DE3136423C2 - Schaltung zum Erfassen periodischer Signale - Google Patents

Schaltung zum Erfassen periodischer Signale

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DE3136423C2
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Erfassen periodischer Signale, bei der ein Zeitabschnitt zum Erfassen eines wiedergewonnenen periodischen Signals allmählich länger gemacht wird, wenn eine Schaltung, die ein Signal bildet dessen Frequenz gleich der des wiedergewonnenen periodischen Signals ist, mit dem wiedergewonnenen periodischen Signal synchronisiert werden soll. Durch die Schaltung nach der Erfindung kann die obige Schaltung mit Sicherheit mit dem wiedergewonnenen periodischen Signal innerhalb eines kurzen Zeitabschnitts mit hoher Geschwindigkeit synchronisiert werden, wobei die Möglichkeit, daß eine Beeinflussung durch Rauschen auftritt, äußerst gering ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Erfassen periodischer Signale in einem Wiedergabegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 unu sie befaßt sich insbesondere mit einer Schaltung, die ein vorbestimmtes periodisches Referenzsignal bildet, ohne daß es durch Rauschen beeinflußt wird und die ein periodisches Referenzsignal bildet, ohne daß sie durch den Ausfall eines wiedergegebenen Referenzsignals beeinflußt wird.
Es wurden bereits Systeme verwirklicht, bei denen eine Aufzeichenvorrichtung Vertiefungen oder Mulden entsprechend einem Informationssignal bildet, wobei diese längs einer spiralförmigen Spur auf einem ebenen drehbaren Aufzeichnungsträger (im folgenden als Platte bezeichnet) aufgezeichnet werden, ohne daß eine Rille in diesem gebildet wird, und es läuft ein Abnahmestift dieser Spur nach, um das aufgezeichnete Informationssignal wiederzugewinnen und zwar entsprechend Änderungen der elektrostatischen Kapazität in einer Wiedergewinnungsanordnung. Da bei diesem System zur Führung des Abnahmestiftes keine Rille auf der Platte vorgesehen ist, sind Steuer- oder Referenzsignale auf oder in der Nachbarschaft einer Spur des Informationssignals, beispielsweise eines Videosignals auf der Platte aufgezeichnet. Bei Wiedergabe werden die Referenzsignale zusammen mit dem Videosignal wiedergewonnen. Es wird eine Spurnachlaufrcgclung ausgeführt, so daß der Abnahmestift genau der Spur entsprechend den wiedergewonnenen Referenzsignalen folgt.
Bei der obigen Platte wird nur eines der ersten und zweiten Referenzsignale^pl und fpl in einer Zwischen-
position zwischen den Mittellinien von benachbarten Spurwindungen aufgezeichnet. Darüber hinaus ändert sich die Seite, auf der die ersten und die zweiten Referenzsignale einer Spurwindung aufgezeichnet werden mit jeder Spurwindung. Das heißt, daß dann, wenn die ersten und die zweiten Referenzsignale auf der rechten und der linken Seite einer Spurwindung aufgezeichnet sind, das Verhältnis zwischen den aufgezeichneten Positionen der Referenzsignale so ist, daß bei den daneben liegenden Spurwindungen die zweiten und die ersten Referenzsignale entsprechend auf der rechten und der linken Seite aufgezeichnet sind. Ferner ist ein drittes Referenzsignal für jede Spurwindung aufgezeichnet, um ein Umwechselsignal bei der Wiedergewinnung zu erreichen und zwar an Aufzeichnungswechselpositionen der obigen ersten und zweiten Referenzsignale.
In einem Wiedergabegerät (DE-OS 28 56411) wird der Umwechselvorgang durch Verwendung eines dritten Referenzsignals ausgeführt, das wiedergewonnen wird, wenn man aus den wiedergewonnenen ersten und zweiten Referenzsignalen ein Spursteuersignal bildet.
Das dritte Referenzsignal wird in Bandpaßverstärkern abgetrennt, und in einer folgenden Integrierschaltung wird das abgetrennte Referenzsignal so geformt, daß es von störenden Einflüssen möglichst wenig beeinträchtigt ist. Ferner sind bereits Mittel vorgesehen, wie z. B. ein freilaufender Oszillator von 15 Hz, um Einflüsse von Unterbrechungen, Signalabfällen oder Signalausfällen und Rauschstörungen in dem abgetasteten Signal zu unterdrücken, welches nachfolgend über eine Torschaltung eine Umschaltung des ersten und zweiten Referenzsignals bewirkt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Unterdrückung dieser Einflüsse nicht ausreichend wirksam sind, um das dritte Referenzsignal, welches nur von einer Position Für jede Spurwindung aufgezeichnet ist und zwar innerhalb eines Vertikalaustastzeitabschnitts nach Art eines Synchronisiersignals (burst), einwandfrei auch dann wiederzugeben, wenn ein Signalausfall auftritt oder Rauscheinflüsse vorhanden sind.
Eine funktionsfähigere Schaltung zum Erfassen periodischer Signale für ein einer Spur folgendes Servosystem ist ferner aus der DE-OS 2906090 bekannt, wobei ebenfalls mehrere periodische Signale durch Trennvorricbtungen abgeleitet werden. Ein Referenzimpulsgenerator erzeugt Referenz- oder Taktimpulse, die einer Ausblendsignalformerschaltung zugeführt werden, die infolgedessen Ausblendimpulse erzeugt, welche wiederum einer Torschaltung zusammen mit dem periodischen wiederzugewinnenden Signal zügefuhrt werden, wobei die Torschaltung in Abhängigkeit der ihr zugeführten Signale ein periodisches Signal für das Servosystem hindurchläßt. Um wiedergegebene Rauschkomponenten auszuschalten, sind zwei Verarbeitungskanäle mit den oben beschriebenen Schaltungsmerkmalen vorgesehen, die ein wiedergegebenes periodisches Signal und das entsprechend invertierte Signal dieses periodischen Signals verarbeiten, so daß sämtliche Rauschkomponenten, die nicht im positiven und negativen Anteil symmetrisch sind und die nicht innerhalb genauer vorbestimmter Zeitintervalle auftreten, von der Schaltung nicht übertragen werden. Signalausfalle können durch eine Kreuzkopplung der beiden Verarbeitungskanäle kompensiert werden, indem zu vorbestimmten Zeitpunkten Impulse jeweils von einem Verarbeitungskanat an die Referenzimpulsgeneratorschaltung abgegeben werden. Jedoch ist sowohl der gesamte schaltungstechnische Aufwand durch doppelte Ausführung der Schaltung in den beiden Kanälen sehr aufwendig als auch die notwendigen Vorrichtungen für die Kreuzkopplung.
Ferner gibt es Fälle, in denen die Platte auf dem Plattenteller rutscht und eine Drehverschiebung ausführt, beispielsweise, wenn der Drehteller sich zu drehen beginnt oder wenn ein Stoß von außen auf das Wiedergabegerät einwirkt, während sich der Drehteller dreht. Im obigen Fall wird, obwohl sich der Drehteller synchron mit der richtigen Phase dreht, die Phase des wiedergewonnenen dritten Referenzsignals verschoben.
Bei der oben beschriebenen Schaltung besteht bei einem derartig verschobenen Signal die Gefahr, daß das Signal als Rauschsignal nicht übertragen wird und daher nicht erfaßt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zur Erfassung periodischer Signale nach dem Oberbegriff \les Anspruchs 1 anzugeben, die bei möglichst geringem schaltungstechnischci'. Aufwand eine zuverlässige von Rauscheinflüssen freie Erfassung der periodischen Signale selbst dann, wenn z. B. ein wiedergegebenes Signal ausfällt, durchzuführen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmals des Patentanspruchs 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung wird eine Schaltung zum Erfassen periodischer Signale geschaffen, bei der ein Zeitabschnitt zum Erfassen eines wiedergewonnenen periodischen Signals allmählich länger gemacht wird, wenn eine Schaltung, die ein Signal bildet, dessen Frequenz gleich der des wiedergewonnenen periodischen Signals ist, mit dem wiedergewonnenen periodischen Signal synchronisiert werden soll. Durch die Schaltung nach der Erfindung kann die obige Schaltung sicher und zuverlässig mit dem wiedergewonnenen periodischen Signai innerhalb eines kurzen Zeitabschnitts mit hoher Genauigkeit synchronisiert werden, wobei die Möglichkeit, daß eine Beeinflussung durch Rauschen austritt, äußerst gering ist.
Dabei wird der genannte Zeitabschnitt zum Erfassen des periodischen Signals verlängert, indem über eine Zufuhrvorrichtung, die in Abhängigkeit von einer bestimmten Anzahl gezählter Refereczimpulse gesteuert wird, auf bestimmte Ausblendsignale unterschiedlicherjeweils ansteigender Breiten, umgeschaltet wird, deren Wiederholfrequenz jeweils mit der des Referenzimpulses übereinstimmt.. Über eine Torschaltung wird in Abhängigkeit des wiedergegebenen periodischen Signals und der Ausblendsignale der Zählvorgang gesteuert, und in Abhängigkeit der Anzahl der Zählvorgänge wird eine zweite Torschaltung gesteuert, um das wiedergegebene periodische Signal hindurchzu'ass./ii. Ferner ist eine Ausgangsschaltung vorgesehen, die das Ausgangssignal dieser zweiten Torschaltung, den Referenzimpuls oder das Ausgangssignal der ersten Torschaltung als Schaltpuls abgibt, der einer Torschaltung für die Spursteuerung zugeführt wird.
Mit der erfind-ungsgemäßen Schaltung, die einen überaus einfachen Aufbau hat, kann die Synchronisation gegenüber dem wiedergegebenen Referenzsignal zuverlässig bei sämtlichen oben erwähnten Siöreinflüssen nach kurzer Zeit erreicht werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind ferner in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die einen Teil eines drehbaren Aufzeichnungsträgers zusammen mit
der äußeren Spitze eines Abnahmestiftes vergrößert darstellt,
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung des Aufzeichenzustands von Referenzsignalen auf dem Spurmuster eines drehbaren Aufzeichnungsträgers,
F i g. 3 ein schematisches Blockschaltbild, das ein Beispiel für ein Wiedergabegerät für einen drehbaren Aufzeichnungsträger zeigt, bei dem eine Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach der Erfindung vorgesehen werden kann,
Fig. 4 ein schematisches Schaltbild, das eine Ausführungsform einer Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach der Erfindung zeigt,
Fig. Sein Schaltbild, das den Kurvenverlauf des Ausgangsspulsignals eines Zählers in der Schaltung nach Fig. 4 darstellt,
Fig. 6 ein Diagramm, das die Blockadressensignale erläutert und
Fig. 7 (A) bis 7 (O Diagramme, die den Signal verlauf eines Ausgangssignals eines Dekodierers bei der Schaltung nach Fig. 4 darstellen.
Zunächst wird ein drehbarer Aufzeichnungsträger beschrieben, von dem mit Hilfe eines Wiedergabegeräles für drehbare Aufzeichnungsträger eine Wiedergabe vorgenommen wird, wobei bei diesem Gerät die Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach der Erfindung vorgesehen werden kann und es wird dabei auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen.
Ein Videosignal ist auf einer spiralförmigen Spur aufgezeichnet, wobei Vertiefungen oder Mulden auf einer Platte 10 entsprechend dem Informationsgehalt des Signals ausgebildet sind. Die Spurwindungen einer einzigen durchgehenden spiralförmigen Spur, die jeder Umdrehung der Platte 10 entsprechen, sind mit t\, /2, t)... bezeichnet. Wie man anhand von Fig. 1 erkennt, ist jede Spurwindung durch eine Anordnung von Mulden 11 des Hauptinformationssignals längs eines ebenen Spurpfades gebildet und es ist keine Stiftführungsrille in der Spurwindung vorgesehen. Bei der Spurwindung ti sind in jeder horizontalen Abtastperiode (H) an einer Stelle, die der horizontalen Austastperiode entspricht. Mulden 12 eines ersten Referenzsignals.//? 1 an einer Seite der Spur in Spurrichtung gebildet. Mulden 13 eines zweiten Bezugssignals./p2 sind auf der anderen Seite der Spur gebildet. In einer Zwischenposition zwischen den Mittellinien von benachbarten Spurwindungen sind nur Mulden einer Art von Mulden 12 und 13 der obigen Referenzsignale./}?! und fpl gebildet und es werden darüber hinaus bezüglich einer Spur die Seilen, auf der die Mulden 12 und 13 gebildet sind, bei jeder Spurwindung geändert. Das heißt, wenn die Mulden 12 und 13 beispielsweise auf der rechten und der linken Seite einer Spurwindung ausgebildet sind, dann sind die Mulden 13 und 12 entsprechend auf der rechten und der linken Seite jeder danebenliegenden Spurwindung ausgebildet.
Wie man anhand von F i g. 2 erkennt, ist ein Videosignal längs einer spiralförmigen Spur raufeiner Platte 10 aufgezeichnet, wobei zwei Vollbilder, d. h. vier Halbbilder je Umdrehung auf der Platte aufgezeichnet sind. In F i g. 2 sind die Spuren des Referenzsignalsjfcl durch gestrichelte Linien dargestellt, während die Spuren des Referenzsignals fpl durch strichpunktierte Linien dargestellt sind. Die Lage der vertikalen Synchronisiersignale entsprechender Halbbilder ist durch Bezugszeichen Vl, Vl, V3 ..., dargestellt und die aufeinanderfolgenden Spurteile, die einer Umdrehung der Platte einer einzigen spiralförmigen Spur I entsprechen, sind entsprechend als Spurwindungen t\, /2, /3... bezeichnet. Ferner ist ein drittes Referenzsignal./p3 an den Anfangsstellen V], Vi, ν·).. .,jeder Spurwindung t\, /2, Λι, · ■ · aufgezeichnet, d. h. an Stellen, wo die Bezugssignale fpl und fpl umwechseln.
Das vordere Ende eines Abnahmestiftes 20 ist so ausgebildet, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Der Abnahmestift 20 weist eine Stiftanordnung 21 auf, die eine Plattenspurtläche hat, die breiter ist als eine Spurbreite und die eine Elektrode 22 aufweist, die an der hinteren Fläche der Stiftanordnung 21 befestigt ist. Wenn der Abnahmestift 20 sich längs einer Spur auf der Platte 10 bewegt, die sich in einer Richtung dreht, die durch einen Pfeil angedeutet ist, dann wird das auf dieser Platte durch die Bildung von Mulden aufgezeichnete Videosignal als Änderungen der elektrostatischen Kapazität zwischen der Oberfläche der Platte 10 und der F.lektrode 22 des Ahnnhmestiftp.s 70 wiedergewonnen.
Gemäß Fig. 3 wird die Platte 10 auf einen Drehteller 30 gegeben und sie wird mit einer Drehzahl von 15 Umdrehungen pro Sekunde, d. h. von 900 Umdrehungen pro Minute durch einen Motor 31 gedreht. Ein von der Platte 10 als augenblickliche Veränderung der elektrostatischen Kapazität durch den Aufnahmestift 20 einer Signalaufnahmevorrichtung 32 aufgenommmenes Wiedergabesignal wird einem Vorverstärker 32 zugeführt, dereine Resonanzschaltung aufweist. Die Resonanzfrequenz der Resonanzschaltung ändert sich entsprechend der Änderung der elektrostatischen Kapazität und sie wird in ein Signal eines gewünschten Pegels umgeformt. Das sich ergebende Ausgangssigna! des Vorverstärkers 33 wird durch einen Demodulator 34 zu dem ursprünglichen Videosignal demoduliert und es wird als Ausgangssignal durch die Ausgangsanschlußklemme 35 abgegeben.
Das Ausgangssignal des Vorverstärkers 33 wird einem Tiefpaßfilter 36 zugeführt, in dem die Referenzsignale fpl, fpl und fpl getrennt werden. Die Referenzausgangssignale gehen durch eine atuomatische Verstärkungsregelungsschaltung 37 hindurch und sie werden Verstärkern 38,39 und 40 zugeführt. Dabei ist jeder der Verstärker 38, 39 und 40 eine Art Bandpaßverstärker, der so ausgebildet ist, daß er eine steile Durchlaßfrequenzcharakteristik bei der entsprechenden Frequenz fpl, fpl und fp3 aufweist. Als Folge davon sind die Signale, die Frequenzen/p 1 undfpZ haben, voneinander getrennt und sie werden von den Verstärkern 38 und 39 abgegeben. Diese Signale gehen durch Pegeleinstelleinrichtungen 41 und 42 hindurch, in denen die Pegel dieser Signale eingestellt werden. Die sich e gebenden Signale werden dann einer Torumschaltung 43 zugeführt.
Das Referenzsignal fp3, das abgetrennt worden ist und in dem obigen Bandpaßverstärker 40 verstärkt worden ist, wird einer Kurvenverlaufsformerschaltung 44 zugeführt, die eine Schmitt-Schaltung aufweist. Das auf diese Weise der Kurvenverlaufsformerschaltung 44 zugeführt Signal wird in seinem Verlauf geformt, so daß das Signal nicht durch Rauschen oder andere Einflüsse beeinträchtigt wird. Das auf diese Weise einer Kurvenformung ausgesetzte Bezugssignal fp3 wird einer Schaltung 45 zum Erfassen periodischer Signale nach der Erfindung zugeführt. Das Ausgangssignal der obigen Schaltung 45 wird der Torumschaltschaltung 43 als Schaitpuis SP zugeführt.
Die Torumschalischaltung 43 führt ein Umschalten der Referenzsignale fpl und fpZ nach jedem Umdrehungszeitabschnitt der Platte 10 bei normaler
Wiedergabe aus, und zwar entsprechend dem oben erwähnten, ihr zugeführten Umschaltpuls SP Folglich werden aufgrund des Umschaltpulses SP, der die Polarität nach jeweils zwei Vollbildern (1/15 Sekunde) umkehrt, die Referenzsignale fp\ und fpl jeweils Kurvenverlaufdetektorschaltungen 46 und 47 mit entsprechenden Paritäten von der Torumschaltschaltung 43 zugeführt. Die Detektorschaltungen 46 und 47 stellen die Hüllkurven der entsprechenden Eingangsreferenzsignale fest und wandeln die Eingangsreferernzsignale in Gleichspannungen um. Diese Gleichspannungen werden einem Differentialverstärker 48 zugeführt. Der Differentialverstärker 48 vergleicht die Ausgangssignale der beiden Detektorschaltungen 46 und 47, die sich entsprechend der wiedergewonnenen Pegel der Referenzsignale.//» 1 unafpl verändern und er bildet ein Spurfehlerausgangssignal, das die Spurfehlerrichtung und die Fch'crgröß? anzeigt. Das Fehlersignal geht durch eine Phasenkompensationsschaltung 49 hindurch und es wird ferner durch einen Treiberverstärker 50 auf einen bestimmten Wert verstärkt.
Das Ausgangssignal des Treiberverstärkers 50 wird einer Spule der Signalaufnahme vorrichtung 32 als Steuersignal zugeführt, um die Signalaufnahmevorrichtung 32 zu steuern. Folglich wird der Arm, an dem der Abnahmestift 20 befestigt ist, verschoben, wodurch der Abnahmestift 20 eine gesteuerte Spurfolge ausführt, so daß das obige Spurfehlersignal Null wird, d. h., daß der Abnahmestift 20 genau der Spur Γ der Platte 10 folgt.
Di ·-· Platte 10, die im F i g. 1 dargestellt ist, weist keine Rillen zum Führen des Abnahmestiftes 20 auf. Folglich muß ein Spurnachlauf durchgeführt werden, so daß der Abnahmestift 20 über jeder Spur genau nachläuft, und es ist erforderlich, ein genaues Spurfehlersignal zu erhalten. Folglich muß das obige Umschaltsignal als genaues Signal vorliegen.
Im folgenden wird eine Ausfuhrungsform der Schaltung 45 zum Erfassen periodischer Signale nach der Erfindung beschrieben, mit der sich das Umschaltsignal genau erreichen läßt und zwar wird die Beschreibung anhand von Fig. 4 vorgenommen.
Ein Referenztaktgenerator 60 erzeugt ein Taktsignal, das eine vorbestimmte Frequenz von beispielsweise etwa 115 kHz aufweist. Ein Zähler 61 zählt die ihm zugeführten Taktsignale und erzeugt ein Impulssignal/, das in Fig. 5 dargestellt ist.
Bei der vorliegenden Ausfuhrungsform der Erfindung ist angenommen, daß das Wiedergabegerät eine Wiedergabe von einer Normaldrehzahl-Wiedergabe bis zu einer Wiedergabe mit 65facher Drehzahl ausführen so kann, bei der die Wiedergabe mit einer Geschwindigkeit ausgeführt wird, die 65mal so groß ist wie die Geschwindigkeit bei normaler Wiedergabe. Während der Wiedergabe oder Wiedergewinnung mit 65facher Geschwindigkeit wird der Abnahmestift 20 bei 64 Positionen zu einer benachbarten Spur bei einer Umdrehung der Platte 10 bewegt. Folglich sind 64 Positionen erforderlich, um den obigen Weiterschiebevorgang auszuführen und zwar bei jeder Spurwindung der Platte 10.
Es wird andererseits ein Kapitel- oder Blockadressensignal auf der Platte .10 gespeichert. Das Blockadressensignal enthält eine Programmzahl für jede Einheit des Programmes des aufgezeichneten Informationssignals. Wie man anhand von Fig. 6 erkennen kann, weist das Blockadressensignal 80, Synchronisierungsbits 81 Programmwahlbits 82 und Ortsadressenbits 83 auf, die eine Position innerhalb jeder Programmzahl anzeigen, ferner Paritätsbits 84. Eine Programmzahl, die durch die Programmzahlbits 82 des Blockadressensignals 80 identifiziert ist, hat die gleiche Nummer innerhalb des gleichen Programms. Darüber hinaus ist das obige Blockadressensignal 80 an Positionen bei jeder Viertel windung der Platte 10 aufgezeichnet, d.h. an Positionen, die '/4 Umlaufperiode der Platte 10 entsprechen. Das Blockadressensignal 80 wird deshalb wiedergewonnen, da das Ausgangssignal des Demodulators 34, der in Fig. 1 dargestellt ist, einer Blockadressensignaldetektorschaltung 51 zugeführt wird und weil das Blockadressensignal 80 an einem Ausgangsanschluß 52 abgegeben wird.
Um das obige Blockadressensignal 80 einwandfrei zu erhalten, wird es notwendig, zu verhindern, daß der Abnahmestift 20 während Feststellung des Blockadressensignals versetzt wird. Folglich ist bei der vorliegenden Ausfuhrungsform eine Spurwindung auf der Platte 10 in 72 Abschnitte (gleich 64 + 2 x 4) unterteilt. Das heißt, daß jeweils '/4 Spurwindung in 18 Abschnitte unterteilt ist. In der '/4 Spurwindung werden 16 Positionen der 18 unterteilten Stellungen als Schiebepositionen für den Abnahmestift 20 verwendet. Folglich wird in zwei Stellungen unmittelbar vor der Position für das vertikale Synchronisiersignal der Abnahmestift 20 nicht verschoben, so daß das Blockadressensignal 80 festgestellt werden kann. Deshalb ist das in Fig. 5 dargestellte Pulssignal/ ein Signal, bei dem die Impulse für die 1. bis 16. Position des Ά Drehzeitabschnitts vorhanden sind, der in 18 Abschnitte unterteillt ist, und es sind keine Impulse für die beiden verbleibenden Positonen vorhanden.
Es werden ein Microcomputer zum Einlesen von Code-Eingangsgrößen und ein Microcomputer zum Steuern der Arbeitsweise der Wiedergabevorrichtung, d. h. also insgesamt zwei Microcomputer bei der vorliegenden Ausfuhrungsform der Erfindung verwendet, obwohl diese nicht in den Figuren dargestellt sind. Das Pulssignal / wird dem Microcomputer zur Steuerung der Arbeitsweise des Wiedergabegerätes zugeführt und es werden andere Verarbeitungsvorgänge unterbrochen, um festzustellen, ob der Abnahmestift verschoben werden soll, und zwar entsprechend Daten, die von dem anderen Microcomputer erhalten werden. Wenn der Abnahmestift verschoben werden soll, werden ein Impuls positiver Polarität und ein Impuls negativer Polarität von dem obigen Microcomputer, der die Arbeitsweise des Wiedergabegeräts steuert, abwechselnd gebildet. Eine Datenübertragung wird zwischen den beiden Microcomputern während des Zeitabschnitts durchgeführt, der den beiden Positionen entspricht, bei denen das Pulssignal/ nicht vorhanden ist.
Das Ausgangspulssignal/- des Zählers 61 wird einem '/64-Zähler 62 zugeführt. Jedesmal, wenn der obige Zähler 62 64 Impulse des Pulssignals fi zählt und den Zählerstand auf Null bringt, bekommen die Ausgänge der Zähler 62 alle hohe Werte. Darüber hinaus wird ein Impuls von einer UND-Schaltung 63 gebildet.
Andererseits wird das Ausgangssignal des Zählers 62 einem Dekodierer 64 zugeführt. Folglich werden Ausblendsignale (Fenstersignale) S\, Si und 53, die Breiten aufweisen, wie es in den Fig. 7 (A), 7 (B) und 7 (C) dargestellt ist, an den Ausgangsanschlüssen 65,4, 6SB und 65C des Dekodierers erzeugt. Eine Breite M der obigen Ausgangsausblendsignale läßt sich durch die Gleichung M = 2N + 1 beschreiben. Die Signale in den Fig. 7 (A), 7 (B) und 7 (C) entsprechen den Fällen, wenn N= 0,1, 2 ist, d. h. wenn die Breite M= 1, 3,5 ist. Das
Ausgangsausblendsignal Si, das in Fig. 7 (A) dargegestellt ist, entspricht dem Ausgangsimpuls der UND-Schaltung 63. Es wird ein Schalter 66 umgeschaltet und mit Hilfe eines Zählers 67 gesteuert, so daß eine Verbindung mit einem der Ausgangsanschlüsse 6SA bis 6SC entsteht.
Das dritte Referenzsignal fp3 ist in einer Position einer Spurwindung aufgezeichnet. Deshalb ist die Wiederholfrequenz des dritten Referenzsignals fp3, das wiedergegeben wird und einer Kurvenformung unterworfen wird, 15 Hz und die Ausgangspulsfrequenz der UND-Schaltung 63 wird einem Zähler 67 zugeführt und auch einer ODER-Schaltung 68.
Andererseits wird das dritte Referenzsignal fp3, das man von der Kurvenverlaufsformerschaltung 44 erhält, einer UND-Schaltung 70 und einer UND-Schaltung 72 jeweils über einen Anschluß 69 zugeführt. Wenn der Abnahmestift 20 auf die Platte 10 abgesenkt wird, um einen Wiedergabevorgang zu beginnen, dann sind das Signal von dem Ausgangsanschluß 65A des Dekodierers 64 und das Referenzsignal fp3, das an dem Anschluß 69 vorliegt, nicht zueinander synchron. Ferner gibt die UND-Schaltung 70 kein Ausgangssignal ab. Der Ausgangspuls der UND-Schaltung 73, der durch die ODER-Schaltung 68 hindurchgegangen ist, wird Rück-Setzanschlüssen 61a und 62a der Zähler 61 und 62 zugeführt. Folglich werden die Zähler 61 und 62 durch den Ausgangspuls der UND-Schaltung 63 rückgesetzl und es wird ein neuer Zählvorgang begonnen. Da von der UND-Schaltung 70 kein Ausgangssignal abgegeben wird, wird der Zähler 67 nicht zurückgestellt. Folglich wird der Zähler 67 die Ausgangsimpulse der UND-Schaltung 63 weiterzählen.
Wenn der Zähler 67 die Ausgangsimpulse der UND-Schaltung 63 einmal gezählt hat (N= 1), dann wird der Schalter 66 umgeschaltet und mit dem Ausgangsanschluß 655 verbunden, und zwar aufgrund eines Umschaltsteuersignals, das von dem Zähler 67 abgegeben wird. Folglich wird das Ausblendsignal (Fenstersignal) S2, das eine Breite von M= 3 aufweist, und das in Fig. 7 (B) dargestellt ist, der UND-Schaltung 70 von dem Ausgangsanschluß 6Eß zugeführt.
Wenn das Referenzsignal fp3 nicht an der Anschlußklemme 69 während der Zeit, in der das Ausblendsignal 52 der UND-Schaltung 70 zugeführt wird, anliegt, wird kein Ausgangssignal in die UND-Schaltung 70 eingegeben. Folglich wird der Zähler 67 nicht zurückgestellt. Wenn der Zähler 67 den Ausgangsimpuls der UND-Schaltung 63 weiterzählt (für insgesamt zwei Zeiten, d. h. N= 2), wird der Schalter 66 umgeschaltet und mit dem Ausgangsanschluß 65C aufgrund des Umschaltsteuersignals, das von dem Zähler 67 abgegeben wird, verbunden. Folglich wird das Ausblendsignal S3, das die Breite von M= 5 aufweist und das in Fi g. /(O dargestellt ist, der UND-Schaltung 70 von dem Ausgangsanschluß 65 C zugeführt.
Wenn man beispielsweise das Referenzsignal fp3 an dem Anschluß 69 erhält, und zwar während eines Zeitabschnitts, bei dem das Ausblendsignal 53, dessen Ausblendbreite vergrößert ist, der UND-Schaltung 70 zugeführt, dann erhält man von der UND-Schaltung 70 einen Ausgangspuls, der dem Referenzsignal fp3 entspricht.
Der Ausgangspuls der UND-Schaltung 70 wird an einer Ausgangsanschlußklemme 73 abgegeben und zwar als Schaltpuls SP über eine ODER-Schaltung 68. Ferner wird der obige Ausgangspuls der UND-Schaltung 70 den Rückstellanschlüssen 61a und 62a der Zähler 61 und 62 zugeführt, um diese Zähler 61 und 62 rückzusetzen.
Deshalb erzeugen die Zähler 61 und 62 anschließend ein Signal, das mit dem Referenzsignal ./p3 synchronisiert ist. Ferner wird der Schalter 66 umgeschaltet und mit der Ausgangsanschlußklemme 6SA verbunden, da der Zähler 67 rückgestellt ist. Ferner erhält man an der Ausgangsanschlußklemme 73 den Umschaltpuls SP, der mit dem Referenzsignal fp3 synchronisiert ist.
In der obigen Beschreibung wurde ausgeführt, daß man das Referenzsignal fp3 dann erhält, wenn der Zähler 67 zweimal zählt, d. h., wenn das Ausblendsignal (Fenstersignal), das eine Breite von M= 5 aufweist, der UND-Schaltung 70 zugeführt wird. Die obige Beschreibung gilt jedoch auch für den Fall, daß man das Referenzsignal fp3 erhält, wenn der Zähler 67 einmal zählt und das Ausblendsignal (Fenstersignal) 52, das eine Breite von M= 3 aufweist, der UND-Schaltung 70 zugeführt wirü. Wenn eine Räüächkümpuiieiiie während des Zeitabschnitts vorhanden ist, während dessen die Ausblendsignale Si, 52 oder Sj der UND-Schaltung 70 von den obigen Ausgangsanschlußklemmen 65,4, 6SB oder 65C zugeführt werden und das Tor der UND-Schaltung 70 offen ist, bevor eine Synchronisierung in bezug auf das Referenzsignal fp3 erreicht wird, erzeugen die Zähler 61 und 62 einen Puls, der mit der Rauschkomponente synchronisiert ist. Jedoch tritt die Rauschkomponente im allgemeinen zufällig und nicht periodisch auf. Folglich wird eine Synchronisierung zu der Rauschkomponente nicht ständig zu erhalten sein und es kann eine Synchronisierung schrittweise gegenüber dem Referenzsignal fp3 erhalten werden. Da das Referenzsignal fp3 ein periodisches Signal ist, wird eine Synchronisierung gegenüber dem Referenzsignal fp3 ständig vorliegen, wenn einmal eine Synchronisierung gegenüber dem Referenzsignal fp3 erreicht worden ist.
Ferner wird dann, wenn der Zähler 67 zweimal zählt, und wenn das Ausblendsignal Sy, das eine Breite von M= 5 aufweist, der UND-Schaltung 70 zugeführt wird, wenn jedoch andererseits das Referenzsignal fp3 nicht innerhalb des Intervalls der obigen Breite zr erhalten ist, der Zähler 67 noch einmal durchzählen, d. h., daß er insgesamt dreimal zählen wird. Die Ausgangssignale des obigen Zählers 67 haben dann alle hohe Werte, und das Ausgangssignal einer UND-Schaltung 71 wird der UND-Schaltung 72 zugeführt, um die UND-Schaltung 72 zu öffnen. Wenn das Referenzsignal ./p3 in dem oben beschriebenen Zustand aufgenommen wird, dann wird das Referenzsignal ji>3 von der Ausgangsanschlußklemme 73 als Schaltpuls SPüber die UND-Schaltung 72 und die ODER-Schaltung 78 abgegeben. Darüber hinaus wird auch das obige Referenzsignal fp3 den Zählern 61 und 62 zugeführt, damit diese Zähler 61 und 62 zurückgestellt werden.
Wenn die Rauschkomponente vorliegt bevor das Referenzsignal fp3 während des Zeitabschnitts erhalten wird, in dem sich die UND-Schaltung 72 in einem offenen Zustand befindet, dann werden die Zähler 61 und 62 mit der Rauschkomponente synchronisiert. In diesem Fall wird die oben beschriebene Arbeitsweise wiederholt. Wenn jedoch die Rauschkomponente, so wie es oben beschrieben ist, nicht periodisch ist, dann wird gelegentlich eine Synchronisierung mit dem Referenzsignal fp3 erreicht. In der Praxis ist die Zeit, die erforderlich ist, bis die Synchronisierung mit dem Referenzsignal fp3 erreicht ist, wenn der Abnahmestift 20 auf die Platte 10 abgesenkt wird, etwa maximal 1 Sekunde.
Deshalb wird bei der Schaltung nach der Erfindung die Breite der Ausblendung der Ausblendsignale Si bis «, die dazu verwendet werden, die UND-Schaltung 70 zu öffnen, allmählich vergrößert und zwar immer dann, wenn der Zähler 67 um eins weiterzählt. Folglich läßt sich eine Synchronisierung gegenüber dem Referenzsignal .//»3 innerhalb einer vcrhiiltnismaMig kurzen Zeit erreichen, ohne duli eine starke Heeinlliissung durch die Rauschkomponente auftritt.
Selbst wenn eine Rauschkomponente von dem Anschluß 69 zwischen einem Referenzsignal fp3 und einem folgenden Referenzsignal Jp3 eingeführt wird, wird diese Rauschkomponente mit dem Ausgangspuls, den man üöei die Ausgangsanschlußklemme 6SA erhält, nicht in Koinzidenz sein. Folglich wird die Rauschkomponente nicht durch die UND-Schaltung 70 hindurchgehen. Ferner wird der Zähler 77 zurückgestellt, bevor der Zähler 67 die Ausgangsimpulse der UND-Schaltung 63 dreimal zählt (in einem normalen Zustand, wenr der Puls einmal gezählt wird). Folglich ist die UND-Schaltung 72 nicht offen und die Rauschkomponente des Anschlusses 69 geht nicht durch die UND-Schaltung 72 hindurch. Wenn folglich einmal eine Synchronisierung mit dem Referenzsignal fp3 erreicht worden ist, dann wird durch die Rauschkomponente keine Beeinflussung mehr auftreten.
Wenn uds Referenzsignal fp3 aus irgendwelchen Gründen ausfällt, und während der Wiedergabe nicht wiedergegeben wird, dann erhäli man kein Ausgangssignal von der UND-Schaltung 70. Man wird jedoch den Ausgangsimpuls der UND-Schaltung 63, der schon mit dem vorhergehenden Referenzsignal fp3 synchronisiert ist, direkt an der Ausgangsanschlußklemme 73 als Schaltpuls SP über die ODER-Schaltung 68 erhalten. Darüber hinaus wird der Ausgangspuls der ODER-Schaltung 68 auch den Rücksetzanschlußklemmen 61a und 62a der Zähler 61 und 62 zugeführt werden, urn die Zähler 61 und 62 rückzustellen. Deshalb wird selbst dann, wenn ein Ausfall des Referenzsignals auftritt, der Schaltpuls SP immer in normaler Weise zu erhalten sein.
Wenn das Referenzsignal fp3 mehr als dreimal ausfällt, dann wird die UND-Schaltung 72 entsprechend dem Ausgangssignal des Zählers 67 geöffnet und es wird eine ähnliche Arbeitsweise durchgeführt, wie sie nach Beginn der Wiedergabe ausgeführt wird. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, daß das Referenzsignal tatsächlich mehrere Male ausfällt und die Wahrscheinlichkeit, daß dies auftritt, ist äußerst gering.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb, von dem Zeitpunkt an, zu dem der Abnahmestift 20 auf die Platte 10 abgesenkt wird, bis die Synchronisierung mit dem Referenzsignal fp3 erreicht ist. Eine ähnliche Betriebsweise liegt jedoch vor, wenn die Platte 10 rutscht und gegenüber dem Drehteller 30 eine Drehverschiebung ausführt, und zwar aufgrund eines äußeren Stoßes oder einer ähnlichen Kraft, die auf das Wiedergabegerät ausgeübt wird, und zwar während des Zeitabschnitts, zu dem eine normale Wiedergabe ausgeführt wird, in der eine Synchronisierung zu dem Referenzsignal fp3 vorliegt. Das heißt, daß dann, wenn die Platte 10, so wie es oben beschrieben ist, in Drehrichtung verschoben wird, sich die Position des Referenzsignals fp3 verschiebt und die Synchronisierung verlorengeht. Es wird dann jedoch gesucht, um das Referenzsigna! JpZ zu lokalisieren, indem der Bereich, in dem die UND-Schaltung 70 den UND-Arbeitsgang ausübt, vergrößert ist, und zwar durch Verwendung eines Ausblendsignals.
beispielsweise der Ausblendsignale Si und 53, die eine Ausblendbreite aufweisen, die größer ist als die des Ausblendsignals Si. Wenn wiederum mit dem Referenzsignal fp3 eine Synchronisierung erreicht ist, dann wird das Ausblendsignal (UND-Schaltungs-Jignal) auf dan Ausblcndsignal Si zurückgeführt, das eine geringe Au.sblendbreite besitzt.
Wenn eine Synchronisierung zu dem Reiereii/signal Jp3 nicht erreicht werden kann, dann wird der Zeitabschnitt, in dem das Referenzsignal fp3 festgestellt werden kann, allmählich durch aufeinanderfolgende Verwendung der Ausblendsignale Si und S3 verlängert, so wie es oben beschrieben ist. Somit ist, verglichen mit einem Fall, in dem ein weiter Feststellbereich durch plötzliches Öffnen der UND-Schaltung 72 erreicht wird, um die UND-Schaltung in einem offenen Zustand zu halten, die Möglichkeit, daß eine fehlerhafte Synchronisierung mit der Rauschkomponente erreicht wird, gering und die Synchronisierung gegenüber dem Refe-
:o renzsignal./p3 läßt sich wirksam und genau für den Fall erreichen, wenn die Position des Referenzsignals fp3 geringfügig verschoben ist.
Bei der tatsächlichen Anwendung wird eine Wirkungsweise ähnlich der, die durch die Schaltung nach Fig. 4 erreicht wird, durch einen Microcomputer ausgeführt.
Hierzu 4 Biatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltung zum Erfassen periodischer Signale in einem Wiedergabegerät, das eine Wiedergabevorrichtung mit einem Wiedergabeelement zur Wiedergabe von Signalen aus Spuren, die auf einem Aufzeichnungsträger ausgebildet sind, aufweist, wobei auf dem Aufzeichnungsträger ein Informationssignal und erste bis dritte periodische Signale aufgezeichnet sind, mit ersten bis dritten Trennvorrichtungen zum jeweiligen Trennen des ersten bis dritten von der Wiedergabevorrichtung wiedergegebenen Signals, mit einer mit den Ausgängen der ersten bis dritten Trennvorrichtung verbundenen Torschaltung, die von einem Schaltimpuls gesteuert wird, mit einer Spursteuervorrichtuug, die auf die Torschaltung anspricht, indem sie eine Spursteuerung ausführt, so daß das Wiedergabeelement ^k Spuren entsprechend den wiedergegebenen periodischen Signalen genau abtastet, mit einer Referenzimpulsgeneratorschaltung, die einen Referenzimpuls erzeugt, welcher einer Ausblendsignalformerschaltung, die Ausblendsignale erzeugt, zugeführt wird, und mit einer ersten Tor-Schaltung zum Erzeugen eines periodischen Signals aus dem von der dritten Trennvorrichtung gebildeten periodischen Signal und aus den Ausblendsignalen von der Ausblendsignalformerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Referenzimpuls die gleiche Wiederholungsfrequenz aufweist wie das von der dritten Trennvorrichtung (40) abgetrennte periodische Signal f fp3), daß die Ausblendsignale (Si, S2, S3) unterschiedliche Breiten aufweisen mit einer Wiederholzeit, die mit der des Referenzimpulses identisch ist, daß die Schaltung zürn Erfassen periodischer Signale ferner einen ersten Zähler (67) aufweist, der ein Schaltsteuersignal jedesmal dann erzeugt, wenn der Referenzimpuls bis zu der Zahl N (wobei JV eine ganze Zahl einschließlich Null ist) gezählt ist, so daß ein Ausgangssignal dann erzeugt wird, wenn das Zählen bis zu einer vorbestimmten Anzahl durchgeführt ist, ferner eine Ausblendsignalzuführvorrichtung (66) aufweist, die auf das Schaltsteuersignal von dem ersten Zähler anspricht, so daß sie ein Ausblendsignal unter den Ausbiendsignalen der Ausblendsignalformerschaltung (64), das eine Breite aufweist, die der des Schaltsteuersignals entspricht, an die erste Torschaltung abgibt, eine zweite Torschaltung (72) aufweist, die das Signal der dritten Trennvorrichtung entsprechend dem Ausgangssignal des ersten Zählers hindurchläßt, und eine Ausgangsschaltung (68, 73) aufweist, die den Referenzimpuls, das Ausgangssignal der ersten Torschaltung oder das Ausgangssignal der zweiten Torschaltung als Schaltpuls abgibt, der der Torschaltung (43) zugeführt wird, und daß die Ausblendsignalzuführvorrichtung eine Umschaltvorrichtung (66) aufweist, die auf das Schaltsteuersignal von dem ersten Zähler anspricht und die die Ausblendsignale von der Ausblendsignalformerschaltung (64) umschaltet und der ersten Torschaltung (70) zuführt, wobei die Ausblendsignale derart umgeschaltet werden, daß die Breite (M) des Ausblendsignals aufeinanderfolgend verlängert wird.
2. Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der ersten Torschaltung zugeführte Ausblendsignal in Abhängigkeit des Schaltsignals umgeschaltet wird, welches jedesmal dann zugeführt wird, wenn der erste Zähler (67) einmal hochgezählt hat, und daß die Breite (AO des zugeführten Ausblendsignals sich durch die Gleichung M = 2N+1 beschreiben läßt
3. Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzimpulsgeneratorschaltung einen Generator (60) aufweist zur Erzeugung eines Referenztaktsignals, einen zweiten Zähler (61) zum Zählen des Taktpulses, der von dem Generator abgegeben wird und zum Erzeugen eines Pulssignals, das einer angenommenen Position entspricht, in der ein Wiedergabeelement eines Wiedergewinnungswandlers zu einer benachbarten Spur auf dem Aufzeichnungsträger versetzt wird, und daß ein dritter Zähler (62) vorgesehen ist, der das Ausgangssignal eines zweiten Zählers zählt und den Referenzimpuls bildet, wobei der zweite und der dritte Zähier durch ein Signal gesetzt oder rückgesetzt werden, das von der Ausgangsschaltung abgegeben wird.
4. Schaltung zum Erfassen periodischer Signale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzimpulsgeneratorschaltung und die Ausblendsignalformerschaltung einen Referenzimpuls bzw. ein Ausblendsignal erzeugen, die jeweils eine Phase aufweisen, die einem Signal der Ausgangsschaltung entspricht und zwar durch Verwendung des Signals, das von der Ausgangsschaltung erhalten wird.
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