DE20524C - Neuerungen an zusammenlegbaren Kisten - Google Patents

Neuerungen an zusammenlegbaren Kisten

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DE20524C
DE20524C DENDAT20524D DE20524DA DE20524C DE 20524 C DE20524 C DE 20524C DE NDAT20524 D DENDAT20524 D DE NDAT20524D DE 20524D A DE20524D A DE 20524DA DE 20524 C DE20524 C DE 20524C
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DE
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hinges
box
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eccentrics
packing boxes
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DENDAT20524D
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E. J. BlLLING in Cheltenham (England)
Publication of DE20524C publication Critical patent/DE20524C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/32Details of wooden walls; Connections between walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1882 ab.
Meine Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Scharnieren, Beschlägen und Haltern für zusammenklappbare Packkisten, sowie an Vorrichtungen zum Befestigen der ersteren.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt eine Packkiste dar, die mit meinen verbesserten Scharnieren versehen ist.
Fig. 2 und 3 zeigen in Vorder- und Seitenansicht ein solches Scharnier, und in
Fig. 4 ist die Anwendung desselben bei einer anderen Form einer Packkiste veranschaulicht.
Meine verbesserten Scharniere stelle ich entweder aus Messing-, Eisen- oder anderem Blech in passenden Stanzen her. Das Scharnier besteht, wie Fig. 2 und 3 zeigen, aus den beiden Platten b und P1 die wie gewöhnlich verbunden und in der Nähe des Drehpunktes gebogen sind. Der Drehpunkt des Scharniers befindet sich stets an der inneren Seite der Kiste, während die Platten nach aufsen gehen und dort befestigt werden. Bei jeder Platte stanze ich zugespitzte Blechstreifen α α aus, die durch das Holz der Kiste getrieben werden und so lang sind, dafs sie an der Innenseite umgeschlagen werden können. Die Anzahl dieser Blechstreifen beträgt je nach der Gröfse des Scharniers zwei, drei oder mehr. Die untere Platte b des Scharniers geht für gewöhnlich nur bis zur Kante der Kiste, infolge dessen die Gröfse der ersteren beiden verschiedenen Scharniere der Kiste, wie Fig. ι und 4 zeigen, verschieden sein mufs, indem alsdann die Länge der Platte b gleich der Dicke der Bodenplatte 5 oder gleich der Dicke der Bodenplatte 5 und der Höhe einer der Seitenleisten 6, 7 und 8 ist. Bei gröfseren Kisten verlängere ich jedoch die Platte b um das Stück c, welches alsdann um die Ecke gebogen und am Boden mittelst Schrauben oder Nägel befestigt wird, um auf diese Weise eine gröfsere Festigkeit der. Kiste zu erreichen. Da meine Scharniere von aufsen angebracht werden, kann das Anbringen derselben auf bedeutend leichtere und einfachere Weise erfolgen, als das Anbringen der Scharniere im Innern der Kiste.
Fig. 5 zeigt einen aus passendem Metall hergestellten Ecktheil d für die Deckel der Packkisten. Dieser Ecktheil ist bei e durchbohrt, und wird der Deckel mittelst Schraube an der Kiste befestigt. Bei zusammengeklappter Kiste dienen diese Ecktheile ebenfalls zum Schütze der Ecken. Die Vorrichtungen bezw. Halter zum Hochhalten der End- und Seitentheile der Packkisten sind in den Fig. 1, 4, 6, 7, 8 und 9 dargestellt, und zeigen die Fig. 1 und 4 zwei verschiedene Anordnungen an zwei verschiedenen Kisten, während die übrigen Figuren Detailansichten sind.
Die erstere Vorrichtung zum Hochhalten der End- und Seitentheile, Fig. 1, 7, 8 und 9, besteht aus den beiden starken Metallstreifen χ und y, die an den Enden mit Ausschnitten versehen sind. Diese Ausschnitte sind gleich tief und so weit, als die Metallstreifen dick sind. Der Theil χ dient als Kramme und der Theil y als Klinke und dreht sich die letztere um die Schraube, mittelst der sie befestigt ist. Beide Theile werden an der inneren Seite der Kiste befestigt, und zwar der eine an einem Seitentheil und der andere an einem Endtheil, oder umgekehrt. Derjenige Theil, welcher die
Kramme χ trägt, ist mit einem Schlitz versehen, um die Nase der Klinke y aufzunehmen. Der Klinke y kann man auch die in Fig. 7 gezeigte Formj'1 geben, bei welcher alsdann die eine Durchbohrung zur Befestigung und Drehung und die andere nach dem erfolgten Eingriff in die Kramme zur Aufnahme einer Schraube oder eines Stiftes, um das Auslösen zu verhindern, dient.
Fig. 9 zeigt an der Klinkey2 den Vorsprung/" angebracht, der dazu dient, ebenfalls ein Auslösen der Klinke aus der Kramme zu verhindern. Zu diesem Zweck ist der Deckel ebenfalls mit einem Vorsprung versehen, der nach dem Auflegen des Deckels auf den Vorsprung/ drückt und diesen stets niederhält, so dafs das Auslösen vollständig verhindert wird. Greift die Klinke von unten in die Kramme ein, so wird der Vorsprung / auf der anderen Seite der Durchbohrung angebracht, so dafs der Vorsprung am Deckel zwar den Vorsprung/" nieder-, die Klinke selbst aber hoch- und in Eingriff mit der Kramme hält.
Die zweite Art der erwähnten Vorrichtungen zum Festhalten der End- und Seitentheüe ist in Anwendung in Fig. 4 gezeigt, und stellt Fig. 6 die Oberansicht der Vorrichtung dar. Dieselbe besteht aus drei Theilen, einer Blattfeder g, einem Winkeleisen h und dem Befestigungstift /.. Die Blattfeder g wird an der Innenseite und das Winkeleisen h an der Aufsenseite einer der Seitenflächen der Kiste befestigt, während der Stift /, der auf eine kleine Platte genietet ist, mittelst dieser an der Endfläche befestigt ist. Beim Aufstellen der zusammengeklappten Kiste werden zunächst die beiden Seitenflächen mit den Blattfedern g g und den Winkeleisen h h aufgestellt, alsdann die beiden Endflächen aufgeklappt. Die vorstehenden Enden der Blattfedern g g. lassen die Endflächen passiren, springen aber, nachdem dies geschehen, wieder vor und halten die Endflächen in den eingenommenen Stellungen fest. Die Stifte ti treten hierbei in die Oeffnungen der Winkeleisen h und verhindern so jede irgend mögliche Beweglichkeit der einzelnen Theile, so dafs das Ganze vollständig fest und stabil wird.
Die verschiedenen Arten der vorerwähnten Halter können in ganz beliebiger Anzahl an zusammenlegbaren Kisten angebracht werden.
Fig. 10 zeigt eine Oberansicht und Fig. 11 eine Vorderansicht meiner verbesserten Vorrichtung zum gleichzeitigen Befestigen aller Scharniere an den Packkisten.
Dieselbe wird vorzugsweise aus Eisen hergestellt und wird in folgender Weise benutzt: Zunächst werden die Seiten- und Endtheile, sowie der Boden der Packkiste mit Durchbohrungen und Aussparungen für die Scharniere versehen, und darauf die Scharniere lose an den Seiten- und Endtheilen angebracht, indem die ausgestanzten Blechstreifen α α in die für sie bestimmten Durchbohrungen eingeführt werden. Alsdann werden die Theile zusammengestellt, mittelst geeigneter Zwingen k zusammengehalten und die so gebildete Kiste/ in den Rahmen m m gestellt, wie die Fig. 10 und 11 zeigen. Dieser Rahmen in m trägt an jeder Seite, in geeigneten Lagern ruhend, eine Welle 0. Diese Wellen sind durch konische Räder p p unter sich verbunden und mit Excentern η η versehen. Vermittelst eines an einer dieser Wellen angebrachten Hebels kann man nun diese Wellen drehen, und sind ferner die Excenter so angeordnet, dafs sie genau je einem Scharnier gegenüberstehen und beim Drehen der Welle die Scharniere fest an die Theile andrücken, wobei die Blechstreifen α α in die Theile eindringen.
Die auf diese Weise durch die Theile der Kiste getriebenen Blechstreifen α α müssen jetzt an der Innenseite umgeschlagen werden, und' benutze ich hierzu den in Fig. 12 in Ansicht und in Fig. 13 im Grundrifs gezeigten Umschlagambos. Derselbe ist durchweg aus Eisen hergestellt und besteht aus einer genügend hohen Säule t, welche die Ambosplatte 5 trägt. Die Dimensionen derselben sind genau gleich den inneren Dimensionen der zu bearbeitenden Kiste. Auf diese Ambosplatte S wird nun die Kiste umgekehrt mit den nach innen durch die Theile derselben getriebenen Blechstreifen α α der Scharniere gebracht, so dafs der Boden der Kiste auf der Platte S ruht, wobei die Blechstreifen α α durch die Zwischenräume q q treten, die an der Platte 61 angebracht sind. Unter der Ambosplatte S sind an der Säule t Paare von Excentern r r auf Wellen s s angebracht, und zwar je ein Paar den Blechstreifen α α der Scharniere gegenüber. Die Wellen stehen durch konische Räder mit einander in Verbindung und können mittelst eines Hebels gedreht werden.
Durch Drehung der Wellen werden nun die Excenter nach aufsen bewegt, wobei sie die vorstehenden Blechstreifen α α umschlagen und fest gegen die Wandungen der Kiste pressen. Hierauf wird die Kiste vom Ambos entfernt und sind sämmtliche Scharniere alsdann dauerhaft und fest an der Kiste angebracht.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Scharnier für zusammenklappbare Packkisten, welches an' der Aufsenseite befestigt wird und aus den gebogenen Blechen b bx und den herausgedrückten und zugespitzten Blechstreifen α α besteht, für sich und in Verbindung mit der Bodenplatte c, Fig. 2 und 3.
  2. 2. Die Anordnung der Eckplatte d, Fig. 4 und 5, an den Deckeln für zusammenklappbare Packkisten zum Festhalten der Deckel und zum' Schütze der Ecken. ·.
  3. 3. Die Vorrichtung zum Festhalten der Wandungen einer zusammenklappbaren Packkiste, bestehend aus der Blattfeder^-, der Winkelplatte h und dem Befestigungsstift i, wie beschrieben und in Fig. 6 gezeigt.
  4. 4. Die Vorrichtung zum Anbringen sämmtlicher Scharniere auf einmal an den Packkisten, bestehend aus dem Rahmen m m, den Wellen 0 v, verbunden durch die Getriebe// und den Excentern η η in Verbindung mit passend angeordnetem Hebel zum Drehen der Excenter.
    Der Umschlagambos zum Umschlägen der durch die Wandungen der Packkisten getriebenen Blechstreifen α α der Scharniere, bestehend aus der Säule t, der mit Ausschnitten q versehenen Ambosplatte S, den Excentern r, die auf durch Getriebe mit einander verbundenen Wellen s sitzen und durch geeignete Hebel gedreht werden, Fig. 12 und 13.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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