DE319071C - Verfahren, Blechplomben mit Bezeichnungen zu versehen - Google Patents

Verfahren, Blechplomben mit Bezeichnungen zu versehen

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DE319071C
DE319071C DE1919319071D DE319071DD DE319071C DE 319071 C DE319071 C DE 319071C DE 1919319071 D DE1919319071 D DE 1919319071D DE 319071D D DE319071D D DE 319071DD DE 319071 C DE319071 C DE 319071C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Verfahren, Blechplomben mit Bezeichnungen zu versehen. Als Ersatz für Bleiplomben haben sich die aus Stahlblech gestanzten Plomben eingeführt. Bekanntlich müssen diese Blechplomben aber schon bei. der Stanzung mit der Firmenprägung versehen sein, da bei der Bördelung durch die bisher bekannten Plombenzangen eine gleichzeitige Prägung wegen der durch Deformation hervorgerufenen Verschlußbeeinträchtigung nicht angängig ist. Das ist ein Nachteil gegenüber den Bleiplomben, denn es ist für viele Betriebe erforderlich, daß die zu plombierenden Waren am Versandtage mit dem Abfüll- oder Fabrikationsdatum versehen, oder ihnen sonst ein Zeichen gegeben werden muß, welches auf die Qualität oder auch ähnliches hinweist.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung soll nun eine urgeprägte oder mit teilweiser Prägung versehene Plombe nach der Stanzung von dem Verbraucher kurz vor der Anwendung mit beliebiger Bezeichnung noch .nachträglich versehen werden können. Es sind dazu die an sich bekannten Signierapparate in Form von Perforierzangen, Exzenterpressen, Balanciers o. dgl. nur mit einer Einrichtung zu versehen, welche es ermöglicht, daß man in die passend vorgearbeitete Matrize Stempel- oder Prägeteile einsetzt. Gemäß der Erfindung sind die Matrizen oder die Patrizenflächen oder beide so eingerichtet, daß ihre Flächen aus einzelnen Spießen, Quadraten oder sonst den Formen der fertigen Blechplombe angepaßten Teilen bestehen; von denen man beliebig viele versetzen oder entfernen und durch mit erhabenen oder vertieften Zeichen, versehene Teile wieder ergänzen kann, womit dann in dem betreffenden Teil der Plombe eine entsprechende Zeichnung in Form einer Prägung oder Perforierung hervorgebracht wird, ohne daß die schon vorhandene Prägung beschädigt oder die Plombe an sich deformiert wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind in Fig. i bis 7 einige Beispiele veranschaulicht. Fig. i, q. und 6 stellen Blechrundplomben mit Prägung der Firma dar. Fig. 2 zeigt, wie ein freier Raum unterhalb des Wortes »Berlin« benutzt ist, um ein »W« hineinzuperforieren, welches Zeichen z. B. dartut, daß der verschlossene Sack Weizenmehl enthält. Bei Fig. 3 ist der freie Raum unterhalb der.Firma benutzt, um das Datum einzuprägen. Fig. 5 zeigt ein Beispiel, wie der Mittelraum mit einer Perforierung und die freie Plombenhälfte mit einer Datumprägung versehen ist. Fig. 7 zeigt eine Datumprägung in getrennter Anordnung, und zwar in den beiden freien Fleckchen über und unter »Berlin«.
  • In ähnlicher Weise ist nun die Plombe, mag die Anordnung der Prägung sein wie sie will, an irgendeiner freien Stelle mit Datum oder sonstiger Bezeichnung leicht zu versehen, wozu man nur die entsprechende Formeneinstellung in der Matrize vornehmen muß. Die Plombe braucht dann nur in die Prägevörrichtung gelegt und diese zugedrückt werden. Während es also bisher für den Verbraucher keinerlei Mittel gab, eine gestanzte Plombe nachträglich mit Prägung cder Perforierung zu versehen, ohne deren Verschlußbrauchbarkeit zu beeinträchtigen, ist es nach diesem Verfahren möglich, daß der Verbraucher jeweilig in eine Anzahl der fertig gestanzten, ungeprägten oder geprägten Plomben das Datum oder sonstige Zeichen an einer oder mehreren, beliebig wählbaren Stellen der Plombe anbringt. Erst hiernach werden die Plomben mit den bekannten Plombenzangen geschlossen. Die Beispiele zeigen hier Rundplomben, jedoch können nach demselben Verfahren auch Langplomben behandelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren, Blechplomben mit Bezeichnungen zu versehen, dadurch .gekennzeichriet, daß in fertig gestanzten Blechplomben mittels einer zerlegbaren und umstellbaren ,.S=gniervorrichtung Datum oder sonstige Zeichen nachträglich eingeprägt oder perforiert werden, ohne daß die Verschlußbrauchbarkeit der Plombe beeinträchtigt wird.
DE1919319071D 1919-02-19 1919-02-19 Verfahren, Blechplomben mit Bezeichnungen zu versehen Expired DE319071C (de)

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