DE322378C - Verfahren zum Befestigen eines Absatzlauffleckes aus einer duennen Gummiplatte und zwei mit letzterer verbundenen, sich gegenseitig zu einer Absatzflaeche ergaenzenden Gummi- und Lederteilen, von denen der Gummiteil die Trittstelle bildet und aufvulkanisiert ist - Google Patents
Verfahren zum Befestigen eines Absatzlauffleckes aus einer duennen Gummiplatte und zwei mit letzterer verbundenen, sich gegenseitig zu einer Absatzflaeche ergaenzenden Gummi- und Lederteilen, von denen der Gummiteil die Trittstelle bildet und aufvulkanisiert istInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C13/00—Wear-resisting attachments
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
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Description
- Verfahren zum Befestigen eines Absatzlauffleckes aus einer dünnen Gummiplatte und zwei mit letzterer verbundenen, sich gegenseitig zu einer Absatzfläche ergänzenden Gummi- und Lederteilen, von denen der Gummiteil die Trittstelle bildet und aufvulkanisiert ist. Es sind schon Absatzlaufflecke bekanntgeworden, bestehend aus einer dünnen Gummiplatte und zwei mit dieser verbundenen Leder- und Gummiteilen, welche sich gegenseitig zu einer Absatzfläche ergänzen. Derartige Laufflecke wurden bisher in der Weise amAbsatzstumpf angebracht, dä,ß dieGummiplatte auf diesem verleimt und außerdem durch Einschlägen von Nägeln in ihren Lederlauffleck befestigt wurde. Der aus Gummi bestehende Lauffleck dagegen war durch Aufvulkanisieren an der darunter befindlichen Kautschukplatte befestigt. Da aber das Einschlagen von Nägeln oder Stiften in Gummilaufflecke bekanntlich nicht angängig ist und vermieden wird, so hängt bei der bisherigen Befestigungsweise der Gummilaufteil nur durch die Verleiimung des unter ihm befindlichen Teiles der Gummiplatte mit dem Absatzleder zusammen.- Dieser schwache Zusammenhang reicht j edoch nicht hin, um den Gummilaufteil, welcher gerade am meisten der Beschädigung ausgesetzt ist, gegen Abreißen vom Absatzleder zu sichern. Es zeigt sich tatsächlich auch häufig, daß derart befestigte Laufflecke infolge von Stößen sich vom Absatzleder lösen.
- Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, welches es ermöglicht, derartige Absatzlaufflecke so am Absatzleder zu befestigen, daß auch ihr Gummilaufteil ebenso sicher und fest mit diesem zusammenhängt wie der Lederlauffleck und gegen Stöße vollkommen widerstandsfähig gemacht ist, ohne daß in die Gummilauffläche Nägel eingeschlagen werden müssen.
- Gemäß diesem Verfahren wird die dünne Gummiplatte zunächst am Absatzstumpf verleimt, sodann nach Auflegen des Lederlauffleckes mittels durch letzteren geschlagener Nägel aufgenägelt, worauf der hintere Teil der Gummiplatte vor dem Aufvulkanisieren des an den Lederlauffleck anstoßenden Gummifleckes durch mit ihren Köpfen versenkt liegende Nägel aufgenagelt wird.
- Auf der Zeichnung ist ein nach diesem Verfahren hergestellter Stiefelabsatz in einem mittleren Längsschnitt und in perspektivischer Ansicht dargestellt.
- Auf der Sohle i des Stiefels sind in bekannter Weise die ledernen Absatzflecken z angebracht, nachdem sie der Form des Absatzes entsprechend zugerichtet worden sind.
- Auf dem obersten dieser Flecken :2 wird die dünne Kautschukplatte 3 verleimt, welche auf ihrer Oberfläche in geringem- Abstande vom Rande mit einem schmalen Leinwandstreifen besetzt ist. Der vordere Teil der Kautschukplatte 3 wird zusammen mit dem Lederfleck 5 mit den Absatzflecken :2 fest vernagelt. Dieser Lederfleck kann q.1/2 mm stark sein. Die hintere Hälfte der Kautschukplatte 3 wird mit längs des obengenannten Leinwandstreifens angeordneten Zwecken 6 auf dem obersten Lederfleck 2 des Absatzes befestigt, sodann wird auf ihr der Kautschuklauffleck q. aufvulkanisiert, welcher aus einzelnen, durchVulkanisieren vereinigtenKautschukplatten bestehen kann.
- Da die Kautschukplatte 3 in ihrer ganzen Ausdehnung mit dem Absatzstumpf vernagelt und verleimt ist, kann der darauf befestigte Kautschuklauffleck q. durch Stöße u. dgl. nicht vom Absatz gelöst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Befestigen eines Absatzlauffleckes aus einer dünnen Gummiplatte und zwei mit letzterer verbundenen, sich gegenseitig zu einer Absatzfläche ergänzenden Gummi- und Lederteilen, von denen der Gummiteil die Trittstelle bildet und aufvulkanisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Gummiplatte (3) auf den Absatzstumpf (2) aufgeleimt und nach dem Auflegen des Lederlauffleckes (5) mittels durch letzteren geschlagener Nägel aufgenagelt wird, worauf der hintere Teil der Gummiplatte (3) vor dem Aufvulkanisieren des an den Lederlauffleck (5) anstoßenden Gummifleckes (q.) durch mit ihren Köpfen versenkt liegende Nägel (6) aufgenagelt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322378T | 1913-05-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322378C true DE322378C (de) | 1920-06-28 |
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| DE1913322378D Expired DE322378C (de) | 1913-05-22 | 1913-05-22 | Verfahren zum Befestigen eines Absatzlauffleckes aus einer duennen Gummiplatte und zwei mit letzterer verbundenen, sich gegenseitig zu einer Absatzflaeche ergaenzenden Gummi- und Lederteilen, von denen der Gummiteil die Trittstelle bildet und aufvulkanisiert ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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-
1913
- 1913-05-22 DE DE1913322378D patent/DE322378C/de not_active Expired
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