DE3200540C2 - Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mit Stöpseln - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mit StöpselnInfo
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Abstract
Ein Gehäuse enthält eine Anzahl von vertikal voneinander in Abstand befindlichen Fachbrettern, welche vertikal mit bezug aufeinander bei der Betätigung einer Fluiddruck-Kolben-Zylinder-Einheit beweglich sind, die auf dem Gehäuse angeordnet ist. Langgestreckte Hängestangen erstrecken sich von dem obersten Fachbrett nach unten, um die nächsten zwei benachbarten Fachbretter zur relativen vertikalen Bewegung zu tragen, und jedes nachfolgende untere Fachbrett wird in ähnlicher Weise durch ein Fachbrett getragen, das sich darüber befindet, jedoch von diesem durch ein Zwischenfachbrett getrennt ist. Die beiden obersten Fachbretter sind ferner so angeordnet, daß sie aneinander anliegend und voneinander lösbar befestigt sind. Das untere Ende jeder Hängestange trägt eine drehbare Scheibe, die zwei aufwärtsgerichtete, voneinander in Abstand befindliche, Bolzen trägt, welche in der einen Stellung der Dreheinstellung gegen die Unterseite einer Lasche anliegen, die sich seitlich von dem benachbarten Fachbrett erstreckt, und in einer zweiten Stellung der Dreheinstellung, 90 ° von der ersten Stellung, in Überdeckung mit Öffnungen in der Lasche, wodurch das zugeordnete Fachbrett aus der ersten Tragstellung um eine Strecke abgesenkt wird, die im wesentlichen gleich der Länge der Tragbolzen ist. Diese Traganordnung ermöglicht die Einstellung der Fachbretter auf vier verschiedene Abstände.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mittels Stöpseln gemäß Oberbegriff
von Anspruch 1.
ίο Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus
US-PS 35 37 233 bekannt. Hierbei sind längliche Hängestangen vorgesehen, um von oben gesehen das zweite
Fachbrett zum obersten Fachbrett gleitbar zu lagern, sowie jedes nachfolgende Fachbrett das von diesem
durch ein dazwischen angeordnetes Fachbrett in Abstand ist. Hierbei ist zwischen benachbarten Fachbrettern
ein fester Abstand eingestellt. Dieser Abstand kann nur dadurch verändert werden, daß man die Tragelemente
auswechselt.
In vielen Anwendungsfällen ist es jedoch erwünscht, Behälter verschiedener Größen mittels Stöpseln in einer
Vorrichtung zu verschließen. Wenn man hierbei eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art verwendet,
so ist ein zeitaufwendiger Umbau der Vorrichtung erforderlich, da die Tragelemente, wie die Hängestangen,
gegen entsprechend unterschiedlich lang bemesse-,^»ausgetauscht
werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden,
daß ohne -ein Auswechseln von tragenden Teilen
jeweils zwei miteinander verbundene Fachbretter bzw. jedes Fachbrettpaar, in unterschiedlichen Abständen
voneinander angeordnet werden können.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind daher die Hängestangen frei durch eine öffnung eines Fachbretts
durchgeführt und jeder Hängestange ist eine Abstandsverstelleinrichtung zugeordnet, die mit einem
Fachbrett des jeweilige,· Fachbrcttpaares derart zusammenarbeitet,
daß dieses in Relation zum anderen Fachbrett des Fachbrettpaares in unterschiedlichen Abständen
in Abhängigkeit von der Stellung der Abstandsverstelleinrichtung gelagert werden. Hierdurch kann
der Abstand zwischen einem Fachbrettpaar jeweils an die in der Vorrichtung handzuhabende Größe der Behälter
angepaßt werden, die mittels Stöpseln verschlossen werden sollen. Der Verschlußvorgang in der Vorrichtung
kann hierbei unter einem Unterdruck oder in einer inerten Atmosphäre erfolgen.
Aus US-PS 36 68 819 und GB-PS 14 22 035 sind Vorrichtungen bekannt, die eine Verstellung von Fachbrettern
ermöglichen, die aber derart beschaffen und aufgelegt sind, daß jedes Fachbrett unabhängig von den anderen
abgestützt ist und die Tragelemente jedes Fachbretts verstellbar sind. Bei der gattungsgemäßen Vorrichtung
hingegen sind wenigstens zwei Fachbretter miteinander gekoppelt.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran-Sprüchen wiedergegeben.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran-Sprüchen wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigt:
F i g. 1 eine verkürzt gezeichnete Seitenansicht, teilweise
im Schnitt, einer Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mittels Stöpseln, wobei die Fachbretter in
einer bestimmten Abstandsstellung gezeigt sind,
F i g. 2 und 3 verkürzt gezeichnete Teilansichten in
32 OO 540
Draufsicht der Abstandsverstelleinrichtung, welche in
zwei Stellungen die Fachbretter eines Fachbrettpaares in zwei unterschiedlichen Abständen voneinander lagert,
F i g. 4, 5 und 6 Teilansichten in verkürzter Darstellung und in Seitenansicht, ähnlich wie F i g. 1, in unterschiedlichen
Abständen der Fachbretter,
F i g. 7 und 8 Teilansichten von der Seite des Sperrelements
zur Lagefixierung in seiner Sperr- bzw. Freigabestellung.
Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mittels Stöpseln weist ein Gehäuse
mit einer oberen Wand 10, einer Bodenwand 12, Seitenwänden 14, einer Röckwand 16 und einer Fronttüre
18 auf, weiche lösbar die vordere Öffnung des Gehäuses verschließt. Eine Leitung 20, die durch die Rückwand
16 des Gehäuses geht, läßt sich mit einer Vakuumpumpe oder mit einer Inertgasquelle verbinden, um im Inneren
des Gehäuses eine Unterdruckatmosphäre oder inerte Atmosphäre zu erzeugen.
Das Gehäuse enthält eine Anzahl von sich in vertikalem Abstand befindenden waagerechten Facnbrettern.
Bei der verkürzt gezeichneten Darstellung ven F i g. 1 sind von oben nach unten gesehen ein oberstes Fachbrett
22, ein zweites Fachbrett 24, ein drittes Fachbrett 26, ein viertes Fachbrett 28 und ein unterstes Fachbrett
30 vorgesehen. Das unterste Fachbrett 30 wird von der Bodenwand 12 des Gehäuses durch eine Plattform getragen,
weiche durch eine Anzahl in der Umfungsrichtung angeordneter Stützarme 32 gebildet wird.
Vertikale Führungsstangen 34 erstrecken sich frei durch öffnungen in Laschen 36, die an den Fachbrettern
befestigt sind und sich von diesen auf den entgegengesetzten Seiten jedes Fachbrettes benachbart dem vorderen
Ende desselben seitlich nach außen erstrecken. Die unteren Enden der Fuhrungsstangen sind an Halterungen
34' befestigt, die von den Seitenwänden 14 nach innen ragen.
Das oberste Fachbrett 22 wird von einer Anzahl von Armen 38 eines Armkreuzes mit Hilfe von Hängebolzen
40 getragen, die sich durch Laschen 42 erstrecken, welche von den entgegengesetzten Seiten des oberen Fachbrettes
benachbart dem vorderen und dem hinteren Ende desselben seitlich abstehen. Die Arme 38 erstrecken
sich radial von einer mittigen Nabe 44, an der das äußere Ende einer Kolbenstange 46 befestigt ist, welche aus
dem unteren Ende eines Druckmittelzylinders 48 herausragt. Der Druckmittelzylinder wird von der oberen
Wand 10 des Gehäuses durch eine Montageplatte 48' getragen.
Das unter dem obersten Fachbrett 22 angeordnete zweite Fachbrett 24 ist mit Hilfe einer Anzahl Hängestangen
50 gelagert, die sich frei durch öffnungen in den Laschen 42 und frei durch fluchtende öffnungen in den
Laschen 52 erstrecken, die seitlich von dem Fachbrett 24 abstehen.
In ähnlicher Weise wird das dritte Fachbrett 26 vom obersten Fachbrett 22 durch Hängestangen 54 im obersten
Fachbrett 22 gelagert, die sich frei durch öffnungen in den Laschen 42 sowie durch fluchtende öffnungen in
den Laschen 56 erstrecken, die vom Fachbrett 26 seitlich abstehen.
Das vierte Fachbrett 28 wird am zweiten Fachbrett 24 mittels Hängestangen 58 gelagert, die sich frei durch
öffnungen in Laschen 60 erstrecken, welche vom Fachbrett 24 seitlich abstehen, sowie durch fluchtende Öffnungen
in ähnlichen Laschen 62. die vom Fachbrett 28 seitlich abstehen. Ein nächstes fünftes Fachbrett (nicht
gezeigt) wird am dritten Fachbrett 26 mit Hilfe von Hängestangen 64 gelagert, die sich dutch fluchtende
Öffnungen in Laschen 66 erstrecken, welche von den entgegengesetzten Seiten des dritten und des fünften
Fachbrettes seitlich abstehen.
Zur lösbaren Verbindung des obersten Fachbrettes 22 und der darunterliegenden Fachbretter in aneinanderliegender
Lage sind Elemente, wie Queröffnungen 72, vorgesehen. Eine Lasche 68 erstreckt sich von jeder
Seite des obersten Fachbrettes 22, etwa in der Mitte zwischen dessen vorderem und hinterem Ende, nach
unten, und eine Lasche 70 erstreckt sich von jeder Seite des zweiten Fachbrettes 24 benachbart den Laschen 68
nach oben. Die Laschen 68 und 70 sind mit Queröffnungen 72 versehen, die so angeordnet sind, daß sie miteinander
fluchten, wenn die Fachbretter aneinander anliegen. Ein Verbindungsbolzen 74 (F i g 5) läßt sich durch
die fluchtenden Öffnungen 72 stecken und mittels eines federbelasteten Sperrbolzens 76 sichern.
Eine Mutter 78 ist lösbar an dem >.. -,ieren Ende jeder
Hängestange befestigt, die an den benachbarten, seitlich
abstehenden Laschen anliegt. Hierdurch lassen sich Fachbretter in zwei unterschiedlichen Abständen anordnen,
nämlich in einem regelmäßigen Abstand zwisehen Fachbrettern eines Fachbrettpaares, wenn die
beiden obersten Fachbretter nicht miteinander verbunden sind, und in einem doppelten Abstand zwischen dem
zweiten und dritten, dem vierten und fünften Fachbrett, und ähnlichen aufeinanderfolgenden Fachbrettpaaren,
wenn die beiden obersten Fachbretter aneinander anliegen.
Eine Abstandsverstelleinrichtung ermöglicht eine Einstellung auf mindestens vier unterschiedliche Stellungen.
Jede Abstandsverstelleinrichtung weist eine drehbare Scheibe 80 auf, die mit einer Mittelöffnur.g 82 zur freien
Aufnahme des unteren Endes einer Hängestange versehen ist. Die Scheibe 80 ist um die Hängestange drehbar.
Jede drehbare Scheibe 80 trägt zwei senkrecht nach oben stehende Tragbolzen 84, weiche diametral entgegengesetzt
zueinander auf entgegengesetzten Seiten der zugeordneten Hängestange angeordnet sind. Die
jeder Hängestange zugeordnete imiere Lasche, beispielsweise
die Lasche 52 in F i g. 2 und 3, ist mit zwei durchgehenden Öffnungen 86 versehen, die einander
diametral entgegengesetzt auf entgegengesetzten Seiten der Hängestange angeordnet sind und den gleichen
Abstand wie die Tragbolzen 84 haben. Daher befindet sich in der einen Drehstellung der drehbaren Scheibe 80,
die in F i g. 3, 4 und 6 gezeigt ist, das zugeordnete Tragbolzenpaar 84 in Überdeckung mit den Laschenöffnungen
86, so daß die Tragbolzen 84 durch sie gehen.
Andererseits befindet sich, wenn die drehbare Scheibe
80 um 90° in eine zweite Einstellung gedreht wird, wie in F i g. 1, 2 und 5 gezeigt, das Tragbolzenpaar C4
unter der zugeordneten Lasche 52 und liegt an. In dieser Stellung befindet sich das Fachbrett oberhalb der Stellung,
wie sie in F i g. 3,4 und 6 gezeigt ist. und zwar um die Höhe der Tragbolzen 84.
Zum Drehen der drehbaren Scheibe 80 und der Tragbolzen
84 zwischen den beiden vorgenannten Stellungen ist ein Hebel 88 (F i g. 2 und 3) vorgesehen, der sich
von jeder drehbaren Scheibe 80 in einer Richtung radial nach außen derart prstreckt. daß er sich seitlich nach
außen zu den entgegengesetzten Seiten der Fachbretter zwischen der drehbaren Scheibe 80 und der Seitenwand
14 des Gehäuses erstreckt. Die Hebel 88, welche von den Scheiben 80 iedes Paares auf jeder Seite jedes
32 OO
Fachbrettes abstehen, sind miteinander verbunden, um die gleichzeitige Drehung des so verbundenen Scheibenpaares
mit Hilfe einer länglichen Verbindungsstange 90 zu bewirken, welche mit diesen mittels Gelenkbolzen
92 verbunden sind. Das vordere Ende jeder Verbindungsstange 90, d. h. das der Fronttüre 18 des Gehäuses
benachbarte Ende, ist geringfügig über den benachbarten Gelenkbolzen 92 hinaus verlängert und mit einer
öffnung 94 zur Aufnahme eines Werkzeugs versehen, durch welches die Verbindungsstange 90 von Hand bewegt
und dadurch das zugeordnete Scheibenpaar 80 zwischen den beiden vorangehend beschriebenen Stellungen
der Tragbolzen versetzt wird.
Zur Sperrung der Fachbretter in den höheren Stellungen, in denen sie durch die Tragbolzen 84 gestützt sind,
sind Sperrelemente vorgesehen. Diese dienen zur Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Drehen der Scheibe 80,
um zu verhindern, daß die Tragbolzen 84 mit den Laschenöffnungen 86 fluchten und dadurch die Fachbretter
in ihre abgesenkte Stellung gelangen, in der möglicherweise die Behälter und ihr Inhalt beschädigt werden
können.
Bei der dargestellten und am besten in F i g. 2,3,7 und
8 gezeigten Ausführungsform ist das innere Ende einer elastischen Sperrstange 96 an jeder Verbindungsstange
90, beispielsweise durch einen Bolzen 98, befestigt. Das äußere Ende der Sperrstange 96 liegt über der Öffnung
94. Zwischen dem Ende der Sperrstange 96 erstrecken sich zwei in der Längsrichtung voneinander in Abstand
befindliche Laschen 100 und 102 von deren entgegengesetzten Seiten nach unten. Die Laschen 100,102 sind so
angeordnet, daß sie sich längs der entgegengesetzten Seiten des Hebels 88 (F i g. 2 und 7) nach unten erstrekken,
wenn die Scheibe 80 und die Tragbolzen 84 sich in der Fachbrett-Tragstellung, wie in Fig. 1,2 und 5, befinden.
In dieser Stellung verhindern die Laschen 100, 102 eine Drehung der Scheibe 80.
Wenn die Scheibe 80 gedreht werden soll, so daß die Bolzen 84 mit den Laschenöffnungen 86 (F i g. 3) fluchten,
und das Fachbrett in die in F i g. 4 gezeigte Stellung abgesenkt wird, wird ein Werkzeug nach oben durch die
Öffnung 94 zur Abstützung gegen die Unterseite der elastischen Sperrstange % eingesetzt. Auf das Werkzeug
wird ein ausreichender Aufwärtsdruck ausgeübt, um die Sperrstange 96 ausreichend weit nach oben zu
bewegen, damit die Laschen 100 und 102 vom Hebel 88 freikommen (Fig.8). Die Verbindungsstange 90 wird
dann nach vorne zur Türe 18 durch das Werkzeug gezogen, bis die Scheibe 80 in die Stellung der F i g. 3 gedreht
wird. Die Lasche tO2 ruht nun auf dem Hebel 88 (F i g. 8) auf. Eine unbeabsichtigte Drehung der Scheibe 80 wird
durch den Eingriff der Tragbolzen 84 in den Laschenöffnungen 86 verhindert.
Wenn die Tragbolzen 84 zu der in F i g. 1, 2 und 5 gezeigten Stellung zurückgeführt werden sollen, wird
das Werkzeug wieder in die öffnung 94 eingesetzt und die Stange 90 wird nach innen gedrückt, nachdem das
Fachbrett angehoben worden ist, worauf die Sperrstange 96 in die in F i g. 2 und 7 gezeigte Sperrstellung zurückfedert.
Der Abstand zwischen den Fachbrettern in F i g. 1 beträgt etwa 10 cm, die Höhe der Tragbolzenpaare 84,
die allen Fachbrettern mit Ausnahme des obersten Fachbrettes 22 zugeordnet sind, etwa 5 cm und die Höhe
der Tragbolzenpaare 84', die dem zweiten Fachbrett 24 zugeordnet sind, 2$ cm. Daher erhält man, wenn die
beiden Fachbretter 22 und 24 aneinander anliegen und sich die Verbindungsbolzen 74 durch fluchtende öffnungen
72 in den Laschen 68 und 70 erstrecken, die in F i g. 5 dargestellte Anordnung und der Abstand zwischen
dem zweiten und dritten, dem vierten und fünften und den nachfolgenden Fachbrettern beträgt etwa
20 cm. Natürlich wird die Zahl der öffnungen, in welche zu verschließende Behälter eingesetzt werden können,
dadurch um die Hälfte verringert.
Wenn die drehbaren Scheiben 80 aus der in F i g. 1 dargestellten Stellung in die in F i g. 3 gezeigte Stellung
um 90° gedreht werden, in welcher die Tragbolzenpaare 84 sich mit den Laschenöffnungspaaren 86 in Überdekkung
befinden, werden alle Fachbretter unterhalb des obersten Fachbrettes 22 so abgesenkt, daß sie auf der
darunter befindlichen drehbaren Scheibe 80 aufliegen. Das zweite Fachbrett 24 wird daher um etwa 2,5 cm
abgesenkt und alle darunter befindlichen Fachbretter, mit Ausnahme des untersten, werden um 5 cm abgesenkt.
Diese Anordnung ist in F i g. 4 dargestellt, in welcher alle benachbarten Fachbretter Abstände von
12,5 cm haben.
Bei mit den Laschenöffnungen 86 fluchtenden Tragbolzen 84, wie in F i g. 4 dargestellt, sei nun angenommen,
daß die beiden obersten Fachbretter 22 und 24 aneinander anliegen und mittels der vorangehend beschriebenen
Verbindungsbolzen 74 befestigt sind. Die erhaltene Anordnung ist in F i g. 6 dargestellt, in welcher
de·· Abstand zwischen dem zweiten und dritten, vierten und fünften und den nachfolgenden Fachbrettpaaren
25 cm beträgt.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, daß die dargestellte Aöstandsverstd'einrichtung die Fachbretter
auf vier unterschiedliche Abstände einstellen kann, nämlich für 10, 12.5, 20 und 25 cm. Weitere unterschiedliche
Abstände zwischen bestimmten Fachbrettern lassen sich durch die Verwendung von Tragbolzen
84 und/oder Hängestangen von unterschiedlicher Länge einstellen.
Hinsichtlich der Größe, Form, der Zahl und der Anordnung
der beschriebenen Teile lassen sich Änderungen vornehmen. Beispielsweise können ein einziger Bolzen
84 oder mehr als die zwei dargestellten verwendet werden. Die drehbare Scheibe und die Tragbolzen können
am oberen Ende jeder Hängestange statt unten, wie dargestellt, vorgesehen sein, wobei eine Federbelastung
zwischen den Scheiben und Laschen vorgesehen ist. Der Zylinder 48 kann unter dem Gehäuse zur Antriebsverbindung
seiner Kolbenstange mit dem unteren Fachbrett 30 angeordnet werden, während das obere Fachbrett
22 an der oberen Wand des Gehäuses befestigt ist. Gegebenenfalls können Zylinder sowohl oben a' auch
unten verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mittels Stöpseln, mit einer Anzahl übereinander angeordneter,
entlang gemeinsamer Führungsstangen aufeinander zu und von einander weg bewegbarer
Fachbretter, wobei jeweils ein Fachbrettpaar durch eine Anzahl von Tragelementen in Form von Hängestangen
miteinander verbunden ist, und die Hängestangen und deren Befestigungen so ausgebildet
sind, daß sie das jeweils untere Fachbrett des durch die Tragestangen verbundenen Fachbrettpaares in
einem bestimmten Abstand zum jeweils oberen Fachbrett des Fachbrettpaares halten, jedoch gleichzeitig
ein Verschieben des unteren Fachbrettes in Richtung des oberen Fachbrettes gestatten, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Hängestangen (40, 50, 54, 58, 64) frei durch eine Öffnung
eines Faöibrettes (22, 24, 26, 28, 30) des Fachbrettpaares
erstrecken und an ihrem einen Ende eine Abstandsverstelleinrichtung (80) aufweisen, die es ermöglicht,
dieses eine Fachbrett in zwei unterschiedlichen Abständen zum jeweils anderen Fachbrett des
Fachbrettpaares zu lagern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die öffnung im jeweils unteren Fachbrett und die Abstandsverstelleinrichtung (80) am
unteren Ende der Hängestangen (40, 50 54, 58, 64) vorgesehen ist.
3. Vorricntung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß eine erf^e Gruppe von Hängestangen
(50) das von oben gesehen erste und zweite Fachbrett
(22, 24) miteinander ver'.-indet und daß zwei weitere Gruppen von Hängestangen (54,58) das erste
(22) und dritte (26) sowie das zweite (24) und vierte (28) Fachbrett miteinander verbinden, wobei
die Hängestangen (54, 58) der zwei weiteren Gruppen doppelt so lang wie die der ersten Gruppe sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abstandsverstelleinrichtung
(80) ein Sperrelement (96) zur Lagefixierung zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachbretter (22,24,
26,28,30) seitlich absiehende Laschen (42,52,56,60,
62,66) mit öffnungen zur Aufnahme der Hängestangen (40, 50, 54, 58, 64) aufweisen und die Abstandsverstelleinrichtung
von einer drehbaren Scheibe (80) gebildet wird, die senkrecht stehende Tragbolzen
(84) hat, die in eier ersten Einstellung an der Lasche (52) anliegen und in der zweiten Einstellung in
durchgehenden öffnungen (86) der Lasche (52) aufgenommen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite jedes
Fachbretts (22, 24, 26, 28,30) zwei Abstandsverstelleinrichtungen (80) angeordnet sind, die miteinander
bewegungsverbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement eine Sperrstange
(96) ist, welche die beiden über eine Verbindungsstange (90) bewegungsverbundenen Abstandsverstelleinrichtungen
(80) in der ersten Einstellung festlegt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
oberen Fachbretter (22, 24) über Elemente (72) in aneinanderliegender Lage lösbar miteinander verbunden
werden können.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: FAY, JOHN MICHAEL, WARMINSTER, PA., US |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |