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Die Verungleichmäßigung erfolgt auf der Bahn, sobald der Schaum auf
diese übertragen worden ist. Im
ersten Moment liegt nämlich der
Schaum noch auf der Oberfläche der Bahn als Schicht auf, ohne wesentlich in sie
einzudringen. In dieser Phase ist also noch ein Angriff an dem Schaum als Schicht
möglich. Sobald allerdings der Schaum in die Bahn eingezogen oder eingearbeitet
worden ist, beginnt die Musterbildung in der Bahn, zum Beispiel beim Färben das
Aufziehen, praktisch sofort und ist eine wesentliche Beeinflussung des Musterbildes
nicht mehr möglich. Die Verungleichmäßigung soll stellen- oder spurenweise erfolgen.
Dies kann mit dem Schlagwort »Schreiben in Schaum« umschrieben werden. Die Stellen
oder Spuren sollen punkt- bzw. linienweise Zonen von gegenüber der Breite der Warenbahn
wesentlich geringeren Abmessungen darstellen. Bei einer Bahnbreite von 2 bis 5 m
sollen diese Zonen einen Durchmesser bzw. eine Breite bis hinab zur Finger- oder
Bleistiftbreite aufweisen. Es fallen jedoch auch etwas größere Abmessungen unter
die Erfindung, d. h. alle Abmessungen, wie sie zur Erzielung von Mustern auf den
üblichen Substraten, wie textilen Waren für Bekleidung und Dekoration und für Teppiche,
brauchbar sind.
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Die in der Schaumschicht erzielte stellen- oder spurenweise Verungleichmäßigung
geht in die Warenbahn über und prägt sich in deren Bemusterung aus.
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Dies ist ein Umstand, der dadurch begünstigt wird, daß der Schaum
eine viel geringere bzw. praktisch überhaupt keine Beweglichkeit, verglichen mit
einer Flüssigkeit, aufweist, abhängig natürlich von seiner Schaumzahl, d. h. dem
Volumenverhältnis zwischen der den Schaum bildenden Flüssigkeit und dem Schaum.
Je höher der Schaum aufgeblasen wird, desto geringer ist seine Beweglichkeit und
desto getreuer bleiben die auf der »Fläche« erzeugten Muster auf der Bahn und erhalten.
Eine Flüssigkeit würde zugleich in die Warenbahn eindringen, jedenfalls bei textilen
Waren, und es wäre überhaupt keine Gelegenheit, eine der Erfindung vergleichbare
Bemusterung anzubringen.
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Die mit der Erfindung beim Auftrag von Schaum erzielbaren Bemusterungen
zeichnen sich durch eine gegenüber einer Flüssigkeitsbemusterung, die aus der DE-OS
23 61 517 bekannt ist, wesentlich größere Prägnanz aus.
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Gemäß Anspruch 2 kann die Verungleichmäßigung durch Verdrängung des
Schaums erzielt werden.
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Hierbei häuft sich die verdrängte Schaummenge in der Umgebung des
Verdrängungsbereiches an und führt dort zu einem erhöhten Angebot an Behandlungsmittel,
was sich zum Beispiel bei einer Färbung dadurch bemerkbar macht, daß die Farbe am
Rand des Verdrängungsbereiches besonders tief erscheint und diesen somit betont
Dieser Effekt fehlt, wenn der Schaum gemäß Anspruch 3 weggenommen wird.
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Umgekehrt kann gemäß Anspruch 4 auch etwas hinzugefügt werden, nämlich
ein gasförmiges, flüssiges oder festes Behandlungsmittel, welches entweder den Schaum
behandelt, beispielsweise um diesen lokal zusammenfallen zu lassen, wie es für sich
genommen aus der DE-AS 22 14377 bekannt ist, oder um eine Behandlungswirkung auf
der Warenbahn zusätzlich zu der durch den Schaum und seine Komponenten erzielten
Behandlungswirkungen zu erreichen.
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Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens umfaßt eine Schaumerzeugungsvorrichtung
und eine Schaumauftragsvorrichtung, mittels deren Schaum auf die Warenbahn in Schichtform
auftragbar ist, sowie eine Einrichtung zur Bemusterung der Schicht Gemäß dem Kennzeichen
des Anspruchs 5 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung mindestens einen oberhalb der Warenbahn angeordneten Bewegungserzeuger
sowie ein damit verbundenes Angriffselement zur stellen- oder spurenweisen Yerungleichmäßigung
der Schaumschicht umfaßt Das Angriffselement greift an der Schaumschicht an und
bringt darin die stellen- oder spurenweise Verungleichmäßigung an. Dabei wird das
Angriffselement von dem Bewegungserzeuger bewegt, um ein Muster in der sich an dem
Angriffselement vorbeibewegenden Schaumschicht zu erzeugen Es fällt auch unter die
Erfindung, daß der Bewegungserzeuger die Bewegung Null erzeugt, d. h. die Angriffselemente
stillstehen läßt, so daß sich eine streifenförmige Bemusterung in der Schaumschicht
ergibt Normalerweise jedoch werden die Angriffs elemente auch Querbewegungskomponenten
ausführen, damit ein zweidimensionales Muster in der Schaumschicht zustandekommt
Die Angriffselemente können ihre Wirkung bis auf den Grund der Schaumschicht entfalten,
doch ergibt sich die erfindungsgemäße Bemusterung auch bereits, wenn die Schaumschicht
nur auf einem Teil ihrer Höhe stellen- oder spurenweise verungleichmäßigt wird.
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Die Bewegungserzeuger können gemäß Anspruch 6 mehreren Angriffselementen
gemeinsam sein, was in der in Anspruch 7 wiedergegebenen Weise verwirklicht werden
kann.
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-Es kann jedoch auch jedem Angriffselement ein eigener Bewegungserzeuger
zugeordnet sein.
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Während also im erstgenannten Fall die an dem Träger angebrachten
Angriffselemente bei gleicher Ausbildung die gleiche Bewegung durchführen und somit
ein Muster mit einer Art Rapport erzeugen, besteht bei der zweiten Ausführungsform
eine Möglichkeit zur Herstellung einer ganz willkürlichen Bemusterung, indem sämtliche
vorhandenen Bewegungserzeuger voneinander unabhängige Bewegungen auf die zugehörigen
Angriffselemente übertragen.
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Eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs
9. Dadurch daß mindestens eines der Angriffselemente abschaltbar bzw. im Falle eines
mechanischen Angriffselements von der Fläche abhebbar ist, kann es wunschgemäß außer
Wirkung gebracht werden, wodurch eine weitere Abwandlung in die Bemusterung hineinkommt.
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In den Ansprüchen 10 bis 19 sind verschiedene Arten der Angriffselemente
beschrieben.
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Das stab- oder streifenartige Glied des Anspruchs 10 soll wie eine
Art Bleistift oder Finger wirken, der ganz oder teilweise in die Schaumschicht auf
der Bahn hineinragt Ein solches Angriffselement kann starr oder biegsam sein, wobei
besonders im letzteren Fall eingeschlossen ist, daß das Angriffselement die Bahn
berührt und auf der Bahn umherstreicht.
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Eine bevorzugte Ausführungsform des Angriffselements ist Gegenstand
des Anspruchs 13. Das Zugglied kann eine mehr oder weniger dicke Schnur oder eine
Kette oder dergleichen sein und vollführt durch seine Beweglichkeit gegenüber dem
Bewegungserzeuger eigenständige Bewegungen, die sich in entsprechenden Spuren in
der Schaumschicht niederschlagen. Es fällt unter die Erfindung, daß das Zugglied
selbst, zum Beispiel wenn es sich um eine Kette handelt, an der Schaumschicht angreift,
doch kann auch an dem freien Ende ein zusätzlicher Pendelkörper angebracht sein,
der sich in der Schaumschicht bewegt Bei der Ausgestal-
tung nach
Anspruch 14 rollt oder schleift der Pendelkörper auf der Warenbahn hin und her.
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Wenn es sich um eine Kugel handelt (Anspruch 15), ist die erzeugte
Musterspur relativ schmal mit langsam übergehenden Rändern.
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Bei einem Pendelkörper mit mindestens einer ebenen Fläche (Anspruch
16) ist die Spur breiter und wird, da der Pendelkörper mit der ebenen Fläche flach
aufliegt, vollständig von Schaum geräumt Die vorgenannten Angriffselemente verdrängen
den Schaum zur Seite hin.
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Gemäß Anspruch 17 kann das Angriffselement jedoch auch ein mit einer
Saugleitung in Verbindung stehender Saugrüssel sein, der den Schaum stellen- oder
spurenweise aus der Schaumschicht heraussaugt.
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Anstatt den Schaum stellen- oder spurenweise wegzunehmen, kann auch
in derartigen Zonen etwas hinzugefügt werden. Dies wird in der Ausführungsform gemäß
Anspruch 18 durch eine Sprüheinrichtung verwirklicht, mittels derer ein engbegrenzter
Strahl eines gasförmigen, flüssigen oder pulverförmigen Behandlungsmittels auf den
Schaum-lenkbar ist. Es ist nicht Gegenstand der Erfindung, die ganze Schaumfläche
gleichmäßig zu besprühen. Wesentlich ist vielmehr die enge Begrenzung des Strahls,
mit welchem demnach das »Schreiben in Schaum« möglich ist.
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Gemäß Anspruch 19 kann das Angriffselement auch eine Lichtquelle
sein, mittels derer ein engbegrenzter Licht- oder Infrarotstrahl auf den Schaum
lenkbar ist.
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Durch die im Auftreffbereich des Strahls im Schaum auftretende Erwärmung
zerfällt dort der Schaum oder kann sich auch anderweitig verändern, so daß auch
auf diesem Wege eine Bemusterung erzielbar ist In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung schematisch dargestellt.
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Fig.1 ist eine Seitenansicht quer zur Bahn einer grundsätzlichen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig.2 und 3 sind Ansichten in
Längsrichtung der Bahn verschiedener Ausführungsformen der Erfindung; Fig. 4 ist
ein Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3; F i g. 5 ist ein Schnitt nach der
Linie V-V in F i g. 3; F i g. 6 ist ein Querschnitt durch einen als umlaufendes
Rohr ausgebildeten Träger mit länglichen Angriffselementen; F i g. 7 ist eine perspektivische
Ansicht eines Bewegungserzeugers mit allseitig beweglichem Angriffselement; F i
g. 8 ist ein Querschnitt durch eine Anordnung mit Saugrüsseln; F i g. 9 ist eine
Ansicht eines Bewegungserzeugers mit daran angeordneter Sprühvorrichtung; Fig.10
ist eine Ansicht eines Bewegungserzeugers mit daran angeordneter Lichtquelle mit
Kollimator; Fig.11 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung mit quer über die Bahn reichendem Träger und Angriffselementen; F
i g. 12 ist eine Steuerung für eine Anordnung nach Fig. 11.
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-In F i g. 1 ist eine Warenbahn 1 dargestellt, die sich auf einer
im wesentlichen horizontalen Führung über nicht dargestellte Rollen oder dergleichen
im Sinne des Pfeiles 2 vorwärtsbewegt Quer über die Breite der Warenbahn wird bei
4 durch eine nicht dargestellte Schaumaufgabevorrichtung Schaum in Form einer Schicht
aufgegeben.
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Über der Warenbahn 3 ist ein Bewegungserzeuger 10 angeordnet, der
lediglich durch ein Rechteck angedeutet ist und aus dem gegen die Warenbahn 3 ein
Angriffselement 12 in Form eines Stabes herausragt, der bis fast auf die Warenbahn
1 reicht, aber auch um einen vorbestimmten Betrag darüber enden kann, jedenfalls
aber in die Schaumschicht 6 eingreift und diese an der betreffenden Stelle verdrängt
und verungleichmäßigt.
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Der Bewegungserzeuger 10 erteilt dem Angriffselement 12 Bewegungen,
die sich senkrecht zur Zeichenebene, d. h. quer zur Bahn 1 und Bewegungsrichtung
7 der Schaumschicht 6 erstrecken, aber zusätzlich auch eine Komponente parallel
zur Richtung 7 aufweisen können.
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Wie noch im Zusammenhang mit den F i g. 2 und 3 erläutert wird, können
quer zur Bahn 1 mehrere Bewegungserzeuger 10 mit jeweils einem zugeordneten Angriffselement
12 nebeneinander vorhanden sein, oder aber es können an einem Bewegungserzeuger
10 mehrere nebeneinander angeordnete Angriffselemente 112 sitzen.
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F i g. 1 läßt zusätzlich erkennen, daß die Anordnung der Bewegungserzeuger
und Angriffselemente auch in der Richtung 2 der Bahnbewegung gestaffelt sein kann,
wie durch den zweiten Bewegungserzeuger 10' mit dem Angriffselement 12' angedeutet
ist.
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In F i g. 2 läuft die Warenbahn 1 senkrecht zur Zeichenebene. Es
sind mehrere Bewegungserzeuger 10 mit jeweils zugehörigem Angriffselement 12 nebeneinander
angeordnet. Da jedem Bewegungserzeuger ein eigenes Angriffselement zugeordnet ist,-können
sämtliche Angriffselemente 12 voneinander verschiedene Bewegungen ausführen, sei
es durch unterschiedliche Programme gesteuert, sei es jeweils durch einen Zufallsgenerator
gesteuert. Die Bewegung erfolgt gemäß Fig;7 sowohl entsprechend dem Pfeil 23 in
Querrichtung zur Warenbahn als auch entsprechend dem Pfeil 24 in Längsrichtung der
Warenbahn, so daß durch die Überlagerung beliebige Musterungen in der Ebene der
Warenbahn 1 zustandekommen.
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In F i g. 3 ist ein quer über die Breite der Warenbahn 1 reichender
Träger 25 in Gestalt eines quadratischen Hohlprofils vorgesehen, an dessen Enden
auf der einen Seite ein Bewegungserzeuger 100 zur Erzeugung einer -im Sinne des
Pfeiles 26 quer zur Warenbahn 1 hin- und hergehenden Bewegung des Balkens angebracht
ist und an der anderen Seite ein Bewegungserzeuger 200, der eine hin- und hergehende
Drehbewegung des Balkens 25 im Sinne des Pfeiles 27 hervorbringt. Durch die gesteuerte
Überlagerung der beiden Bewegungen kommen die verschiedenartigsten Muster zustande.
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Zusätzlich ist hierbei noch eine weitere Musterungsmöglichkeit geschaffen,
indem die einzelnen Angriffselemente 12 an pneumatischen Kolben-/Zylindereinheiten
28 angebracht sind, die es gestatten, die Angriffselemente von der Schaumschicht
6 abzuheben, so daß sie nach Wahl eine Bemusterung erzeugen oder nicht. An den durch
die Pfeile 29 gekennzeichneten Stellen befinden sich die Angriffselemente 112 außer
Angriff. Die pneumatischen Kolben/Zylindereinheiten 28 sitzen an einer gemeinsamen
pneumatischen Zuleitung und können durch elektrisch gesteuerte Ventile wahlweise
betätigt werden. Ebenso können natürlich- statt der pneumatischen Kolben/Zylindereinheiten
28 entsprechende Magnetbetätiger vorgesehen sein.
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In der Schnittdarstellung der F i g. 4 sind die in der linken Hälfte
der F i g. 3 vorhandenen Angriffselemente 12 im einzelnen erkennbar. Es handelt
sich um auf die Kolbenstange 30 der Kolben/Zylindereinheit 28 aufgesetzte Rohr-
oder Schlauchabschnitte 31, die bei eingefahrener Kolbenstange 30 in der aus F i
g. 4
erkennbaren Weise mit ihrem unteren Ende mit Abstand oberhalb
der Schaumschicht 6 liegen, während sie bei ausgefahrener Kolbenstange mit ihrem
unteren Ende in die Schaumschicht 6 eintauchen und an der betreffenden Stelle den
Schaum verdrängen. Der Rohr-oder Schlauchabschnitt 31 ist unten offen dargestellt,
kann aber natürlich auch geschlossen sein. Ebenso ist es möglich, an dem unteren
Ende noch größere Verdrängungs- oder Wischkörper anzubringen, die den Wirkungsbereich
des Angriffselements 12 vergrößern und breitere Stellen bzw. Spuren erzeugen, an
denen der Schaum verdrängt worden ist F i g. 5 läßt eine andere Ausführungsform
des Angriffselements 12 erkennen, bei welchem statt des relativ biegesteifen Rohr-
oder Schlauchabschnitts 31 eine gänzlich flexible Kette 32 an der Kolbenstange 30
befestigt ist, die in dem Ausführungsbeispiel am unteren Ende eine Kugel 33 trägt,
die bei eingezogener Kolbenstange 30 oberhalb der Schaumschicht 6 hängt, bei ausgefahrener
Kolbenstange 30 in der angedeuteten Weise in die Schaumschicht 6 hineinreicht und
diese verungleichmäßigt Der Unterschied zu der Ausführungsform nach F i g. 4 besteht
darin, daß dort die Spur des Angriffselements auf einer gewissen Breite gleichmäßig
ist, während die Kugel eine Spur mit einer tiefsten Stelle und gleichmäßigem Anstieg
zu den Rändern hin in der Schaumschicht 6 erzeugt Die Ausführungsform nach F i g.
5 kann auch so ausgestaltet werden, daß die Kugeln 33 auf der Warenbahn 1 aufliegen,
wobei dann die Kugeln 33 auf der Oberfläche der Warenbahn 1 hin- und herrollen können.
Statt einer Kugel kann an der flexiblen Kette auch ein durch ebene Flächen begrenzter
Pendelkörper 34 in Gestalt eines Würfels oder dergleichen angeordnet sein, der Spuren
entsprechend der Ausführungsform nach F i g. 4 erzeugt Wenn die Schaumschicht 6
verschiedene, insbesondere verschiedenfarbige Schäume über. oder nebeneinander enthält,
ergibt sich als zusätzlicher Bemusterungseffekt, daß die Angriffselemente 12 Schaum
aus einem Bereich in einen benachbarten Bereich mitschleppen, so daß in letzterem
Spuren des ersten Schaums zu finden sind und das Muster mitgestalten.
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In F i g. 6 ist eine weitere mögliche Ausführungsform dargestellt,
bei der der Träger 25 als quer über die Bahn 1 reichendes und ähnlich wie in Fig.3
von Bewegung.
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erzeugern 100, 200 angetriebenes Rohr ausgebildet ist, in welchem
Kolben/Zylindereinheiten 28' angeordnet sind, die am Ende ihrer Kolbenstange über
ein federndes Verbindungsstück 35 Wisch- oder Verdrängungskörper 36 tragen, die
beim Umlauf in die Schaumschicht 6 eingreifen, dabei auf der Fläche 5 unter Durchbiegung
der Verbindungsglieder 35 abrutschen und den Schaum verdrängen. Die Kolben/Zylindereinheiten
28' können über den Umfang des Trägers 25 verteilt sein, wenn dieser in einer Richtung
kontinuierlich umläuft; wenn der Träger 25 eine hin- und hergehende Drehbewegung
ausführt, werden die Kolben/Zylindereinheiten vorwiegend in einem der Schaumschicht
zugewandten Winkelbereich anzuordnen sein.
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In F i g. 8 ist eine Ausführungsform wiedergegeben, bei welcher ein
quer über die Schaumschicht reichendes Saugrohr 38 mit über die Breite der Warenbahn
1 verteilten Saugrüsseln 39 versehen ist, die in die Schaumschicht 6 hineinreichen
und den Schaum stellen-oder spurenweise absaugen. Der Schaum wird hierbei also nicht
in Nachbarbereiche verdrängt, wie bei den vorangehenden Ausführungsformen, sondern
regelrecht aus der Schaumschicht 6 fortgenommen. Natürlich können auch bei einzelnen
Bewegungserzeugern 10 beispielsweise nach F i g. 2 statt der dortigen Angriffselemente
12 Angriffselemente in Gestalt der Saugrüssel 39 vorgesehen sein.
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Bei der Ausführungsform nach F i g. 9 ist mit einem Bewegungserzeuger
10 eine Sprüheinrichtung 44 verbunden, welche eine Sprühdüse 40 aufweist, aus der
ein weitgehend parallel gebündelter Strahl 41 eines gasförmigen, flüssigen oder
pulverförmigen Behandlungsmittels auf die Schaumschicht 6 gelenkt werden kann. Das
Behandlungsmittel kann den Schaum spurenweise zum Zusammenfallen bringen, wie bei
42 angedeutet, oder aber stellen- oder spurenweise Behandlungseffekte bewirken,
die zusätzlich zu dem Effekt der Schaumschicht 6 auf die Warenbahn 1 einwirken.
In dem Ausführungsbeispiel ist der Bewegungserzeuger 10 entsprechend F i g. 2 oder
1 feststehend angeordnet und kann die Strahlrichtung der Düse 40 gesteuert oder
willkürlich in allen Richtungen verschwenken, wie es in den Figuren angedeutet ist
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 10 ist mit dem Bewegungserzeuger 10 eine
Lichtquelle 45 verbunden, die einen Kollimator 46 umfaßt, der einen parallelen Lichtstrahl
47 gegen die Schaumschicht 6 richtet, die durch die Erwärmung lokal zusammenbricht,
wie durch 48 angedeutet Statt der Lichtquelle 45 mit Kollimator 46 kann auch eine
Laser-Anordnung vorgesehen werden, die eine höhere Energiedichte zuwege bringt Auch
bei der Ausführung nach Fig 10 kann die Richtung des Strahls 47 im Sinne der F i
g. 7 durch den Bewegungserzeuger 10 verstellt werden.
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Bei den beiden letztgenannten Ausführungsformen bilden die Düse 40
mit dem Strahl 41 bzw. der Kollimator 46 mit dem Lichtstrahl 47 das Angriffselement
12.
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In Fig 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung perspektivisch
dargestellt, welches einen quer über die Bahn reichenden Träger 25 entsprechend
F i g. 3 und Angriffselemente entsprechend F i g. 5 aufweist Die Kugeln 33 rutschen
auf der vorbeilaufenden Bahn 1 im Sinne der durch den Bewegungserzeuger 100 erzeugten
Querbewegung entsprechend dem Pfeil 26 und der überlagerten hin- und hergehenden
Drehbewegung des Bewegungserzeugers 200 entsprechend dem Pfeil 27 hin und her und
erfahren zusätzliche Verlagerungen durch die Kolben/Zylindereinheiten 28.
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Bei den im wesentlichen vertikal verlaufenden Kolben/ Zylindereinheiten
28 können die Kugeln 33 ganz aus der Schaumschicht 6 herausgezogen werden, wie es
in den F i g. 3 und 5 dargestellt ist, während die im wesentlichen horizontal verlaufenden
Kolben/Zylindereinheiten 28 die daran befestigten Kugeln 33 näher an den Träger
25 heranziehen bzw. sie weiter fortlassen.
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Die Schaumschicht 6 wird in dem Ausführungsbeispiel der F i g. 11
durch eine Breitschlitzdüse 50 erzeugt, die sich über die ganze Breite der Bahn
1 erstreckt Die erzeugte Schaumschicht 6 kann bei ihrer Bewegung im Sinne des Pfeiles
7 über die Fläche 5 noch durch nicht dargestellte Rakelanordnungen vergleichmäßigt
werden, bevor die durch die Kugeln gebildeten Angriffselemente 12 ihre musterbildende
Wirkung ausüben.
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In Fig. 12 ist eine Steuerung für eine Anordnung nach F i g. lt angedeutet,
die die Herstellung von wiederholbaren Musterungen gestattet.
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Eine Hydraulikpumpe 60 liefert über Servoventile 61 bzw. 62 Druckflüssigkeit
an den Bewegungserzeuger 100, der als hydraulischer Hubzylinder ausgebildet ist,
bzw.
den Bewegungserzeuger 200, der als hydraulischer Drehmotor ausgebildet ist. Die
Servoventile 61, 62 werden von Programmkurven 63, 64, 65 auf endlosen Bändern 66,
67, 68 gesteuert. Die endlosen Bänder 66, 67, 68 werden von Motoren 69, 70, 71 mit
vorgebbarer Geschwindigkeit angetrieben. Die Programmkurven 63, 64, 65 werden von
nur schematisch dargestellten Ableseeinheiten 72, 73, 74 verfolgt, die eine der
Auslenkung entsprechende Spannung oder einen entsprechenden Strom abgeben, der verstärkt
und als elektrische Sollwert-Größe am Ausgang der Sollwert-Geber 75,76,77 erscheint.
Für den Bewegungserzeuger 100 sind in dem Ausführungsbeispiel zwei Programmkurven
63, 64 vorgesehen, die in einer Addiereinheit 78 überlagert und zu einem resultierenden
Sollwert verarbeitet werden können. Der Sollwert an den Ausgängen des Sollwert-Gebers
75 bzw. der Addiereinheit 78 gelangt in einen Soll-lstwert-Vergleicher 79, dem als
weiteres Eingangssignal ein die Stellung des Kolbens in dem als Kolben/Zylindereinheit
ausgebildeten Bewegungserzeuger 100 repräsentierendes elektrisches Signal eingegeben
wird, welches sich durch die Übertragung der Bewegung der Kolbenstange 80 auf ein
Linear-Potentiometer 81 ergibt und in einem Istwert-Geber 82 in die geeignete Eingangsgröße
für den Soll-Istwert-Vergleicher 79 umgeformt wird. Das Servoventil 61 wird also
nach Maßgabe der Differenz zwischen dem dem augenblicklichen Auslenkungswert der
Programmkurve 63 entsprechenden Sollwert und dem die tatsächliche Stellung repräsentierenden
Istwert gesteuert.
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Entsprechend ist der Bewegungserzeuger 200 mit einem Drehpotentiometer
83 verbunden, dessen Ausgangssignal in einem Istwert-Geber 84 aufbereitet und zusammen
mit dem Ausgangssignal des Sollwert-Gebers 77 in einen Soll-Istwert-Vergleicher
85 eingegeben wird, der danach das Servoventil 62 steuert, welches die Drehung des
Trägers 25 bestimmt. Es versteht sich, daß auch die Drehung durch Überlagerung mehrerer
Programmkurven ähnlich wie bei den Programmkurven 63,64 modifiziert werden kann.