η klein ist was beispielsweise
während des Fahrens auf einer gepflasterten trockenen Straße auftritt, oder wenn das theoretische Rutschmaß
rf groß ist, was während des Nehmens einer scharfen
Ecke auftritt, auch wenn eines der Räder rutscht erzeugt der Komparator 59 kein Ausgangssignal. Demgemäß
befindet sich der Elektromagnet 42 im entregten Zustand und Drucköl wird nicht der hydraulischen
Kupplung 7 zugeführt. Somit wird das Fahrzeug nur durch die Vorderräder angetrieben.
Wenn das Rutschmaß η einen vorbestimmten Pegel
übersteigt, erzeugt der Komparator 59 ein Ausgangssignal, um den Zeitgeber 61 zu betätigen. Der Zeitgeber
erzeugt ein Ausgangssignal zum Erregen des Elektromagnets für eine eingestellte Zeit. Drucköl wird auf diese
Weise der hydraulischen Kupplung 7 zugeführt, so daß die Kupplung eingerückt wird, um das Vierradantriebssystem
einzuschalten. Das Fahrzeug wird folglich durch vier Räder für die eingestellte Zeit des Zeitgebers
is angetrieben. Nach der eingestellten Zeit kehrt das Antriebssystem
in den Zweiradantrieb zurück. Zu dieser Zeit rutschen jedoch die Räder und das Rutschmaß ist
groß, so daß der Zeitgeber 61 das Ausgangssignal zum Wiederhersteiien des Vierradaniriebs erzeugt. Wenn
andererseits der Handschalter 17 geschlossen wird, wird der Elektromagnet 42 erregt, um das Vierradantriebssystem
einzuschalten.
Gemäß Fig.5A und 5B sind die Geschwindigkeitsfühler 12a bis 136 digitale Geschwindigkeitsfühler, von
denen jeder ein Zahnrad 63 und einen Abgreifer 64 aufweist. Die Ausgangssignale der Geschwindigkeitsfühler 12a und 126 werden an einen Vorderrad-Durchschnithgeschwindigkeitsmeßkreis
51a angelegt, und die Ausgangssignale der Geschwindigkeitsfühler 13a und 13b werden einem Hinterrad-Durchschnittsgeschwindigkeitsmeßkreis
54a zugeführt. Der Kreis 51a enthält einen Nullkreuzungskreis 65a, iS56, einen 8-Bit-Zähler
66a, 666, einen Verriegelungskreis 67a, 676 und den Addierer
51. Der Kreis 54a ist derselbe wie der Kreis 51a.
Ein Geschwindigkeitsmeßregelkreis 68 enthält einen Oszillator 70 und Gate-Kreis zum Erzeugen von Ausgangssignalen
A. C, D, £{F i g. 6) zum Regeln der Kreise
51a und 54a. Die Zähler 66a, 666 erzeugen somit ein Ausgangssignal F, siehe Fig.6. Die Ausgangssignale
der beiden Kreise 51a und 54a werden in dem Addierer 53 zum Erzeugen einer Differenz zwischen den Durchschnittsgeschwindigkeiten
der Vorder- und Hinterräder addiert. Die Ausgangssignale des Addierers 53 und des
Addierers 54 werden dem Dividierkreis 55 über D/A-Umsetzer 71 und 72 zugeführt. Der Dividierkreis 55
enthält logarithmische Verstärker 73, 74, 75 und einen Operationsverstärker 76. Die übrigen Teile entsprechen
denen in F i g. 4.
Obwohl das Vierradantriebssystem in der Anwendung bei einem automatischen Getriebe beschrieben
wurde, kann die Erfindung auch bei anderen Arten von Getriebesystemen angewendet werden, wie einem
Kraftübertragungssystem, das normalerweise die Hinterräder antreibt
Die Übertragungskupplung 7 kann des weiteren durch eine elektromagnetische Kupplung gebildet werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Anordnung zum Regeln der Kraftübertragung eines vierradgetriebenen Kraftfahrzeugs mit einem
Getriebe zum Übertragen der Kraft des Motors auf zwei Hauptantriebsräder, mit einer Kupplung zum
wahlweisen Obertragen der Kraft auf zwei andere Räder als die beiden Hauptantriebsräder, mit Drehzahlfühlern
zum Erzeugen von Ausgangssignalen in Abhängigkeit von den Drehzahlen der vier Räder,
mit einem Steuerwinkelfühler zum Erzeugen eines Ausgangssignals in Abhängigkeit von dem Steuerwinkel
und mit einer ersten Rechenschaltung zum Berechnen eines tatsächlichen Rutschmaßes aus den
Ausgangssignalen der Drehzahlfühler, gekennzeichnet durch eine zweite Rechenschaltung
(56) zum Berechnen eines theoretischen Rutschmaßes aus dem Ausgangssignal des Steuerwinkclfühlers,
durcfe sinen Vergleichskreis (59) zum Vergleichen
der [Differenz zwischen dem tatsächlichen
Rutschmaß und dem theoretischen Rutschmaß mit einer Normspannung, um ein Ausgangssignal zu erzeugen,
wenn die Differenz größer als die Normspannung ist, durch eine erste Schaltungseinrichtung
(61), die auf das Ausgangssignal des Vergleichskreises anspricht, um ein Ausgangssignal für eine vorbestimmte
Zeit zu erzeugen, und eine zweite Schaltungseinrichturfg,
die auf das Ausgangssignal der ersten Schaltungseinrichtung anspricht, um die Kupplung
für der«;ii Eingriff zu betätigen, wodurch die
Vierradantriebskraftübertragung hergestellt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Sdialtuogseinrichtung einen
Zeitgeber (61) zum Erzeugen eines Ausgangssignals für eine eingestellte Zeit enthält
Applications Claiming Priority (1)
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| JP56106648A JPS588434A (ja) | 1981-07-07 | 1981-07-07 | 4輪駆動車の切換制御装置 |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2104178B (de) |
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