DE3203952C2 - Brennkraftmaschine mit einem Aufladeverdichter - Google Patents
Brennkraftmaschine mit einem AufladeverdichterInfo
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Abstract
Verbrennungskraftmaschine mit einem Aufladeverdichter (C) und einem mit einem Luftansaugkanal (9) verbundenen Einlaß, wobei der Aufladeverdichter (C) im Ansaugkanal (9) angeordnet ist, um die durch den Ansaugkanal strömende Ansaugluft zu verdichten. Ein Einwegventil, wie z.B. ein Blattfederventil (24), ist im Ansaugkanal (9) in Serie mit dem Verdichter (C) angeordnet, um eine Rückströmung der verdichteten Ansaugluft im Ansaugkanal und so einen Leistungsabfall der Maschine zu verhindern, wenn eine im Ansaugkanal (9) angeordnete Drosselklappe (20) plötzlich geschlossen wird.
Description
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch sich eine Rückströmung der verdichteten Ansaugluft im
gekennzeichnet, daß das Steuerventil ein Rück- Ansaugkanal schon vor einer vollständigen Schließung
schlagventil (24) ist. der Drosselklappe bemerkbar macht
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch 20 Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der
gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (24) als Erfindung anhand einer Zeichnung beschrieben. Es
Blattfederventil ausgebildet ist zeigt
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch F i g. 1 eine Seitenansicht von einer erfindungsgemäß
gekennzeichnet, daß das Steuerventil (34) derart mit ausgestalteten Brennkraftmaschine an einem Motorrad;
dem Drosselventil (20) gekoppelt ist, daß es mit grö- 25 F i g. 2 eine schematische Ansicht der Aufladeeinrichßerer
Geschwindigkeit geöffnet bzw. geschlossen tung der Brennkraftmaschine nach F i g. 1;
wird als dieses. Fig. 3 eine schematische Ansicht einer Aufladeeinrichtung
als zweites Ausführungsbeispiel;
30 zwischen den Öffnungswinkeln der Drosselklappe und
dem Drehwinkel des Antriebsgliedes zeigt.
schine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Motorrad antreibt, auf einem Rahmen Fangeordnet
28 36 870 beschrieben und dargestellt. Wird bei solchen 35 ter Sausgerüstet um die Luftzuführung durch Verdich-
plötzlich geschlossen, wobei der Aufladeverdichter wei- getragen.
terarbeitet, um die Ansaugluft tu verdichten und die Nachfolgend wird das Aufladesystem der Brennkraft-Brennkraftmaschine
auf der Soll-Drehzahl zu halten, 40 maschine E, die mit dem Verdichter ausgerüstet ist, undann
strömt die verdichtete Ansaugluft durch den Auf- ter Bezug auf die F i g. 2 beschrieben,
ladeverdichter hindurch zur stromaufwärtigen Seite des Die Brennkraftmaschine E weist einen Zylinderblock Ansaugkanals zurück. Hierdurch werden im Ansaugka- 1, einen darin gleitenden Kolben 3 und einen Zylindernal und besonders im Aufladeverdichter Störungen, wie kopf 2 auf, wie dies üblich ist. Der Zylinderkopf 2 und Strömungsablösungen und störende Geräusche, er- 45 der Kolben 3 bilden zwischen sich den Verbrennungszeugt. Dies führt: zu einer Beeinträchtigung der Aufla- raum 4, der mit einer Einlaßöffnung 5 und einer Auslaßdung, wenn die Brennkraftmaschine wieder auf Lei- öffnung 6 versehen ist. Die Einlaß- und Auslaßöffnunstung gebracht werden soll. Infolgedessen ist die ange- gen 5 und 6 werden abwechselnd durch Einlaß- bzw. strebte Leistungserhöhung nicht erreichbar. Auslaßventile 7 bzw. 8 geöffnet bzw. geschlossen.
ladeverdichter hindurch zur stromaufwärtigen Seite des Die Brennkraftmaschine E weist einen Zylinderblock Ansaugkanals zurück. Hierdurch werden im Ansaugka- 1, einen darin gleitenden Kolben 3 und einen Zylindernal und besonders im Aufladeverdichter Störungen, wie kopf 2 auf, wie dies üblich ist. Der Zylinderkopf 2 und Strömungsablösungen und störende Geräusche, er- 45 der Kolben 3 bilden zwischen sich den Verbrennungszeugt. Dies führt: zu einer Beeinträchtigung der Aufla- raum 4, der mit einer Einlaßöffnung 5 und einer Auslaßdung, wenn die Brennkraftmaschine wieder auf Lei- öffnung 6 versehen ist. Die Einlaß- und Auslaßöffnunstung gebracht werden soll. Infolgedessen ist die ange- gen 5 und 6 werden abwechselnd durch Einlaß- bzw. strebte Leistungserhöhung nicht erreichbar. Auslaßventile 7 bzw. 8 geöffnet bzw. geschlossen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 50 Ein Ansaugkanal 9 und ein Abgaskanal 10 sind mit
Brennkraftmaschine der eingangs bezeichneten Bauart den äußeren Enden der Einlaß- bzw. Auslaßöffnungen 5
so auszugestalten, daß beim· plötzlichen Schließen der bzw. 6 verbunden und der Turboverdichter 5 überDrosselklappe
aufgrund von schlagartigem Rückfluß brückt die Kanäle 9 und 10.
verdichteter Ansaugluft erzeugte Störungen im An- Der Turboverdichter S weist eine Turbine T, die in
saugkanal, wie Strömungsablösungen und Geräusche, 55 einem mittleren Teil des Abgaskanals 10, und einen Verweitgehend
vermieden werden können. dichter C auf, der in einem mittleren Abschnitt des An-
spruchs 1 gelöst. einer Turbinenkammer 12, die an den Abgaskanal 10
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist nach anschließt, und einem darin angeordneten Turbinenroeinem
plötzlichen Schließen der Drosselklappe die ver- <,o tor 14. Der Verdichter C besteht aus einer Verdichterdichtete
Ansaugluft aufgrund der Anordnung des Steu- kammer 11, die an den Ansaugkanal 9 anschließt. In ihr
erventils daran gehindert, schlagartig zurückzuströmen. ist ein Verdichterrotor 13 angeordnet. Die Turbinen-Die
zur Atmosphäre offene Ablaßleitung ermöglicht kammer 12 und die Verdichterkammer 11 sind durch ein
der verdichteten Ansaugluft lediglich ein verhältnismä- cinstückiges Bauteil, das als Lagerträger 16 dient, mitßig
langsames Zurückströmen durch ihren im Vergleich b5 einander verbunden. Der Turbinenrotor 14 und der Verim
Querschnitt des Ansaugkanals wesentlich kleineren dichtcrrotor 13 sind miteinander durch eine gemeinsa-Querschniu.
Infolgedessen werden die schon angeführ- mc Welle 15 verbunden, so daß sie gemeinsam umlauten
Störungen weitgehend vermieden und die ange- fen. Die Welle 15 wird von Lagern 17,18 im Lagerträger
16 getragen.
Eine Brennstoff- Einspritzdüse 19 ist nahe der Einlaßöffnung
5 an den Ansaugkanal 9 angeschlossen und eine Drosselklappe 20 ist unmittelbar stromaufwärts von der
Einspritzdüse 19 angeordnet. Eine Vorkammer 21 wird
dadurch ausgebildet, daß ein Teil des Querschnitts des Ansaugkanals 9 stromaufwärts von der Drosselklappe
20 vergrößert ist Ein Zweigkanal 22 geht zwischen der Vorkammer 21 und dem Verdichter C vom Ansaugkanal
9 aus und ist mit einem Resonanzhohlraum 23 verbunden.
Ein Einwegventil, durch das eine Rückströmung der angesaugten und dem Verbrennungsraum 4 zuströmenden
Luft verhindert wird, ist als Steuerventil innerhalb des Ansaugkanals 9 angeordnet Es wird von einem
Blattfederventil 24 im Ansaugkanal 9 stromaufwärts vom Verdichter C gebildet Ein Zweigkanal 25 als Ablaßleitung
mit wesentlich kleinerem Querschnitt als der Ansaugkanal 9 zweigt zwischen dem Blattfederventil 24
und dem Verdichter C vom Ansaugkanal 9 ab. i£in Filter
27, z. B. aus Metallgewebe, ist stromab vom Zweigkanal 25 im Ansaugkanal 9 angeordnet Ein Luftreiniger AC
ist mit der Einlaßöffnung des Ansaugkanals 9 verbunden. Der Luftreiniger /4Cbesteht aus einem Gehäuse 28,
das durch ein Reinigungselement 29 in eine Reinigungskammer a\ und eine zweite Reinigungskammer ai unterteilt
ist Die Einlaßöffnungen des Ansaugkanals 9 und des Zweigkanals 25 sind zur Reinigungskammer a-i hin
offen.
Im Ansaugkanal 9 sind verschiedene Fühler angeordnet, um die Menge des durch die Einspritzdüse 19 eingespritzten
Brennstoffs zu steuern. Ein Temperaturfühler Te, der die Temperatur an der Einlaßöffnung des Verdichters
C und ein erster Druckfühler P\, der den Druck an gleicher Stelle mißt, sind im Ansaugkanal 9 zwischen
dem Verdichter C und dem Blattfederventil 24 angeordnet. Die Temperatur und der Druck der Ansaugluft werden
von diesen Fühlern überwacht. Ein zweiter Druckfühler Pi ist stromaufwärts von der Drosselklappe 20,
jedoch stromabwärts vom Verdichter C, an den Ansaugkanal 9 angeschlossen. Er überwacht also den Druck der
verdichteten Luft im Abschnitt stromabwärts vom Verdichter Cund stromaufwärts von der Drosselklappe 20.
Ein dritter Druckfühler P} ist an den Ansaugkanal 9
stromab von der Drosselklappe 20 angeschlossen, um dort den Aufladedruck im Kanal 9 zu messen. Ein Winkelmesser
A ist an die Drosselklappe 20 zur Feststellung deren öffnungswinkel angeschlossen. Die Temperatur
der verdichteten Luft stromab vom Verdichter C kann aus den Werten der verschiedenen beschriebenen Fühler
rechnerisch ermittelt werden.
Eine bekannte Brennstoffeinspritzung und Zündzeitpunktsteuerung bestimmt die grundsätzliche Brennstoffmenge
und den Zündzeitpunkt in Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine E und dem negativen
Aufladedruck (Arbeitsbereich der Brennkraftmaschine £bei niedriger Last) oder dem Öffnungsgrad der
Drosselklappe 20 (Arbeitsbereich der Maschine bei hoher Last) als Eingangsdaten, berichtigt die Luftmenge
auf Grund der von den Druck- bzw. Temperaturfühlern ermittelten Werte stromaufwärts vom Verdichter und
den Aufladedruck stromab vom Verdichter und steuert praktisch so die Menge des eingespritzten Kraftstoffs
und den Zündzeitpunkt. An die Auslaßöffnung ist ein Auspuffschalldämpfer M angeschlossen.
Nachstehend wird die Arbeitsweise dieser Ausführungsform der Erfindung erläutert:
kraftmaschine Ein Betrieb ist, strömt das beim Ausstoßhub
aus dem Verbrennungsraum 4 ausgeschobene Abgas durch den Abgaskanal 10 zur Turbine Γ und überträgt
seine Energie auf den Turbinenrotor 14. Dadurch wird der Turbinenrotor 14 gedreht und treibt den Verdichtungsrotor
13 über die Welle 15 an, so daß die in den Absaugkanal 9 durch den Luftreiniger AC und durch
das Blattfederventil 24 angesaugte Luft durch den Verdichter C verdichtet und der Vorkammer 21 zugeführt
lu wird. Die Durchflußmenge wird durch die Drosselklappe
20 gesteuert Die Luft vermischt sich danach mit dem durch die Einspritzdüse 19 eingespritzten Kraftstoff,
und das Gemisch aus Luft und Kraftstoff wird dem Verbrennungsraum 4 beim Ansaughub der Brennkraftmaschine
zugeführt Wenn im Betrieb der Brennkraftmaschine eine Druckschwankung im Ansaugkanal 9 durch
die intermittierende Arbeitsweise des Einlaßventils 7 oder dergl. angeregt werden sollte, werden hierdurch
hervorgerufene Schwingungen durch die Vorkammer 21 und den Resonanzhohlraum 23 gedämpft, so daß
Schwingungen des Verdichters C vermieden werden und der Wirkungsgrad der Luftansaugung verbessert
wird.
Es sei angenommen, daß die Drosselklappe 20 aus einem geöffneten Zustand, bei dem der Verdichter C
und dementsprechend die Brennkraftmaschine £ unter Aufladung arbeitet, plötzlich geschlossen wird. Wenn
kein Blattfederventil 24 im Ansaugkanal 9 vorhanden wäre, würde die verdichtete Luft im Ansaugkanal 9 sojo
fort rückwärts strömen und Störungen in der Strömung, wie z. B. Stromablösungen im Verdichter C, verursachen.
Infolgedessen ist der Aufladeeffekt mehr oder weniger verloren und wenn die Drosselklappe 20 wieder
geöffnet wird, wird die angestrebte Maschinenleistung nicht erbracht. Solche Störungen im Ansaugkanal 9
werden erfindungsgemäß im voraus durch das Blattfederventil 24 im Ansaugkanal 9 ausgeschlossen. Die gewünschte
hohe Leistung der Brennkraftmaschine wird somit aufrechterhalten.
Wenn die Drosselklappe 20 plötzlich geschlossen wird, vermag ein Teil der sich im Ansaugkanal 9 befindlichen
Ansaugluft durch den Zweigkanal 25 geringen Durchmessers in den Luftreiniger AC zu entweichen.
Dadurch wird der Druck im Ansaugkanal 9 stromab vom Blattfederventil 24 herabgesetzt, was zu einer Verstärkung
der Bremskraft der Brennkraftmaschine führt Durch einen im Zweigkanal 25 angeordneten Schalldämpfer
26, der in F i g. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, werden störende Geräusche, die bei einem
so plötzlichen Schließen der Drosselklappe 20 auftreten
können, wirkungsvoll herabgesetzt. Da der Durchmesser des Zweigkanals 25 wesentlich kleiner als der des
Ansaugkanals 9 ist, braucht der Schalldämpfer 26 nur eine geringe Größe zu haben.
Während des Maschinenbetriebes übertragen der erste, zweite und dritte Druckfühler pt. Pi, Pi, der Temperaturfühler
T1- und der Winkelmesser A die von ihnen
gemessenen Werte an die Steuereinrichtung für die Kraftstoffeinspritzung und den Zündzeitpunkt. Da der
erste Druckfühler P\ und der Temperaturfühler Te zwischen
dem Blattfederventil 24 und dem Verdichter C innerhalb des Absaugkanals 9 angeordnet sind, messen
sie den Druck und die Temperatur der Ansaugluft am Eintritt in den Verdichter C, nachdem sie das Blattfederventil
24 durchströmt hat. Korrekturen von Änderungen der Werte infolge des Durchtritts durch das Ventil
24 brauchen deshalb nicht vorgenommen zu werden. Es sind auch andere Verdichter- und Einwegventilan-
Ordnungen möglich. Das Blattfederventil 24 könnte z. B. an einem beliebigen Punkt des Ansaugkanals 9 angeordnet
werden, wenn es nur mit dem Verdichter C in Serie geschaltet ist.
Wenn das Blattfederventil 24 stromauf vom Verdichter C im Ansaugkanal 9 wie im vorstehend beschriebenen
Beispiel angeordnet ist, werden Schwingungen des Verdichters Cverhindert.
Fig.3 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 2. Diese Abwandlung entspricht der ι ο
Fig.2 bis auf die Tatsache, daß das Blattfcderventil durch ein Regelventil 34 ersetzt ist, das funktionsmäßig
so mit der Drosselklappe 20 verbunden ist, daß das erstere entsprechend den öffnungs- bzw. Schlicßbewegungen
des letzteren, jedoch schneller als das letztere geöffnet bzw. geschlossen wird. Im einzelnen ist die
Drosselklappe 20 auf einer Drosselwelle 35 angeordnet, die durch ein Drosselgelenk 36 und ein Drosselkabel 37
mit einem Bedienungsglied 38, wie z. B. einem Drehhandgriff, der drehbar auf einem Steuerhandgriff 39 angeordnet
ist, verbunden ist. Durch Drehen des Bedienungsgliedes 38 ist die Drosselklappe 20 somit zu öffnen
bzw. zu schließen. Das Regelventil 34 ist auf einer Regelwelle 40 befestigt, die durch ein Regelgelenk 41, ein
Regelkabel 42 und eine Feder 43 mit dem Bedienungsglied 38 verbunden ist. Das Regelventil 34 ist somit
ebenfalls durch Drehen des Bedienungsgliedes 38 zu öffnen bzw. zu schließen. Das Regelgelenk 41 ist kürzer
als das Drosselgelenk 36, so daß das Regelventil 34 bei Drehung des Bedienungsgliedes 38 schneller geöffnet jo
bzw. geschlossen wird als die Drosselklappe 20. Die Beziehung zwischen den Öffnungsgraden (ff) der Drosselklappe
20 und dem Regelventil 34 und dem Verdrehungswinkel R des Bedienungsgliedes 38 ist in F i g. 4
gezeigt.
Darin ist auf der Abszisse der Verdrehungswinkel R
und auf der Ordinate der Öffnungsgrad θ aufgetragen.
Die Erfindung bietet insgesamt die folgenden Vorteile: Erstens ist es aufgrund der Anordnung des Einwegventil
im Innern des Ansaugkanals 9 und dort in Serie mit dem Verdichter C möglich, Strömungsunrcgelmäßigkeiten
der angesaugten Luft, wie Abiöseerscheinungen der Luft im Ansaugkanal, insbesondere im Verdichter
C wenn die Drosselklappe plötzlich geschlossen wird, zu vermeiden. Dadurch wird erreicht, daß die beabsichtigte
Aufladung erhalten bleibt und die Maschinenleistung erhöht wird. Außerdem werden Schwingungen
des Verdichters Cvermieden.
Der Zweigkanal 25, der zwischen dem Einwegventil und dem Verdichter C vom Ansaugkanal 9 abzweigt
und mit der Atmosphäre in Verbindung steht, dient dazu, einer, Teil der Ansaugluft im A.riEaugksp.a! 9 7.ur
Atmosphäre entweichen zu lassen, wenn das Einwegventil plötzlich geschlossen wird. Dadurch wird der
Luftdruck im Ansaugkanal 9 herabgesetzt und die Bremswirkung der Brennkraftmaschine erhöht.
Der aus Druckmesser P\ und Temperaturfühler Tc
bestehende Fühler für die Dichte der Ansaugluft ist innerhalb des Ansaugkanals 9 zwischen dem Einwegventil
and dem Verdichter C angeordnet und ermittelt "die μ
Luftdichte aus dem atmosphärischen Druck und der Umgebungstemperatur der Ansaugluft der Brennkraftmaschine
£ Diese Anordnung macht es möglich, den Druck und die Temperatur an der Einlaßöffnung des
Verdichters C als Bezugsgroße zur Berichtigung der μ
gemessenen Werte heranzuziehen und macht es unnötig, sie aufgrund von Änderungen der Drücke und der
Temperatur stromauf und stromab vom Einwegventil, zu berichtigen. Die Berichtigung kann daher leicht und
genau trotz der Anordnung des Einwegventils vorgenommen werden.
Das Einwegventil (Blattfederventil 24 oder dergl.) ist
innerhalb des Ansaugkanals 9 angeordnet. Dadurch wird ein Rückstrom der angesaugten Luft innerhalb des
Ansaugkanals 9 verhindert. Im Betrieb wird die angesaugte Luft stromab vom Einwegventil durch das Einwegventil
daran gehindert, zurückzuströmen. Selbst wenn ein Druckwechsel stromauf vom Einwegventil infolge
von Verdichterschwingungen oder dergl. eintritt, ändert sich der Druck stromabwärts vom Einwegventil
nicht wesentlich. Der Betrieb der Brennkraftmaschine E bleibt daher stabil und die gewünschte Leistung kann
kontinuierlich aufgebracht werden. Darüber hinaus kann sich der Einfluß von Druckschwingungen im Ansaugkanal
9 stromab vom Einwegventil, die durch das öffnen und Schließen des Einlaßventils der Brennkraftmaschine
angeregt sein können, kaum auf den Verdichter C auswirken, d. h. der Verdichter C arbeitet auch
dann gleichmäßig.
Claims (1)
1 2
strebte Leistungserhöhung der Maschine beim WiederPatentansprüche:
öffnen der Maschine ist erreichbar. Dabei ist aufgrund
der erfindungsgemaBen Ausgestaltung gewährleistet,
!.Brennkraftmaschine, in deren Ansaugkanal hin- daß das Steuerventil auch geschlossen ist, wenn das
tereinander ein Aufladeverdichter und ein Drossel- 5 Drosselventil sich in seiner Schließstellung befindet
ventil angeordnet sind, dadurch gekenn- Die Ausführungsformen nach den Ansprüchen2 und
zeichnet, 3 enthalten sicher funktionierende und einfache Ausge-
daß in dem Ansaugkanal (9) stromaufwärts des Ver- staltungen für das Steuerventil, die sich preiswert her-
dichters (C) ein Steuerventil (24,34) angeordnet ist, stellen lassen.
welches abhängig von einer Schließung des Drossel- 10 Die Ausbildung nach Anspruch 4 trägt ebenfalls dazu
ventils (20) geschlossen ist, und bei, störungsfreie Strömungsverhältnisse im Ansaugkadaß
zwischen dem Steuerventil (24, 34) und dem nal zu gewährleisten. Beim öffnen der Drosselklappe ist
Verdichter (C) eine zur Atmosphäre offene Ablaßlei- ein Voreilen des Steuerventils vorteilhaft, um eine Betung
(25) an den Ansaugkanal (9) angeschlossen ist, einträchtigung des Querschnitts des Ansaugkanals ausdie
einen wesentlich kleineren Querschnitt als der 15 zuschließen. Beim Schließen der Drosselklappe emp-Ansaugkanal
(9) aufweist. fiehlt sich ebenfalls ein Voreilen des Steuerventils, da
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Family Applications (1)
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