DE318247C - - Google Patents

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DE318247C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Bei Batteriezündvorrichtungen, die an sich bedingen, daß die Strpmrichtung im Unterbrecher beständig gleich bleibt, ergibt sich eine verschiedene Abnutzung der beiden Unterbrecherkontakte, ähnlich derjenigen, welche beim Abbrennen der Kohleelektroden in Bogenlampen stattfindet. Diese Formänderungen führen sehr bald dazu, daß der Unterbrecher nicht mehr zuverlässig arbeitet, oder ganz versagt. Man hat daher in die Zuleitungen zu den Unterbrecherkontakten Polwender eingeschaltet, durch die die Stromrichtung in den Unterbrecherkontakten zeitweilig umgeschaltet werden kann. Derartige Polwender sind entweder so eingerichtet, daß sie von Hand bedient werden müssen, oder aber so, daß sie von dem Motor selbst dauernd angetrieben werden. Im ersten Fall hängt" der Polwechsel an den Unterbrecherkontakten davon ab, daß der Polwender tatsächlich auch von Zeit zu Zeit gehandhabt wird. Wird dies von der Bedienung vergessen, so findet ein Polwechsel überhaupt nicht statt. Bei den vom Motor angetriebenen Polwendern findet allerdings der Polwechsel selbsttätig fortwährend statt. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß man ständig umlaufende Kontaktteile mit allen Umständlichkeiten des motorischen Antriebes und der Kontaktabnutzung benötigt.
Die vorliegende Erfindung schlägt nun einen Mittelweg ein, indem der Polwechsel zwar von Hand stattfindet, aber nicht von der Aufmerksamkeit des Bedienenden abhängig ist, sondern von Zeit zu Zeit dadurch erzwungen wird, daß er von der Bewegung des Schaltorganes abhängig gemacht ist, das zum Ein- und Ausschalten der Batteriezündung dient. Es ist nämlich durchaus nicht erforderlich, den Polwechsel fortwährend stattfinden zu lassen, sondern es genügt, von Zeit zu Zeit die Stromrichtung umzukehren, um die eingangs erwähnte verschiedenartige Abnutzung der beiden Unterbrecherkontakte wieder auszugleichen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Gesamtschaltung und den Polwender in einer Betriebslage der Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Batteriezündung.
Fig. 2 stellt den Polwender bei ausgeschalteter Batteriezündung dar.
Fig. 3 zeigt die Stellung des Polwenders nach stattgehabter Wiedereinschaltung der Zündung.
Die Vorrichtung besteht aus einer festen Kontaktplatte, die in der Zeichnung nicht als besonderes Organ ersichtlich ist. Die Figuren veranschaulichen nur die an dieser festen Kontaktplatte sitzenden Segmente a, b, c und die ebenfalls festen Kontakte d, e, f und g. Die festen Segmente α und b sind in den Primärstromkreis und das feste Segment c und der feste Kontakt e in den Sekundär-Stromkreis eingeschaltet. Von den Kontakten f und g führen Leitungen zum Unterbrecher U. . Vor der die erwähnten festen Segmente und Kontakte enthaltenden Platte ist eine Schaltplatte h von Hand drehbar, die mit Kontaktzungen i, k, I, m und η belegt ist und eine federnde Klinke 0 trägt, die in ein gegen
die .Schaltplatte h drehbares Schaltrad p eingreift. Mit diesem Schaltrad sind zwei gegeneinander isolierte Kontaktsterne r und s derart verbunden, daß sie die Schaltbewegungen des Schaltrades p mitmachen. Die Kontaktzunge I der Schaltplatte h liegt dauernd auf dem Ring des Kontaktsternes r, während die Kontaktzungen m und η im Bereich der nach außen ragenden Zacken der Kontaktsterne
ίο liegen.
Wird zum Zwecke der Inbetriebsetzung der Batteriezündung die Schaltplatte h mit Hilfe des an ihr befestigten Handgriffes in die in Fig. ι dargestellte Lage gebracht, so verläuft der Strom von dem Pluspol der Batterie B zu dem festen Kontakt d über die Zunge i, das feste Segment a, Leitung q, Summer g (falls dieser nicht in einer Nebenschaltung liegt), Primärspule P, Leitung t, festes Segment b, Zunge I, Kontaktstern r, Zunge m, Kontakt f, Leitung u, Unterbrecherkontakte v, w, Leitung x, Kontakt g, Kontaktzunge n, Kontaktstein s, Leitung y zur Masse und von da zurück zum Minuspol der Batterie. Der Sekundärstrom geht von der Sekundärspule N zu dem festen Segment c über Kontaktzunge k, festen Kontakt e zum Verteiler V und' von hier Zu den einzelnen Zündkerzen Z, um als-
'! dann übe: die Masse zur Sekundärspule zurückzugehen.
Es ist ersichtlich, daß bei diesem Stromverlauf der Primärstrom in der Richtung von ν nach w durch die Unterbrecherkontakte hindurchgeht.
Soll jetzt die Batteriezündung ausgeschaltet werden, so wird die Schaltscheibe h in die in Fig. 2 dargestellte Lage umgelegt. Da das Schaltrad j> durch einen federnden Knopf, der in einen festen Rand eingreift, oder durch eine an einem festen Punkt gelagerte Gegenklinke gegen Rückgang gesichert ist, so macht es diese Bewegung der Schaltscheibe h nicht mit, und demgemäß bleiben auch die mit ihm verbundenen Kontaktsterne r und s in ihrer früheren Lage. Die Klinke 0 legt sich hinter den nächsten Zahn des Schaltrades j>. Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist alsdann der Primärstromkreis zwischen^ und i und der Sekundärstromkreis zwischen e und k unterbrochen.
Soll nun die Batteriezündung erneut eingeschaltet werden, so wird die Kontaktscheibe h wieder umgelegt und gelangt in die in Fig. 3 dargestellte Lage, die ihrer in Fig. ι gezeigten Stellung entspricht. Die beiden Stromkreise sind also bei d, i und e, k wieder geschlossen. Diese Bewegung hat aber infolge des Eingriffes der Klinke 0 auch das Schaltrad f mitgemacht, und dadurch sind auch, die Kontaktsterne r und s um einen Schritt weiter gedreht worden. Zum Unterschied von' Fig. ι steht also jetzt ein Zacken des Kontaktsternes r auf der Zunge η und ein Zacken des Kontaktsternes s auf der Zunge m. Daraus ergibt sich nunmehr für den Primärstrom folgender Verlauf: Vom Pluspol der Batterie über Kontakt d, Kontaktzunge i, Kontaktsegment a, Leitung q, Summer 5, Primärspule P, Leitung t, Segment b, Zunge I, Kontaktstern r, Zunge n, Kontakt g, Leitung*, Unterbrecher kontakte ze», v, Leitung u, Kontakt f, Zunge m, Kontaktstern s und über Masse zurück zum Minuspol der Batterie. Der Strom geht also jetzt in der Richtung von iv nach ν durch die Unterbrecherkontakte, also umgekehrt wie bei der Stellung nach Fig. i.
Durch die beschriebene Einrichtung wird also beim jedesmaligen Inbetriebsetzen der Batteriezündung die Stromrichtung in den Unterbrecherkontakten umgekehrt. Der Strom geht also in jeder Betriebsperiode in entgegengesetzter Richtung durch die Unterbrecherkontakte wie bei der vorhergehenden. Dabei ist diese Umkehrung der Stromrichtung unabhängig von der Aufmerksamkeit des Bedienenden und wird durch das einfache Ein- und Ausschalten der Batteriezündung erzwungen.
Bei dem dargestellten Ausführung?beispiel ist die Anordnung so getroffen, daß durch das Ausschalten der Batteriezündung der Polwechsel nur vorbereitet und beim nächsten Wiedereinschalten herbeigeführt wird. Die Anordnung läßt sish aber auch so ausführen, daß umgekehrt 'der Polwechsel beim Ausschalten herbeigeführt und beim Wiedereinschalten für das nächste Mal vorbereitet wird. Auch ist es möglich, die Ausführung des Polwechsels vollständig auf eine der beiden Schaltbewegungen zu verlegen, die andere also vollständig freizulassen und nicht zur Vorbereitung des Polwechsels zu benutzen.'Wesentlich ist für die Erfindung, daß der Polwechsel durch eine Bewegung der zum Ein- und Ausschalten der Batteriezündung dienenden Vorrichtung erzwungen wird.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Polwender für die Unterbrecherkontakte von Batteriezündvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß das die· Stromrichtung umkehrende Organ mit der Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Batteriezündung derart verbunden ist, daß durch eine Bewegung dieser Schalt' vorrichtung der Polwechsel erzwungen wird.
2. Polwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Ausschalten der Batteriezündung ein den Polwender steuerndes Organ in eine solche Lage gebracht wird, daß beim nächsten Einschalten der Batteriezündung der Polwechsel eintritt. .
3· Polwender nach Anspruch 2, dadurch \ hinte" den nächsten Zahn eines Schaltgekennzeichnet, daß mit dem Sch alt organ rades (p) legt und beim Wiedereinschalten zum Ein- and Ausschalten der Batterie- ' der Batteriezündung das Schabrad und zündung eine Schaltklinke (0) verbunden j einen damit verbundenen Umschalter für ist, die sich beim Ausschalten der Zündung die Umkehrung der Stromrichtung betätigt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. OKDRUGKT IN DER RElCHSbHUCKEREI.
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