DE32133C - Steuerung für Dampfpumpen u. dergl - Google Patents

Steuerung für Dampfpumpen u. dergl

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DE32133C
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Germany
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sleeve
rod
axis
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arrangement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32133D
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English (en)
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W. VOIT in Magdeburg
Publication of DE32133C publication Critical patent/DE32133C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
WILLIAM VOIT in MAGDEBURG. Steuerung für Dampfpumpen u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1884 ab.
Bei den in den Patentschriften No. 21705 und No. 27690 dargestellten Steuerungen für Compound - Dampfmaschinen wird der Hülfsschieber E durch einen im Innern der Maschine liegenden Mechanismus bewegt. Durch die vorliegende Neuerung soll eine aufs en liegende Steuerung geschaffen werden, welche leicht adjustirt und den verschiedenen Dampfspannungen angepafst werden kann.
Die hin- und hergehende Bewegung der Kolbenstange soll so auf die Schieberstange des Hülfsschiebers übertragen werden, dafs sich derselbe entgegengesetzt der Kolbenstange bewegt. Da der Hub des kleinen Schiebers zum Kolbenhub aber ein verhältnifsmäfsig sehr kleiner ist und die Umstellung erst stattfinden darf, wenn sich der Kolben dem Ende seines Hubes nä'hert, so ist folgende Anordnung gewählt:
Auf der Kolbenstange ist ein Muff K befestigt. Dieser Muff ertheilt der Stange S3, welche auf der Achse S2 befestigt ist, eine schwingende Bewegung. Letzteres ist dadurch ermöglicht, dafs die Hülse H, welche sich in einem an dem Muff mittelst zweier versenkten Schrauben befestigten Stück M dreht,' die Stange S3 mitnimmt, wobei diese Stange sich in der Hülse hin- und herschiebt. Durch die schwingende Bewegung der Stange S8 erhält auch die Achse S2 eine oscillirende Bewegung und überträgt dieselbe auf die Daumen P,, welche die Knaggen Q. und somit den Hülfsschieber hin- und herbewegen. Bewegt sich der Dampf kolben, Fig. 1, in der Richtung des Pfeiles, so beginnt in der gezeichneten Stellung eben der Hülfsschieber den Kanal g zu öffnen, worauf der Steuerkolben nach der anderen Seite bewegt wird und Dampf hinter den Dampf kolben eintreten läfst.
Die Oeffnung des Kanals g mufs möglichst schnell stattfinden und daher die Bewegung der Knaggen Q. eine beschleunigte sein.
Die Form und Anordnung der Daumen P trägt sehr zur Beschleunigung der Bewegung bei, da ihr Angriffspunkt an den Knaggen Q. von unten nach oben fortrückt. Die Drehung der Achse S2 ist aber eine um so geringere im Verhältnifs zum durchlaufenen Kolbenweg, je mehr sich der Kolben und mit ihm die Kupplung K dem Ende ihres Hubes nähern. Also gerade an der Stelle, wo eine starke Drehung der Achse S2 und mit ihr eine schnelle Verschiebung der Knaggen Q. bezw. des Hülfsschiebers stattfinden sollte, ist das Gegentheil vorhanden. Dieser Uebelstand wird durch die nachfolgende Construction beseitigt.
An der Stange S3, Fig. 1 und 2, ist unten eine Mutter X mit Scheibe Y befestigt. Sobald nun der Kolben noch eine kleine Strecke nach links . mehr zurückgelegt hat, wie in Fig. ι gezeichnet, stöfst die Hülse H gegen die Scheibe Y. Hülse H und Stange S3 sind nun in ihrer gegenseitigen Bewegung zu einander aufgehalten und der an der Hülse befestigte Zapfen Z wird gezwungen, sich im Schlitz W nach oben zu bewegen. Dadurch wird auch die Drehung der Achse S2 und mit ihr die Drehung der Daumen P bezw. die Verschiebung des Hülfsschiebers beschleunigt.
Die Steuerung kann auf zwei verschiedene Arten adjustirt werden, erstens durch Verschieben der Knaggen Q auf der Hülfsschieber-

Claims (5)

  1. stange und zweitens durch Verstellung der Mutter X bezw. durch Auflegen einer dickeren oder dünneren Scheibe Y. Je weiter die Knaggen Q. von einander entfernt sind, desto früher wird der Kanal g geöffnet. Je höher die Mutter X an der Stange S3 hinaufgeschraubt wird bezw. je dicker die Scheibe Y ist, desto früher schlägt die Hülse H auf und desto früher findet die Beschleunigung des Hülfsschiebers statt. Die beiden Knaggen Q, welche mittelst Klemmschrauben befestigt sind, können durch einen einzigen Knaggen von entsprechender Breite ersetzt werden, wenn die Steuerung erst einmal adjustirt ist.
    Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung zeigen die Construction der Kupplung für gröfsere Maschinen. Der Zapfen der Hülse H ist hier in einem Gleitklotz G gelagert, welcher in dem Schlitz von M gleitet.
    Für den Fall, dafs die Hülfsschieberstange mit der Kolbenstange in gleicher Richtung sich bewegen soll, ist die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Construction gewählt worden. Die Achse S2 mit den Daumen P liegt hier oberhalb der Hülfsschieberstange.
    Fig.' 7 und 8 zeigen einen Handhebel zum Pumpen von Hand in Verbindung mit der oben genannten Kupplung. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann dieser Handhebel in sehr einfacher Weise angebracht werden, nachdem vorher die Daumen P abgenommen worden sind.
    Fig. 9 und 10 zeigen eine Modification der in Fig. ι und 2 dargestellten Construction. Hier ist die Hülse H mit der Achse S2 aus einem Stück hergestellt. Die Daumen P sind, wie früher, auf der Achse S2 befestigt. Bei dieser Anordnung dreht sich die Hülse H nur, verschiebt sich aber nicht; dagegen schiebt sich die Stange S3 im Schlitz von M in die Höhe, sobald die Mutter X mit Scheibe Y oben auf die Hülse H aufschlägt.
    Für Fälle, wo es wünschenswerth ist, den Schlitz ganz wegzulassen, ist die in Fig. 11, 12 und 13 dargestellte Anordnung bestimmt.
    In Fig. 12 ist der Zapfen Z, um den sich die Hülse dreht, mit ihr aus einem Stück hergestellt, und in Fig. 13 ist der Zapfen Z in den Muff K eingeschraubt, wobei die Hülse dementsprechend ausgebohrt ist.
    Paten τ-Ansprüche:
    ι . Eine Steuerung für Hochdruck- und Compound-Maschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung der mit den Daumen P auf gleicher Achse S2 sitzenden Stange S3, welche mittelst Hülse H und Muff K mit der Kolbenstange gekuppelt ist, so dafs bei Bewegung der, letzteren die Stange S3 um Achse S2 schwingt . und dadurch mittelst der Daumen P die Schieberstange bewegt, indem die genannten Daumen P gegen die auf der Schieberstange befindlichen Knaggen Q. anschlagen.
  2. 2. Bei der unter 1. bezeichneten Steuerung die Anordnung des länglichen Schlitzes in dem mit dem Muff K verbundenen Stück M zur Aufnahme des Zapfens Z der Hülse Ηζ um der Stange S3 und dadurch also dem Hülfsschieber gegen Ende des Hubes der Kolbenstange eine beschleunigte Bewegung zu geben.
  3. 3. Bei der unter 1. bezeichneten Steuerung die Vorrichtung zum Reguliren derselben, bestehend in der Anordnung der auf Stange S3 verstellbaren Mutter X mit Scheibe Y.
  4. 4. Die Abänderung der unter 1., 2. und 3. gekennzeichneten Construction dahin, dafs die Hülse H mit der Achse S2 verbunden ist, wobei die Stange S3 mit ihrem oberen Ende, an welchem sich Mutter X und Scheibe Y befinden, in der Hülse gleitet, Fig. 9 und 10.
  5. 5. Eine fernere Abänderung der genannten Construction dahin, dais der Schlitz in der Kupplung K M und somit auch Mutter X und Schraube Y wegfallen, Fig. 11 bis 13.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32133D Steuerung für Dampfpumpen u. dergl Expired - Lifetime DE32133C (de)

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