DE314884C - - Google Patents

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DE314884C
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support ring
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00—Heating by electric discharge
    • H05B7/02—Details
    • H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 15. OKTOBER 1919
Gegenüber den bekannten Elektrodenfassungen für elektrische öfen mit Lichtbogenheizung, bei denen zwischen dem an die Elektrodenzuleitung angeschlossenen Kontaktrahmen und der Elektrode eine hochkohlenstoffhaltige und durch einen Preßring dicht, zusammengepreßte sowie gegen Lockerung gesicherte Stampfmasse angeordnet ist, besteht das Wesen der Erfindung darin, daß
ίο der im Querschnitt winkel- oder U-förmig gestaltete Kontaktrahmen an seiner Unterseite mit einem von ihm isolierten Tragring versehen ist, der die Elektrode fest umspannt und den zur Aufnahme der kohlenstoffhaltigen Stampfmasse dienenden Zwischenraum zwischen ihr und dem Rontaktrahmen nach unten abschließt!. ■
Durch diese Anordnung wird ermöglicht, daß der Kontaktrahmen die Elektrode mit einern beträchtlichen Spielraum umgibt, so daß die kohlenstoffhaltige Masse' in diesen Zwischenraum eingestampft werden kann und durch den Ring am seitlichen Herausquellen gehindert wird. .-.-'.
Γη der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Fassung teilweise im Schnitt nach der Linie A-B-C der Fig. 2, und Fig. 2 eine Oberansicht mit abgenommenem Preßring.
Die Elektrode α umgibt ein Kontaktrahmen b, der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel U-förmigen Querschnitt hat und mit einem Arm c an die Stromzuleitung angeschlossen wird. Der Kontaktrahmen b ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zweiteilig gestaltet und wird durch Schrauben d o. dgl. zusammengehalten. Er könnte natürlich auch aus? mehreren Teilen zusammengesetzt, und die Verbindung der einzelnen Teile durch Bolzen mit Keilen oder auf ähnliche Weise hergestellt sein. Der zwischen der Elektrode α und dem Kontaktrahme'n b befindliche Raum wird mit hochkohlenstoffhaltiger Stampfmasse e (Elektrodenmasse, Retortengraphit o. dgl. mit einem Bindemittel, wie Teer, Syrup o. dgl., gemischt) ausgestampft. Um jede mechanische Beanspruchung von den stromübertragenden Flächen fernzuhalten und unter allen Umständen einen guten Kontakt zwischen den Stromübertragungsflächen dauernd sicherzustellen, wird zweckmäßig unterhalb des Kontaktrahmens b von diesem bei / isoliert ein Tragring g angebracht, der vorteilhaft gleichfalls aus mehreren Teilen besteht und durch Schrauben Ii oder Keilverbindungen zusammengehalten die Elektrode α fest umspannt. Um die Elektrode α an dem Tragring g aufhängen zu können, wird dieser zweckmäßig mit einem Flansch i versehen, mittels dessen er durch Schrauben k oder Keilverbindungen an dem unteren Flansch des Kontaktrahmens b befestigt ist. Die-
(2. Auf tage, ausgegeben am 5. Januar 1920J
ser Tragring g bildet mit seinem Flansch i zugleich den Boden des zwischen Elektrode a und Kontaktrahmen b gebildeten Hohlraums zur Aufnahme der Kontaktmasse e. Um diese Kontaktmasse beim Einstampfen dicht zusammenpressen zu können und deren Lockerung zu verhindern, solange sie noch nicht vollständig festgebrannt ist, empfiehlt es sich, einen Preßring I zu benutzen, der an dem
ίο oberen Flansch des Kontaktrahmens b durch Schrauben m o. dgl. befestigt ist. Es ist vorteilhaft, die Kontaktmasse e vor der Benutzung der Elektrode etwas festzubrennen, doch kann die Fassung auch mit frischgestampfter Kontaktmasse e in Betrieb genommen werden, wenn nicht von vornherein mit zu großen Stromdichten gearbeitet wird.
Selbstverständlich ist die Erfindung auch bei anders gestalteten Elektroden, z. B. rechteckigen, mit Vorteil zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrodenfassung für elektrische Öfen mit Lichtbogenheizung, bei der zwischen dem an die Elektrodenzuleitung angeschlossenen Kontaktrahmen und der Elektrode eine hochkohlenstoffhaltige und durch einen Preßring dicht zusammengepreßte sowie gegen Lockerung gesicherte Stampfmasse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt wirikel- oder U-förmig gestaltete Kontaktrahmen (b) an seiner Unterseite mit einem von ihm (bei f) isolierten Tragring (g) versehen ist, der die Elektrode (α) fest 3^ umspannt und den zur Aufnahme der kohlenstoffhaltigen Stampfmasse (e) dienenden Zwischenraum zwischen ihr (a) und dem Kontaktrahmen (b) nach unten abschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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