DE314738C - - Google Patents

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DE314738C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine zwangläufige Einlaßsteuerung, bei welcher die Einlaßorgane in den Zylinderdeckeln angeordnete Steuerschieber sind, die von einer zur Zylinderachse parallelen Steuerwelle angetrieben werden. Fig. ι zeigt die Erfindung in einer Längsansicht, Fig. 2 in einer Seitenansicht. Auf der Steuerwelle a sitzen die Exzenter b, welche von einem Achsenregler c nach Bedarf verstellt werden können.
ίο Jedes Exzenter δ treibt zunächst vermittels
* einer Stange d einen Zwischenlenker e an, der unter Vermittelung der Zwischenwelle f die Kurbel g bewegt. Von dieser wird die Bewegung durch die Stange h nach dem zweiarmigen Winkelhebel i k weitergeleitet, dessen freier Arm k die Schubstange / und durch diese das Führungsstück m des Einlaßschiebers η bewegt. Der Schieber η ist; für äußere Einströmung gezeichnet, doch hätte man auch innere Einströmung wählen können. Kennzeichnend für die Erfindung ist, daß die beschriebene Hebel- und Lenkeranordnung zwei Kurbeln g und k enthält, welche während des toten Teiles des Schieberhubes durch ihre Totlage k1 bzw. g1 hindurch oder doch wenigstens angenähert bis zu derselben schwingen, wodurch gegenüber den bisher bekannten zwangläufigen Steuerungen folgende Vorteile erzielt werden: Nachdem der Schieber η den zum Zylinder führenden Dampf kanal 0 mit hoher Geschwindigkeit geöffnet und beim Rückgang wiederum mit hoher Geschwindigkeit abgeschlossen hat, kommt es während des nun fol-. genden toten Hubes darauf an, den Schieber möglichst bewegungslos in seiner tiefsten Lage festzuhalten. Denn jede Bewegung des Schiebers in diesem Teile des Hubes ist nachteilig, da sie nicht nur eine vorzeitige Abnutzung der abdichtenden Flächen und eine schädliche Reibungsarbeit zur Folge hat, sondern die Dichtheit des Schiebers durch zeitweise Verringerung der Überdeckung beeinträchtigt und zu erheblichen Dampfverlusten, bei ungünstiger Wahl der Verhältnisse sogar zu einer Wiedereröffnung des Kanals 0, Veranlassung geben kann. Vollkommen erreichen läßt sich das Ziel der absoluten Bewegungslosigkeit des'Schiebers während des toten Hubes mit den Hilfsmitteln einer zwangläufigen Steuerung natürlich nicht, da die Bewegung des Exzenters während des toten Hubes weitergeht und die Verbindung zwischen dem Schieber und Antriebsgestänge nicht wie bei einer auslösenden oder kraftschlüssigen Steuerung unterbrochen werden kann. Dadurch, daß aber die Kurbel g und die Kurbel k durch ihre Totlage g1 bzw. k1 hindurchschwingen, und zwar einmal beim Hingange und einmal beim Rückgange, und daß auch das Exzenter b die Totlage b1 berührt, gibt es während des toten Hubes des Schiebers insgesamt fünf Punkte, wo die Geschwindigkeit Null ist, nämlich. die Punkte u, v, w, χ und y der Schieberwegkurve Fig. 3. Hierdurch wird letztere während des toten Teiles des Exzenterhubes zu fast genau horizontalem Verlaufe gezwungen, was sich mit den bisher bekannten Hilfsmitteln, insbesondere mit einem einfachen Schubkurbelgetriebe und sogenannte Corlißschränkung nicht erreichen läßt. Gegenüber der letzteren Anordnung tritt auch eine bedeutende Vergrößerung der Eröffnungs- und Abschlußgeschwindigkeiten ein, so daß für den
Dampfdurchgang selbst bei kleinen Füllungen große Durchgangsquerschnitte freigelegt werden können. Als weitere Vorteile, welche die Erfindung neben den beschriebenen gewährt, sind die geringe Bauhöhe des Schiebers und eine weitgehende Verringerung der Rückdrücke zu nennen, die während des toten Hubes so klein werden, daß der Regler wie bei einer auslösenden Steuerung Freiperioden hat, in denen er die Füllung mit dem geringsten Aufwände von Verstellkraft verändern kann. In baulicher Hinsicht aber ermöglicht die Erfindung eine bequeme Zugänglichkeit des Kolbens, da man den Regler nicht abzumontieren braucht, um den hinteren Zylinderdeckel herauszuziehen, ferner kann der Regler durch die beschriebene
Anordnung kurz, leicht und billig gehalten werden.

Claims (1)

  1. , Pate.nT'Anspruch:
    Zwangläuflige Einlaßsteuerung mit in den Zylinderdeckeln angeordneten Steuerschie- _- bern, die von einer zur Zylinderachse parallelen Steuerwelle («) unter Vermittlung von Exzentern (b) und Übertragungswellen (f) angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgestänge der Steuerung z,wei hintereinander geschaltete Schwingkurbeln (g und k) enthält, welche während des toten Teiles des Schieberhubes durch ihre Totlage (g1 bzw. k1) hindurch oder doch nahezu bis zu ihrer Totlage schwingen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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