DE316865C - - Google Patents

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DE316865C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
    • E06B3/5045Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement specially adapted for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. DEZEMBER 1919
in AMSTERDAM.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Doppeltüren, bei der die der Scharnierseite einer, gewöhnlichen Drehtür entsprechende Türseite geradlinig und parallel zu der Seitenwand des Schrankes geführt wird, während die Griffseite der Tür durch eine Stange mit festem • Drehpunkt mit dem Schrank verbunden ist. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art tritt immer noch ein Ecken oder eine ungleichmäßige Bewegung der Türen ein. Erst durch die vorliegende Erfindung wird dies infolge einer eigenartigen Ausbildung der Vorrichtung vollkommen vermieden. Erreicht ist dies dadurch, .daß die Geradführung der anderen Türseite gebildet wird durch mit dieser Türseite drehbar verbundene Stangen, die mit ihren anderen Enden drehbar und verschiebbar an festen Drehpunkten gelagert sind, und durch Führungsstangen, die einen Punkt der vorerwähnten Stangen längs einem Kreisbogen führen, dessen Mittelpunkt derart gewählt ist, daß Geradführung erreicht wird, wobei die mit den Scharnierseiten der Türen verbundenen Stangen entgegengesetzt gerichtete feste Querarme tragen, deren freie Enden gekuppelt sind, so daß die Türen sich symmetrisch bewegen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbei-
spiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Oberansicht der Vorrichtung bei entferntem Boden. '.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach.der Linie A-B von Fig. 1.
Fig. 3 Und 4 zeigen Einzelheiten.
Fig. 5 ist rechts eine Oberansicht des Schrankbodens mit verschiedenen Stellungen des rechten Türflügels und links eine Unteransicht der Decke.
In den Figuren sind 1 die Seitenwände und- 2 die Hinterwand eines Schaukastens oder Schrankes mit Flügeltüren. . Diese Türen 3 sind in geschlossener Stellung veranschaulicht. Von der Vorder- zur Hinterseite des Schrankes gehen zwei Paar Querleisten 4 und 6. In der Mitte jeder der. nahe an den Seitenwänden 1 befindlichen Querleisten 4 ist ein Zapfen 7 vorgesehen, der vom gabelförmigen Ende 8 einer Stange 9 derart umfaßt wird, daß diese Stange sich um den Zapfen drehen und sich um einen gewissen Betrag in ihrer Längsrichtung auf dem Zapfen verschieben kann. Das andere Ende der beiden Stangen 9 ist mit einem senkrechten Zapfen ίο versehen, der die »Scharnierseite« der Türen 3 trägt (Fig. 2).
Um Zapfen 11, die in der die Punkte 7 miteinander verbindenden Geraden liegen und in Blöcken 5 an den Seitenwänden des Kastens befestigt sind, sind Führungsstängen 12
drehbar. Letztere sind mit ihrem anderen Ende derart drehbar mit den Stangen 9 verbunden, daß diejenig'e der Stangen 9, welche die rechte Tür trägt, mit derjenigen Stange 12 gekuppelt ist, welche ihren Drehpunkt'an der rechten Seite des Schrankes hat, und umgekehrt. Die Länge der Stangen 12, ihre Drehpunkten und ihre Verbindungspunkte 13 mit den Stangen 9 sind derart ge- wählt, daß, wenn die Punkte 13 Kreisbogen um die Punkte 11 beschreiben, die Tragzapfen iö in nahezu geraden Linien α geführt werden.
In der Nähe ihrer mit den Stangen 9 verbundenen Enden sind die Führungsstangen 12 mit Laufrollen 14 versehen, welche über die eisernen Stützen 6 laufen.
An ihren bei geschlossenem Schrank zusammenstoßenden Seiten sind die Türen 3 an ihrer Ober- und Unterseite mit vorzugsweise flachen Stangen 15 drehbar verbunden. Diese Stangen haben ihren festen Drehpunkt bei 16 am Schrank und tragen jenseits dieses Drehpunktes an der Unterseite ■ Verlänger ungsarme 17, welche bei geschlossenem Schrank gegen die Stangen 9 anliegen.
Die Kupplung der Bewegungsvorrichtungen beider Türen wird erreicht mit Hilfe von in der Mitte des Kastens fest- mit den Stangen 9 verbundenen Querarmen 18, die sich in entgegengesetzten Richtungen erstrecken und an ihren freien Enden durch eine Kuppelstange 19'verbunden sind. Diese Vorrichtung zwingt die beiden Türen zu gleichzeitiger, symmetrischer Bewegung.
Der Schrankboden1 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Versenkung versehen, um deren Kante sich die Tür bewegt. Die Kurve 20 stellt die Kante dar.
Es ist indessen zu beachten, daß die Tür ohne Reibung an der hochragenden Begrenzungsseite jener Versenkung vorbeigeht, 'weil ihre Bewegung ausschließlich vom Zapfen 10 bestimmt wird. Auch die Decke des Kastens ist beiderseits mit gleichförmigen Versenkungen versehen. Eine solche Versenkung" der Decke ist in dem linken Teil der Fig. 5 mit 21 angedeutet. Dieser Teil der Figur veranschaulicht außerdem die ■ Stelle, wo an der Decke für jede Tür ein nach unten gerichteter Winkel 22 vorgesehen ist (vgl. auch Fig. 3). Beim Schließen der Türen greifen Haken 23 hinter diese Winkel 22. Durch diese Vorrichtung werden die'Türen in geschlossener Stellung oben, unterstützt. Weiter bezweckt sie, beim öffnen der Türen durch Ziehen an einem der Türgriffe 24 die Einleitung der Drehbewegung zu erleichtern. Wird der Griff 24 gezogen, so werden die Punkte 10 der Türen vom Arme 17 nach der Innenseite getrieben. Die Haken 23 veranlassen nun,. solange sie sich bei ihrer Bewegung längs der Linie 20 noch, hinter den Daumen 22 befinden, das gleiche hinsichtlich der oberen Türseiten.
Zweck der bereits beschriebenen Arme 17 der Stangen 15 ist, den Winkel zwischen den Türen 3 einerseits und den Stangen 9 andererseits, gleichfalls beim Öffnen, zu vergrößern. Weil die-se Teile nämlich in geschlossener Lage einen sehr scharfen Winkel bilden, so wäre ohne diese Arme die Komponente, welche die Vergrößerung dieser Winkel verursacht, zu klein, so daß die Griffe zu kräftig gezogen werden müssen, wenn das öffnen der Türen überhaupt gelingen sollte.
In Fig. ι ist in strichpunktierten Linien die Lage des Stangensystems veranschaulicht, wenn die Türen sich in der. aus der Fig. 5 ersichtlichen Stellung längs den Seitenwänden 1, also in der geöffneten Stellung befinden.
. Aus der Fig. 3 geht hervor, wie ein staubdichter Verschluß zwischen dem Schrankboden 25 und der Unterleiste 26 der Türen hergestellt werden kann. In ähnlicher Weise wird der Verschluß gegen die Decke 27 erreicht. Wie in Fig. 4 veranschaulicht, können auch die Mittelleisten 28 der Türen mit halbrunden vorstehenden und versenkten Teilen ineinandergreifen, · während an den Eckleisten 29 eine ähnliche Abdichtung möglich ist.
Obgleich sich das veranschaulichte Beispiel auf Flügeltüren bezieht, bei denen die größten Vorteile erreicht werden, kann die Erfindung auch bei Einzeltüren angewendet werden, was ohne weiteres aus dem Obigen hervorgeht.
Auch bei anderen Türen als Schranktüren ist die Anwendung der Erfindung möglich; im allgemeinen kann die Erfindung in allen Fällen verwendet werden, wo eine gewöhnliche Drehtür zuviel Raum beanspruchen oder sonstwie hinderlich sein würde.

Claims (3)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Doppeltüren, bei der die der Scharnierseite einer gewöhnlichen Drehtür entsprechende Türseite geradlinig und ■ parallel zu der Seitenwand des Schrankes geführt wird, während die Griffseite der Tür mittels einer Stange mit festem Drehpunkt mit dem Schrank verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung der anderen Seite der Tür gebildet wird durch mit dieser Türseite drehbar verbundene Stangen (9), die mit ihren anderen Enden drehbar und verschiebbar an festen Drehpunkten (7) gelagert sind, und durch Führungs-
    Stangen (12), die einen Punkt (13) der Stangen (9) längs einem Kreisbogen führen, dessen Mittelpunkt derart gewählt ist, daß Geradführung erreicht wird, wobei die mit den Scharnierseiten der Türen verbundenen Stangen (9) entgegengesetzt gerichtete feste Querarme (18) tragen, deren freie Enden gekuppelt sind, so daß die Türen sich symmetrisch bewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieStange.(i5), die die Griffseite der Tür in einem Kreisbogen führt, jenseits ihres festen Drehpunktes (16) einen Verlängerungsarm (17) besitzt, der bei geschlossener Tür mit seinem Ende gegen die Stange (9) anliegt, so daß er sie beim Öffnen der Tür zurückdrückt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür oben oder unten mit einem Haken (23) versehen ist, der bei geschlossener Tür hinter einen Winkel (22) am Schrank greift und so beim öffnen einen festen Drehpunkt bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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