DE313147C - - Google Patents
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- DE313147C DE313147C DENDAT313147D DE313147DA DE313147C DE 313147 C DE313147 C DE 313147C DE NDAT313147 D DENDAT313147 D DE NDAT313147D DE 313147D A DE313147D A DE 313147DA DE 313147 C DE313147 C DE 313147C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/52—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by extruding
- B28B21/54—Mouthpieces for shaping sockets, bends, or like peculiarly-shaped tubular articles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH'
AUSGEGEBEN
AM 5. JUL11919
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 a GRUPPE
SAND- UND STEINZEUG1 C. GROSSPETER KOMMANDITGESJ
in GROSZ-KÖNIGSDORF
^SCHAFT
)LN.
)LN.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Pressen von rohrförmigen Hohlkörpern
aus Ton u. dgl. mittels einer wagerecht wirkenden Presse.
Bei der Anfertigung von Tonhohlkörpern, wie z. B Steinzeugröhren, in einer wagerecht
wirkenden Presse wurde bisher zunächst an dem aus dem Mundstück austretenden Ende
die Muffe angepreßt, worauf der weiter aus-
Ip tretende hohle Preßkörper zwecks Unterstützung
von unten über einen Rollentisch lief. Diese Führung des · Preßkörpers hat den
Nachteil, daß er auf dem Rollentisch deformiert wird, weil bei dem Gang über letzteren
ein Auf- und Abkippen des Preßlings nicht vermieden werden kann. Weiterhin erleidet
der Preßkörper auch seitliche Abweichungen von der geraden Richtung, da der Rohrstrang
die Neigung hat, nach rechts und links aus-
ao zuweichen und eine mehr oder weniger ausgeprägte Schlangenform anzunehmen. Diese
Deformationen des Preßlings werden noch teils durch die Ungleichmäßigkeit des Preßgutes,
teils durch die Eigenschaften der Presse selbst erhöht.
Die so hergestellten Preßkörper werden nach dem bislang üblichen Verfahren, nachdem sie
mehrere Stunden ausgetrocknet sind, auf einen Holzkegel gebracht, dessen Durchmesser etwas
geringer als der des Preßkörpers ist-, und auf ihm in wagerechter Lage verputzt, damit alle
durch die Pressung entstandenen Unebenheiten beseitigt werden. Bei der Einführung dieses
Holzkegels in den hohlen Preßkörper wird letzterer wiederum deformiert, und vor allem
wird seine Innenwandung, zumal er noch verhältnismäßig weich ist, beschädigt, so daß die
Preßkörper, welche beim Verlassen der Presse eine vollständig glatte Innenwand besaßen,
nachher die beispielsweise zur Herstellungeines brauchbaren Steinzeugrohres - erforderlichen
Eigenschaften nicht mehr aufweisen.
Es ist auch vorgeschlagen worden, durch den aus einer Presse austretenden Tonstrang
eine Anschlagplatte · fortschießen zu lassen, 45"
wobei jedoch der volle Tonstrang stets über eine Rollentischführung lief und die Anschlagplatte
lediglich den Zweck hatte, durch den Druck des Tonstranges die Abschneidevorrichtung
in Wirkung zu setzen.
Gemäß der Erfindung wird demgegenüber mittels einer von einem Wagen mit veränderlicher
Belastung oder Bremsung getragenen Druckplatte ein solcher Gegendruck in achsialer
Richtung auf den ausstretenden hohlen Preß- ,55 körper ausgeübt, daß dieser frei schwebend
gehalten wird. Hierdurch wird zunächst erreicht, daß sowohl ein Durchbiegen des Preßkörpers nach unten als auch ein Abweichen
desselben von der geraden Richtung nach rechts oder links und somit auch jede Deformation
vermieden wird./ Weiterhin wird es durch die frei schwebende Unterstützung und Führung des Preßkörpers möglich, diesen von
der Presse zu entnehmen, ohne daß eine nachträgliehe Bearbeitung auf einer Verputz-
Walze ο. dgl. notwendig wird, so daß seine glatten Innenwände durch diese Walze nicht
beschädigt werden, ,welche somit in der Form erhalten bleiben, wie sie die Presse verlassen.
Auf der Zeichnung ist eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise
veranschaulicht, und zwar zeigt
, Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung,
aus welcher die Stellung des Wagens vor
ίο seiner Arbeitsleistung zu erkennen ist.
Fig. 2 zeigt in der Seitenansicht den gegen das Pressenmundstück gefahrenen Wagen,
während
Fig. 3 eine Seitenansicht darstellt, in der der gepreßte Hohlkörper auf die gewünschte
Länge aus der Presse herausgedrückt ist.
Fig. 4 veranschaulicht einen Querschnitt durch die Vorrichtung. '
Ein auf Schienen oder Rädern fahrbarer Wagen α trägt an seinem vorderen Ende eine
glatte Druckplatte b, welche zweckmäßig einen größeren Durchmesser als der hohle Preßkörper
aufweist. Der Wagen a, welcher ein bestimmtes Eigengewicht besitzt und dessen
Bewegungsfähigkeit durch eine Bremseinrichtung, Belastung oder durch Gegengewichte
geregelt werden kann, wird gegen das Mundstück c der Presse gefahren, wo er zunächst
den bereits aus dem Mundstück ausgetretenen Teil des Preßkörpers d zwecks Bildung der
Rohrmuffe in den entsprechend profilierten Hohlraum des Mundstücks (s. Fig. 2) hineindrückt.
Alsdann wird die Presse von neuem in Wirkung gesetzt.
Der aus dem Mundstück der Presse heraustretende Preßkörper d drückt mit der Rohrmuffe
gegen den Wagen α und setzt diesen in Bewegung. Durch den Widerstand des
Wagens wird der Preßkörper frei schwebend wagerecht geführt. An dem Wagen ist eine
geeignete Abschneidevorrichtung e vorhanden, welche durch Stellschrauben o. dgl. einstellbar
ist und mittels welcher der herausgedrückte Preßkörper in der gewünschten Länge abgeschnitten
wird.
Das beschriebene Verfahren ist für Hohlkörper' mit und ohne Wulst anwendbar. Bei
der Anfertigung von säurefesten zylindrischen Gefäßen und Konservierungsbehältern wird
durch das beschriebene Verfahren der weitere Vorzug erreicht, einen mit profilierter Wulst
versehenen Zylinder mit gewünschtem Höherimaß gleich so weit fertig herstellen zu können,
daß nur noch die Anbringung des Bodens erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:, Verfahren zum Pressen von rohrförmigen Hohlkörpern aus Ton o. dgl. mittels einer wagerecht wirkenden Presse, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer von einem Wagen oder anderen verschiebbaren Träger wagerecht geführten Druckplatte ein derartiger Gegendruck in achsialer Richtung gegen den unter Druck austretenden bohlen Preßkörper ausgeübt wird, daß dieser frei schwebend gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedrückt in der reicssdruCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313147C true DE313147C (de) |
Family
ID=566030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313147D Active DE313147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313147C (de) |
-
0
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