DE313265C - - Google Patents
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- DE313265C DE313265C DENDAT313265D DE313265DA DE313265C DE 313265 C DE313265 C DE 313265C DE NDAT313265 D DENDAT313265 D DE NDAT313265D DE 313265D A DE313265D A DE 313265DA DE 313265 C DE313265 C DE 313265C
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H27/00—Toy aircraft; Other flying toys
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Modellflugzeug für Spiel- und wissenschaftliche
Zwecke mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung der Steuer während des
Fluges und ist dadurch gekennzeichnet, daß Motor - und Steuer durch eine während des
Fluges automatisch betätigte Schlitz- bzw. Kurvenführung verbunden sind, derart, daß
das Modell entweder in normaler Lage oder
ίο sich senkrecht bzw. seitwärts überschlagend
bestimmte Kurvenbahnen fliegt. Die Schlitzbzw. Kurvenführung ist beispielsweise so gestaltet,
daß eine durch Aufziehen des Gummimotors vorgezogene Schieberstange, die mit
einem Führungsstift in eine Kulisse am Höhensteuer greift oder an der. umgekehrt
Kulissen zur Verstellung von Führungsstiften an den Seitensteuern vorgesehen sind,
mit Ablaufen des Motors durch Federkraft zurückgeschoben wird und hierbei die Steuerfläche
für bestimmte Kurvenbahnen ein- und zurückstellt.
. Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι die Darstellung einer Vorrichtung am Modell zum Fliegen von senkrechten Kurven, mit Überschlagen des Flugzeuges.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht zu Fig. 1.
v Fig. 3- stellt die unter der Wirkung der Vorrichtung geflogene Kurve dar.
Fig. ι die Darstellung einer Vorrichtung am Modell zum Fliegen von senkrechten Kurven, mit Überschlagen des Flugzeuges.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht zu Fig. 1.
v Fig. 3- stellt die unter der Wirkung der Vorrichtung geflogene Kurve dar.
Fig. 4 ist' eine Darstellung der Vorrichtung ■ in anderer Ausführungsform für das Fliegen
. wagerechter Kurven mit seitlichem Überschlag.
Fig. 5 ist eine Rückansicht dieser Vorrichtung.
Fig. 6 ist die Darstellung einer dritten Ausführungsform.
Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. 6.
Fig. 8 zeigt die geflogene Kurve.
Fig. 9 zeigt eine weitere allen drei Vorrich- J
tungen gemeinsame Einzelheit, mit der die Vorrichtung ausgeschaltet werden kann, so
daß das Flugzeug nur noch in gerader Richtung fliegt. .
Die Erfindung ist an einem Gummimotor-Doppelflugzeug erläutert, d. h. einem Flugzeug,
bei dem der Propeller von einer durch Rückwärtsdrehen des Propellers aufgezogenen
Gummischnur getrieben wird. Die Gummischnur greift mit dem einen Ende an der als
O-Haken ausgebildeten Welle des Propellers 2 an. Das andere Ende ist mit einem
zweiten O-Haken 3 verbunden. Dieser Haken 3 ist in seinem Lager 4 längsverschieblich
gelagert und steht unter der Wirkung einer zwischen dem Lager 4 und einer Platte 5 am
hinteren Ende des Hakens um diesen herumgewickelten Feder 6.
Mit dem Haken ist parallel liegend eine Schieberstange 7 verbunden, die bei der
ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 3) mit einem Stift 8 in eine - Schlitzführung 9 am
Höhen- und Tiefensteuer 10 greift. Die
Schlitzführung, in der der Stift 8 läuft, besteht aus einem wagerechten Teil x, x, einem
schrägen Teil x, y und einem zweiten wagerechten Teil y, z.
Neben der Steuerung wirkt auf die um die Wellen drehbare Steuerfläche 10 eine Feder
12.
Im übrigen zeigt das Flugzeug die'übliche
Modellausführung, nämlich das Gerüst 13, in dem die Gummischnur 1 untergebracht ist,
die Tragflächen 14, die mittels Drähte 15 am
Gestell verspannt sind, und , das Landungsgestell 16 mit den Anlauf rädern usw.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Wenn der Gummimotor 1 durch Rückwärtsdrehen des Propellers 2 aufgezogen wird und
sich durch die Verdrehung der Gummischnüre verkürzt, dann wird der Haken 3 gegen die
Wirkung der Feder 6 vorgezogen. Mit dem
ίο Haken bewegte sich entsprechend die Schieberstange
7 mit dem Stift 8 nach vorn. Der Stift 8 liegt dann am Ende des Führungsschlitzes x, x. Die Fläche 10 hat entsprechend
eine normale wagerechte. lage. Bei dem nun folgenden Fluge bewegt sich der
Haken 3 entsprechend der Wiederverlängerung der Schnüre 1 und der Feder 6 nach
hinten und nimmt die Schieberstange 7 mit. Das hat die Wirkung, daß sich der Stift 8
durch den Schlitz x, x, y, 2 bewegt und entsprechend das Steuer 10 während des Durchganges
durch den Teil x, y anhebt. Die Wirkung dieses Vorganges ist in Fig. 3 dargestellt.
Während des Durchganges durch den Schlitz χ, χ ist der Flug wagerecht. Beim
Durchgang durch x, y folgt ein Salto mortale und von y bis s sowie in der weiteren Fortsetzung
des Fluges wieder eine wagerechte Strecke. Die Rückkehr der Steuerfläche 10
in die normale Lage wird unter allen Umständen durch die Feder 12 erzwungen.
Die Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von der
vorbeschriebenen dadurch, daß das Höhen- und Tiefensteuer in zwei Hälften 17 und 18
geteilt ist. Jede Hälfte ist mit einer Schlitzführung 19 bzw. 20 versehen, in die je ein
Führungsstift 21 bzw. 22 an der Stange 7 greift. Die Schlitze x, x, y, ζ und x, x, y', 2'
in beiden Schlitzführungen 19 und 20 sind, wie Fig. 4 erkennen läßt, entgegengesetzt gearbeitet.
Bei Durchgang der Stifte 21, 22 durch die Schlitze wird demnach das Steuer
17 nach oben,, das Steuer 18 nach unten gedreht,
mit der Folge, daß der Apparat sich seitwärts überschlägt.
Bei. der in Fig. 6 und 7 dargestellten Vorrichtung
wird nicht das Höhen- und Tiefensteuer, sondern es werden zwei Seitensteuer
23 und 24 verstellt. Zu diesem Zwecke ist die Schieberstange 7 mit zwei Kulissen 25
und 26 kombiniert, die bei Rückwärtsbewegung der Stange 7 mit dem Haken 3 die
Steuer über Führungsstifte 27 und 28 ver- ' 55 stellen, derart, daß die in Fig. 8 dargestellte
., Kurve geflogen wird. Die Führungsstifte sind gesondert in Fig. 7 dargestellt. Sie
greifen mit einem Einschnitt 29 über die plattenartigen Schlitzführungen.
Alle drei Vorrichtungen können mit der in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung, einem aufgeschnittenen,
über die Stange 7 zu schiebenden Rohr, ausgestattet werden. Das Rohr verhindert das Vorziehen des Hakens 3, und
die Maschine fliegt dann nur noch in gerader Richtung. . ' .
Es bedarf nur ndch kurz der Erwähnung, daß die Vorrichtung zum Verstellen der Steuerflächen
beliebig weiter ausgebildet werden kann, z. B. durch Ausbildung der Schlitzführung
nach Fig. 1 und 2, derart, daß die Maschine sich mehrmals überschlägt oder
durch Kombination der Vorrichtungen zum senkrechten und seitlichen Überschlagen .und
schließlich durch Hinzunahme der Steuerung der Seitensteuer nach Fig. 6 zu dieser Kombination
usw.
Die dargestellten Ausführungsformen sind die einfachsten, zweckmäßigsten und daher
Avirtschaftlich vorteilhaftesten. Es ist aber denkbar, z. B; für wissenschaftliche Zwecke,
daß die Vorrichtung auch anders ausgeführt werden kann, z.B. mit einer anderen motorischen
Einrichtung oder einer anderen Steuerung für die Steuerflächen usw.
Claims (2)
1. Modellflugzeug für Spiel- und wissenschaftliche Zwecke mit einer Vorrichtung
zur selbsttätigen Verstellung der Steuer während des Fluges, dadurch gekennzeichnet,
daß Motor und Steuer durch eine während des Fluges automatisch betätigte Schlitz- bzw. Kurvenführung
verbunden sind, derart, daß das Modell entweder in normaler . Lage oder sich senkrecht bzw. seitwärts überschlagend
bestimmte Kurvenbahnen fliegt.
2. Gummimotor-Modellflugzeug nach 10b Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine durch Aufziehen des Gummimotors vorgezogene Schieberstange, die mit einem Führungsstift in eine Schlitz- bzw. Kurvenführung
' am Höhensteuer greift oder an der umgekehrt Schlitz- bzw. Kurvenführungen
zur Verstellung von Führungsstiften an den Seitensteuern vorgesehen
sind, mit Ablaufen des Motors durch Federkraft zurückgeschoben wird und hierbei die Steuerflächen für bestimmte
Kurvenbahnen ein- und zurückstellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313265C true DE313265C (de) |
Family
ID=566142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313265D Active DE313265C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313265C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3071126A (en) * | 1961-03-23 | 1963-01-01 | Reginald J Aspeek | Engine starting power tool |
| DE2906063A1 (de) * | 1978-02-17 | 1979-08-30 | Mabuchi Motor Co | Mehrstufige vorrichtung zur energiespeicherung |
-
0
- DE DENDAT313265D patent/DE313265C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3071126A (en) * | 1961-03-23 | 1963-01-01 | Reginald J Aspeek | Engine starting power tool |
| DE2906063A1 (de) * | 1978-02-17 | 1979-08-30 | Mabuchi Motor Co | Mehrstufige vorrichtung zur energiespeicherung |
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