DE320309C - Anzeigevorrichtung fuer Fahrzeuge mit mehreren durch umlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrueckbare Kupplungen auf einer verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen ueber besondere Antriebs- und Wickelwalzen gefuehrten Anzeigebaendern - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer Fahrzeuge mit mehreren durch umlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrueckbare Kupplungen auf einer verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen ueber besondere Antriebs- und Wickelwalzen gefuehrten Anzeigebaendern

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DE320309C DE1913320309D DE320309DD DE320309C DE 320309 C DE320309 C DE 320309C DE 1913320309 D DE1913320309 D DE 1913320309D DE 320309D D DE320309D D DE 320309DD DE 320309 C DE320309 C DE 320309C
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  • Anzeigevorrichtung für Fahrzeuge finit mehreren durch timlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrückbare Kupplungen auf einer verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen über besondere Antriebs- und Wickelwalzen geführten Anzeigebändern. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Anzeigevorrichtung für Fahrzeuge, die dem öffentlichen Verkehr dienen, wie Omnibusse, Straßenbahnen und andere Verkehrsmittel, und zwar handelt es sieh um eine Vorrichtung, die zwei Anzeigebänder ` enthält; von denen das eine Band die Fahrtstrecke angibt. Es enthält Straßen, Plätze; Haltestellen usw. Das andereBand gibt inübereinstimmung mit dein ersten die in den angezeigten Straßen, Plätzen usw: liegenden Geschäfte, Kaufhäuser u. dgl. an. Nun sind Anzeigevorrichtungen für Fahrzeuge mit mehreren durch umlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrückbare Kupplungen auf dieser verschiebbaren mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen über besondere Antriebs- und Wickelwalzen geführten Anzeigebändern bereits bekannt. Bei der Erfindung handelt es sich aber darum, daß die beiden Anzeigebänder der Vorrichtung parallel liegend in genau übereinstimmender gleichzeitiger Bewegung so vorgeführt werden sollen, daß sich ihre Angaben genau übereinstimmend gegenseitig ergänzen. Die Erfindung kennzeichnet sich im besonderen durch eine Einrichtung, die es ermöglicht, eine gegebenenfalls entstandene Nichtübereinstimmung der gegenseitigen Lage beider Anzeigebänder dadurch ausgleichen zu können, daß die obenerwähite verschiebbare Welle vier Kupplungen derart steuert, daß zuerst zwei Kupplungen eingerückt werdeix und dadurch die Stellungen der Anzeigebänder auf den Winkelwalzen durch Zahnradgetriebe geregelt werden können, worauf mittels der sich nachfolgend einrückenden beiden anderen Kupplungen nach 1Trnlegen eines -Gelenkes und zweier Wendegetriebe der Antrieb der Bandantriebsrollen erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist Fig. i eine Ansicht der Anzeigevorrichtung -und ihres vom Rad aus erfolgenden Antriebes.
  • Fiä -2 - zeigt die Anzeigevorrichtung im vergrößerten Maßstabe in Ansicht und Schnitt.
  • Fig. 3 entspricht Eig. 2 und zeigt die Anzeigevorrichtung von der Seite her im Schnitt gesehen, Die Anzeigevorrichtung enthält zwei Anzeigebänder, von denen das eine Band a in Fig. 3 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist. Auf dem einen Band sind die Straßen und überhaupt die ganze Fahrstrecke zu sehen, die das Fahrzeug durchfährt, und zwar ist diese Fahrstrecke als gerader Linienzug gezeichnet mit allen einmündenden Nebenstraßen und die Fahrstrecke kreuzenden Anschlußlinien. An sämtlichen Straßen sind ihre Namen aufgedruckt. Dieses Anzeigeband ist auf Rollen b, b1 gewickelt, die firn Gehäuse c gelagert sind. Beide Rollen können als Aufwickelrolle und als freilaufende Rolle arbeiten. Über die Rollen b2 und b8 läuft ferner ein Reklameband e. Beide Bänder werden über Treibrollen s geleitet, die in Lagern s1 laufen, welche an Konsolen b4 der Rückseite cl des Gehäuses c angebracht sind. Das Gehäuse c ist auf der Vorderseite c2 mit einem Glasfenster versehen, durch das ein bestimmter Teil der beiden Anzeigebänder den Fahrgästen sichtbar wird. Außerdem sind beide Bänder aus durchscheinendem Stoff gefertigt, so daß sie bei Dunkelheit durch hinter oder vor ihnen angebrachte Lampen beleuchtet werden können. Die Lampen scheinen beispielsweise durch Öffnungen c3, c2 der Rückseite cl des Gehäuses c.
  • Um auf den Anzeigebändern ersichtlich zu machen, wo sich das Fahrzeug augenblicklich befindet, ist ein fester Zeiger vorgesehen. Dieser Zeiger kann, wie in Fig. i dargestellt, als farbige Linie ausgeführt sein, die senkrecht über die Glasscheibe des Gehäuses c gezogen und durch zwei Pfeile hervorgehoben' und gekennzeichnet wird. Die Bandrollen werden mittels einer Reibungskupplung durch die gemeinsame Welle an getrieben, die Triebrollen dagegen erhalten von derselben Welle aus unmittelbare Bewegung. Die Aufwickelrollen haben hohle Wellen und sind mit diesen an ihren äußeren Enden auf Zapfen b5 an den Konsolen b4 gesetzt. Ihre inneren Enden sitzen auf Zapfen b', welche von den Köpfen zweier Schrauben gebildet werden, die ineinandergeschraubt sind und zwei gegenüberliegende Kegelräder h und hl in Stellung halten. Jedes Paar Kegelräder steht in Eingriff mit einem Kegelrad 1t2, das von der Welle m getrieben wird. Der Antrieb der Aufwickelrollen erfolgt durch Reibung von den Rädern 1a, 1t1 aus. Die notwendige Reibung wird durch Federn b3 zwischen dem Außenende der Aufwickelrollen und entsprechenden Lagern (Fig. 2) hergestellt. Zwischen beiden Sätzen Aufwickelrollen liegt wagerecht eine verschiebbare Welle m mit einer Anzahl Klauenkupplüngen u1, p1, n2, p2, ats" p3, g4, p4. Die Kupplungshälften W bis n4 sind in Konsolen at gelagert, und zwar sitzen die Hälften n1, yt2 lose auf der Welle en, während die Hälften 11 8, st 4 vor .den Wellenenden liegen. Zwischen den Hälften n1 und z2 und mit diesen entsprechend verbunden liegt der Antrieb o, o1, 02 der Anzeigevorrichtung, der seine Bewegung über die Welle x von der in Fig. i dargestellten und mit dem Rad verbundenen Vorrichtung empfängt. Die Kupplungshälften p1- p4 sitzen fest auf der. Welle m und werden durch die Längsverschiebung derselben mit den Kupplungshälften n1-at4 in Eingriff gebracht. Dabei liegen aber die Hälften p3, p4 näher an den Hälften a0, n4 als die Hälften p1, p2, an den- Hälften aal, n2,. so d@aß die beiden erstgenannten Kupplungen früher geschlossen werden als die beiden anderen. Mit den Kupplungshälften n$ und 1t4 sind die Kegelräder h= verbunden, die in die Kegelräder lt und 1t1 eingreifen. Die Kupplungshälften p3 sind mit einer Gelenkgabel p6 verbunden, die mit einem Hebel p6 gesteuert werden -kann, der gelenkig auf einer Konsole p' an der Rückseite cl des Gehäuses c angebracht ist. Diese Vorrichtung dient zur Längsverschiebung der Welle m zwecks Verbindung der Kupplungen ytl, p1 üsw.
  • Um die Anzeigebänder untereinander in ihrer Stellung regeln zu 'können, ist auf der Welle an. ein festes Kegelrad r vorgesehen, das mit einem Kegelrad r1 in Eingriff steht. Die Kegelräder sind in Lagern r= und r' einer Konsole r4 auf der Rückseite cl- des Gehäuses c untergebracht, und die Welle r5 des einen Kegelrades ist an ihrem Ende so ausgeführt, daß sie mittels eines Steckschlüssels gedreht werden kann.
  • Die Triebrollen s werden' jede von dem einen oder dem. anderen der Kegelräder h und hl Tiber eine Zahnräderverbindung gedreht, und zwar, kann dieser Antrieb ein- und ausgeschaltet werden. Die Zahnradverbindung besteht aus einem Zahnrad k auf deY Nabe des Kegelrades h, einem Zahnrad hl auf der Antriebsrolle s selbst und einem Zwischenrad k2, das sich lose auf einem Zapfen an der Konsole b4 dreht sowie ein zweites Zwischenrad.k8 am einen Ende eines Glockenzughebels k4 auf dem Drehzapfen des Zahnrades k. Dieses zweite Zwischenrad k' steht immer in Eingriff mitdiemZahnrad k und kann in und außer Eingriff mit dem Zwischenrad k2 gebracht werden. Ein drittes Zwischenrad k$ läuft lose auf einem Drehzapfen der Konsole k4 und steht mit den Rädern k1 und k2 in Eingriff.' Die freien Enden der Glochenzughebel k4 sind durch ein Gelenk ks verbünden, das so in Bewegung gesetzt werden kann, daß es das eine oder das andere der Zahnräder kg in und außer Eingriff mit dem einen oder dem anderen der Zwischenräder k2 bringt. Zur Verstellung des Gelenkes k5 dient ein Zapfen kg an dem Hebel p6, der zwischen zwei Anschlägen k' des Gelenkes k5 liegt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zahnräder k' mit den Zahnrädern k= nur' in Eingriff gebracht werden können, wenn die eine oder andere Kupplung p1 und p2 mit der .einen oder anderen Kupplungshälfte n1 und n2 in Eingriff kommt. Um genügend Reibung zwischen den Bändern und den Triebrollen 's zu schaffen, sind Spannrollen u vorgesehen, die durch eine entsprechende Federung a41 in Stellung gehalten werden.
  • Bei der in den Fig. 2 und 3- dargestellten Stellung des Getriebes-wird der Antrieb über die biegsame Welle x auf die Welle na nur übertragen, wenn eine der Kupplungshälften pl und p2 in Eingriff mit den Kupplungshälften ra@ und rat steht. Zur Regelung der Stellung der Bänder mit Bezug auf den Zeiger wird die Welle in mittels des Hebels p" entweder nach rechts oder nach links bewegt, um die eine oder andere der Kupplungshälften p3 oder p4 mit der einen oder anderen Kupplungshälfte n3 oder n@ je nach der Richtung, in der die Verstellung der Bänder erfolgen soll, in Eingriff gebracht wird. Sind diese Kupplungen hergestellt, so erfolgt die Drehung der Welle in mittels der Kegelräder r und r1 durch Drehung der Welle r". Um .die Anzeigevorrichtung in Bewegung zu setzen, wird die Welle in mittels des Hebels p3 noch weiter entweder nach rechts oder links verstellt, j e nachdem in welcher Richtung das Fahrzeug fährt. Durch die Verstellung wird entweder die Kupplung p3 oder die Kupplung p4 in Eingriff mit der Kupplung ras oder n4 gebracht und gleichzeitig wird der Eingriff eitler der Kupplungen p1 oder p2 mit einer der Kupplungen rat oder rat hergestellt.
  • Um das Auswechseln des Anzeigenbandes oder des Reklamebandes zu erleichtern, sind die Aufwickelrollen, die Treibrollen und der ganze Antrieb auf der Rückseite cl des Gehäuses c angebracht, und diese Rückseite ist vom Gehäuse losnehmbar, nachdem die Welle c2, die den Antrieb von der biegsamen Welle x aus überträgt, aus dem Eingriff entkuppelt und aus ihrer normalen Stellung zurückgezogen worden ist. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Anzeigevorrichtung für Fahrzeuge mit mehreren durch umlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrückbare Kupplangen auf einer verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen über besondere Antriebs-und Wickehvalzen geführten Anzeigebändern, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Welle (in) vier Kupplungen (p1, 1ah p2, 1a2, p3, rzs und p4'. n4) derart steuert, daß zuerst zwei Kupplungen (p8, rag oder p4, 0) eingerückt und die Stellungen der Anzeigebänder zueinander auf den Wickelwalzen durch Zahnradgetriebe (i-, r1 und h, h', lz-) geregelt werden, und daß mittels der sich darauf einrückenden beiden anderen Kupplungen (p1, rat oder p2, 1a2) nach Umlegen eines Gelenkes (k4, k6, kg) und zweier Wendegetriebe (k, k3, k2, k1) der Antrieb der Bandantriebsrollen (s) erfolgt.
DE1913320309D 1913-08-01 1913-08-01 Anzeigevorrichtung fuer Fahrzeuge mit mehreren durch umlegbare Zahnradgetriebe und ein- und ausrueckbare Kupplungen auf einer verschiebbaren, mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Welle unterbrochen ueber besondere Antriebs- und Wickelwalzen gefuehrten Anzeigebaendern Expired DE320309C (de)

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