DE319099C - Schweissvorrichtung mit Schweissbrenner - Google Patents
Schweissvorrichtung mit SchweissbrennerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K5/00—Gas flame welding
- B23K5/02—Seam welding
- B23K5/06—Welding longitudinal seams
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Description
Bei Schweißvorrichtungen mit Schweißbrennern hat es sich gezeigt, daß, wenn der
Schweißdraht so an der Naht entlang bewegt wird, daß er ständig von der Brennerflamme
getroffen wird, mehr Draht zum Abschmelzen kommt, als tatsächlich für die Schweißung
gebraucht wird. Hierdurch ergibt sich einmal ein übermäßiger Schweißdrahtverbrauch, andererseits
entsteht eine unsaubere Schweißnaht,
ίο indem sich Teile des zu viel abgeschmolzenen
Metalles an der Schweißnaht anhäufen, die dann zu ihrer Entfernung eine besondere
Nachbearbeitung erforderlich machen.
Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der Schweißdraht während
des Schweißens derart Quer bewegungen zur
Schweißflamme ausführt, daß er nur zeitweilig von ihr getroffen wird. Dadurch kann man
die Menge des von der Schweißflamme abzu-
ao schmelzenden Drahtes dem tatsächlichen Bedarf entsprechend regeln.
Die Vorschubgröße des Schweißdrahtes muß seinem Verbrauch naturgemäß ^-entsprechen.
Um die Anlage tunlichst einfach halten zu können, wird nun erfindungsgemäß die Regelung
der Vorschubgröße des Schweißdrahtes durch die Einrichtung vorgenommen, welche seine Querbewegung gegenüber der Schweißflamme
bewirkt.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Die als Beispiel zur Darstellung gebrachte Schweißvorrichtung ist in an sich bekannter
Weise mit einem gegenüber der herzustellenden Naht quer beweglichen Brenner ausgestattet,
um das Werkstück nicht nur genau in der Linie der Naht, sondern auch an den seitlich
der eigentlichen Schweißnaht gelegenen Teilen zu erwärmen.
An einem Rohr α soll bei b eine Schweißnaht erzeugt werden, wobei durch die Querbeweglichkeit
des Schweißbrenners eine Durchwärmung der zu verbindenden Rohrkanten
gemäß dem eng schraffierten Teil der Fig. 3 erfolgt.
An einer Führung c ist der Werkzeughalter d in bekannter Weise entlang zu bewegen. Der
Schweißbrenner g ist mittels Zapfens f an seiner Führung g1 schwingbar gelagert. Eine
am Werkzeughalter d gelagerte Welle e ist durch irgendeinen nicht dargestellten Antrieb
in Schwingbewegung zu versetzen. An einem Arm e1 der Welle ist eine Stange ez angelenkt,
welche durch Vermittlung des gekröpften Doppelhebels e3, ei bei g2 an dem oberen Ende
des Brenners g angreift.
Schwingt die Welle e mit dem Arm e1
um den Winkel s3 (Fig. 2), so wird der Brenner g um seinen Zapfen f um den Betrag
s2 quer zur Naht b hin und her bewegt. Die Querbewegung setzt sich mit der gebräuchlichen
Längsbewegung dann zu einem Schlangenweg zusammen.
Fig. 3 verdeutlicht, wie sich hierdurch an der Nahtstelle eine über die ganzen Teile der
Naht sich erstreckende gleichmäßige Durchwärmung des Werkstückes erzielen läßt.
Der Schweißdraht h läuft durch zwei Zu-. führungsrollen h1 und h2 zur Schweißstelle.
Ein auf der Rolle h2 sitzendes Schaltrad hs
wird durch den Schalthebel k gedreht; der letztere ist durch Stange k1 mit einem Arm A2
auf der Welle β verbunden. Die Angriffssteile
von l·1 an ft ist verstellbar, so daß die Vorschubgröße
für den Draht entsprechend veränderlich ist.
Die Rollen h1 und A2 sitzen an einem
Schlitten i, der in einer Führung i1 des Werkzeughalters
d verschiebbar ist. Der Schlitten i ' ist durch Stange i2 mit dem Hebelarm e1 der
Welle β verbunden.
Infolgedessen führt während des Arbeitens der Schlitten i und mit ihm der Draht h
Hin- und Herbewegungen quer zur Schweißnaht von der Größe s3 aus, welche um s1
größer sind als der Betrag s2 der Seitenbewegung des Brenners. Auf dem Teil s1-kommt
also der Draht bei seinen Hin- und Herbewegungen aus dem Bereich der Brennerflamme
heraus. Bildet man die Verbindungsstelle der Stange iz am Hebel e1, ähnlich wie für die , ^
Teile k und k1 angegeben, veränderlich aus,
so läßt sich auch noch die Größe s3 jeweils und unabhängig von der Größe s2 einstellen,
so daß man in weiten Grenzen den Vorschub und die Seitenbewegbarkeit des Schweißdrahtes
regeln kann.
Claims (2)
1. Schweißvorrichtung mit Schweißbrenner,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schweißdraht während des Schweißens
derart Querbewegungen zur Schweißflamme ausführt, daß er nur zeitweilig von ihr
getroffen wird.
2. Schweißvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung
der Vorschubgröße des Schweißdrahtes durch die seine Quer.bewegung zur Schweißflamme
bewirkende Einrichtung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319099T | 1917-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319099C true DE319099C (de) | 1920-02-24 |
Family
ID=6151524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917319099D Expired DE319099C (de) | 1917-08-08 | 1917-08-08 | Schweissvorrichtung mit Schweissbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319099C (de) |
-
1917
- 1917-08-08 DE DE1917319099D patent/DE319099C/de not_active Expired
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