DE316458C - - Google Patents

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DE316458C
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Germany
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valves
valve
inlet
measuring
outlet
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DENDAT316458D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/20Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows
    • G01F3/22Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases
    • G01F3/226Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases characterised by features of meter body or housing

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Description

Die Erfindung betrifft einen Gasmesser, der in bekannter Weise aus einer in einem ·. Gehäuse angeordneten Membran besteht, durch welche das Gehäuse in zwei Meßräume geteilt wird, die mittels von der Membran bewegter Ventile mit dem Ein- und Auslaß des Messers in abwechselnde Verbindung gesetzt werden. Wenn also der eine Meßraum mit dem Einlaß in Verbindung steht, so steht der andere mit dem Auslaß in Verbindung. Der Gasdruck in dem ersteren Meßraum steigt dann, weil Gas einströmt, infolgedessen bewegt sich die Membran und treibt das in dem anderen Meßraume vorhandene Gas durch den Auslaß heraus.
Die Erfindung bezweckt eine möglichst einfach und sicher wirkende Ventilsteuerung für Gasmesser dieser Gattung. Der neue Gasmesser ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßventile in
• dem beiden Meßräumen gemeinsamen Boden liegen. Hierdurch wird es möglich, die Ventile nebeneinander zu verlegen, so daß keine langen Gaskanäle in Frage kommen, und sie durch einfache Hebel miteinander zu verbinden, so daß die Wirkung eine möglichst zuverlässige wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig ι ist ein Schnitt durch einen Gasmesser gemäß der Erfindung, und Fig. 2 zeigt denselben Messer in Vorderansicht,
Der Balg 1 ist in dem Gehäuse 2 derart angebracht, daß er dieses in zwei1 Meßräume, und zwar einen inneren A und einen äußere-η B teilt, und daß die eine Wand 2α des Gehäuses als Boden für beide Meßräume dient, indem der mittlere Teil dieser Wand den Boden des- inneren Raumes A und der äußere Teil der Wand den ringförmigen Boden des Raumes B bildet. In diesem Boden sind sämtliche Gasventile, welche in dem dargestellten Falle als einfache Tellerventile ausgeführt sind, angeordnet. Der Gasmesser besitzt zwei Paar Ventile. Von dem einen Paar bildet das Ventil 3 das Einlaßventil und das Ventil 4 das Auslaßventil für das Gas zu dem inneren Meßraum A1 während von dem zweiten Paar in ähnlicher Weise das \^entil 5 als Einlaßventil und das Ventil 6 als Auslaß-A^entil für das Gas zu dem äußeren Meßraum B dient. Die Ventile sind so angeordnet, daß das Einlaßventil 3 zum Räume A und das Auslaß ventil 6 vom Räume B gleichzeitig offen sind, während die beiden übrigen geschlossen sind, und umgekehrt. Zu diesem Zwecke sind die Ventilkörper der beiden Einlaßventile 3, 5 an einem drehbaren Hebel 7 und die Ventilkörper der beiden Auslaßventile 4, 6 an einem drehbaren Hebel 8 befestigt, welche Hebel unter Vermittlung der Spindeln der Ventile 3 und 4 mit dem Anker 9 eines Hufeisenmagneten 10 in Verbindung stehen. Dabei befinden sich die
Ventilkörper der Einlaßventile 3 und 5 an der Außenseite des Bodens 2°, während die Ventilkprper der Auslaßventile 4 und 6 an der Innenseite des Bodens liegen und mit ihrem Hebel 8 mittels durch die Ventil-Öffnungen . in dem Boden hindurchgeführter Spindeln verbunden sind. Der Anker 9 wird von einem Arm 11 zwischen den Schenkeln des Magneten 10 gehalten. An dem Arme 11 sind zwei Federn 12 befestigt, und zwar eine an jeder Seite des Armes. Diese Federn werden von einem an dem beweglichen Balgboden 13 befestigten Arm 14 beeinflußt. Der Balg steht durch eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Anordnung mit einem bei 15 angedeuteten Zählwerk in Verbindung.
Wenn, wie auf der Zeichnung dargestellt, die Ventile 3 und 6 offen sind und Gas durch den Einlaß 16 in den Messer strömt, so gelangt das Gas durch das offene Ventil 3 in den inneren Meßräum A, füllt diesen und bewegt dabei den Boden 13 nach rechts in Fig. i. Infolgedessen preßt der Arm 14 die linke Feder 12 gegen den Arm 11, so daß dieser nach rechts gedreht wird, was zur, Folge hat, daß der Anker 9 von dem linken Schenkel des Magneten losgerissen und von dem rechten Schenkel angezogen wird. Hierdurch werden sämtliche Ventile in der Weise umgestellt, daß die Ventile 3 und 6 geschlossen und die Ventile 4 und 5 geöffnet werden. Das Gas strömt dann von dem Einlaß 16 durch das Ventil 5 in den äußeren Meßraum B, füllt diesen und drückt den Balg wieder zusammen, so daß das in den Meßraum A vorhandene Gas durch das Ventil 4 und durch den Auslaß 17 gepreßt wird, bis der Balgboden 13 unter Vermittlung des Armes 14,. der rechten Feder 12 und des Armes 11 den Anker 9 wieder nach links bewegt, so daß der Anker von dem linken Magnetschenkel angezogen wird und eine neue Umstellung sämtlicher Ventile be\virkt. Durch die Anordnung des Magneten 10 wird es möglich, eine plötzliche Umstellung der Ventile herbeizuführen, so daß sie nicht in einer solchen Stellung stehen bleiben können, in der alle Ventile teilweise offen sind. Durch die beschriebene Anordnung der Ventile wird schließlich noch der Vorteil erzielt, daß der Messer kleiner als die bekannten gemacht werden kann.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Membrangasmesser mit Ventilsteuerung und zwei Meßräumen, dadurch ge-
. kennzeichnet, daß die Ein- -und Auslaßventile in dem beiden Meßräumen gemeinsamen Boden liegen. 6p
2. Membrangasmesser nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß die Ventil- · körper der Einlaßventile einerseits und die Ventilkörper der Auslaßventile
■ andererseits symmetrisch zur Mittelebene des zylindrischen Gehäuses angebracht sind, wobei die Vehtilkörper der Einlaßventile "und die der Auslaßventile je an
■ den Enden eines drehbaren Hebels befestigt sind, die mit einem von der Membran beeinflußten Umstellmechanismus in Verbindung stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE316458C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258130B (de) * 1960-09-09 1968-01-04 Waggon Und Maschinenfabriken G Gaszaehler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258130B (de) * 1960-09-09 1968-01-04 Waggon Und Maschinenfabriken G Gaszaehler

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