DE317005C - - Google Patents

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DE317005C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/08—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for furnaces having movable grate bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. DEZEMBER 1919
Bei Wanderrosten wird der Brennstoff am Eingang der Feuerung durch einen Fülltrichter zugeführt und durch einen verstellbaren Schieber in seiner Schichthöhe bestimmt. Infolgedessen ruht bei gefülltem Trichter ein erheblicher Druck auf der untersten Runter dem Schieber her in den Feuerraum eintretenden Schicht. Dabei werden feinkörnige Kohlen so stark zusammengepreßt, daß die Schicht ihre Luftdurchlässigkeit fast.' völlig verliert und deshalb an der Entgasungszone nicht genügend Luft durch die Schicht eintreten kann. Bei Kohlengemischen von sehr ungleichmäßiger Körnung entstehen so einzelne Stellen sehr
!5 geringer und andere Stellen sehr hoher Luftdurchlässigkeit, je nachdem, ob gerade feinkörniger oder grobkörniger Brennstoff vorliegt. Zweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung am Eingang der Feuerung zu schaffen, durch
ao welche bei gleichmäßiger Brennstoffzufuhr ohne Anwendung besonders bewegter Hilfsmittel der Druck des zufließenden Brennstoffes aufgehoben wird, so daß der in den Feuerraum gelangende Brennstoff in möglichst lockerer Lagerung zugeführt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß dicht über der Oberkante der Brennstoffschicht als Boden des Beschickungstrichters ein Rost eingebaut wird, auf welchen sich die darüberliegende Kohle stützt und durch dessen Spalten die Kohle auf den Rost gelangt. Zum Ausgleich der sich aus der Schüttung ergebenden verschiedenen Druckhöhen im Trichter kann die Spaltweite der Roste verschieden groß gewählt werden. Ebenso läßt sich der ungünstige Einfluß der Aussonderung grober Kohlenteile besonders an den Seiten des Rostes durch entsprechende Bemessung der Spaltweiten unschädlich machen. Um eine vollständige Entlastung der unteren Schicht herbeizuführen, kann die Erfindung dahin weiter ausgebildet werden, daß zwei Roste derart gegeneinander versetzt übereinander angeordnet werden, daß ihre Stäbe die ganze Trichterfläche bedecken.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einfachen Linien dargestellt. Fig. 1 zeigt den Vorderteil eines Rostes in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. 1 ist der Fülltrichter, 2 ist der Schieber zur Regelung der Brennst off schichthöhe, 3 ist das Mauerwerk des Feuerungsgewölbes, 4 ist der Wanderrost.
Im unteren Teil des Trichters 1 befindet sich der Rost 5. Die im Trichter befindliche Kohle ruht auf den Stäben des Rostes 5 auf und rieselt durch die Spalten zwischen diesen Stäben nach unten auf den Kettenrost. Wenn man besonders feinkörnigen Brennstoff hat, kann man einen weiteren Rost 6 anordnen, dessen Stäbe über den Spalten des Rostes 5 liegen, so daß der Brennstoff zunächst durch die Spalten des Rostes 6 herabsinkt und dann durch die versetzt dazu angeordneten Spalten des Rostes 5. Auf diese Art wird jeglicher Druck der im Trichter befindlichen Brennstoffmenge auf die unterste Schicht aufgehoben, so daß der Brennstoff in natürlicher lockerer Lagerung in den Verbrennungsraum gelangt.
Wenn der Brennstoff starke Verschiedenheiten in bezug auf die Stückgröße aufweist und durch Schüttelrinnen o. dgl. in den Trichter gelangt, so geschieht es meistens, daß die
großen Stücke an die Seiten der Feuerung gelangen, während der feinere Brennstoff mehr in die Mitte kommt. Infolgedessen ist die Luftdurchlässigkeit an den Seiten der Feuerung größer, so daß hier ein schnellerer Abbrand stattfindet. Um diesem Umstände Rechnung zu tragen, kann man die Spaltbreite des Rostes an den Seiten groß machen, während man die Stäbe dort entsprechend schmal hält.
ίο Dadurch wird ein großer Druck auf den Brennstoff an den Seiten ausgeübt und der großstückige Brennstoff dichter gelagert. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Luftdurchlässigkeit des Brennstoffes in der Feuerung überall dieselbe ist.
Damit der Rost sich bei jeder Höhe der Brennschicht unmittelbar über dieser befindet, kann er auch unmittelbar am Schieber befestigt und mit diesem auf und ab bewegt werden. Die Einrichtung kann auch ferner so getroffen werden, daß die Stäbe des Rosets nach vorn unten geneigt sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Beschickungstrichter für Wanderroste, dadurch gekennzeichnet, daß sein Boden aus Rosten (5, 6) besteht.
2. Beschickungstrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste (5, 6) an dem Schieber (2) befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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