DE415640C - Rost mit Bettung von feuerfester Masse fuer feinkoernige Brennstoffe - Google Patents

Rost mit Bettung von feuerfester Masse fuer feinkoernige Brennstoffe

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DE415640C
DE415640C DEL59370D DEL0059370D DE415640C DE 415640 C DE415640 C DE 415640C DE L59370 D DEL59370 D DE L59370D DE L0059370 D DEL0059370 D DE L0059370D DE 415640 C DE415640 C DE 415640C
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    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
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Description

  • Rost mit Bettung von feuerfester lasse für feinkörnige Brennstoffe. Bei der Verbrennung feinkörniger Brennstoffe ergibt sich die Schwierigkeit, daß bei weiten Rostspalten der Brennstoff durch dieselben hindurchfällt, daß hingegen, wenn die Rostspalten eng genug sind, um den Brennstoff nicht durchfallen zu lassen, die Verbrennungsluft sich in der Brennstoffschicht eine Menge feiner Kanäle bahnt, welche sie strahlenartig durchdringt, wobei sie Brennstoffteile mitreißt und dieselben entweder in der Asche ablagert oder in den Heizgasen fortführt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Rost, dem die genannten Mängel nicht anhaften und dessen Körper dicht genug ist, um feinkörnige Brennstoffe zu tragen, der aber so porös ist, daß er die zur Verbrennung erforderliche Verbrennungsluft durchläßt. Der Körper der einzelnen Roststäbe, welche mit dem Brennstoff in unmittelbare Berührung kommen, ist nach der Erfindung in Zellen geteilt, welche mit stückiger oder körniger feuerfester Masse von gröberem oder feinerem Korn als Magnesit, Quarz, mit Metallabfällen o. dgl. ausgefüllt sind, während in den unteren Teilen des Rostes auch andere als feuerbeständige Masse zur Ausfüllung benutzt werden kann. Dadurch wird der Körper dcs Rostes durchlässig für die Verbrennungsluft, und dieselbe verteilt sich infolge der unregelmäßigen Form der Luftkanäle gleichmäßig auf die ganze Oberfläche des Rostes.
  • Zu anderen Zwecken wurden bereits früher stückige, feuerfeste Massen, hauptsächlich Sand, bei Rosten verwendet; doch geschah dieses in Form einer die ganze Rostfläche in gleicher Höhe bedeckenden Schicht; diese Aufschüttung ist beim Aufgeben frischen Brennstoffes, beim Schüren des Feuers und bei der Entfernung der Asche vielen Beschädigungen durch die Werkzeuge des Heizers unterworfen und wird bald in Unordnung geraten, indem stellenweise der Rost von der Aufschüttung entblößt wird oder an anderen Stellen wieder die feuerfeste Masse in größerer Dicke angehäuft wird.
  • Demgegenüber bietet die Ausfüllung der Roststäbe in Zellen von kleinerem Inhalt Schutz gegen Beschädigungen bei der Bedienung des Rostes, indem die Teilungswände zwischen den Zellen das Eindringen der Werkzeuge des I?eizers verhindern.
  • Der Gedanke der Erfindung kann verschiedenartig ausgeführt werden; die einfachste ."rt ist die Ausführung der Rostelemente in Form eines breiteren Rahmens, in welchen ein Gitter eingeschoben wird, das die Füllung von feuerfester Masse aufnimmt; wenn erforderlich, kann noch eine «eitere Lage von solcher Masse unterhalb der obersten Lage angeordnet werden.
  • In den Zeichnungen zeigen .? bb. i und 2 die einfachste Form eines Roststabes Abb. 3 einen Teil eines Roststabes mit unregelmäßig geformten Scheidewänden.
  • Abb. 4. zeigt desgleichen einen Teil eines Roststabes mit besonders geformtem unteren Rand der Scheidewände.
  • Abb. 5 zeigt die Anwendung der Roststäbe bei einem Kettenrost und Abb. 6 bei einem @ ;-alzenrost.
  • In seiner einfachsten Form nach Abb. i besteht der Roststab aus einem Rahmen, in welchem ein Gitter i eingesetzt ist, welches in den Zellen 2 die Füllung 3 von feuerfester Masse aufnimmt; unter dem Gitter ist ein Sieb .4 aus gelochtem Blech eingebaut, das die Füllung unten stützt, darunter ist noch ein zweites Sieb 6 angebracht, das eine zweite Lage 7 feuerfester '.Masse trägt.
  • Es ist hier angenommen, daß die untere Lage der Ausfüllung an einem Ende dicker ist als an dem anderen; infolgedessen wird, wenn man gleiche Korngröße auf der ganzen Fläche dieser Lage und gleich dichte Aufstampfung der Masse annimmt, an dem Ende, wo die Schicht dicker ist, die Luft einen größeren M iderstand beim Durchströmen der Lage finden als an dem Ende, wo die Schicht dünner ist, und es wird an den dünneren Stellen der Lage mehr Luft den Rost durchströmen als an den dickeren Stellen. Durch entsprechende Mahl der Korngröße, der Schichtdicke sowie der Dichte der Aufstampfung der Füllmasse hat man es in der Hand, die Verbrennung an jeder Stelle des Rostes nach Bedarf zu regeln.
  • Nach den Abb. 3 und q. sind die Scheidewände i der Zellen schräg gestellt bzw. am unteren Ende hakenförmig abgebogen, damit die Füllmasse nicht herausfallen kann und keine Siebe notwendig sind.
  • Abb. 5 und 6 bedürfen nach dem Vorgesagten keiner besonderen Beschreibung; es soll nur darauf hingewiesen werden, daß die Roststäbe bei der fortschreitenden Bewegung des Kettenrostes und bei der Drehung des Walzenrostes auch mit der oberen Seite nach unten kommen; deswegen muß dafür gesorgt werden, daß die Füllmasse aus den Zellen nicht herausfalle; die Zellen haben daher an der oberen Seite ein Gitter, dessen Maschenweite kleiner ist als die Größe der Teilchen der Füllmasse.
  • Die hier beschriebene Rostbauart mit Ausfüllung mittels feuerfester Yasse kann auch vorteilhafterweise als Boden der Verbrennungskammcrn bei Kohlenstaubfeuerungen verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATRN T-ANSPRÜCHR: i. Rost mit Pettung von feuerfester Masse für feinkörnige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die stückige oder körnige feuerfeste Masse Zellen innerhalb der Roststäbe ausfüllt, wodurch Kanäle von unregelmäßiger Form für die Verbrennungsluft entstehen, welche ein Durchfallen von Brennstoffteilen verhindern.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse gleichzeitig einen Raum unmittelbar unterhalb der Roststäbe ausfüllt.
  3. 3. Rost nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse, welche den Raum unter den Roststäben ausfüllt, nicht feuerbeständig ist.
  4. 4. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der feuerfesten Masse bestimmten Zellen oben und unten durch Gitter begrenzt sind.
  5. 5. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungswände der Zellen schräg gestellt und an ihrem unteren Ende hakenförmig nach oben abgebogen sind, um das Herausfallen der Füllmasse zu verhindern.
DEL59370D 1923-02-19 1924-01-29 Rost mit Bettung von feuerfester Masse fuer feinkoernige Brennstoffe Expired DE415640C (de)

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DE (1) DE415640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192919A (en) * 1962-07-11 1965-07-06 Pieterse Marius Van Uye Furnace grate with fire bars

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3192919A (en) * 1962-07-11 1965-07-06 Pieterse Marius Van Uye Furnace grate with fire bars

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