DE320481C - Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrennten Waermespeichern - Google Patents

Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrennten Waermespeichern

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DE320481C
DE320481C DE1914320481D DE320481DD DE320481C DE 320481 C DE320481 C DE 320481C DE 1914320481 D DE1914320481 D DE 1914320481D DE 320481D D DE320481D D DE 320481DD DE 320481 C DE320481 C DE 320481C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrennten Wärmespeichern. Die Erfindung hat Verbesserungen an Dampferzeugungsanlagen zum Gegenstande und betrifft insbesondere für Schiffahrtszwecke bestimmte Anlagen dieser Art, bei denen das Bedürfnis besteht, plötzlich entweder eine große Zusatzdampfmenge oder zeitweise eine gewisse Dampfmenge zu erzeugen, wenn die Feuer gelöscht sind.
  • Bei den bisher bekannten Dampferzeugungsanlagen kann dieser Zweck nur durch lebhafteres Feuern, d. h. durch Steigerung der jeder Feuerung zugeführten Brennstoffmenge erreicht werden. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß eine ziemlich lange Zeit erforderlich ist, bis der Kessel genügend beheizt ist, um eine Steigerung der Dampfmenge in dem gewünschten Maße hervorzurufen.
  • Die Erfindung hat den Zweck, den oben erwähnten Nachteil zu beseitigen, und sie kennzeichnet sich dadurch, daß bei einer Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrennten Wärmespeichern die Wärmespeicher in der Leitung für die Abgase angeordnet sind und nacheinander von einer zwischen die Speiseleitung und den Dampfsammler eingeschalteten Leitung durchzogen werden. Die in dieser Weise ausgebildete Anlage gestattet, zu gewöhnlichen Zeiten eine bestimmte Wärmemenge in den Wärmespeichern aufzusammeln; es genügt für diesen Zweck, durch die die Wärmespeicher enthaltende Leitung einen gewissen Teil der von den Feuerungen kommenden Gase hindurchzuführen. Um zu einem gegebenen Zeitpunkt - eine Zusatzdampfmenge zu haben, spritzt man Wasser in die Wärmespeicher, wodurch dieses Wasser augenblicklich verdampft und man sogleich die gewünschte Dampfmenge erhält.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der gemäß der Erfindung ausgebildeten Dampferzeugungsanlage dargestellt.
  • Die Rohrelemente jedes Schlangenrohres sind mit T'-, T=, T3, T4 bezeichnet und können in beliebiger Anzahl angeordnet sein. Auch braucht ihr Durchmesser nicht durchaus einander gleich zu sein.
  • Diese Elemente sind in einer der Leitungen angeordnet, die von den Gasen der Feuerung durchströmt «-erden, und können auf eine bestimmte Temperatur während des gewöhnlichen Arbeitens der Anlage gebracht werden, indem man die Menge der Feuergase mittels eines Schiebers regelt.
  • In den Speisewasserbehälter E und in den Dampfsammler V münden die Schlangenrohre ein. Mit dem Dampfsammler V steht der Dampfkessel C in Verbindung.
  • Durch die Rohrleitung A wird die Wärmeaustauschvorrichtung mit den durch ihren Dampf gespeisten Vorrichtungen (Dampfmaschinen, Turbinen usw.) in Verbindung gesetzt.
  • Der Speisewasserbehälter E steht durch die Leitung B mit den Speisewasserpumpen in Verbindung.
  • Ist die Wärmeaustauschvorrichtung außer Betrieb, so enthalten die Schlangenrohre kein Wasser, sondern nur Dampf. Bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird durch die Speisepumpen Wasser nach Maßgabe des Verbrauchs aus dem BehälterE in die Schlangenrohre gedrückt.
  • Das so in die Schlangenrohre eingeführte Wasser wird dort vollständig in Dampf verwandelt, der sich in dem Dampfsammler V ansammelt und aus diesem zum Dampfkessel C strömt.
  • Die Menge des von dem Kessel erzeugten Dampfes kann also plötzlich um einen Betrag gesteigert werden, welcher dem in den Stromkreis der Elemente des Wärmespeichers eingesprizten Wasser entspricht. Man könnte auch eine gewisse Wärmemenge in den Wärmespeichern ansammeln, um Dampf zu erzeugen, wenn die Feuer gelöscht sind.
  • Es soll ausdrücklich hervorgehoben werden, daß die Erfindung keineswegs auf die Anwendung für . Schiffahrtszwecke beschränkt ist, sondern allgemein bei allen solchen Anlagen Verwendung finden lrann, bei denen es nötig ist, zu einem gewünschten Zeitpunkt eine große Dampfmenge zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATEI@TT-ANspRUCH Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrenntenWärmespeichern, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmespeicher in der Leitung für die Abgase angeordnet sind und nacheinander von einer zwischen die Speiseleitung und den Dampfsammler eingeschalteten Leitung durchzogen werden, derart, daß in dieser Leitung entweder die schnelle Erzeugung einer großen Zusatzdampfmenge oder eine zeitweilige Dampferzeugung bei abgestellter Feuerung möglich ist.
DE1914320481D 1913-01-28 1914-01-27 Dampferzeugungsanlage mit von der Feuerung getrennten Waermespeichern Expired DE320481C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4989810A (en) * 1987-11-12 1991-02-05 Deutsche Forschungs- Und Versuchsanstalt Fur Luft- Und Raumfahrt E.V. Method and apparatus for influencing a laminar turbulent boundary layer transition on bodies in flow

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4989810A (en) * 1987-11-12 1991-02-05 Deutsche Forschungs- Und Versuchsanstalt Fur Luft- Und Raumfahrt E.V. Method and apparatus for influencing a laminar turbulent boundary layer transition on bodies in flow

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