DE3136318C2 - Vorrichtung zum Spülen des Magens von Menschen - Google Patents

Vorrichtung zum Spülen des Magens von Menschen

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    • A61M3/02Enemata; Irrigators
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Abstract

Um bei einer Magenspülung ein sicheres, kontrolliertes Spülen des Magens mit großen Spülmengen zu ermöglichen und zudem den Arzt von körperlicher Arbeit zu entlasten, damit er sich dem Patienten widmen kann, wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die aus einem Frischwasserbehälter, einem Brauchwasserbehälter, einer Flüssigkeitsmeßuhr und einem Mehrwege-Ventil besteht. Vom Frischwasserbehälter führt ein erster Schlauch zur Flüssigkeitsmeßuhr und von dieser zu dem einen Durchgang des Mehrwege-Ventils. Vom anderen Durchgang des Mehrwege-Ventils führt ein zweiter Schlauch zum Brauchwasserbehälter. Am Mehrwege-Ventil ist der Magenschlauch derart angeschlossen, daß er mit den beiden Durchgängen verbindbar ist. Das Mehrwege-Ventil ist derart gestaltet, daß es sich in Sperrstellung befindet, wenn es nicht betätigt wird und in diese Stellung zurückspringt, wenn der Arzt die Betätigung unterbricht.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spülen des Magens von Menschen mittels Flüssigkeiten, insbesondere kochsalzhaltigem Wasser, bei der zwischen Frischwasserbehälter und Magenschlauch ein auf jeweils eine von zumindest zwei Durchflußmöglichkeiten einstellbares Mehrwege-Absperrorgar. angeordnet ist, mit einer Durchflußmöglichkeit vom Anschlußstutzen des Zuführungsschlauches vom Frischwasserbehälter zum Anschlußstutzen für das patientenferne Ende des Magenschlauches und einer vom Anschlußstutzen für das patientenferne Ende des Magenschlauches zum Anschlußstutzen für den zum Brauchwasserbehälter führenden Ablaufschlauch.
j5 Aus der DE-OS 26 52 155 ist eine Vorrichtung zum Füllen und absaugenden Entleeren von Hohlorgan des menschlichen und tierischen Körpers bekannt. Die Vorrichtung besieht aus einem Mehrwege-Absperrorgan, das einerseits mit dem Magenschlauch, andererseits mit dem Zuführungsschlauch sowie dem Ablaufschlauch verbunden ist. Das Spülwasser gelangt dabei von einem Frischwanserbehälter durch den Zuführungsschlauch zum Mehrwege-Absperrorgan und von dort durch den Magenschlauch in den Magen des Patienten, es wird nach der Spülung durch den Magenschlauch, das Mehrwege-Absperrorgan und den Ablaufschlauch einem Brauchwasserbehälter zugeführt. Der Frischwasserbehälter ist mit einer Inhaltsmeßeinrichtung versehen, um feststellen zu können, welche Flüssigkeitsmenge noch zur Spülung zur Verfügung steht.
Das Mehrwege-Absperrorgan ist als Dreiwegehahn mit konusförmigem Hahnküken ausgebildet, die im Hahnküken angeordneten Durchgangsöffnungen stehen T-förmig zueinander in einer zur Konusachse senkrechten Ebene. Das Hahnküken ist um 180° drehbar gelagert, wobei eine Drehung um 90° jeweils zu einer anderen Durchgangsstellung des Kükens führt.
Wird während des Einfüllens der Flüssigkeit in den Magen der Arzt abgelenkt oder muß der Arzt während dieser Zeit aufgrund eines cardialens Zwischenfalls eingreifen, läßt er dabei den Dreiwegehahn los oder vergißt er ihn sogar, so besteht aufgrund der Tatsache, daß der Dreiwegehahn in seiner Position verbleibt die Gefahr, daß der Inhalt des gesamten Frischwasserbehälters
b5 in den Patienten läuft. Dies kann zu einer Wasservergiftung des Patienten führen oder auch dazu, daß das Gift noch weiter in den Patienten hineingespült wird. Es ist weiterhin von Nachteil, daß der Arzt nur unzureichend
darüber Bescheid weiß, mit welchen Mengen bereits gespült wurde. Gerade bei der Spülung mit großen Mengen ist es nicht ausreichend, daß die Vorrichtung nur am Frischwasserbehälter eine Inhalumeßeinrichtung aufweist, die einzig und allein Auskunft über die durchgesetzten Spülmengen gibt
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach bedient werden kann, dabei aber gleichzeitig ein sicheres und feinfühliges Spülen des Magens des Patienten ermöglicht
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Mehrwege-Absperrorgan ein Mehrwegehahn ist, dessen Küken sich in Ruhestellung in Sperrstellung und bei Einwirkung einer Zug- oder Druckkraft in Zufluß- bzw. Abflußstellung befindet.
Erfindungsgemäß befindet sich das Küken bei Nichtbeiätigung in Ruhe, somit in der Sperrstellung. Erst wenn durch eine Zug- oder Druckkraft aui' das Küken eingewirkt wird — und auch nur während dieser Einwirkung — befindet sich das Küken in Zufluß- bzw. Abflußstellung. Der Arzt kann demnach den Spülvorgang jederzeit unterbrechen, sei es infolge Ablenkung oder sei es infolge eines Zwischenfalles, der ein sofortiges Eingreifen erfordert. Läßt der Arzt den Dreiwegehahn nach der Erfindung los, so stellt sich dieser in die Sperrstellung.
Vorteilhaft ist es, den Mehrwegehahn so auszubilden, daß dessen Küken durch Einwirkung einer Druck- oder Zugkraft entgegen der Druck- oder Zugkraft einer Feder in die Abfluß- bzw. Zuflußstellung zu bringen ist. Um die körperliche Arbeit des Arztes bei der Betätigung des Mehrwegehahnes möglichst gering zu halten, sollte der Mehrwegehahn von oben senkrecht zu betätigen sein.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen Mehrwegehahn und Frischwassei behälter eine Flüssigkeitsmeßuhr angeordnet ist, die nach einer einstellbaren, bestimmten Spülmenge den weiteren Wasserzulauf sperrt. Der Arzt hat infolgedessen nicht mehr den Inhaltsmeßeinrichtung des Frischwasserbehälters zu beobachten, sondern kann sich ausschließlich dem Patienten widmen, da die Flüssigkeitsmeßuhr automatisch den Wasserzulauf abgesperrt und somit auch durch den geöffneten Mehrwegehahn kein Wasser mehr hindurch treten kann. Der Spülvorgang wird für den Arzt weiter erleichtert, wenn die Flüssigkeitsmeßuhr eine Anzeige zum Ablesen der Anzahl der abgegebenen Spülportionen aufweist. Um nicht nur feststellen zu können, welche Flüssigkeitsmengen in den Magen des Patienten gelangt sind, sondern um gleichfalls zu wissen, welche Flüssigkeitsmengen in den Brauchwasserbehälter zurückflössen, ist vorjesehen, daß der Brauchwasserbehälter mit einer Inhaltsmeßeinrichtung ausgestattet ist.
In den Fi g. 1 bis 5 ist die Erfindung an zwei Ausführungsformen dargestellt.
F i g. 1 zeigt schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 ein Mehrwegeventil in einer ersten Ausfüh- rungsform in der Sperrstellung,
F i g. 3 ein Mehrwegeventil nach F i g. 2 in der Zuflußstellung,
F i g. 4 ein Mehrwegeventil nach F i g. 2 in der Abflußstellung. (,5
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Mehrwegeventils in der Sperrstellung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, liegt der Patient 17 auf einer fahrbaren Liege 18, die am Kopfende abgesenkt ist Der Mehrwegehahn 1 und die Flüssigkeitsmeßuhr 11 sind höhenverstellbar auf einem fahrbaren Stativ 19 angeordnet, damit die Höhe des Mehrwegehahnes 1 entsprechend der Höhe des Kopfes des Patienten 17 einstellbar ist Auch der Brauchwasserbehälter 13 ist fahrbar und besitzt nur eine solche Höhe, daß das Brauchwasser aus dem Magen 20 des Patienten 17 ohne Schwierigkeiten abfließen kann. Der Frischwasserbehälter 9 ist an einer nichtdargestellten Wand aufgehängt und zwar so hoch, daß das Frischwasser ohne Schwierigkeiten aus dem Frischwasserbehälter 9 in den Magen 20 des Patienten 17 fließen kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, Frischwasserbehälter 9, Brauchwasserbehälter 13, Mehrwegehahn 1 und Flüssigkeitsmeßuhr 11 in einem gemeinsamen Gestell anzuordnen. Unten an dem Frischwasserbehälter 9 ist der Zuführungsschlauch 8 mit einem Ende angeschlossen. Dieser Zuführungsschlauch 8 führt vom Frischwasserbehälter 9 zum Einfluß der Flüssigkeitsmeßuhr 11 und vom Abfluß dieser Flüssigkeitsmeßuhr 11 zu einem ersten Anschlußstutzen 31 des Mehrwegehahns 1 mit der öffnung 4. Auf einem zweiten Anschlußstutzen 32 des Mehrwegehahns 1 mit der öffnung 5 ist der Magenschlauch 7 mit einem Ende aufgeschoben, dessen anderes Ende in den Magen 20 des Patienten 17 geschoben ist. Der Magenschlauch 7 weist zwischen Mehrwegehahn 1 und Mund 21 des Patienten 17 ein Schauglas 22 auf. Schließlich führt von einem dritten Anschlußstutzen 33 des Mehrwegehahns 1 mit der Öffnung 6 der Abführungsschlauch 12 in den Brauchwasserbehälter 13.
Der Frischwasserbehälter 9 und der Brauchwasserbehälter 13 weisen noch Inhaltsmeßeinrichtungen, z. B. die Skalen 10 und 14 auf. So kann der Arzt nach jedem Spülvorgang die Differenz zwischen der in dem Magen 20 des Patienten 17 eingeführten Wassermenge und der aus dem Magen 20 zurückgelaufenen Wassermenge kontrollieren. Um die Handhabung des Brauchwasserbehälters 13 zu vereinfachen, weist dieser an seiner Unterseite einen Abfluß 30 auf.
Eine erste Ausführungsiform des Mehrwegehahns 1 ist in den F i g. 2 bis 4 schematisch dargestellt. In einem Gehäuse 23 befindet sich das Küken 15. Es ist oben mit einer Stange 24 verbunden, die durch die Decke des Gehäuses 23 führt und schwenkbar an einem Hebel 25 in Abstand von dessen beiden Enden befestigt ist. Der Hebel 25 ist mit dem einen Ende schwenkbar am Gehäuse 23 befestigt und trügt am anderen Ende einen Handgriff 26. Auf der Stange 24 ist zwischen der Decke des Gehäuses 23 und dem Hebel 25 eine Spiralfeder 16 angeordnet.
Das Küken 15 weist zwei Kanäle 27und 28 auf, von denen der erste Kanal 27 bei Einwirkung einer Zugkraft auf das Küken 15 den Durchfluß von dem ersten Anschlußstutzen 31 zu dem zweiten Anschlußstutzen 32 frei gibt, hingegen der andere Kanal 28 bei einer Einwirkung einer Druckkraft auf das Küken 15 einen Durchfluß von dem zweiten Anschlußstutzen 32 zum dritten Anschlußstuzen 33 und umgekehrt frei gibt.
F i g. 2 zeigt den Mehrwegehahn 1 in der Sperrstellung bei entspannter Spiralfeder 16. Der Kanal 27 liegt mit dem einen Ende vor der öffnung 6, das andere Ende ist durch die Wand des Gehäuses 23 verschlossen. Der Kanal 28 liegt mit dem einen Ende vor der öffnung 4, das andere Ende ist ebenfalls durch die Wand des Gehäuses 23 verschlossen. Die öffnung 5 des Gehäuses 23 ist durch die Wand des Kükens 15 verschlossen.
Fig. 3 zeigt den Mehrwegehahn 1 in der Zuflußstel-
lung. Der Hebel 25 ist am Handgriff 26 hochgezogen, die Spiralfeder 16 ist auseinandergezogen und dadurch gespannt. Das Küken 15 befindet sich in der oberen Stellung im Gehäuse 23. Der Kanal 27 verbindet die öffnung 4 mit der öffnung 5, so daß das Spülwasser aus dem Frischwasserbehälter 9 durch den Mehrwegehahn 1 in den Magen des Patienten fließen kann. Ist die gewollte Menge in den Magen des Patienten geflossen, läßt der Arzt den Handgriff 26 los. Die Spiralfeder 16 entspannt sich und drückt das Küken 15 sofort in die in F i g. 2 gezeigte Sperrstellung. Läßt also der Arzt aus irgendwelchen Gründen, gewollt oder ungewollt, den Handgriff 26 los, wird die Magenspülung sofort unterbrochen.
F i g. 4 zeigt den Mehrwegehahn 1 in der Abflußstellung. Der Kanal 28 des Kükens 15 verbindet die öffnung 5 mit der öffnung 6. Das Spülwasser kann also aus dem Magen des Patienten in die Brauchwasserbehälter 13 fließen. Das Küken 15 befindet sich in der unteren Stellung im Gehäuse 23. Die Spiralfeder 16 ist mittels des Hebels 25 zt-sammengedrückt. Auch aus dieser Stellung wird das Küken 15 durch die Spiralfeder 16 sofort in die Sperrstellung zurückgeführt, wenn der Arzt aus irgendwelchen Gründen den Handgriff 26 loslassen muß.
In der Zuflußsteliung wird der Kanal 28 des Kükens 15 und in der Abflußstellung der Kanal 27 des Kükens 15 an beiden Enden durch die Wand des Gehäuses 23 verschlossen.
Fig.5 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Mehrwegehahns 1 mit abgewandeltem Küken 15 in der Sperrstellung.
Anstelle der beiden Kanäle 27 und 28 gemäß der Darstellung in den F i g. 2 bis 4 weist das Küken 15 nach der Darstellung in F i g. 5 einen sich zum zweiten Anschlußstutzen 32 hin erweiternden Kanal 29 auf, der bei Einwirkung einer Zugkraft auf das Küken 15 einen Durchfluß von dem ersten Anschlußstutzen 31 zum zweiten Anschlußstutzen 32 und bei Einwirkung einer Druckkraft einen Durchfluß von dem zweiten Anschlußstutzen 32 zum dritten Anschlußstutzen 33 und umgekehrt frei gibt. Die Ausbildung gemäß dieser Varianten hat den Vorteil, daß eine Verstopfung des Durchgangs zwisehen den öffnungen 5 und 6 beispielsweise durch Tablettenreste oder dgl. nahezu ausgeschlossen ist.
Der Mehrwegehahn 1 ist von oben senkrecht betätigbar angeordnet. Diese Anordnung bewirkt eine wesentliche Kraftersparnis für den Arzt, andererseits wird ein Kippen des Stativs 19 vermieden, da die auf dem Hebel 25 einwirkenden Kräfte bei Betätigung des Mehrwegehahns 1 in Richtung des fahrbaren Stativs 19 wirken.
Zur Erhöhung der Sicherheit des Patienten sowie zur Erleichterung der Arbeit des Arztes sollte die Flüssigkeitsmeßuhr 11 derart ausgeführt sein, daß mit dieser eine gewollte Menge einstellbar ist, nach der der Wasserzulauf durch die Flüssigkeitsmeßuhr gesperrt wird. Gedacht ist dabei beispielsweise an eine bestimmte Spülmenge in einem Bereich von 150 ml bis 500 ml. Die untere Grenze stellt dabei den Wert einer Spülmenge dar, welche üblicherweise bei der Magenspülung von Kindern verwandt wird, der obere Bereich eine solche, welche als maximale Spülmenge bei Erwachsenen vorgesehen ist. Zudem sollte die Flüssigkeitsmeßuhr 11 mit einer Anzeige versehen sein, mit der es möglich ist, die Anzahl der Spülportionen, mit welchen bereits gespült wurde, abzulesen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Spülen des Magens von Menschen mittels Flüssigkeiten, insbesondere kochsalzhaltigem Wasser, bei der zwischen Frischwasserbehälter und Magenschlauch ein auf jeweils eine von zumindest zwei Durchflußmöglichkeiten einstellbares Mehrwege-Absperrorgan angeordnet ist, mit einer Durchflußmöglichkeit vom Anschlußstutzen des Zuführungsschlauches vom Frischwasserbehälter zum Anschlußstutzen für das patientenferne Ende des Magenschlauches und einer vom Anschlußstutzen für das patientenferne Ende des Magenschlauches zum Anschlußstutzen für den zum Brauchwasserbehälter führenden Ablaufschlauch, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwtrge-Absperrorgan ein Mehrwegehahn (1) ist, dessen Küken (15) sich in Ruhestellung in Sperrstellung und bei Einwirkung einer Zug- oder Druckkraft in Zuflußbzw. Abflußstellung befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (15) durch Einwirkung der Druck- oder Zugkraft entgegen der Druck- oder Zugkraft einer Feder (16) in die Abfluß- bzw. Zuflußstellung zu bringen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrwegehahn (1) von oben senkrecht zu betätigen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (23) des Mehrwegehahns (1) einen ersten Anschlußstutzen
(31) für den Zuführungsschlauch (8) vom Frischwasserbehälter (9), einen zweiten Anschlußstutzen (32) für das patientenferne Ende des Magenschlauches (7) und einen dritten Anschlußstutzen (33) für den Abführungsschlauch (12) besitzt und das Küken (15) zwei Kanäle (27, 28) aufweist, von denen der erste Kanal (27) bei Einwirkung einer Zugkraft auf das Küken (15) einen Durchfluß von dem ersten Anschlußstutzen (31) zum zweiten Anschlußstutzen
(32) freigibt, und der andere Kanal (28) bei Einwirkung einer Druckkraft auf das Küken (15) einen Durchfluß von dem zweiten Anschlußstutzen (32) zum dritten Anschlußstutzen (33) und umgekehrt freigibt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (23) des Mehrwegehahns (1) einen ersten Anschlußstutzen (31) für den Zuführungschlauch (8) vom Frischwasserbehälter (9), einen zweiten Anschlußstutzen (32) für das patientenferne Ende des Magenschlauches (7) und einen dritten Anschlußstutzen (33) für den Abführungsschlauch (12) besitzt und das Küken (15) einen zum zweiten Anschlußstutzen (32) hin sich erweiternden Kanal (29) aufweist, der bei Einwirkung einer Zugkraft auf das Küken (15) einen Durchfluß von dem ersten Anschlußstutzen (31) zum zweiten Anschlußstutzen (32) und bei Einwirkung einer Druckkraft einen Durchfluß von dem zweiten Anschlußstutzen (32) zum dritten Anschlußstutzen (33) und umgekehrt freigibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zuführungsschlauch (8) zwischen Mehrwegehahn (1) und Frischwasserbehälter (9) eine Flüssigkeitsmeßuhr (11) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsmeßuhr (11) nach einer
einstellbaren, bestimmten Spülmenge den weiteren Wasserzulauf sperrt
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Flüssigkeitsmeßuhr für die bestimmte Spülmenge ein Bereich von 150 ml bis 500 ml einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsmeßuhr (11) eine Anzeige zum Ablesen der Anzahl der abgegebenen Spülportionen aufweist
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Brauchwasserbehälter (13) mit einer Inhaltsmeßeinrichtung (14) versehen ist
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Brauchwasserbehälter (13) an dessen Unterseite mit einem Abfluß (30) versehen ist
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