DE313337C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F11/00—Filing appliances with separate intermediate holding means
- B42F11/02—Filing appliances with separate intermediate holding means engaging folds
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
Bisher wurde jedes Schreibheft mit einem besonderen Umschlag aus stärkerem Papier
bzw. Pappe versehen. Die Verbindung zwischen der. Einlage und dem Umschlag erfolgte
allgemein durch Nähen, da die Drahtheftung wegen der Gefahr der durch sie möglichen
Verletzungen der Kinder nicht zugelassen war.
Der durch die jetzigen Zeitumstände hervorgerufene Mangel an Zwirn und Papier hat
Veranlassung dazu gegeben, einen Heftumschlag zu schaffen, der ohne Anwendung von
Zwirn oder von Drahtklammern eine vollständig sichere Verbindung zwischen der
1S Schreibeinlage und dem Umschlag gewährleistet
und außerdem für eine A^ielzahl von Heften verwendbar ist, da er bequem ausgetauscht
werden kann. ,
Man erreicht diesen Zweck dadurch, daß man ein Blatt Karton gewisser Stärke und
Größe in der Mitte so falzt, daß eine Mittelrippe entsteht, in der ein geeigneter Ausschnitt
angebracht wird, durch den die zu heftende Einlage eingeschoben werden kann.
Die stehlenbleibenden Teile der Mittelrippe bzw. des Mittelsteges'halten dann die Einlage
vollkommen sicher in ihrer Lager und verhindern sowohl ein Verschieben als auch ein
ungewolltes Loslassen derselben.
Auf der Zeichnung ist der Umschlag in den verschiedenen Anfertigungsstadien schaubildlich
dargestellt.
Fig. ι. zeigt das Kartonblatt, aus dem der
Umschlag hergestellt wird, mit den drei FaIzkanten 1, 2 und 3, wobei die Falzkante 1 in
der Mitte des Blattes, die Kanten 2 'und 3 parallel und: gleich weit entfernt von der
Kante 1 verlaufen. In Fig. 2 ist das Blatt bereits entsprechend den Kanten 1, 2 und 3
gefalzt und dadurch die Mittelrippe · 4 gebildet. Auf der Rückseite bzw. Außenseite
des Umschlagest ist eine Rinne 5 vorhanden.
Gewöhnlich werden die beiden Teile der Rippe 4 durch Verkleben der Rückseite beseitigt,
so daß die Rippe 4 . ein einheitliches Ganzes bildet. Dies ist in Fig. 3 dargestellt.
Fig. 4 zeigt den Umschlag mit der Einlage gefüllt, und zwar ist die Einführung der
Einlage dadurch möglich, daß in der Rippe 4 ein Einschnitt erzeugt wird (durch Aus- 5<>
stanzen oder in anderer Weise), der die Breite und Dicke der einzulegenden Schreibeinlage
besitzt und so geführt ist, daß jedenfalls oben und an den Seiten genügende Teile
der Rippe 4 stehenbleiben. Diese Teile legen sich in den Mittelfalz der Schreibeinlage ein,
verhindern ein Verschieben derselben und gewährleisten eine sichere Befestigung, die
trotzdem ein leichtes Auswechseln zuläßt. Die Mittelrippe 4 kann im Bedarfsfalle durch
Bekleben mit irgendeinem Textilstoff oder durch . Einbringung einer entsprechend geformten
Metalleinlage vor der Führung des Schnittes bzw. vor dem Zusammenkleben
verstärkt werden.
Durch den neuen Umschlag wird eine erhebliche Ersparnis an Zwirn und Arbeitslohn
erreicht. Es tritt auch außerdem deshalb eine erhebliche Verbilligung der Schreibhefte
ein, weil ein Umschlag für viele Hefte be-
nutzt werden kann. Bei der bisherigen Heftfabrikation betrugen die Kosten der Heftung
- und des Umschlages unter Umständen zwei Drittel der Gesamtkosten des Heftes. Da
jetzt die Arbeit auf die Falzung der.Einlage beschränkt ist und die Herstellung desi Umschlages
nur einmal für eine sehr große Anzahl von Heften in Frage kommt, wird eine
erhebliche Verbilligung der Schreibhefte ίο herbeigeführt, die nicht nur für die jetzigen
Zeitverhältnisse große Wichtigkeit besitzt, sondern auch unter normalen Zeiten einen erheblichen
Fortschritt bedeutet.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Umschlag für Schreibhefte u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß durch Falzen eines Kartons entsprechender Größe und Stärke im Innern des Umschlages eine Rippe erzeugt wird, in der ein der Breite und Dicke der, Schreibeinlage entsprechenden Ausschnitt hergestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313337C true DE313337C (de) |
Family
ID=566210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313337D Active DE313337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313337C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2838889A1 (de) * | 1977-09-06 | 1979-03-15 | Gerard Marquis Du Corday | Schutzhuelle fuer zeitschriften, paperback-buecher o.dgl. |
-
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- DE DENDAT313337D patent/DE313337C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2838889A1 (de) * | 1977-09-06 | 1979-03-15 | Gerard Marquis Du Corday | Schutzhuelle fuer zeitschriften, paperback-buecher o.dgl. |
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