DE313331C - - Google Patents

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DE313331C
DE313331C DENDAT313331D DE313331DA DE313331C DE 313331 C DE313331 C DE 313331C DE NDAT313331 D DENDAT313331 D DE NDAT313331D DE 313331D A DE313331D A DE 313331DA DE 313331 C DE313331 C DE 313331C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung, um solche Konservengläser, deren Inhalt sterilisiert und deren Deckel durch Luftunterdruck am Glas gehalten wird, selbsttätig zu öffnen. Das Verfahren besteht darin, daß solche Konservengläser in einen luftdicht verschließbaren Behälter eingesetzt werden, aus welchem die Luft mit irgendeiner Luftpumpe
ίο teilweise entfernt wird, und daß zwischen dem Glasdeckel und der Glasbüchse eine Spreizfeder eingeführt wird, die das Be-
'. streben hat, den Deckel von der gläsernen Konservenbüchse zu entfernen.
Wird nun in dem Behälter, in welchem die gläserne Konservenbüchse eingestellt wird, ein Luftunterdruck erzeugt, der demjenigen gleich oder größer ist, wie er in dem Konservenglas herrscht, so wird durch die Wirkung der Spreizfeder oder Spreizfedern der Deckel von dem Konservenglas abgehoben, ohne daß irgendeine Verletzung der Konservenglasbüchse, des Deckels oder des Dichtungsringes zwischen Konservenglas und Deckel eintritt. Dies ist ein Vorteil gegenüber den bisherigen Konservenglasöffnern, welche darauf hinzielten, daß durch mechanisches Einklemmen einer Schneide oder Spitze zwischen Glasdeckel und Glasbehälter eine gewaltsame Trennung zwischen Deckel und Konservenglas eintrat, wobei bekanntlich bei solcher gewaltsamen Trennung in den meisten Fällen entweder der Dichtungsring oder das Konservenglas oder der Deckel oder zwei oder drei dieser verletzt wurden, Deshalb bietet vorliegendes Verfahren . einen wesentlichen Vorteil.
Die Spreizfedern, die bei Ausübung vorliegenden Verfahrens zwischen Deckelrand und Konservenglasrand eingeschoben werden, dienen lediglich dazu, den Deckel dann anzuheben, wenn die Wirkung des Luftunterdruckes im Konservenglas durch den Luftunterdruck im' Behälter überwunden ist, also daß dann Luft in das Innere des Konservenglases dringen kann. Diese Spreizfeder benötigt selbstverständlich eine Widerlage am Konservenglas. Sie wird deshalb entweder mit einer Widerlagsfeder verbunden oder istverstellbar an einem besonderen Gestell angeordnet, in welches das Konservenglas eingestellt wird, oder sie ist lösbar durch irgendeine Klemmvorrichtung mit dem Konservenglas verbunden.
Das zu öffnende Konservenglas wird in einen Behälter eingestellt, der mit luftdicht verschließbarem Deckel versehen ist und der an eine passende Luftpumpe, beispielsweise eine Wasserstrahlpumpe, angeschlossen ist.
Die Einrichtungen zur Ausführung des Verfahrens sind auf beiliegender Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht: Fig. 1 zeigt den Behälter in Außenansicht, Fig. 2 im Längsschnitt mit zwei Spreizfedern, die gleichzeitig mit einer Widerlagsfeder verbunden sind; Fig. 3 zeigt ein Gestell, an welchem die Spreizfedern mittels Schuhe verschiebbar sind und in welches das Konservenglas eingestellt wird; Fig. 4 zeigt die Einrichtung, daß zwei Spreizfeder]?!
mit einem abnehmbaren Ring Halt an dem Konservenglas finden.
ι ist ist ein geeigneter Behälter, der mit einem luftdicht verschließbaren Deckel 2 versehen ist und seitlich einen Rohranschluß 3 hat, mit welchem er an eine Luftpumpe irgendwelcher Art, beispielsweise eine Wasserstrahlpumpe, angeschlossen ist. Im vorliegenden Falle ist angenommen, daß der Behalter 1 aus Glas besteht und daß dieser gegen Verletzung durch einen äußeren Metallmantel geschützt ist, der die Bepbachtungslöcher 5 hat.
In den Behälter 1 wird das Konservenglas 6 mit dem Deckel 7 eingestellt. Zum Abheben des Deckels 7 dient nun die Spreizfederanordnung 8. Diese besteht aus zwei drehbar miteinander verbundenen Schenkein 9, zwischen denen eine Feder ga so liegt, daß sie die Schenkel 9 auseinanderzuspreizen bestrebt ist. Bei der Anordnung (Fig. 2) sind zwei gegenüberliegende Schenkel 9 durch den Bügel 10 miteinander verbunden. Die Schenkel 9 finden Angriffspunkte einesteils an dem Rand des Konservenglases 6, andernteils an dem Rand des Deckels 7.
Ist nun ein solches Konservenglas 6 in den Behälter 1 eingesetzt, und sind die Spreizfedern 8 mit ihren Spreizschenkeln 9 zwisehen Glasrand und Deckelrand eingefügt, und wird ein geeigneter Luftunterdruck im Innern des Behälters 1 erzeugt, so daß der Luftunterdruck in der Konservenbüchse überwunden ist, so bewirken die gespannten Fedem 9a, daß die Spreizschenkel 9 sich gegen den Glasrand legend, den vom Luftdruck befreiten Glasdeckel 7 abheben. Es braucht dann nur der Behälter 1 wieder mit der atmosphärischen Luft in Verbindung gebracht zu werden, damit auch der Deckel 2 von dem Behälter 1 abgenommen werden kann und das geöffnete Konservenglas aus dem Behälter 1 herausgenommen werden kann.
Bei der Einrichtung nach Fig. 3 sind die Spreizschenkel 8 gegenüberliegend mit Schuhen 11 versehen, die auf den senkrechten Schenkeln 12 eines Ständers 13 verschiebbar sind, der das Konservenglas 6 mit Deckel 7 aufnimmt. Auch hier liegen die Klammerschenkel 9 in dem Zwischenraum zwischen Glas 6' und Deckel 7. Bei der Einrichtung nach Fig. 4 sind die Spreizschenkel 8 mittels geeigneter Böckchen 14 mit einem Ring 15 versehen, der in irgendeiner Weise um das Konservenglas gelegt und dort selbst lösbar befestigt werden kann. Die AVirkung ist die gleiche wie bei der Einrichtung Fig. 2. Gegebenenfalls kann zur Vergrößerung des Zwischenraumes zwischen Glasdeckelrand und j Rand des Konservenglases der Deckel 7 mit einem erhöhten Flansch 16 versehen sein, wie in Fig. 2 dargestellt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i.. Verfahren zum Öffnen gefüllter Konservengläser, dadurch gekennzeichnet, daß die Konservengläser in einem ver-' : schließbaren Behälter eingestellt werden, ' in welchem ein Luftunterdruck erzeugt wird, der demjenigen gleichkommt oder überwiegt, wie er in dem Konservenglas herrscht, und dabei zwischen Deckelrand • und Konservenglasrand ein oder mehrere Spreizfedern eingelegt werden, welche so wirken, daß sie den Deckel (7) von dem Konservenglas abzuheben bestrebt sind. 2.. Zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Einrichtung an dem zu öffnenden Konservenglas, gekennzeichnet durch eine Spreizfedereinrichtung (8), deren einer gelenkig verbundener Spreizschenkel (9) sich auf den Rand des Konservenglases und gegen den Rand des Deckels legen, und die durch eine zwischengeschaltete Spannfeder das Bestreben erhalten, sich voneinander zu entfernen.
  3. .-■ 3. Eine Ausführungsform der Einrichtung ' nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß (zwei gegenüberliegende v Spreizfedereinrichtungen (8) durch einen Bügel (10) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Ausführungsform der Einriqhturig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizfedern (8) mittels Schuhe (11) verschiebbar auf den Schenkeln (12) eines Gestelles (13) sind, das das Konservenglas trägt.
  5. 5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizfedern (8) mittels Böckchen (14) an einem Klemmring (15) sitzen, der an das Konservenglas (6) angebracht werden kann.
    Hierzu jt Blatt Zeichnungen.
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