DE321740C - Durchbrochene Parallel-Endmasse - Google Patents

Durchbrochene Parallel-Endmasse

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DE321740C
DE321740C DE1919321740D DE321740DD DE321740C DE 321740 C DE321740 C DE 321740C DE 1919321740 D DE1919321740 D DE 1919321740D DE 321740D D DE321740D D DE 321740DD DE 321740 C DE321740 C DE 321740C
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openwork
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parallel terminal
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steel
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DE1919321740D
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KLEININGS GEB ROBERT H
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/30Bars, blocks, or strips in which the distance between a pair of faces is fixed, although it may be preadjustable, e.g. end measure, feeler strip

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Durchbrochene Parallel-Endnlaße. Die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Parallel-Endmaße dienen als Hilfswerkzeuge zur genauen Feststellung von Zwischenräumen, Nuten, Höhen usw. Die Herstellung der Maße geschieht in der Weise, daß der Stahl in entsprechenden Stücken abgeschnitten, gehärtet, geschliffen und dann durch ein feines Nachschleifen auf ein bestimmtes Maß gebracht wird.
  • Beim Erwärmen der Stücke Stahl auf einen zum Härten erforderlichen Grad dehnen sich dieselben entsprechend ihren Dimensionen, wenn dann die Stücke zu Wasser gebracht «-erden, kühlt sich die äußere Wand zuerst ab, während sich der innere Stahl nur ganz langsam abzukühlen vermag. Da nun der äußere Mantel . der Stücke zuerst erkaltet, wird es dem inneren Stahl unmöglich, sich his zu seiner ursprünglichen Lage zusammenzuziehen. Dadurch wird im Stahl eine Spannung erzeugt. Dieselbe wirkt auf die fertigen Masse in schädlicher Weise insofern zurück, als sich dieselben durch Temperaturschwankungen bis zur Wertlosigkeit verändern können.
  • Man hat diesen Übelstand zu beseitigen versucht durch längeres Ablagern, durch ein Nachlassen des Härtegrades usw.
  • Durch diese Maßnahmen werden die Masse zum Teil entwertet, indem sie der Abnutzung zu sehr unterworfen sind, anderenteils sind dieselben unzuverlässig.
  • Es ist bereits üblich, Meßwerkzeuge zu durchbohren, jedoch lediglich zu dem Zweck, die sich beim Härten der Werkzeuge in denselben bildende Spannung zu durchbrechen, um auf diese Weise ein Platzen der Werk= zeuge beim Härten und Bearbeiten zu verhüten. Den besten Erfolg hat diese Maßnahme dort, wo die Werkzeuge dünnwandig abgesetzt sind. Hierbei wird die stärkere Wand dicht an der Absetzung durchbohrt. Dadurch wird das plötzliche Abkühlen der dünnen Wandung zu dem langsamen Abkühlen der stärkeren Wand etwas ausgeglichen.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß, wenn man Stahl beim Härten von innen nach außen, d. h. innen zuerst, gleichmäßig abkühlen könnte, der Stahl spannungsfrei bleiben würde. Es wurde ferner festgestellt, daß Endmaße bis zu einer Länge von 3 mm nicht schwinden, deshalb dürfen die nach den Durchbohrungen verbleibenden Wandungen dieses Maß nicht überschreiten. Der Erfolg der Durchbohrungen nimmt erst dann seinen Anfang, wenn sich die Stärke der verbleibenden Wandungen unter der halben Stärke des jeweiligen Ma= terials bewegt, woraus die Meßwerkzeuge hergestellt sind. Bei einem undurchbrochenen Endmaß von ioo mm Länge, io mm Stärke und 3o mm Breite, hätte das Wasser dieses beim Härten auf jeder Seite bis zu einer Tiefe von 5 mm abzukühlen. Wenn also beim durchbrochenen Endmaß die verbleibenden Wandungen 5 mm betragen würden, so bliebe die Dauer des Härteprozesses dieselbe, und da die Grenze der Spannungsfreiheit etwa 3 mm beträgt, so wäre durch diese Durch-, Brechung lediglich eine Durchbrechung der Spannung erzielt, wodurch ein Platzen der .Maße verhindert, aber die Spannung, nicht beseitigt wäre. Die Ziele der Durchbrechungen sind also in beiden Fällen verschieden; während im ersteren Falle das Platzen der Maße zu verhüten erstrebt wird, ist im.zweiten Falle das Schwinden der Maße beseitigt, welches, durch Temperaturveränderungen auf Spannung enthaltenen Stahl hervorgerufen wird.
  • Ein durchbrochenes Endmaß paßt sich einer Temperaturveränderung in einer Zeit an, welche der Stärke seiner verbleibenden Wandungen entspricht, was auf die zeitliche Benutzung der Maße von größtem Einfluß ist.
  • Die Ausführung der Durchbohrung ist in beiden obengenannten Fällen verschieden. Im ersteren wird dieselbe planlos ohne genauere Vorzeichnung vorgenommen, im zweiten Falle sind die Durchbohrungen derart ausgeführt, daß die Werkzeuge nach der Durchbohrung aus lauter dünnen gleichmäßigen Wandungen bestehen, und dadurch das Aussehen eines Gitters erhalten. Die nach der Durchbrechung verbleibenden Wandungen müssen, wie bereits erwähnt, in einem bestimmten Verhältnisse zur Stärke des Materials stehen, woraus die Maße angefertigt sind, denn es ist festgestellt worden, dal Maße von 3 mm keine Längsspannung auf weisen. Die Maße können somit auch in dei Weise durchbrochen werden, daß nur dei äußere Rahmen derselben stehen bleibt. Vor aussetzung wäre auch hier, die vier verblei benden Wandungen in ein Verhältnis zui Materialstärke zu bringen.
  • Die auf der Zeichnung dargestellten Maß( (Fig. z bis 3) sind in der Weise durchbohrt daß das ganze Maß nur noch aus ganz dünner Wandungen besteht, dieselben kühlen sicl beim Härten durch das Durchfließen de; Wassers gleichmäßig ab, wodurch die Bit dung von Spannung und somit ein Veränderr der Maße verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRucH Durchbrochene Parallel-Endmaße, dadurch gekennzeichnet, daß die Durch. Brechungen derart angeordnet sind, daL lauter dünne gleichmäßige Wandunger entstehen, welche in einem bestimmter Verhältnis zur Stärke des zu den Maßer verwendeten Materials stehen.
DE1919321740D 1919-06-25 1919-06-25 Durchbrochene Parallel-Endmasse Expired DE321740C (de)

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