DE313383C - - Google Patents
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- DE313383C DE313383C DENDAT313383D DE313383DA DE313383C DE 313383 C DE313383 C DE 313383C DE NDAT313383 D DENDAT313383 D DE NDAT313383D DE 313383D A DE313383D A DE 313383DA DE 313383 C DE313383 C DE 313383C
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- B29C49/00—Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
- B29C49/20—Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor of articles having inserts or reinforcements ; Handling of inserts or reinforcements
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Description
Bei Flugzeugen u. dgl. ist es vielfach üblich, Steuerräder (Handräder) zu verwenden, deren
Radstern aus Metall, z. B. Aluminium oder Stahlblech, hergestellt ist, während der Radkranz,
der zweckmäßig hohl ist, aus Zelluloid oder ähnlichem Stoff besteht.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung dieser beiden Teile miteinander
in solcher Weise, daß kein Einschneiden oder ίο Durchbohren des Radkranzes an den Befestigungsstellen
erforderlich ist, und infolgedessen die sonst vielfach auftretenden Risse im Radkranz
und Lockerungen in der Verbindung von Radkranz und Radstern vermieden werden. Das neue Verfahren wird unter Zuhilfenahme
einer mehrteiligen Form verwendet, wie sie in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 schematisch
dargestellt ist, und zwar zeigen
Fig. ι eine Oberansicht auf den unteren Teil der Form mit eingelegtem Radstern und
bei abgenommenem Oberteil der Form,
Fig. a einen Querschnitt der geschlossenen Form und
Fig. 3 ein fertiges Steuerrad, teilweise in der Mittelebene des Radkranzes geschnitten.
Das Verfahren wird in folgender Weise durchgeführt:
Zunächst wird aus Metall ein Radstern hergestellt, etwa wie er in Fig. 1 dargestellt ist.
Dieser Radstern r ist zweckmäßig so hergestellt, daß die Speichen an den Enden mit
Verdickungen (Füßen) f versehen sind. Der Radstern wird in die untere Formhälfte eingelegt,
die ringförmig ist und am inneren und äußeren Umfang mit den üblichen Spannschrauben
versehen ist. Die Füße der Radspeichen greifen in den ringförmigen Hohlraum
der Form ein. Nunmehr wird ein Hohlreifen aus Zelluloid öder ähnlichem Stoff, nachdem
er durch Erwärmung, z. B. Eintauchen in heißes Wasser, weich gemacht ist, in eine Form (Fig. 1)
hineingelegt, und alsdann wird der Oberteil der Form aufgesetzt und mit Hilfe der Spannschrauben
festgeklemmt. Der Hohlraum der geschlossenen Form ist im Querschnitt oval.
Die Breite ist etwas größer als der Durchmesser des bisher kreisförmigen Querschnitts
des Radkranzes. Infolgedessen ist es möglich, den weichen Radkranz dort, wo die Füße der
Speichen in der Form liegen, etwas beiseite zu drücken, so daß sich der Radkranz vollständig
in die Form einlegen läßt. Nachdem nunmehr die Form vollkommen geschlossen ist, wird sie zweckmäßig nochmals in heißes
Wasser gelegt, so daß der Radkranz die erforderliche Bildsamkeit behält. Gleichzeitig
wird, wie es bei χ iff Fig. 2 angedeutet ist, unter Benutzung eines in dem Oberteil der
Form angebrachten Loches eine Öffnung in den Radkranz eingebohrt und in diese das
Ende einer Druckleitung eingeschraubt. Wird nunmehr aus der Druckleitung beispielsweise
komprimierte Kohlensäure eingelassen, so tritt diese in den Innenraum des Radkranzes
ein und weitet ihn entsprechend den Umrissen der Form auf. Hierbei schließt sich die Wandung
des Radkranzes vollkommen dicht um die Füße des Radsterns herum. Dadurch wird
die Verbindung zwischen Radkranz und den Radspeichen erhalten, ohne daß die entsprechenden
Teile aus dem Radkranz ausgeschnitten zu werden brauchen. .
Nachdem der Radkranz völlig aufgeweitet ist, läßt man ihn erkalten, öffnet dann die
Form, nimmt das fertige Steuerrad heraus und braucht nun nur noch das erforderliche
Polieren vorzunehmen.
ίο Wird gewünscht, die' Oberfläche des Radkranzes
mit Riefen zu versehen, um ihn griffiger zu machen, oder Einprägüngen von Namen vorzunehmen, so kann auch das gleich in der
Form geschehen, indem dann nur die notwendigen Schablonen in die untere Formhälfte
eingelegt zu werden brauchen, bevor das ' Zelluloidrohr eingebracht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■■ ' ■Verfahren zur Herstellung von Handrädern, bestehend aus einem Zelluloid kran ζ und einem aus anderem Material gefertigten Radstern, dadurch gekennzeichnet, daß ein in sich geschlossener Zelluloidhohlreifen durch Aufblasen mit Druckluft, Gas oder Dampf in einer Form mit den Speichenenden des Radsternes verbunden wird, indem· sich hierbei die Wand des Zelluloidreifens um die Speichenenden dicht herumschmiegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US4344?3A US1473189A (en) | 1920-12-31 | 1920-12-31 | Process for making hand wheels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE313383C true DE313383C (de) |
Family
ID=23724095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313383D Active DE313383C (de) | 1920-12-31 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1473189A (de) |
| DE (1) | DE313383C (de) |
| NL (1) | NL5383C (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3324214A (en) * | 1964-07-22 | 1967-06-06 | Owens Illinois Inc | Composite package forming method |
| JPS61249869A (ja) * | 1985-04-26 | 1986-11-07 | Toyoda Gosei Co Ltd | ステアリングホイールの製造方法 |
| EP1138574A3 (de) * | 2000-03-30 | 2004-03-24 | Nihon Plast Co., Ltd. | Lenkradskelett |
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1920
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Also Published As
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|---|---|
| US1473189A (en) | 1923-11-06 |
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