DE3211994C2 - Holzbearbeitungsmaschine - Google Patents

Holzbearbeitungsmaschine

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DE3211994C2
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Kurt 7082 Oberkochen Büttner
Manfred Dipl.-Ing. Müller (FH), 7081 Essingen
Anton 7082 Oberkochen Schellmann
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Okoma Maschinenfabrik 7082 Oberkochen De GmbH
Okoma Maschinenfabrik 7082 Oberkochen GmbH
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    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
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Abstract

Bei einer Holzbearbeitungsmaschine zum Zapfenschlagen und Längsprofilieren von Rahmenhölzern, insbesondere von Fensterhölzern mit zwei in Bearbeitungsrichtung hintereinander angeordneten Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten mit jeweils einer Ablängvorrichtung und einem zugehörigen Rolltisch zur Bearbeitung der beiden Stirnseiten der Fensterhölzer sowie mit wenigstens einer Fräseinheit zum Längsprofilieren soll eine möglichst universelle Einsetzbarkeit der Maschine bei größerem Durchsatz erreicht werden. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß unmittelbar nebeneinander zwei gegenläufig arbeitende Zapfenschneid- und Schlitzaggregate (1, 2) mit Ablängvorrichtungen (3, 4) und Rolltisch (5, 6) angeordnet sind, mit denen die lediglich an vier Seiten gehobelten und gegebenenfalls geschliffenen Fensterhölzer an beiden Stirnseiten mit Zapfen und Schlitzen versehbar sind, wobei zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schlitz aggregaten (1, 2) eine Fördereinrichtung (7) vorgesehen ist, mittels welcher das an seiner einen Stirnseite mit Zapfen und Schlitzen versehene Fensterholz ohne Längsprofilierung zum zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat (2) und in dessen Bereich gegen einen Anschlag (10) gefördert wird, der das genaue Endmaß vorgibt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Holzbearbeitungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer Holzbearbeitungsmaschine der gattungsgemäßen Art ist zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten eine Längsprofiliereinrichtung angeordnet (Zeitschrift Bau- und Möbelschreiner 8/81, S. 52, 53).
Dies hat den Nachteil, daß jeweils nur ein Fensterholz bearbeitet werden kann, weil die Fräswerkzeuge der Längsprofiliereinrichtung nur von einer Seite her in das Werkstück eingreifen können.
Bei einer anderen bekannten Holzbearbeitungsmaschine (DE-OS 28 46 591) liegen zwei Zapfenschneid- und Schlitzeinheiten einander gegenüber, so daß die zu bearbeitenden Fensterhölzer senkrecht zu ihrer Längserstreckung zwischen den beiden Einheiten hindurchgeführt werden müssen, wobei ihre beiden Stirnseiten gleichzeitig bearbeitet werden. Nachteilig hierbei ist es, daß sich der Abstand zwischen den beiden Einheilen nur in aufwendiger Weise ändern läßt, so daß die aufeinanderfolgende Bearbeitung von Fensterhölzcm unterschiedlicher Länge praktisch ausgeschlossen ist.
Bei einer zum Stand der Technik zu rechnenden Holzbearbeitungsmaschine liegen die Zapfenschneid- und Schlitzaggregate in Längserstreckung hintereinander, so daß die Bewegungsrichtung des Fensterholzes quer zu seiner Längserstreckung an den Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten vorbei dieselbe ist. Das Fensterholz wird lediglich zwischen den beiden Zapfcnschneid- und Schlitzaggregaten durch den Querförderer quer verschoben (DE-OS 31 47 422). An das zweite Zapfenschneid- und Schlitzaggregat schließt bei der bekannten Anordnung über Eck eine Vorrichtung zum Längsprofi-Heren an. Nachteilig bei dieser Anordnung ist es, daß die so ausgestaltete Holzbearbeitungsmaschine einen relativ breiten Raum einnimmt, se daß diese Ausbildung insbesondere bei einem Einsatz der Holzbearbeitungsmaschine in Fertigungsstraßen sich als störend erweisen kann. Außerdem ist es aufgrund der Ausbildung des Querförderers und des unmittelbaren Anschlusses der Längsprofiliereinrichtung nicht oder nur unter Schwierigkeiten möglich, mehr als ein Fensterhob, gleichzeitig
zu bearbeiten.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Holzbearbeitungsmaschine de<- eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Maschine so universell wie möglich einsetzbar ist und daß gleichzeitig ein weil größerer Durchsatz als mit der bekannten Maschine möglich ist, wobei die Maschine eine kompakte Bauart und einen möglichst geringen Raumbedarf aufweisen soll.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst
Hiermit wird erreicht, daß zwei oder mehr Fensterhölzer auch unterschiedlicher Länge parallel nebeneinanderliegend in die Eingangseinheit hineingefördert, dort gleichzeitig abgelängt und beidseitig mit Zapfen und Schlitzen versehen werden können. Anschließend können die Fensterhölzer auf dem Bandförderer gestapelt und unter Vereinzelung quer zu ihrer Längsrichtung weitergefördert werden. Dies ist möglich, weil eine Profilierung der Fensterhölzer nach dem Durchlauf durch die Eingangseinheit noch nicht vorgenommen ist, so daß die Fensterhölzer mit ihren Seitenflächen voll aneinander anschließen und nicht umkippen können. Gleichwohl bleibt es möglich, die Fensterhölzer mittels nachgeschalteter Fräseinheiten durch entsprechende Fräswerkzeugwahl und/oder durch unterschiedliche Anordnungen und Zustellungen der Fräswerkzeuge mit den verschiedensten Profilierungen zu versehen, so daß ohne jeden Aufwand und ohne Umrüstungen alle möglichen vorkommenden Profile erzeugt werden können. Insbesondere schafft die erfindungsgemäße Anordnung die Möglichkeit, im Baukastensystem der Eingangseinheit verschiedene Weiterbearbeitungseinheiten wie Fräseinrichtungen, Glassägen und dergleichen zu- bzw. nachzuordnen.
Die Stapelbildung ist insbesondere deswegen leicht möglich, weil der verwendete Bandförderer eine relativ große Tischfläche hat, so daß auf dieser ein Stapel der zuvor parallel geförderten Fensterhölzer gebildet werden kann. Das Vorschubaggregat der Weiterbearbeitungseinheit zieht die Fensterhölzer also gegen die Reibungskraft des Bandförderers von diesem ab. Hierzu ist zweckmäßigerweise im Bereich des Vorschubaggregates ein ortsfester verstellbarer Anschlag für die jeweils nachfolgenden Fensterhölzer vorgesehen, der das jeweils nachfolgende Fensterholz so lange festhält, bis das vorangehende Fensterholz mittels des Vorschubaggregates abgefördert ist.
Es können hier Endschalter vorgesehen sein, die die ersten den ankommenden Fensterhölzern zugewandten Vorschubrollen des Vorschubaggregates so lange abschalten oder anheben, bis das vorangehende Fensterholz abgefördert und/oder bearbeitet ist.
Vorzugsweise werden jeweils zwei Fensterhölzer auf diese Weise gefördert, da damit die Möglichkeit geschaffen wird, am Ausgang der Maschine die Fenster jeweils komplett zusammenzusetzen. Es ist nämlich mit der erfindungsgemäßen Anordnung insbesondere möglich, einen an sich bekannten elektronisch gesteuerten Anschlag zu verwenden, der von Fensterholz zu Fensterholz verschiedene Längen vorgibt. Damit ist es möglich, paarweise die Hölzer eines einzigen Fensters iiufeinanderfolgen zu lassen und am Ausgang der Maschine ohne Zwischenlagerung die Fenster zusammensetzen und der Presse zuführen zu können. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Maschine völlig unabhängig von der Größe der Fenster, d.h. von der Länge der Fensterhölzer, so daß kleine und große Fenster ohne Verzögerung miteinander in beliebiger Weise abwechseln können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Anschlag, der in an sich bekannter Weise auf seiner den Stirnseiten der Fensterhölzer zugewandten Seite mit einem Auslöser zur Auslösung des die Fensterhölzer an der zweiten Ablängvorrichtung und dem zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat vorbeifördernden Rolltisches versehen ist, mehrere derartige Auslöser aufweist, wobei jedem einzelnen parallel geförderten Fensterholz ein Auslöser zugeordnet ist. Die Auslöser sind hierbei so geschaltet, daß die Weiterförderung erst dann ausgelöst wird, wenn alle vorgesehenen Fensterhölzer sich am Anschlag befinden.
Auf der Eingangsseite der Eingangseinheit brauchen die Fensterhölzer entweder nur auf den Rolltisch aufgelegt oder nur so weit eingefördert zu werden, wie es der Länge des Rolltisches entspricht Die Einförderungsbewegung ist also von der Länge der Fensterhölzer unabhängig, ebenso wie die Querbewegung an der ersten Ablängvorrichtung und an dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat vorbei.
Die Länge der Fensterhölzer wirkt sich auf den Arbeitsablauf erst dann aus, wenn die Fensterhölzer zum Anschlag gefördert werden, der bei langen Fensterhölzern dementsprechend weit zurückgezogen ist. Hieraus ergibt sich eine relativ lange Förderzeit, was zur Folge hat, daß die nachgeförderten Fensterhölzer sich bereits in dem Querförderer zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten befinden und dort während der Förderung der vorangehenden langen Fensterhölzer bis zum Anschlag auf ihren Abtransport warten müssen.
Diese Wartestellung wird dadurch herbeigeführt, daß im Bereich des Querförderers vor dem Rolltisch des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates ein vom jeweiligen Fensterholz beaufschlagbarer Endschalter angeordnet ist, durch dessen Betätigung mittels eines durchlaufenden Fensterholzes der zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten angeordnete Querförderer in seinem dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat zugewandten Einförderbereich abschaltbar ist Solange sich also im Querförderer zwisehen den beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten noch das rückwärtige Ende eines vorhergehend geförderten Fensterholzes befindet, kann kein weiteres Fensterholz nachgefördert werden.
Zweckmäßigerweise geschieht die Abschaltung dadurch, daß wenigstens die erste dem nachfolgenden Fensterholz zugewandte Vorschubrolle des Querförderers angehoben wird.
Ein weiterer Endschalter kann im Bereich des dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat zugewandten Ende des Querförderers vorgesehen und durch ein durchlaufendes Fensterholz betätigbar sein, durch den der erste Rolltisch vor dessen dem Querförderer zugewandten Endstellung angehalten wird, solange sich im Bereich dieses Endschalters noch ein vorangehendes Fensterholz befindet.
Schließlich können die Auslöser des Anschlages die Spannvorrichtungen des zweiten Rolltisches beaufschlagen, soweit dieser sich in seiner dem Querfönierer zugewandten Endstellung befindet.
Die Endschalter und die Auslöser können an sich bekannte kapazitive Schalter sein.
Der Anschlag zur Aufnahme der Schnittkräfte kann auf der dem Zapfenschneid- und Schlitzaggregat in sei-
ner Ausgangsstellung zugewandten Seite des zweiten Rolltisches angeordnet sein, was allerdings bedeutet, daß das Zapfenschneiden und Schlitzen dann im Gleichlauf erfolgen muß. In diesem Fall kann aber der Anschlag in der üblichen Weise ortsfest angebracht sein.
In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn ein zusätzliches parallel zur Rolltischbewegungsrichtung arbeitendes Spannaggregat vorgesehen ist, welches das zu bearbeitende Fensterholz gegen den ortsfesten Anschlag des zweiten Rolltisches drückt, damit dieses eine exakte Ausgangslage einimmt.
Dieses Spannaggregat kann durch die Auslöser des Anschlages beaufschlagbar sein.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen nach unten schwenkbaren Anschlag vorzusehen, der nach dem Unterfahren des in der Grundstellung wartenden Fensterholzes hinter dem Fensterholz hochklappbar ist.
Diese Anordnung erfordert unterhalb des Rolltisches zusätzlichen Raum, da die notwendige Konterholzeinrichtung und deren Umschaltvorrichtung mit abgeklappt werden müssen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Draufsicht einer Ausführungsform der Eingangseinheit der erfindungsgemäßen Maschine;
F i g. 2 zeigt in gegenüber F i g. 1 verkleinertem Maßstab die Anwendung dieser Eingangseinheit in Verbindung mit weiteren Bearbeitungsaggregaten der Maschine:
F i g. 3 ist eine Ansicht ähnlich F i g. 2 bei einer etwas abgewandelten Ausführungsform;
F i g. 4 verdeutlicht in schematischer Darstellung die Übergabe aus einem auf dem Bandförderer gebildeten Stapel an eine nachgeschaltete Bearbeitungseinheit
Gemäß Fig. 1 sind unmittelbar nebeneinander zwei gegenläufig arbeitende Zapfenschneid- und Schlitzaggregzie 1 und 2 vorgesehen, denen jeweils eine Ablängvorrichtung 3 und 4 in Form einer Ablängsäge in Bearbeitungsrichtung vorgeschaltet ist. Beiden Aggregaten ist jeweils ein Rolltisch 5 bzw. 6 zugeordnet, der die zu bearbeitenden Fensterhölzer an der Ablängvorrichtung und an dem Zapfenschneid- und Schlitzaggregat vorbeiführt.
Zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schiitzaggregaten 1 und 2 ist ein Querförderer 7 vorgesehen, der aus einzelnen hintereinander angeordneten und angetriebenen Vorschubrollen 8 und 8a besteht Hiervon befinden sich die Vorschubrollen 8a wie dargestellt oberhalb der dem Querförderer 7 zugewandten Endstellung
UCS CIMCII nullUSCIfCb D.
An den in seiner in ausgezogenen Linien wiedergegebenen Endstellung befindlichen zweiten Rolltisch 6 schließt ein Auflagetisch 9 an, entlang welchem ein verstellbarer Anschlag 10 verschieben ist Der Anschlag trägt auf seiner dem Rolltisch 6 zugewandten Seite einen Auslöser 11, mit welchem die Bewegung des zweiten Rolltisches 6 in Richtung des Pfeiles 12 auslösbar ist Die Oberflächen der Rolltische 5 und 6, des Auflagetisches 9, des Anschlages 10, sowie eines Auflagetisches 13 des Querförderers 7 fluchten miteinander.
Zum Zwecke der Übergabe vom Rolltisch 5 über den Querförderer 7 bis zum Anschlag 10 kann wenigstens eine Anschlagleiste 14 auf der den Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten 1 und 2 abgewandten Seite der in F i g. 1 dargestellten Eingangseinheit vorgesehen sein.
In F i g. 1 sind ferner zwei Endschalter 15 und 16 angedeutet, von denen der erste Endschalter 15 im Bereich des Querförderers 7 vor dem Rolltisch 6 des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates 2 angeordnet ist, während der zweite Endschalter 16 im Bereich des dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates 1 zugewandten Endes der Querförderer 7 vorgesehen ist.
Durch die Betätigung des ersten Endschalters 15 mittels eines durchlaufenden Fensterhoizes werden die beiden ersten Vorschubrollen 8a der Querförderer 7 so lange abgeschaltet bzw. angehoben, wie sich in dem Querförderer 7 noch das rückwärtige Ende eines vorhergehend geförderten Fensterholzes befindet. Damit kann ein weiteres Fensterholz während dieses Zeitraumes nicht nachgefördert werden.
Der zweite Endschalter 16 wird gleichfalls durch ein durchlaufendes Fensterho'.z beaufschlagt, wodurch der erste Rolltisch 5 so lange in der gestrichelt wiedergegebenen Lage angehalten wird, wie sich im Bereich dieses Endschalters noch ein vorangehendes Fensterholz befindet.
Der Auslöser 11 des Anschlages 10 löst die Bewegung des zweiten Rolltisches 6 in Richtung des Pfeiles 12 aus, soweit dieser in seiner dem Querförderer 7 zugewandten und in ausgezogenen Linien dargestellten Endstel-Iung sich befindet. Gleichzeitig werden gegebenenfalls vorgesehene Spannaggregate für die auf dem Rolltisch befindlichen Fensterhölzer beaufschlagt.
Sofern mehrere Fensterhölzer parallel zueinander in der beschriebenen Weise bearbeitet und gefördert werden sollen, ist der Anschlag 10 wie angedeutet zweckmäßigerweise mit mehreren Auslösern lla nebeneinander versehen, deren Anzahl der Anzahl der zu fördernden Fensterhölzer entspricht.
Wenn der zweite Rolltisch 6 in Richtung des Pfeiles 12 aus seiner in Fig. 1 wiedergegebenen Endstellung herausbewegt wird, bleibt zwischen dem Auflagetisch 13 des Querförderers 7 und dem Auflagetisch 9 des Anschlages 10 eine Lücke L frei, in welche kürzere Fensterhölzer hineinfallen bzw. hineinkippen können. Da es aus den obengenannten Gründen wünschenswert sein kann, die Förderung auf den Auflagetisch 9 des Anschlages 10 auch dann vorzunehmen, wenn sich der Rolltisch 6 nicht in seiner Endstellung befindet, ist ein Nachlauftisch 18 vorgesehen, der der Bewegung des Rolltisches 6 bis in eine Überbrückungsstellung zwischen den beiden Auflagetischen 9 und 13 folgt Der Nachlauftisch 18 kann, wie schematisch angedeutet, mittels Federn 19 an den Rolltisch 6 angedrückt sein, wobei ein schematisch angedeuteter Anschlag 20 vorgesehen sein kann, welcher den Nachlauftisch 18 in seiner Überbrückungsstellung festhält so daß sich nunmehr der Rolltisch 6 von dem Nächiaufiisch {ösen kann.
Die Rolltische 5 und 6 sind jeweils mit einem ortsfesten Anschlag 21 bzw. 22 versehen, wobei der Anschlag 21 des Rolltisches 5 in der üblichen Weise auf der dem Schneid- und Schlitzaggregat 1 abgewandten Seite des Rolltisches liegt so daß er die bei einer Bearbeitung im Gegenlauf, also bei einer Drehung der Schneid- und Schlitzwerkzeuge in Richtung des Pfeiles 23 auftretenden Schnittkräfte aufnehmen kann, wobei das Fensterholz gegen den Anschlag 21 gedrückt wird.
Da aber bei einer Nachförderung mittels des Querförderers 7 auf den in der Überbrückungsstellung befindlichen Nachlauftisch 18 der zweite Rolltisch 6 bei seinem Rücklauf einerseits den Nachlauftisch in die in Fig. 1 dargestellte Stellung zurückdrücken und andererseits die in dieser Stellung befindlichen Fensterhölzer überfahren muß, kann ein ortsfester Anschlag auf der dem Querförderer 7 zugewandten Seite des zweiten
Rolltisches 6 — welcher das Bearbeiten des Fensterholzes im Gegenlauf ermöglichen würde — in diesem Fall nicht vorgesehen sein.
Aus diesem Grunde ist — wie dargestellt — der ortsfeste Anschlag 22 auf der gegenüberliegenden Seite des zweiten Rolltisches 6 angeordnet und das Zapfenschlagen und Schlitzen muß im Gleichlauf erfolgen, d. h. die Zapfenschlag- und Schlitzwerkzeuge des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates 2 müssen sich in Richtung des Pfeiles 24 drehen, damit das Fensterholz gegen den Anschlag 22 gedrückt wird. Zusätzliche Spannaggregate, mit denen das Fensterholz gegen den Anschlag 22 gehalten wird, sind in der Regel erforderlich.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Anschlag 22 wie üblich auf der dem Querförderer 7 zugewandten Seite des Rolltisches 6 anzuordnen und eine Bearbeitung im Gegenlauf vorzunehmen, bei welcher sich also die Zapfenschneid- und Schlitzwerkzeuge entgegen der Richtung des Pfeiles 24 drehen, wobei in diesem Fall jedoch der Anschlag während der Rückbewegung des Rolltisches 6 nach unten klappbar sein muß, damit er die in der Überbrückungsstellung befindlichen und gestrichelt angedeuteten Fensterhölzer 25 untergreifen und hinter diesen, wie etwa bei 26 angedeutet, wieder hochgeklappt werden kann. Ein entsprechendes Abklappen ist dann allerdings auch für die Konterholzeinrichtung und deren Umschaltvorrichtung erforderlich.
Der so ausgebildeten Eingangseinheit 27 werden beispielsweise mittels eines Bandförderers 28 die lediglich an vier Seiten gehobelten und gegebenenfalls geschliffenen Fensteriiölzer zugeführt, wobei die Fensterhölzer entlang von hochstellbaren Anschlagklappen 29 in Richtung des Pfeiles 30 auf den ersten Rolltisch 5 aufgeschoben werden. Hierbei können auf den ersten Rolltisch 5 auch mehrere Fensterhölzer, vorzugsweise zwei, gleichzeitig aufgefördert werden. Anschließend bewegt sich der Rolltisch 5 in Richtung des Pfeiles 31 an der Ablängvorrichtung 3 und dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat 1 vorbei, wobei die Fensterhölzer an ihrem diesen Aggregaten zugewandten Enden abgelängt und mit Zapfen und Schlitzen versehen werden. In der Endstellung des Rolltisches 5 werden die Fensterhölzer unter die beiden ersten Vorschubrollen 8a der Querförderer 7 gefördert, um durch diese dann in Richtung des Pfeiles 32 weitergefördert zu werden, bis sie auf den Anschlag 10 bzw. dessen Auslöser 11 oder 11a treffen. Falls zwei Fensterhölzer gleichzeitig bearbeitet werden sollen, sind zwei Auslöser 11 bzw. 11a vorgesehen, und wenn beide Auslöser beaufschlagt sind, wird die Bewegung des Rolltisches 6 in Richtung des Pfeiles 12 ausgelöst und die zweite Stirnseite der Fensterhölzer bearbeitet.
Anschließend werden vom Rolltisch 6 mittels eines Stößels oder dergleichen die Fensterhölzer in Richtung des Pfeiles 33 auf einen weiteren Bandförderer 34, dessen Bänder sich in Richtung des Pfeiles 35 bewegen, übergeben. Hierbei werden die Fensterhölzer entlang von hochstellbaren Klappen 36 verschoben.
Während dieses Ablaufes haben die Endschalter 15 und 16 die oben beschriebenen Funktionen.
F i g. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Anwendung der im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebenen Eingangseinheit 27 in Verbindung mit weiteren Bearbeitungsaggregaten. Vor der Eingangseinheit 27 und vor dem Bandförderer 28 sind in F i g. 2 ein Hobelaggregat 37 und ein Schleifaggregat 38 angeordnet mit denen die Fensterhölzer in der beschriebenen Weise an vier Seiten bearbeitet werden können.
Der Bandförderer 34 hinter der Eingangseinheit 27 führt die Fensterhölzer einer Fräseinheit 39 und einer Glasleistensäge 40 zu, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer besonderen und später noch beschriebenen Ausfördereinrichtung 41 versehen ist. Zur weiteren Profilierung können nach einem Zwischenförderer 42 weitere Fräseinheiten 43 bis 45 vorgesehen sein, um die verschiedensten Profilierungen durchzuführen bzw. diese zu komplettieren.
Der Bandförderer 34 kann als Zwischenstapel für die nach Verlassen der Eingangseinheit 27 genau auf Länge geschnittenen und an beiden Stirnseiten mit Zapfen und Schlitzen versehenen Fensterhölzer dienen, wobei durch die schematisch angedeuteten Vorschubrollen 46a der Fräseinheit 39 immer jeweils das erste Fensterholz dieses Stapels von den Vorschubrollen 46a erfaßt und der Weiterbearbeitung zugeführt wird. Dieses erste Fensterholz wird also von dem Bandförderer 34 abgezogen, so daß das nächste oder die nächsten Fensterhölzer durch die sich in Richtung des Pfeiles 35 bewegenden Bänder nachrücken können.
Hierzu kann ein ortsfester Anschlag 47 (vgl. F i g. 4) vorgesehen sein, der die nachfolgenden Fensterhölzer in ihrer seitlichen Relativlage auf den Bändern festhält, so daß sie nicht aufgrund des Reibungsschlusses während der Ausförderung des ersten Fensterholzes mitgenommen werden können.
Auch hierzu können Endschalter 48 vorgesehen sein, die die ersten den ankommenden Fensterhölzern zugewandten Vorschubrollen 46a des Vorschubaggregates der Fräseinheit 39 so lange abschalten oder anheben, bis das vorangehende Fensterholz abgefördert und/oder bearbeitet ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Eingangseinheit 27 ermöglicht es, insbesondere im Baukastensystem der Eingangseinheit 27 verschiedene Weiterbearbeitungseinheiten zu- bzw. nachzuordnen. Dies kann in verschiedener Weise geschehen, wie dies in F i g. 3 verdeutlicht ist Die Anordnung nach F i g. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 2 dadurch, daß an den Bandförderer 34 Fräseinheiten 49 und eine Glasleistensäge 40 so angeschlossen sind, daß die Fräseinheiten in Richtung auf die Eingangseinheit 27 weisen, so daß in diesem Bereich eine relativ kompakte Bauform der gesamten Maschine entsteht.
F i g. 4 verdeutlicht in schematischer Darstellung die Vereinzelung der auf dem Bandförderer 34 gestapelten Hölzer. Wenn, wie in F i g. 4 dargestellt, beispielsweise zwei Fensterhölzer gestapelt sind, wird das erste Fensterholz 55 von den Vorschubrollen 46a (vgl. F i g. 2) ergriffen und in Richtung des Pfeiles 57 ausgefördert Die übrigen Fensterhölzer 58 liegen dabei an dem ortsfesten Anschlag 47 an, so daß sie aufgrund des Reibungsschlusses mit dem ersten Fensterholz 55 nicht mit ausgefördert werden können. Die Ausförderung beispielsweise zur Fräseinheit 39 kann entlang einer Anschlagschiene 59 erfolgen, gegen weiche nach der Ausförderung des ersten Fensterholzes 55 aufgrund der Bewegung der Bänder des Bandförderers 34 in Richtung des Pfeiles 35 die nachfolgenden Fensterhölzer 58 gefördert werden. Diese werden dann ebenfalls durch Einschalten oder Absenken der Vorschubrollen 46a von diesen erfaßt und in Richtung des Pfeiles 57 weitergefördert
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Holzbearbeitungsmaschine zum Zapfenschlagen und Längsprofilieren von Fensterhölzern mit zwei in Bearbeitungsrichtung hintereinander angeordneten Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten mit jeweils einer Ablängvorrichtung und einem zugehörigen Rolltisch und einem dem zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat nachgeschalteten Bandförderer und wenigstens einer Weiterbearbeitungseinheit, insbesondere einer Einrichtung zum Längsprofilieren, wobei die Vorschubbewegungsrichtung des Rolltisches des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates der Vorschubbewegungsrichtung des ersten Zapfenschneid- und Schützaggregates entgegengesetzt ist und wobei im Bereich des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates ein Anschlag zur Längeneinsteuerung der Fensterhölzer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregate (1,2) unter Zwischenschaltung eines Querförderers (7) unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, daß die erste Längsprofiliereinrichtung (39) erst nach dem Bandförderer (34) angeordnet ist und daß eine die Fensterhölzer quer vom Bandförderer abziehende Vereinzelungseinrichtung (46,46a, 47) vorgesehen ist.
2. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Vorschubaggregates (46) ein ortsfester, verstellbarer Anschlag (47) für die jeweils nachfolgenden Fensterhölzer (58) vorgesehen ist, der das jeweils nachfolgende Fensterholz (58) so lange festhält, bis das vorangehende Fensterholz (55) mittels des Vorschubaggregates (46) abgefördert ist.
3. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Endschalter (48) vorgesehen sind, die die ersten, den ankommenden Fensterhölzern zugewandten Vorschubrollen (46a) des Vorschubaggregates (46) so lange abschalten oder anheben, bis das vorangehende Fensterholz abgefördert und/oder bearbeitet ist.
4. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (10) zur Längeneinsteuerung auf seiner den Stirnseiten der Fensterhölzer (25) zugewandten Seite in bekannter Weise mit einem Auslöser (11) zur Auslösung des die Fensterhölzer an der zweiten Ablängvorrichtung (4) und dem zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregat (2) vorbeifördernden Rolltisches (6) versehen ist und daß jedem einzelnen, parallel geförderten Fensterholz ein Auslöser (11,1 la) zugeordnet ist.
5. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöser (11, lla) so geschaltet sind, daß die Weiterförderung mittels des Rolltisches erst dann ausgelöst wird, wenn alle vorgesehenen Fensterhölzer sich am Anschlag (10) befinden.
6. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Querförderers (7) vor dem Rolltisch (6) des zweiten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates (2) ein Endschalter (15) angeordnet ist, durch dessen Betätigung mittels eines durchlaufenden Fensterholzes der zwischen den beiden Zapfenschneid- und Schlitzaggregaten (1, 2) angeordnete Ouerförderer (7) in seinem dem ersten Zapfen-
schneid- und Schlitzaggregat (1) zugewandten Einförderbereich abschaltbar ist
7. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die erste den nachfolgenden Fensterhölzern zugewandte Vorschubrolle (8a) des Querförderers (7) hebbar ist.
8. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet daß ein weiterer Endschalter (16) im Bereich des dem ersten Zapfenschneid- und Schlitzaggregates (1) zugewandten Endes des Querförderers (7) vorgesehen und durch ein durchlaufendes Fensterholz betätigbar ist.
9. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöser (11,11 a) des Anschlages (10) die Spannvorrichtungen des zwei'-sn Rolltisches (6) beaufschlagen, soweit dieser sich in seiner dem Querförderer (7) zugewandten Endstellung befindet
10. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endschalter (15, 16) und die Auslöser (11, lla) an sich bekannte kapazitive Schalter sind.
DE3211994A 1982-03-31 1982-03-31 Holzbearbeitungsmaschine Expired DE3211994C2 (de)

Priority Applications (9)

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