DE319040C - Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw. von Puppen aus Flachmetall - Google Patents

Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw. von Puppen aus Flachmetall

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DE319040C
DE319040C DE1919319040D DE319040DA DE319040C DE 319040 C DE319040 C DE 319040C DE 1919319040 D DE1919319040 D DE 1919319040D DE 319040D A DE319040D A DE 319040DA DE 319040 C DE319040 C DE 319040C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/10Flat toy figures provided with limbs, with or without arrangements for making them stand up

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Description

  • Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw. von Puppen aus Flachmetall. Puppen mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall sind in Verbindung mit Puppenmöbeln, Spielfahrzeugen o. dgl. zur theaterartigen Darstellung ganzer Spielszenen mit sitzenden oder in sonstiger Haltung quer zum Beschauer festgehaltenen . Figuren sehr geeignet, bedürfen aber dazu einer Vorrichtung, welche verhindert, daß die Figuren nach dem Hinsetzen o. dgl. umfallen. Die Erfindung stellt sich nun die besondere Aufgabe, nur solche Verbindungsmittel anzuwenden, welche sowohl die verbundenen als auch*' die gesonderten Spielzeugteile unauffällig wirken lassen, d. h. das technische Beiwerk nicht als solches erkennbar machen. Zu diesem Zwecke wird von dem an sich bekannten Hilfsmittel, Ansätze an Flachfiguren in Schlitze eines anderen Teiles zu stecken, in der Weise Gebrauch gemacht, daß in den natürlichen Umriß der Puppe einbezogene Ansätze derselben in. einen durch die natürliche Unterteilung der Sitzlehne dargebotenen Schlitz eingeschoben werden. Weitere zur Vervollkommnung der Erfindung dienende unauffällige Hilfsmittel zur Herbeiführung der Verbindung bestehen darin, daß der Schlitz der Stuhllehne bei etwas größerer Weite am oberen Ende unten die Materialstärke der Flachfigur aufweist und bis zum Stuhlsitz hinabreicht, wodurch das bequeme Einführen des Puppenansatzes am oberen Schlitzende und spielfreies Passen des Ansatzes nach dem Herunterschieben ermöglicht wird.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise in Fig. i ein auf einem Stuhle sitzender Mann in Seitenansicht dargestellt; Fig. 2 ist der zugehörige Grundriß ; Fig. 3 ist die Stanzform des Stuhles, Fig. .4 die Seitenansicht und Fig. 5 die Vorderansicht des Stuhles.
  • Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
  • Die Puppe besteht aus den beiden Rumpfblechen i, dem dazwischen eingesetzten beweglichen Kopf 2 und den durch Gelenke angeschlossenen Oberarmen 3, Unterarmen 4, Oberschenkeln 5 und Beinen 6. D:e Rumpfbleche enden in Rockzipfeln 7, welche beide zusammen den zum Hinsetzen der Figur dienenden Ansatz bilden.
  • Der Stuhl besteht aus dem Sitzbrett 8, der längs einer ersten Knicklinie I-I sich anschließenden Lehne 9, einem längs der. Knicklinie II-II an den Sitz angeschlossenen, die beiden Vorderbeine nebst der Vorderwange vorstellenden Rahmen io, an welchen sich längs je einer Knicklinie III-III zur Bildung des Seitenprofils der Vorderfüße dienende Blechstreifen ii anschließen, den längs der Knicklinien IV-IV mit dem Sitz zusammenhängenden Seitenwangen 12, den in der Fortsetzung der Knicklinie 1-I mit dem Sitz verbundenen Hinterbeinen 13 und den längs je einer Knicklinie V-V mit je einem Hinterbein zusammenhängenden; das Seitenprofil darstellenden Blechstreifen 14. Die Art des Zusammenbiegens längs der Knicklinien ergibt sich ohne weiteres -aus den Fig. 4 und- 5.
  • In der Lehne sind beispielsweise drei Schlitze vorgesehen, von denen die beiden äußeren 15 ausschließlich zur Verzierung, d. h. zur Darstellung einer, aus Stäben zusammengesetzten Stuhllehne, dinen, während der mittlere Schlitz 16 außerdem zum Festhalten der Puppe dient. Zu diesem Zweck besitzt er eine bis zum Sitzbrett-herangeführte Fortsetzung 17, die gegenüber der Breite des Schlitzes 16 mit schrägem Übergang verscbmälert ist (Fig. 3 und 5) oder mit allmählich abnehmender Schlitzbreite bis zum Sitz durchläuft (Fig. 6). In beiden Fällen stimmt die Weite des Schlitzes 17 ungefähr mit der Dicke der Flachfigur, gemessen zwischen den Außenflächen der beiden Rockzipfe17, überein. Wird also die Figur mit diesen Ansätzen durch den Schlitz 17 gesteckt, so ist sie mit geringem Spiel in aufrechter Haltung gesichert. Der durch die. Durchbrechung der Stuhllehne nach hinten reichende Rockzipfel? entspricht durchaus der xlatürlichen Gestaltung, und die an sich das Bild kaum störende untere Fortsetzung des Schlitzes 16 wird zum Überfluß durch den Rockzipfel ausgefüllt, so daß das Ganze einen recht wirklichkeitstreuen Eindruck macht. Dabei kann der Rücken angelehnt oder auch der Oberkörper vorgebeugt sein, und dem Kopf, den Armen und den Beinen kann eine beliebige Haltung gegeben werden, um das Bild zu beleben.
  • In ähnlicher Weise kann die Schlitzbildung bei Bänken, auf den Sitzgelegenheiten von Spielfahrzeugen, z. B. den Protzen, von Spielkanonen, ferner bei knienden Figuren (Beterinnen) usw. durchgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw: von Puppen aus Flachmetall, bei welcher Ansätze des einen Teiles in Schlitze des anderen gesteckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den natürlichen Umriß der Puppe einbezogener Ansatz (7) derselben in einen durch die natürliche Unterteilung der Sitzlehne (9) dargebotenen Schlitz (r7), der bei größerer Weite oben am unteren Ende die Materialstärke der Flachfigur aufweist und bis zum Sitz hinabreicht, eingeschoben wird, derart, daß die Teile sowohl verbunden als auch gesondert ein unauffälliges Aussehen darbieten und kein störendes technisches Beiwerk erkennen lassen.
DE1919319040D 1919-02-11 1919-02-11 Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw. von Puppen aus Flachmetall Expired DE319040C (de)

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