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Vorrichtung zum Hinsetzen, Hinknien usw. von Puppen aus Flachmetall.
Puppen mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall sind in Verbindung mit Puppenmöbeln,
Spielfahrzeugen o. dgl. zur theaterartigen Darstellung ganzer Spielszenen mit sitzenden
oder in sonstiger Haltung quer zum Beschauer festgehaltenen . Figuren sehr geeignet,
bedürfen aber dazu einer Vorrichtung, welche verhindert, daß die Figuren nach dem
Hinsetzen o. dgl. umfallen. Die Erfindung stellt sich nun die besondere Aufgabe,
nur solche Verbindungsmittel anzuwenden, welche sowohl die verbundenen als auch*'
die gesonderten Spielzeugteile unauffällig wirken lassen, d. h. das technische Beiwerk
nicht als solches erkennbar machen. Zu diesem Zwecke wird von dem an sich bekannten
Hilfsmittel, Ansätze an Flachfiguren in Schlitze eines anderen Teiles zu stecken,
in der Weise Gebrauch gemacht, daß in den natürlichen Umriß der Puppe einbezogene
Ansätze derselben in. einen durch die natürliche Unterteilung der Sitzlehne dargebotenen
Schlitz eingeschoben werden. Weitere zur Vervollkommnung der Erfindung dienende
unauffällige Hilfsmittel zur Herbeiführung der Verbindung bestehen darin, daß der
Schlitz der Stuhllehne bei etwas größerer Weite am oberen Ende unten die Materialstärke
der Flachfigur aufweist und bis zum Stuhlsitz hinabreicht, wodurch das bequeme Einführen
des Puppenansatzes am oberen Schlitzende und spielfreies Passen des Ansatzes nach
dem Herunterschieben ermöglicht wird.
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Auf der Zeichnung ist beispielsweise in Fig. i ein auf einem Stuhle
sitzender Mann in Seitenansicht dargestellt; Fig. 2 ist der zugehörige Grundriß
; Fig. 3 ist die Stanzform des Stuhles, Fig. .4 die Seitenansicht und Fig. 5 die
Vorderansicht des Stuhles.
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Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
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Die Puppe besteht aus den beiden Rumpfblechen i, dem dazwischen eingesetzten
beweglichen Kopf 2 und den durch Gelenke angeschlossenen Oberarmen 3, Unterarmen
4, Oberschenkeln 5 und Beinen 6. D:e Rumpfbleche enden in Rockzipfeln 7, welche
beide zusammen den zum Hinsetzen der Figur dienenden Ansatz bilden.
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Der Stuhl besteht aus dem Sitzbrett 8, der längs einer ersten Knicklinie
I-I sich anschließenden Lehne 9, einem längs der. Knicklinie II-II an den Sitz angeschlossenen,
die beiden Vorderbeine nebst der Vorderwange vorstellenden Rahmen io, an welchen
sich längs je einer Knicklinie III-III zur Bildung des Seitenprofils der Vorderfüße
dienende Blechstreifen ii anschließen, den längs der Knicklinien IV-IV mit dem Sitz
zusammenhängenden Seitenwangen 12, den in der Fortsetzung der Knicklinie 1-I mit
dem Sitz verbundenen Hinterbeinen 13 und den längs je einer Knicklinie V-V
mit je einem Hinterbein zusammenhängenden; das Seitenprofil darstellenden Blechstreifen
14. Die Art des Zusammenbiegens längs der Knicklinien ergibt sich ohne weiteres
-aus den Fig. 4 und- 5.
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In der Lehne sind beispielsweise drei Schlitze vorgesehen, von denen
die beiden äußeren 15 ausschließlich zur Verzierung, d. h. zur Darstellung
einer,
aus Stäben zusammengesetzten Stuhllehne, dinen, während der mittlere Schlitz 16
außerdem zum Festhalten der Puppe dient. Zu diesem Zweck besitzt er eine bis zum
Sitzbrett-herangeführte Fortsetzung 17, die gegenüber der Breite des Schlitzes 16
mit schrägem Übergang verscbmälert ist (Fig. 3 und 5) oder mit allmählich abnehmender
Schlitzbreite bis zum Sitz durchläuft (Fig. 6). In beiden Fällen stimmt die Weite
des Schlitzes 17 ungefähr mit der Dicke der Flachfigur, gemessen zwischen den Außenflächen
der beiden Rockzipfe17, überein. Wird also die Figur mit diesen Ansätzen durch den
Schlitz 17 gesteckt, so ist sie mit geringem Spiel in aufrechter Haltung
gesichert. Der durch die. Durchbrechung der Stuhllehne nach hinten reichende Rockzipfel?
entspricht durchaus der xlatürlichen Gestaltung, und die an sich das Bild kaum störende
untere Fortsetzung des Schlitzes 16 wird zum Überfluß durch den Rockzipfel ausgefüllt,
so daß das Ganze einen recht wirklichkeitstreuen Eindruck macht. Dabei kann der
Rücken angelehnt oder auch der Oberkörper vorgebeugt sein, und dem Kopf, den Armen
und den Beinen kann eine beliebige Haltung gegeben werden, um das Bild zu beleben.
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In ähnlicher Weise kann die Schlitzbildung bei Bänken, auf den Sitzgelegenheiten
von Spielfahrzeugen, z. B. den Protzen, von Spielkanonen, ferner bei knienden Figuren
(Beterinnen) usw. durchgebildet sein.