DE313400C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G9/00—Ropes or cables specially adapted for driving, or for being driven by, pulleys or other gearing elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine gestrickte Schnur als Ersatz für gedrehte Treibschnuren
aus Hanf o. dgl., runde Treibriemen aus Leder usf. - ■ -
Um derartigen Zwecken dienen zu können, muß eine solche gestrickte Schnur möglichst
die gleichen Eigenschäften wie die bisher gebräuchlichen Mittel besitzen, besonders muß
sie dicht, schmiegsam und von möglichst
ίο runder Querschnittsform sein.
Die genannten Eigenschaften ergeben sich bei einer gestrickten Schnur nicht ohne weiteres.
Ein maschenartiges Gebilde besitzt viel Hohlräume und streckt sich daher, wenn es auf
Zug beansprucht wird, außergewöhnlich stark und ist als Treibmittel fast unverwendbar.
Ferner wird eine runde Querschnittsform nur dann erzielt, wenn man das Gebilde als Hohlgewirke
erzeugt und möglichst kein steifes, sondern leicht nachgiebiges weiches Material
verwendet. Ein hohles Gebilde ist aber an
/ sich nicht als Ersatzmittel für eine runde Treibschnur oder ein rundes Treibseil geeignet;
weil es sich beim Straffziehen flach zusammenlegen würde, außerdem aber im Vergleich zu
den bisher gebräuchlichen Treibmitteln keine genügende Haltbarkeit besitzt, wenn nicht besondere
Vorkehrungen getroffen werden, beispielsweise durch eine das Hohlgewirke ausfüllende
Einlage.
Nach der Erfindung werden die genannten Mängel dadurch überwunden, daß man die
Treibschnur kantig strickt und durch eine Nachbehandlung in eine runde oder ähnliche
Querschnittsform verwandelt und verdichtet. Diese Nachbehandlung besteht darin, daß
man das Erzeugnis durch entsprechend geformte Druckwalzen oder durch ein trichterförmiges
Mundstück mit runder Mündung zieht oder hämmmert oder ein sonstiges Verfahren
anwendet, bei welchem das Maschengebilde stark zusammengepreßt, gestreckt und gerundet
wird.
Bei Anwendung eines derartigen Verfahrens werden die Hohlräume des Maschengebildes
wesentlich verkleinert, es tritt eine starke Verdichtung ein, gleichzeitig wird die Dehnbarkeit
bedeutend vermindert oder aufgehoben, wobei jedoch immer noch eine genügende
Biegsamkeit verbleibt, so daß eine geeignete Verwendungsfähigkeit an Stelle von Hand- oder
Lederschnuren erzielt wird.
Unterzieht man das fertige Erzeugnis noch einer nachträglichen Tränkung mit einem geeigneten
Bindemittel, welches zugleich die noch 55-vorhandenen Poren > ausfüllt, so tritt eine
weitere Erhöhung der Dichtheit und inneren Festigkeit ein.
Claims (2)
1. Gestrickte Treibschnur, dadurch gekennzeichnet, daß sie ohne besondere Ein-.
lage im Querschnitt dicht geschlossen ist.
2. Verfahren zur Herstellung einer gestrickten Treibschnur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie kantig gestrickt und dann zur Erzielung eines runden und dichten Querschnittes gehämmert
oder durch entsprechend geformte Druckwalzen, Preßwalzen, Ziehmundstücke ο. dgl. hindurchgeführt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313400C true DE313400C (de) |
Family
ID=566269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313400D Active DE313400C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313400C (de) |
-
0
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