DE331685C - OEffnungsvorrichtung fuer luftdicht verschlossene Konservengefaesse - Google Patents

OEffnungsvorrichtung fuer luftdicht verschlossene Konservengefaesse

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DE331685C
DE331685C DE1917331685D DE331685DD DE331685C DE 331685 C DE331685 C DE 331685C DE 1917331685 D DE1917331685 D DE 1917331685D DE 331685D D DE331685D D DE 331685DD DE 331685 C DE331685 C DE 331685C
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DE
Germany
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hermetically sealed
opening device
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DE1917331685D
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HEINRICH HOEFER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Öffnungsvorrichtung für luftdicht verschlossene Konservengefäße. Zum öffnen von luftdicht verschlossenen Konservengläsern mit zwischen Deckel und Gefäßrand liegendem Dichtungsring war nicht mehr neu, einen offenen Drahtring zu verwenden, dessen Enden mittels einer scherenförmigen Spannvorrichtung einander so genähert werden, daß der Drahtring sich zwischen Deckel oder Gefäßrand und Dichtungsring zwängt und eine Lüftung des Deckels herbeiführt. Beim -Gebrauch einer solchen Vorrichtung hat sich aber gezeigt, daß das Öffnen erhebliche Kraft erfordert und die Vorrichtung beim Öffnen von Gläsern, die mit geringwertigem, weniger weichem Gummi verschlossen sind, versagte, indem sie. sieh entweder verbog oder das Glas zu Bruch ging. Es gelang daher auch nur, Konservengläser, die mit einem Dichtungsring aus gutem, weichem Gummi verschlossen waren, zu öffnen, da diese dem Einzwängen des Drahtringes nicht zu großen Widerstand bieten.
  • Eine Erklärung für diese Erscheinung ist auch darin zu finden, daß die scherenförmige Spannvorrichtung an zwei Stellen das Glas berühren muß und daher beim Öffnen sich an der Wandung des Glases mit erheblicher Reibung entlang bewegt. Es geht also von der ,das öffnen bewirkenden Kraft ein großer Teil durch Reibung verloren. Derartige Off.-nungsvorrichtungen haben sich daher auch nicht bewährt.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, durch eine geeignete Spannvorrichtung jedes Konservenglas ohne Gefährdung des Dichtungsringes. und des Glases zu öffnen. Die Vorrichtung mußte daher nicht nur so be.. schaffen sein, daß eine schädliche Reibung am Glase selbst vermieden, sondern auch die kleine, von Hand ausübb.3re Kraft um ein Vielfaches gesteigert wird. Bei der bekannten Öffnungsvorrichtung werden die Enden des offenen Drahtringes einander genähert. Unter Verwertung dieses Vorganges erfolgt die Anspannung des Drahtringes nach der Erfindung entweder mittels einer Schraube oder eines Hebels, so- daß .das Glas nur an einem einzigen Punkte berührt wird und eine schädliche Reibung nicht auftreten kann. Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. i in Seitenansicht, und Fig. 2 in Oberansicht. Der Öffner besteht aus dem im Querschnitt runden oder keilförmigen Drahtring 8, dessen Enden zu Ösen 9 geformt sind, die von einem Schraubenbolzen io mit kurbelartigem Ende i i durchgriffen werden. Eine bis zum Gewindeende aufgedrehte Mutter 13 wirkt als Widerlager, wenn durch Drehung der Kurbel i i eine gegen die eine Drahtöse sich legende, an der Drehung verhinderte zweite Mutter 12 eine Annäherung der anderen Öse hervorbringt.
  • Wird ein Hebel zum Anspannen des Drahtringes benutzt, der nach der Weisung die kleine, von Hand ausübbare Kraft um ein Vielfaches zu steigern hat und an einem Ende erfaßt wird, so ergibt sich gegenüber der scherenartigen Öffnungsvorrichtung ein außerordentlich widerstandsfähiges Öffnungswerkzeug, mit dem ohne jede Gefahr für Glas und Gummiring sehr große Kräfte zur Einwirkung auf die Dichtungsfuge gebracht werden können. Auch ist ein derartiges Werkzeug von sehr einfacher Bauart und daher sehr billig.
  • Die Schraube andererseits besitzt der scherenartigen Spannvorrichtung gegenüber den wesentlichen Vorteil der Selbstsperrung, d. b. infolge der großen Übersetzung kann die Spannvorrichtung während des Anspannens des Drahtes losgelassen und immer wieder nachgezogen werden. -Sie ist überdies das geeignete Mittel für feine gefühlsmäßige Einstellung und allmähliche Anziehung des Drahtes. Man kann daher bei Benutzung der Schraube mit ganz besonderer Vorsicht beim Öffnen vorgehen. Die Schraube bietetferner die Möglichkeit, bei hartnäckig festsitzendem, festgeklebtem Deckel die Vorrichtung unter Spannung stehen zu lassen und sich selbst zu überlassen, wobei erfahrungsgemäß die Öffnung nach einiger Zeit von selbst erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENT--ANSPRUC$: Öffnungsvorrichtung für luftdicht verschlossene Konservengefäße mit zwischen Deckel und Gefäß liegendem Dichtungsring, bestehend aus einem mittels einer Spannvorriehtung anzuziehenden Drahtring, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Drahtringes einander genähert werden mittels einer Schraube oder eines Hebels von solcher Art, daß die kleine, von Hand ausübbare Kraft um ein Vielfaches gesteigert wird.
DE1917331685D 1917-03-15 1917-03-15 OEffnungsvorrichtung fuer luftdicht verschlossene Konservengefaesse Expired DE331685C (de)

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DE (1) DE331685C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056957B (de) * 1956-02-28 1959-05-06 Erich Moecklin Vorrichtung zum OEffnen von Einmachglaesern od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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