DE313244C - - Google Patents

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DE313244C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/12Appurtenances, e.g. for sintering, for preventing splashing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. JULI 1919
Nach dem Patent 306611 soll beim Gießen dadurch ein dichter Metallkörper erzeugt' werden, daß in die Gußform ein mit der Metallmasse aufschwimmender Körper eingelegt und der freie Gießstrahl auf den Kopf dieses Schwimmers geleitet wird.
Beim Angießen besteht nun die Gefahr, daß der aus feuerfester Masse hergestellte Schwimmkörper durch den einfallenden Metallstrahl auf der Gießplatte zerschlagen wird und ferner, daß der Schwimmer durch die schnelle Erstarrung des auf der Grundplatte sich sammelnden Materials zum Festkleben gebracht wird, statt mit dem weiteren flüssigen Metall hochzukommen. Beide Möglichkeiten würden den Block zum Ausschuß machen.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen diese Gefahren dadurch behoben werden, daß der Schwimmkörper erst nach dem Gießen sich
ao auf das Metallbad legt und zur Wirkung kommt. Dies kann in der Weise geschehen, daß durch das beim Angießen eingefüllte Metall ein in einem schmelzbaren Rahmen o. dgl. in der Gußform aufgestellter Schwimmer durch das Abschmelzen desselben freischwimmend gemacht wird. Ist die Gußform mit so viel Metall angefüllt, daß eine schnelle Erstarrung nicht mehr zu befürchten ist, dann ist andererseits auch die Uberwärme dieses flüssigen Metalls imstande, ein den Schwimmer tragendes Gestell (Rahmen o. dgl.) zu schmelzen,'wodurch der Schwimmer freischwimmend gemacht wird und auf dem Metallspiegel schwimmt.
*) Früheres Zusatzpatent 310328.
Als solcher ist er in der Lage, den Metallstrahl aufzufangen und zu verteilen und alle die Wirkungen zu erzeugen, welche in den übergeordneten Patenten angestrebt werden.
Der Schwimmer liegt bei Beendigung des Gießens oben auf dem Metallspiegel und kann fortgenommen werden. Läßt man ihn dagegen 4°, liegen, so hält er den Kopf des Metallkörpers warm, wodurch bekanntlich ebenfalls die Bildung von Hohlräumen verringert wird.
In beiliegender Zeichnung soll an einem Beispiel das Verfahren erklärt werden.
Die Gußform α (Kokille) steht auf der Grundoder Gießplatte b. Ferner ist auf die Gründplatte ein aus Blech o. dgl. gebogener Stuhl c gesetzt, der-einen aus feuerfestem Material hergestellten Schwimmer d festhält.
Würde der Schwimmer d unmittelbar auf der Grundplatte liegen, so besteht die Möglichkeit, daß er durch den einfallenden Metallstrahl zertrümmert wird, wenn er nicht sehr massig ausgeführt ist, oder aber durch die schnelle Abkühlung beim Angießen bildet sich am Boden der Gußform schnell eine feste Kruste der Metallmasse, wodurch die Gefahr besteht, daß der Schwimmer festbackt.
In der dargestellten Weise kann so viel Metall in die Gußform eingefüllt werden, daß dieses Metall hinreichend flüssig bleibt und in der Weise sowohl das Festkleben ausschließt als auch ein Polster bildet, auf welchem der Schwimmer elastisch ruht. Steigt beispielsweise das Metall bis zum Punkte e, so reicht
die Wärme des flüssigen Metalls hin, den den Schwimmer tragenden Stuhl oder Winkel abzuschmelzen, wodurch dieser in der Pfeilrichtung sich auf den flüssigen Metallspiegel legt und nunmehr freischwimmend mit hochgetragen wird. Der aus dem gleichen Material wie das Gießmetall hergestellte Stuhl o. dgl. löst sich sehr bald in dem flüssigen Metallbade auf,, so daß auch der Schwimmer voll zur Geltung
ίο kommt, um sowohl die Gase des flüssigen Metalls durchzulassen als auch etwaige Schlacken aus dem Metallkörper an sich zu reißen.
Der Stuhl c mit dem Schwimmkörper wird zweckmäßig zuerst auf die Gußplatte gelegt und erst hiernach die Gußformen aufgesetzt. Namentlich ist dies zweckmäßig, wenn man der Haltevorrichtung für den Schwimmer eine für das Überstreifen einer konischen Hülle günstige Form gibt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: .
1. Verfahren zum Gießen dichter Metallkörper nach Patent 306611, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper erst nach dem Angießen sich auf das ; Metallbad legt und zur Wirkung kommt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das beim Angießen eingefüllte Metall ein in einem schmelzbaren Rahmen o. dgl. in der Gußform aufgestellter Schwimmer durch das Abschmelzen desselben freischwimmend gemacht wird.
3. Eine Ausführungsform - nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer in einem aus Blechstreifen o. dgl. gebildeten Stuhl an der Kokillenwandung hochkantig angeordnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2385474A1 (fr) * 1977-03-28 1978-10-27 Foseco Trading Ag Procede de coulee de metal a l'etat liquide

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2385474A1 (fr) * 1977-03-28 1978-10-27 Foseco Trading Ag Procede de coulee de metal a l'etat liquide

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