DE3133C - Absperrvorrichtung für Hähne und Schieber - Google Patents

Absperrvorrichtung für Hähne und Schieber

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DE3133C
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Germany
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Original Assignee
F. AROCKER in Wien
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Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/50Preventing rotation of valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Die bei der praktischen Verwendung von Hähnen und Schiebern der bisherigen Construction eintretenden Mängel, bestehend im Undichtwerden oder Versagen der Thätigkeit und hierdurch bedingter oftmaliger und kostspieliger Reparaturen, verursachen besonders bei der Anwendung zu Wasserleitungen oder Dampfheizungen in Gebäulichkeiten bedeutende Schäden und nachtheilige Störungen im Betriebe ganzer Anlagen.
Diese Mängel sind in der bisher üblichen Construction der Absperrvorrichtungen zu suchen, indem bei Hähnen geringerer Dimension mit Wirbel, Leder oder Kautschukplatten und bei Schiebern gröfserer Dimension die durch die Construction bedingte, oft bedeutende Senkung des Rohrverlaufes im Schieberkörper unter dem Verschlufsstücke leicht eine Ablagerung im Rohrstrange befindlicher fremder Gegenstände, als Sand, Löthabfälle, Feilspähne etc. gestattet und so den vollkommenen Verschlufs des betreffenden Hahnes oder Schiebers hindert. Aufserdem findet bei anderen Hähnen meist eine bedeutende Brechung und Querschnittsveränderung der durchgehenden Flüssigkeit statt, und bei den Zwischen- und Auslaufhähnen mit Kautschukplatten werden letztere bei oftmaligem Gebrauche durch den starken Druck sehr bald zerdrückt und zerrissen, oder bei eingeschliffenen Metallwirbeln werden durch das häufige feste Anziehen die Schlufsflächen abgeschliffen, wodurch die Hähne sehr schwer gehen und bald undicht werden.
Die vorliegende Construction eines Keilabschlusses mit Führung vermeidet alle ange-, führten Mängel sonstiger Absperrvorrichtungen und gestattet der Flüssigkeit überall den vollen Durchgang; mitgeführte fremde Bestandteile finden bei der Absperrstelle keinen Halt und gehen unbehindert hindurch.
Diese Absperrvorrichtung mittelst Keilabschlufs läfst sich für alle Gattungen von Hähnen, als für Zwischenhähne, Auslauf hähne für Blei- und Eisenrohre, sowie für Schieber mit Flantschen, Muffen oder deren Combinationen und in allen Gröfsen anwenden.
In beiliegenden Zeichnungen ist auf Blatt I beispielsweise die Anbringung der neuen Absperrvorrichtung bei einem 3/4 zölligen Zwischenhahn, auf Blatt Π dieselbe bei einem 3 zölligen Eisenschieber mit Flantschen dargestellt und die einzelnen entsprechenden Constructionstheile bei den Zeichnungen mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
Die Absperrvorrichtung, d. i. der Keilabschlufs, besteht aus
der Schraubenspindel b mit ihrem Halse a und dem Kugelgelenk d, welches in dem Verschlufskeile / mittelst des Stiftes e festgehalten wird und nur einen geringen Spielraum läfst, und
dem Verschlufskeil /, welcher mit seinen zwei Ansätzen η η in den Gleitschienen nt m geführt wird.
Der Rohrstutzen g, dessen eines Ende die Sitzfläche für den Keilverschliifs bildet,-wird in den Hahnkörper eingeschraubt und hat zu seiner Feststellung bei Metallhähnen den Ansatz x, bei Eisenschiebern die Zangenmutter y y und bei beiden die Klemmschraube z. Der innere Raum 0 u ist so grofs, dafs das Keilstück vollständig über den Durchmesser aufgeschraubt werden und somit die Wassersäule voll und in gerader Richtung passiren kann, ohne einer Querschnittsänderung ausgesetzt zu sein.
Die Keilfläche / reicht mit ihrem Durchmesser so über die Sitzfläche des Rohrstutzens g, dafs auch bei langem und oftmaligen Gebrauche und dem hierbei vorkommenden eventuellen Abschleifen der Berührungsflächen von p und g, sowie der Führung und dem dadurch ermöglichten weiteren Auswärtsgleiten des Verschlufskeiles keinerlei Undichtigkeiten entstehen können, sondern der dichte Verschlufs eher durch dies gegenseitige Einreiben zunimmt.
Der obere Abschlufs, zugleich Führung der Spindel a, ist durch die gewöhnliche Stopfbüchsenpackung s s hergestellt. Verschlufskeil/, Führungen m m, Kappe c c und Schraubenspindel α b sind stets aus Kanonenmetall.
Patenτ-Anspruch:
Der Keilabschlufs für Hähne, Schieber und Absperrvorrichtungen aller Art, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 47.
FRIEDR. AROCKER in WIEN. Absperrvorrichtung für Hähne und Schieber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1878 ab.
Γ/7 /.7
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