DE3133891C2 - Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen - Google Patents
Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete LauthörfernsprechstationenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q5/00—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
- H04Q5/02—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
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Abstract
Bei in Reihe geschalteten Lauthörfernsprechstationen (T1, T2) und bei Wahl durch die erste Station (T1) bei aufgelegtem Handapparat und mit Hilfe einer Wählhilfe (WH), soll verhindert werden, daß eine an einer nachgeschalteten Fernsprechstation (T2) gleichzeitig vorgenommene Wahl die mit Hilfe der Wählhilfe (WH) automatisch ablaufende Wahl stört. Dies wird dadurch erreicht, daß ein die Anschaltung der Wählhilfe (WH) erkennender Indikator (I) vorgesehen ist, der ein die Teilnehmeschaltung (b) unterbrechendes (über 12), einen Lautsprecher (L über l1) anschaltendes und die erste Fernsprechstation (T1) mit einer Ader (b) der Teilnehmerleitung (über 12) verbindendes Relais steuert. Auf diese Weise kann bei obengenannten Fernsprechanlagen eine durch die Wählhilfe vorgenommene Wahl durch gleichzeitige Wahl an einer nachgeschalteten Fernsprechstation nicht gestört werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen
für Wahl bei aufgelegtem Handapparat, wobei als Wählorgane Tastwahlblöcke vorgesehen sind, wobei
ein über einen Verstärker an die eigentliche Fernsprechschaltung anschaltbarer Lautsprecher getrennt
von den Lauthörfernsprechstationen angeordnet ist, wobei weiterhin zum Anlegen von Erde an die a-Ader
der Teilnehmerleitung eine über die Tastwahlblöcke geschleifte £-Ader und für eine erste Lauthörfernsprechstation
ein Wählhilfe (z. B. Namentaster) vorgesehen sind.
1st bei solchen Schaltungsanordnungen einer Lauthörfernsprechstation
eine Wählhilfe zugeordnet (wie beispielsweise in DE-Z. »data report 15, 1980, Heft 4,
S. 36, 37 für Siemens Comfoset zitiert) und erfolgt von dieser Fernsprechstation eine Wahl bei aufliegendem
Handapparat unter Inanspruchnahme der Wahlhilfe, dann bleiben die a-6-Adern zur nächsten Fernsprechstation
über die in Ruhestellung befindlichen Gabelumschaltkontakte durchverbunden. Das bedeutet, daß
während der Verbindungsherstellung für die erstgenannte Fernsprechstation durch die Wahlhilfe von einer
/weiten Fernsprechstation aus eine Wahl vorgenommen werden kann, welche die durch die Wahlhilfe vor
genommene Wahl unbrauchbar macht
Die Aufgabe der Erfindung soll daher darin bestehen,
eine Schaltungsanordnung zu finden, mit Hilfe der in einfacher Weise bei Inanspruchnahme einer Wahlhilfe
bei aufliegendem Handapparat {Gabelumschaltkontakte in Ruhe) von einer ersten Lauthörfernsprechstation
aus nachfolgende parallelgeschaltete Lauthörfernsprechstationen automatisch von der Teilnehmerleitung
abgeschaltet werden.
Dies wird dadurch erreicht, daß in einer den Fernsprechstationen
vorgeschalteten Baueinheit am Ort der Fernsprechstationen in der 6-Ader ein erster niederohmiger
Übertrager mit seiner Primärwicklung liegt, dessen Sekundärwicklung mit einem die Anschaltung einer
Wählhilfe erkennenden Indikator verbunden ist, daß in der Raueinheit zwischen der a- und der ö-Ader über
einen ersten Kontakt eines durch den Indikator steuerbaren, nicht dargestellten Relais die Primärwicklung eines
zweiten über seine Sekundärwicklung mit dem Verstärker verbundenen Übertragers angeordnet ist, daß
weiterhin in der 6-Ader am Ausgang der Baueinheit ein
zweiter beim Erkennen der Anschaltung einer Wählhilfe die ö-Ader auftrennender und den ankommenden
Teil der fr-Ader mit der ersten Fernsprechstation verbindender Kontakt des Relais vorgesehen ist, und daß in
der Baueinheit ein die dort angeordnete Wählhilfe in Ruhestellung überbrückender und den zweiten Übertrager
in Arbeitsstellung der Wählhilfe kurzschließender Umschaltkontakt angeordnet ist.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß bei hintereinander geschalteten Lauthörfernsprechstationen bei Wahl
einer ersten Station bei aufliegendem Handapparat unter Inanspruchnahme einer vorgeschalteten Wählhilfe
während der Arbeitsphase der Wählhilfe eine vorgenommene Wahl an einer nachgeschalteten Lauthörfernsprechstation
unwirksam bleibt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird anhand einer Figur erläutert. Diese Figur besteht im
wesentlichen aus den Teilnehmeradern a und b, einer zum Anlegen von Erde vorgesehenen Ader g, den Lauthörfernsprechstationen
Tl und 72 und einer Baueinheit BE
Die Baueinheit BE enthält eine Wählhilfe WH, die
Übertrager Ü\ und Ü2, einen Indikator /1, zwei Kontakte
IX und /2 eines nicht dargestellten von dem Indikator /gesteuerten Relais L und einen Verstärker Vfür
einen Lautsprecher L. Der aufgezeigte Lautsprecher L kann außerhalb der Baueinheit BE im Raum angebracht
sein. Ferner ist noch ein Umschaltkontakt nsa vorgesehen.
Von den Lauthörfernsprechstationen TX und 72 sind
jeweils die Tastwahlblöcke TWB 1, TWB 2 und die eigentliche Stationsschaltung TS X, TS2 sowie die Gabelumschaltkontakte
GuI, GuI' und Gu 2, Gu 2' aufgezeigt.
Es wird davon ausgegegangen, daß an der Lauthörfernsprechstation Ti mit Hilfe des Tastwahlblockes ohne
Abheben des Handapparates die Wählhilfe WH über eine nicht dargestellte Verbindung eingeschaltet wird
und daß die Wählhilfe eine Information beispielsweise zur Herstellung einer bestimmten Verbindung erhält.
Dabei bleiben die beiden Gabelumschaltkontakte Gu i und Gu 1' unbetätigt, verbinden also die a-5-Adern zur
nachgeschalteten zweiten Lauthörfernsprechstation Γ2 wie im Ruhezustand beider Stationen. In der Baueinheit
BE befindet sich in der durch diese durchgeschleiften 6-Ader eine niederohmige Wicklung A 1 eines Übertragers
(Jl. Über diese Wicklung A 1 und die Sekundär-
wicklung Sl des Übertragers Üi erkennt eine dort
angeschlossene Indikatorbaugruppe / die Anschaltung der Wählhilfe und schaltet ein nicht dargestelltes Relais
L Ein erster Kontakt /1 des Relais L schaltet die Primärwicklung
A 2 eines Übertragers Ü2 zwischen die a-b-Adern und die Sekundärwicklung S 2 überträgt die
von der Wicklung A 2 induzierten Wechselspannungen auf einen Verstärker V, so daß diese Wechselspannungen
über den Lautsprecher L hörbar werden.
Die in der 6-Ader über die Punkte χ und y einpeschleifte
Wälwhilfe ist im Ruhezustand durch einen Umschaltkontakt
nsa überbrückt Während des durch die Wahlhilfe vorgenommenen Wahlvorganges schaltet der
Kontakt nsa um und schließt über die normalerweise zum Anlegen von Erde vorgesehene Leitung g die
Wicklung Λ 2 des Übertragers Ü2 kurz, so daß die
Wählimpulse über den Lautsprecher L nicht hörbar sind. Die Wählhilfe IVH liegt zum Aussenden ihrer
Wählimpulse ebenfalls über die #-Ader zwischen der Teilnehmerleitung a/b.
Ebenfalls in die 6-Ader in der Baueinheit BE eingeschleift
liegt ein zweiter Kontakt / 2 (Umschaltkontakt) des Relais L, welcher bei angezogenem Relais L die
i>-Ader für alle Fernsprechstationen auftrennt und eine
direkte Verbindung zu den Einheiten TWB1 und TS1
der Fernsprechstation T1 herstellt.
Alle nachfolgenden Fernsprechstationen (ζ. Β. Γ2)
sind somit abgetrennt und eine vorgenommene Wahl bleibt wirkungslos in bezug auf die Wahl durch die
Wählhilfe, ist die Verbindung durch die Wählhilfe IVW
zu der gewünschten fernen Teilnehmerstation hergestellt,
dann geht der nsa-Kontakt in Ruhelage, die Wählhilfe
ist überbrückt und der ferne Teilnehmer kann sich über den Übertrager Ü2, den Verstärker V und damit
über den Lautsprecher L melden. Hebt jetzt der Teilnehmer an der Fernsprechstation Ti seinen Handapparat
ab, dann wird hiermit diese Station identifiziert. Die Gabelumschaltkontakte Gu 1 und Gu Y sind umgeschaltet.
Die weiterführenden Adern a und b sind abgetrennt und das Relais L geht über den Indikator / gesteuert
in Ruhelage. Damit ist der Lautsprecher L abgeschaltet und es besteht eine direkte Verbindung zwischen
der Teilnehmerstation Ti und dem fernen Teilnehmer, Soll der Lautsprecher L weiterhin angeschaltet
bleiben, so kann dies in an sich bekannter Weise durch Ansteuern des Verstärkers V über eine Leitung von der
Fernsprechstation aus erfolgen. Nach Auflösen der hergestellten Verbindung befinden sich wieder alle Kontakte
in Ruhelage und es kann von jeder Fernsprechstation aus eine Verbindung aufgebaut werden.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß es nach der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung in einfacher
Weise möglich ist, eine Lauthörfernsprechstation so zu schalten, daß eine durch diese vorgenommene Wah! mit
Hilfe einer angeschalteten Wählhilfe und bei ajfliegendem Handapparat durch eine gleichzeitig an einer in
Reihe geschalteten weiteren Lauthörfernsprechstation vorgenommene Wahl nicht gestört werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen fco
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen für Wahl bei aufgelegtem Handapparat, wobei als Wählorgane Tastwahlblöcke vorgesehen sind, wobei ein über einen Verstärker an die eigentliche Fernsprechschaltung anschaltbarer Lautsprecher getrennt von den Lauthörfernsprechstationen angeordnet ist, wobei weiterhin zum Anlegen von Erde an die a-Ader der Teilnehmerleitung eine über die Tastwahlblöcke geschleifte g-Ader und für eine erste Lauthörfernsprechstation eine Wählhilfe (z. B. Namentaster) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einer den Fernsprechstationen (TX, T2) vorgeschalteten Baueinheit (BE) am Ort der Fernsprechstaiionen (TX, T2) in der 6-Ader ein erster niederohmiger Übertrager (Ü\) mit seiner Primärwicklung (A X) liegt, dessen Sekundärwicklung (SX) mit einem die Anschaltung einer Wählhilfe (WH) erkennenden Indikator (I) verbunden ist, daß in der Baueinheit (BE) zwischen der a- und der £-Ader über einen ersten Kontakt (I X) eines durch den Indikator (I) steuerbaren, nicht dargestellten Relais die Primärwicklung (A 2) eines zweiten über seine Sekundärwicklung (S 2) mit dem Verstärker (V) verbundenen Übertragers (Ü 2) angeordnet ist, daß weiterhin in der 6-Ader am Ausgang der Baueinheit (BE) ein zweiter beim Erkennen der Anschaltung einer Wählhilfe (WH) die 6-Ader auftrennender und den ankommenden Teil der fr-Ader mit der ersten Fernsprechstation (T 1) verbindender Kontakt (12) des Relais vorgesehen ist und daß in der Baueinheit (BE) ein die dort angeordnete Wählhilfe (WH) in Ruhestellung überbrückender und den zweiten Übertrager (Ü2) in Arbeitsstellung der Wählhilfe (WH) kurzschließender Umschaltkontakt (nsa) angeordnet ist.40
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813133891 DE3133891C2 (de) | 1981-08-27 | 1981-08-27 | Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813133891 DE3133891C2 (de) | 1981-08-27 | 1981-08-27 | Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3133891A1 DE3133891A1 (de) | 1983-03-10 |
| DE3133891C2 true DE3133891C2 (de) | 1985-05-30 |
Family
ID=6140234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813133891 Expired DE3133891C2 (de) | 1981-08-27 | 1981-08-27 | Schaltungsanordnung für hintereinander geschaltete Lauthörfernsprechstationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3133891C2 (de) |
-
1981
- 1981-08-27 DE DE19813133891 patent/DE3133891C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3133891A1 (de) | 1983-03-10 |
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