DE3212640A1 - Schiebetor, schiebetuer oder dergleichen - Google Patents

Schiebetor, schiebetuer oder dergleichen

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DE3212640A1
DE3212640A1 DE19823212640 DE3212640A DE3212640A1 DE 3212640 A1 DE3212640 A1 DE 3212640A1 DE 19823212640 DE19823212640 DE 19823212640 DE 3212640 A DE3212640 A DE 3212640A DE 3212640 A1 DE3212640 A1 DE 3212640A1
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DE
Germany
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sliding gate
door leaf
gate according
attached
rollers
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DE19823212640
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English (en)
Inventor
Gustav 7129 Brackenheim Riexinger Sen.
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TUERENWERKE RIEXINGER GmbH and Co KG
Original Assignee
TUERENWERKE RIEXINGER GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/0621Details, e.g. suspension or supporting guides
    • E05D15/0626Details, e.g. suspension or supporting guides for wings suspended at the top
    • E05D15/0652Tracks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Schiebetor, Schiebetür oder dergleichen
  • Die Erfindung betrifft ein Schiebetor, eine Schiebetür oder dergleichen mit einer im Sturzbereich einer Gebäudeöffnung anbringbaren Anordnung zum horizontalen Führen und Aufnehmen von an der Oberseite des Torblatts des Schiebetors, der Schiebetüre oder dgl. befestigten Laufwerken.
  • Zum Verschließen von Gebäudeöffnungen, wie Fabriktoren oder dgl., werden Schiebetore in weitem Umfang verwendet, da sie im geöffneten Zustand und beim Uffnen vergleichsweise wenig Platz benötigen. In gleichem Maße sind Schiebetüren in Haushalten und in Büros aus den gleichen Gründen üblich.
  • Ein wesentliches Problem bei Schiebetoren stellt die Montage dar, insbesondere dann, wenn das Türblatt schwergewichtig ist, wie bei großflächigen Schiebetoren, bei feuerhemmenden Schiebetoren und dgl.. Weitere Einschränkungen ergeben sich dann, wenn für die Unterbringung des Laufwerks und der dieses tragenden Anordnung nur wenig Platz in Höhenrichtung zur Verfügung steht, d.h. bei einem sogenannten Niedrigsturz-Tor.
  • Bisher wird am Sturz ein Winkel angebracht, auf dessen horizontalem vorstehenden Schenkel eine Schiene vorgesehen ist. An der Oberseite des Türblatts ist eine bügelförmige Halterung vorgesehen, die Laufrollen von oben umgreift und lagert, die auf der Schiene oder dem Winkel selbst laufen. Zur Führung ist die Laufrolle so ausgebildet, daß sie zumindest teilweise die Schiene umgreift, derart, daß ein horizontales Herauslaufen oder Herausschieben von dem vorstehenden Schenkel des Winkels vermieden ist. Zur Montage wird nach Befestigung des Winkels das Türblatt mit dem Laufwerk in die Schiene eingehängt. Dabei muß, insbesondere bei größerer Ausdehnung des Torblatts in Laufrichtung, sehr präzise gearbeitet werden, damit das Einhängen sichergestellt ist.
  • Es ergibt sich ohne weiteres, daß diese Vorgehensweise sehr aufwendig und schwierig ist.
  • Nachteilig ist weiter, daß ein Herausspringen der Laufrollen aus der Schiene möglich ist, was nicht nur in der geschilderten Weise schwierig zu beheben ist, sondern darüberhinaus auch sehr gefährlich ist, da auch dann wenn nur eine von mehreren Laufrollen herausspringt nach Art einer Kettenreaktion alle weiteren Laufrollen herausspringen können und somit das Türblatt unkontrolliert umfallen kann.
  • Weiter ist nachteilig, daß es bei der Montage und auch im Betrieb zu Verletzungen kommen kann, nämlich dann wenn eine Person mit der Hand in den Verlauf der Lauffläche, also dem Schenkel oder der Schiene greift.
  • Darüberhinaus ist diese Anordnung sehr stark verschmutzungsanfällig, wodurch eine starke Abnutzung der Laufrollen und der Laufflächen möglich ist, was im Laufe der Zeit zu einer unpräzisen Torführung und damit zu einem nicht mehr sicheren Lauf führt. Vor allem bei Fabriktoren, die an der Außenseite laufen, sind diese voll der Witterung und damit der Korrosion ausgesetzt, wenn nicht zusätzliche Maßnahmen vorgesehen werden.
  • Ein weiterer Nachteil der geschilderten Anordnung besteht noch darin, daß zwar eine Höhenverstellbarkeit des Torblattes gegenüber den Laufrollen zu Justierungszwecken notwendig, jedoch außerordentlich aufwendig und schwierig ist. Die Bügel der Laufrollen weisen nämlich Langlöcher auf, die von Schrauben durchgriffen werden, die in dem Torblatt befestigt sind. Zur Höhenverstellung müssen diese Schrauben gelöst und das Torblatt insgesamt gleichmäßig angehoben werden. Es liegt auf der Hand, daß dies nicht ohne Schwierigkeiten möglich ist.
  • Die erwähnten Nachteile sind insbesondere dann besonders gravierend, wenn, wie erwähnt, das Schiebetor oder die Schiebetüre insbesondere feuerhemmende Eigenschaften aufweisen muß. Bei einem solchen Feuerschutztor weist das Türblatt einen Blechmantel und einen inneren umlaufenden Vierkantrahmen mit Gipsfüllung auf, wobei der Blechmantel mit feuerhemmenden Materialien, wie Faserplatten oder dgl. gefüllt ist. Ein solches Torblatt ist offensichtlich schwergewichtig und damit unhandlich.
  • Darüberhinaus müssen besondere Abbdichtungsmaßnahmen zwischen den beiden Räumen, bzw. zwischen dem Raum und der Außenatmosphäre vorgesehen sein, um im Brandfall einen luftdichten Abschluß erreichen zu können.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Schiebetor, eine Schiebetüre oder dgl. der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Montage vereinfacht ist.
  • Die Vereinfachung der Montage soll dabei so sein, daß in gleichfalls einfacher Weise Maßnahmen zur Unfallverhütung und zur Verlängerung der Lebensdauer vorsehbar sind.
  • Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Erfindung wird durch die Merkmale der Unteransprüche weiteraebildet.
  • Bei der Montage wird nach Befestigung des ersten Teils das Torblatt mit den Laufrollen eingeschwenkt und anschließend durch Befestigung des zweiten Teils am ersten Teil festgelegt. Bei dem Einschwenken sind besondere Maßnahmen bezüglich der Lagepräzision nicht einzuhalten. Insbesondere dann wenn die beiden Teile eine geteilte Muffe bilden, wobei mindestens zwei solcherMuffen im Verlauf der Laufrichtung vorgesehen sind, kann eine Muffe nach der anderen zusammengefügt werden, ohne daß eine besonders präzise Lage zwischen den Laufrollen und den Teilen der Muffe vorliegen muß.
  • Damit ist die Montage im wesentlichen beendet. Zur Vereinfachung der Montage und gleichzeitiger Verringerung der Unfall gefahr, sind die Laufrollenpaare in einem Laufrohr oder Laufschienenprofil aufgenommen und dadurch von außen kaum mehr zugänglich. Der schmale #ffnungsspalt des Laufschienenprofils stimmt im Wesentlichen mit dem Uffnungsspalt der zusammengesetzten Muffe überein und muß lediglich so groß sein, daß die Halterung der Laufrollenpaare berührungsfrei hindurchtreten kann.
  • Dabei können Dichtprofile beiderseits der jeweiligen Halterungen vorgesehen sein und ebenfalls den Spalt durchsetzen, wodurch nicht nur die Zugänglichkeit erschwert, sondern auch eine Dichtungswirkung erreicht ist. Durch Vorsetzen einer an der Muffe befestigbaren Blechschürze können weitere Abdicht- und Schutzwirkungen erreicht werden, wobei zur Beschleunigung der Montage ein federndes Einhängen der Blechschiirze möglich ist, die dann nur an wenigen Punkten mit der Muffe zu verbinden ist. Bei sogenannten Feuerschutztoren sind weiter Labyrinthdichtungen zwischen der Schürze und der Blechtür einerseits und der Blechtür und dem Sturz bzw. der Innenseite des Gebäudes andererseits auf einfache Weise erreichbar.
  • Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Schnitt eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schiebetors, daß als Feuerschutztor ausgebildet ist.
  • An einem niedrigen Sturz 1 einer Gebäudeöffnung 2, bei dem aufgrund eines Oberbaus 3 in Höhenerstreckung wenig Platz zur Verfügung steht, ist ein C-Profil 4 mit nach außen weisender oeffnung befestigt und zwar über Bolzen 5, die mittels Dübeln 6 in dem Sturz 1 befestigt sind.
  • Zwischen den beiden Schenkeln des C-Profils#ist ein erstes Teil 7 einer geteilten Muffe 8 mit C-Querschnitt befestigt und zwar beim dargestellten Ausführungsbeispiel angeschweißt. Das erste Teil7weist einen oberen etwa horizontalen Schenkel 9, einen unteren dem oberen Schenkel gegenüber kurzen, sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden unteren Schenkel lo und einen die Schenkel 9 und lo verbindenden Steg3auf. Das zweite Teil 12 der geteilten Muffe 8 besitzt S-Querschnitt, wobei dessen oberer Schenkel 13 etwa horizontal verläuft, mit seiner Oberseite an der Unterseite des oberen Schenkels 9 des ersten Teils 7 anliegt und mit diesem über eine Schraubverbindung 14 fest aber lösbar verbunden ist.
  • Der untere Schenkel 15 erstreckt sich etwa horizontal und fluchtet mit dem unteren Schenkel lo des ersten Teils 7 derart, daß zwischen ihnen ein Spalt 16 gebildet ist. Oberer Schenkel 13 und unterer Schenke3 15 des zweiten Teils 13 sind durch einen Steg 17 miteinander verbunden.
  • Erstes Teil 7 und zweites Teil 13 der geteilten Muffe 8 besitzen im miteinander verbundenen Zustand etwa C-Querschnitt mit nach unten weisender Uffnung (Spalt 16) wobei die Schenkelenden aufeinanderzuweisen.
  • Ober die Laufstrecke eines noch zu erläuternden T#rblatts sind mindestens zwei derartige geteilte Muffen 8 verteilt angeordnet, vorzugsweise jedoch mehrere.
  • Auf den Oberseiten der aufeinanderzuweisenden unteren Schenkel lo und 15 der beiden Teile 7 und 12 ruhen die aufeinanderzuweisenden Schenkelenden 20 bzw. 21 eines röhrenförmigen Laufschienenprofils 18 mit C-Querschnitt und nach unten weisender Uffnung, wobei die Schenkelenden 20 und 21 miteinander fluchten und zwischen sich einen Spalt 19 freilassen, der im Bereich des Spaltes 16 zwischen den beiden unteren Schenkeln lo und 15 ist. Auf den Oberseiten der Schenkelenden 20, 21 laufen Rollen 22 bzw. 23 eines Rollenpaars 24, dessen Halterung 25 die beiden Spalte 19 und 16 vertikal nach unten durchsetzt. Die Halterung 25 ist an dem Oberrand 26 des Torblatts 27 befestigt.
  • Die Breite der Spalten 16 und 19 ist derart, daß die Halterung 25 diese berührungsfrei durchsetzen kann, ist jedoch im übrigen so schmal wie möglich.
  • Die Halterung 25 weist an ihrem Unterende einen Gewindeabschnitt 28 auf, der in eine Gewindebohrung 29 im Oberrand 26 des Torblatts 27 eingreift. Die Lage des Gewindeabschnitts 28 gegenüber der Gewindebohrung 29 ist mittels einer Kontermutter 30 festlegbar.
  • Das Laufschienenprofil 18 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Laufstrecke des Schiebetors. An dem Oberrand 26 des Torblatts 27 sind mindestens zwei Rollenpaare 24 über eine Halterung 25 befestigt.
  • Zwischen den einzelnen Halterungen 25 und jenseits diesen bis zu den Enden des Torblatts 27 ist am Oberrand 26 ein Dichtprofil 31 befestigt, das wie dargestellt ein L-Profil sein kann, dessen horizontaler Schenkel am Oberrand 26 angeschweißt ist.
  • Es ergibt sich, daß das Laufschienenprofil 18 und die geteilte Muffe 8 im wesentlichen ortsfest angeordnet sind, wobei sich die Laufrollen 22, 23 im Inneren des Laufschienenprofils 18 bewegen können. Als weiterer Berührungsschutz ist zweckmäßig und wie dargestellt an der Außenseite des Laufschienenprofils 18 ein Blechstreifen 32 im Bereich zwischen den zweiten Teilen 12 und jenseits diesen angebracht, vorzugsweise angeschweißt, der nach unten bis nahe dem Oberrand 26 des Torblatts 27 reicht.
  • Den Steg 17 des zweiten Teils 12 der geteilten Muffe 8 durchsetzt etwa horizontal und senkrecht zur Laufrichtung des Schiebetors eine Stellschraube 33 in Gewindeeingriff, deren eines Ende an dem Laufschienenprofil 18 anliegt und an dessen anderem Ende Werkzeuge ansetzbar sind.
  • Die Schraubverbindung 14 zwischen den beiden Teilen 7 und 12 der geteilten Muffe 8 ist durch eine Senkkopfschraube 34 gebildet, die in einer angesenkten Bohrung 35 des oberen Schenkels 9 des ersten Teils 7 von oben eingesetzt ist und eine entsprechende Bohrung 36 im oberen Schenkel 13 des zweiten Teils 12 durchsetzt, wobei eine Mutter 37 mit Unterlegscheibe zur festen aber lösbaren Verbindung der beiden Teile 7 und 12 vorgesehen ist.
  • Eine im Wesentlichen vertikale Blechschürze 38 ist mittels Schrauben 39 an dem zweiten Teil 12 befestigt, wozu dessen oberer Schenkel 13 eine Kröpfung 40 besitzt, die nach unten weist und die eine Gewindebohrung 41 enthält in die die Schraube 39 eingreift. An der Innenseite der Blechschürze 38 zwischen ihr und der Kröpfung 40 ist eine Isolierstoffplatte 42 befestigt. Sie kann mittels eines durchlaufenden Blechstreifens 43 in Lage gehalten werden, der mit der BlechschürzeSBi ttels die Isolierstoffplatte4/duchsetzender Verbindungsglieder fest verbunden ist, wie mittels Nieten 44 oder dgl..
  • Das C-Profil 4 trägt an seinem oberen Schenkel an der Außenseite Haltefedern 45 mit im Wesentlichen S-Querschnitt, wobei in den Spalt zwischen dem nicht mit dem C-Profil 4 verbundenen Schenkel und dem gegenüberliegenden Schenkel des C-Profils 4 eine Umbiegung 46 der Blechschürze 38 eingreift.
  • Der Oberrand 26 des Torblatts 27 ist durch ein Blech 47 abgedeckt, das über den Rand des Torblatts 27 nach außen vorspringt und beim dargestellten Auführungsbeispiel zweimal in Richtung auf das Torblatt 27 rechtwinklig abgewinkelt ist. Die Blechschürze 38 ist an ihrem Unterrand ebenfalls verlängert ausgebildet und ebenfalls zweimal in Richtung auf das Torblatt abgewinkelt ausgebildet. Die abgewinkelten Bereiche des Blechs 47 und der Blechschürze 38 greifen derart ineinander ein, daß eine erste Labyrinthdichtung 48 gebildet ist.
  • Auf der nach innen weisenden Seite ragt das Blech 47 ebenfalls über den Rand des Torblatts 27 hinaus und ist ebenfalls in Richtung auf das Torblatt 27 rechtwinklig umgebogen. Am unteren Schenkel des C-Profils 4 ist nahe dem Sturz 1 ein C-Profil oder -Bügel 49 befestigt, beispielsweise angeschweißt, dessen Unterende bis nahe an die Oberkante der Gebäudeöffnung 2 reicht.
  • An dem unteren Schenkel des C-Bügels 49 ist ein L-Dichtwinkel So befestigt, dessen Unterseite bis zur Oberkante der Gebäudeöffnung nach unten reichen kann.
  • Der nach oben ragende Schenkel des Dichtwinkels So und die Abkantungen des Blechs 47 greifen so ineinander ein, daß eine zweite Labyrinthdichtung 51 gebildet ist.
  • Insbesondere im Bereich dieser zweiten Labyrinthdichtung 51 ist an einer von zwei sich gegenüberliegenden Flächen eine übliche Feuerschutzblechstreifendichtung 52 angebracht, die bei Erwärmung oder Befeuerung aufquillt und auf diese Weise den lichten Abstand der beiden geqenüberliegenden Flächen verschließt.
  • Das Torblatt 27 ist als Torblatt für ein Feuerschutztor ausgebildet und enthält ein im Wesentlichen umlaufendes Vierkant-Rohr 53 mit Gipsfüllung sowie Mineralfaserplatten 54 und Isolierstoffplatten 55, die nach außen durch Bleche 56 abgedeckt und gehaltert sind, wobei die Bleche 56 mit dem Vierkantrohr 53 über Blechschrauben 57 verbunden sind. Am Fußende ist im Boden ein Torführungsschuh 58 vorgesehen,in dem das Unterende des Torblatts 27 geführt ist.
  • Es sei erwähnt, daß auch das Blech 47 am Oberrand 26 mittels Blechschrauben 57 an dem Vierkantrohr 53 befestigt ist.
  • Wie dargestellt, sind die die beiden Schenkel 9, lo bzw. 13, 15 verbindenden Stege 11 bzw. 17 der beiden Teile 7 und 12 nahe den sich fluchtend gegenüberliegenden unteren Schenkeln lo bzw. 15 aufeinander zu verformt, daß eine sich nach unten verengende wannenförmige Rinne, in deren Mitte sich der Spalt 16 befindet, gebildet ist.
  • In gleicher Weise ist das Laufschienenprofil 18 anschließend an die den Spalt 19 bildenden Schenkelenden 20, 21 zur Bildung einer wannenförmigen sich verändernden Rinne verformt. Die jeweiligen Verformungen sind vorzugsweise aneinander angepaßt ausgebildet.
  • Zweck der Verformungen ist es,den Laufweg der Rollen 22, 23 bezüglich der Mitte der Spalte 16 und 19 zu konzentrieren.
  • Bei der Montage des erfindungsgemäßen Schiebetors wird zunächst das C-Profil 4, das die ersten Teile 7 aufweist, mittels der Bolzen 5 an dem Sturz 1 befestigt.
  • An dem Oberrand 26 des Torblatts 27 sind mindestens zwei Rollenpaare 24 über Halterungen 25 befestigt.
  • Ober die beiden Rollenpaare 24 ist das Laufschienenprofil 18 geschoben. Das derart vorbereitete Torblatt 27 wird nach oben gekippt und in die nach außen weisende Uffnung des ersten Teils 7 eingeschwenkt, woraufhin die zweiten Teile 12 mittels der Schraubverbindung 14 Liegen Gen 7 an dem'ersten Teil' befestigt werden, wobei die unteren Schenkel 15 der zweiten Teile 12 an dem Laufschienenprofil 18 und zwar dessen Schenkelenden 21 zur Anlage kommen und auf diese Weise das Torblatt 27 in Lage halten. Das Dichtprofil 31 kann an dem Oberrand 26 befestigt sein und der Blechstreifen 32 kann an dem Laufschienenprofil 18 befestigt sein.
  • Mittels der Stellschraube 33 kann nun die Lage des Laufschienenprofils 18, die parallel zum Sturz 1 sein soll, justiert werden. Die Höhenausrichtung des Torblatts 27 kann durch mehr oder minder starkes Einschrauben des Gewindeabschnitts 28 der Halterung 25 in die Gewindebohrung 29 und durch Kontern mittels der Kontermutter 30 eingestellt werden. Anschließend kann zum Sicht-und Berührungsschutz sowie zur Dämmung gegen Brandaus- breitung die Blechschürznoebracht werden. Dazu wird deren Umbiegung 46 zwischend/eoSeren Schenkel des C-Profils 4 und den Haltefedern 45 eingeklinkt und mittels der Schraube 39 am zweiten Teil 12 angebracht.
  • Falls das Türblatt 27 in der dargestellten Weise für ein Feuerschutztor ausgebildet ist, wird anschließend der Dichtwinkel 50 an den C-Bügel 49 befestigt.
  • Die Montage des erfindungsgemäß ausgebildeten Schiebetors ist offensichtlich sehr einfach und kann ohne große Anforderungen an die Präzision bei der Montage auch unter erschwerten Bedingungen vorort durchgeführt werden. Es zeigt sich, daß bei der Montage und auch außerhalb der Montage der Eingriff in den Bewegungsbereich des Torblattes 27 kaum, zumindest unbeabsichtigt,möglich ist.
  • Es ist zu erwähnen, daß die zweiten Teile 12 der geteilten Muffe 8 an dem Laufschienenprofil 18 befestigt sein können, wobei dann allerdings eine Justierung mittels der Stellschraube 33 nicht mehr möglich ist.
  • Bei einer vereinfachten Ausführungsform genügt es, wenn das erste Teil 7 der geteilten Muffe 8 an dem Sturz 1 oder dessen Oberbau 3 direkt befestigt wird, wobei dann die weitere Montage in der geschilderten Weise erfolgt.
  • In einer noch einfacheren Ausbildung können die beiden Teile 7 und 12 der Muffe 8 selbst durchgehend ausgebildet sein, so daß auf das Laufschienenprofil 18 verzichtet werden kann. Allerdings ist dann die Montage etwas erschwert, da das zweite Teil 12 der geteilten Muffe, zumindest abschnittweise durchlaufend sein muß, damit Auflageflechen für die Rollen 22 und 23 des Rollenpaars 24 geschaffen sind.
  • leiter kann die Blechschürze 38 auch an dem ersten Teil 7 befestigt sein und kann auch direkt in einer Stirnfläche des ersten oder des zweiten Teils befestigt sein.
  • Durch die Erfindung wird also ein Schiebetor angegeben, bei dem neben einfacher Montage auch ein Verschmutzen oder korrodieren der Laufflächen und des Laufwerkes weitgehend vermieden ist, wobei bei präziser Führung einer Herausspringen sicher vermieden ist. Darüberhinaus ist die Verletzungsgefahr sowohl während der Montage als auch während des Gebrauches weitgehend vermieden, wobei darüberhinaus eine Justierung auf einfache Weise möglich ist.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel umgibt das Laufschienenprofil 18 die Laufwerke die nicht notwendigerweise durch- Laufrollenpaare gebildet sein müssen so, daß deren Halterungen 25 den Spalt 19 durchsetzen, derart, daß das Laufschienenprofil 18 von den Laufwerken und damit von dem Torblatt 27 zumindest in Richtungen etwa senkrecht zur Laufrichtung nicht trennbar ist.
  • Das Laufschienenprofil 18 kann bereits werkseitig in Laufrichtung über die Laufwerke geschoben worden sein.
  • Mittels Befestigungselemente ist das mit dem Laufschienenprofil 18 versehene Torblatt 27 im Sturzbereich 1, 3 befestigbar. Die Befestigungselemente können fest am Laufschienenprofil 18 vorgesehen sein, können aber auch nach Art der erläuterten geteilten Muffe 8 mit dem Laufschienenprofil lösbar verbindbar sein.
  • Selbstverständlich sind noch andere Ausftihrungsformen der Erfindung möglich.

Claims (23)

  1. Ansprüche 1. Schiebetor, Schiebetür oder dgl. mit einer im Sturzbereich (1, 3) einer Gebäudeöffnung (2) anbringbaren Anordnung zum horizontalen Führen und Aufnehmen von an der Oberseite des Torblatts (27) des Schiebetors, der Schiebetüre oder dgl. befestigten Laufwerken, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich über den Laufbereich erstreckendes Laufschienenprofil (18) das Laufwerk bis auf einen nach unten weisenden Spalt (19) umgreift, den die Halterungen (25) der Laufwerke durchsetzen, nur in Laufrichtung von den Laufwerken trennbar ist und über Befestigungselemente im Sturzbereich (1, 3) anbringbar ist.
  2. 2. Schiebetor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (Muffe 8) so ausgebildet sind, daß das Laufschienenprofil (18) in ihnen fest aber lösbar aufnehmbar ist.
  3. 3. Schiebetor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement durch ein gegenüber dem Sturzbereich (1, 3) anbringbares erstes Teil (7) und ein am ersten Teil fest, aber lösbar anbringbares zweites Teil(12)gebildet ist, die das Laufschienenprofil (18) umgreifen und dessen Spalt (16) freilassen.
  4. 4. Schiebetor, Schiebetür oder dgl. mit einer im Sturzbereich (1, 3) eineqSebäudeöffnung (2) anbringbaren Anordnung zum horizontalen Führen und Aufnehmen von an der Oberseite des Torblatts (27) des Schiebetors, der Schiebetüre oder dgl. befestigten Laufwerken, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Teil (7) mit etwa C-Querschnitt und mit nach außen weisenden Schenkeln (9, lo) gegenüber dem Sturzbereich (1, 3) ortsfest anbring-bar ist, daß ein zweites Teil (12) mit etwa S-Querschnitt über seinen oberen Schenkel (13) am oberen Schenkel (9) des ersten Teils (7) fest aber lösbar anbringbar ist, daß sich die unteren Schenkel (lo, 15) von erstem und zweitem Teil (7, 12) etwa horizontal erstrecken, fluchtend gegenüberliegen und einen Spalt (16) in Laufrichtung des Torblatts (27) zwischen sich freilassen, daß das Laufwerk durch Laufrollenpaare (24) gebildet ist und daß jede Laufrolle (22, 23) eines Laufrollenpaars (24) längs der horizontalen Oberseite jeweils eines der unteren Schenkel (1o, 15) bewegbar ist, wobei die gemeinsame Halterung (25) der Laufrolle (22, 23) des Laufrollenpaars (24) den Spalt (16) durchsetzt und an der Oberseite des Torblatts (27) befestigt ist.
  5. 5 Schiebetor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollenpaare (24) des Laufwerks in einem durchgehenden röhrenförmigen Laufschienenprofil (18) mit C-Querschnitt und nach unten weisender Uff-nung aufgenommen sind, dessen Schenkelenden (20, 21) einander fluchtend gegenüberliegen, einen Spalt (19) in Laufrichtung des Torblatts (27) zwischen sich freilassen, den die gemeinsame Halterung (25) der Laufrollen (22, 23) des Laufrollenpaars (24) durchsetzt, und sich etwa horizontal erstrecken, wobei die Laufrollen (22, 23) auf deren Oberseite laufen und wobei deren Unterseiten auf den Oberseiten der unteren Schenkel (lo, 15) der beiden Teile (7, 12) aufliegen.
  6. 6. Schiebetor nach Anspruch 3-5 ~dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (7, 12) die beiden Bestandteile einer geteilten Muffe (8) sind und im Laufbereich mindestens zwei geteilte Muffen (8) vorgesehen sind.
  7. 7. Schiebetor nach einem der Ansprüche 3 bis6 , dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (7) in der nach außen weisenden Uffnung eines durchgehenden C-Profils (4) unlösbar befestigt ist und daß das C-Profil (4) im Sturzbereich (1, 3) befestigt ist.
  8. 8. Schiebetor nach einem der Ansprüche3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (12) am Laufrohr (18) befestigt ist.
  9. 9. Schiebetor nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schenkel (9) des ersten Teils (7) etwa horizontal verläuft und länger ist als der untere Schenkel (lo), daß der obere Schenkel (13) des zweiten Teils (12) etwa horizontal und am oberen Schenkel (9) des ersten Teils (7) anliegend verläuft und daß die beiden oberen Schenkel (9, 13) durch eine Schraubverbindung (14) miteinander verbindbar sind.
  10. lo. Schiebetor nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Schenkel (9, lo bzw. 13, 15) verbindenden Stege (11, 17) beider Teile (7, 12) und/oder die entsprechenden Abschnitte des Laufschienenprofils (18) zumindest nahe den jeweiligen unteren sich fluchtend gegenüberliegenden Schenkeln (lo, 15) bzw. Schenkelenden (20, 21) zur Bildung einer sich vertikal nach unten verengenden wannenartigen Rinne aufeinander zu verformt sind.
  11. 11. Schiebetor nach einem der Ansprüche 1 bislo, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anordnung eine diese nach außen hin verdeckende Blechschürze (38) anbringbar ist.
  12. 12. Schiebetor nach Anspruch 11,dadurch gekennzeichnet, daß die Blechschtirze (38) am oberen Schenkel (13) des zweiten Teils (12) lösbar befestigt ist.
  13. 13. Schiebetor nach Anspruch 11oder 12,dadurch gekennzeichnet, daß die Blechschürze (38) am oberen Schenkel (9) des ersten Teils (7) oder am oberen Schenkel des C-Profils (4) federnd einrastend geführt ist.
  14. 14. Schiebetor nach einem der Ansprüche 11bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Blechschirze (38) eine Isolierstoffplatte (42) befestigt ist.
  15. 15. Schiebetor nach einem der Rnsprijche 1 bis 14, gekennzeichnet durch ein Schutzblech (32) am Laufschienenprofil (18) beiderseits der zweiten Teile (12) und in Laufrichtung.
  16. 16 Schiebetor nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollenpaar-Halterung (25) in der Oberseite (26) des Torblatts (27) vertikal verstellbar festgelegt ist.
  17. 17 Schiebetor nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen mit einer Kontermutter (30) in einer Gewindebohrung (29) in dem Oberrand des Torblatts (27) festlegbaren Gewindestift (28).
  18. 18 Schiebetor nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch ein in den Bereich des mindenstens einen Spalts (16, 19) ragendes, zumindest beiderseits der Halterung (25) des Laufwerks am Oberrand (26) des Torblatts (27) befestigtes Dichtprofil (31).
  19. 19 Schiebetor nach einem der Ansprüche 2 bis 7, 9-18, gekennzeichnet durch eine von außen zugängliche horizontal und senkrecht zur Laufrichtung verstellbare zwischen dem zweiten Teil (12) und dem Laufrollenpaar (24) bzw. dem Laufschienenprofil (18) wirkenden Stellschraube (33).
  20. 20. Schiebetür nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt (27) flammhemmend und druckfest ausgebildet ist ("Feuerschutztor").
  21. 21. Schiebetor nach Anspruch 20 und einem der Ansprüche 11 bis 1S, gekennzeichnet durch ein an dem Oberrand (26) des Torblatts (27) befestigtes nach Außen überstehendes Blech (47), das am Außenrand mindestens einmal in Richtung auf das Torblatt (27) abgewinkelt ist,wobei die Blechschürze (38) am Unterrand mindestens einmal in Richtung auf das Torblatt (27) angewinkelt ist und die beiden abgewinkelten Bereiche nach Art einer Labyrinthdichtung (48) ineinander greifen.
  22. 22. Schiebetor nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech (47) auch nach Innen übersteht und mindestens einmal in Richtung auf das Torblatt (27) abgewinkelt ist und daß am ersten Teil (7) bzw. am C-Profil (4) nach Montage des Torblatts (27) ein durchgehendes Winkelprofil (50) so anbringbar ist, daß es nach Art einer Labyrinthdichtung (51) in den abgewinkelten Bereich des Blechs (47) eingreift
  23. 23. Schiebetor nach Anspruch 21 oder 22, gekennzeichnet durch isolierende und/oder feuerhemmende und/oder durch Wärmeeinwirkung quellende, zumindest am Blech (47) vorgesehene Einlagen (52, 54, 55) im Bereich der mindestens einen Labyrinthdichtung (48, 51).
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