DE313114C - - Google Patents

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DE313114C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/321Holders for films, e.g. reels, cassettes, spindles
    • G03B21/323Cassettes

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

AUStJEGEBEN AW 3. JULI 1919
. KLASSE 57a GRUPPE
in BERLIN.
Bislang hat man kinematographische Filme und andere leicht entzündbare, im besonderen Zelluloidstofife in eisernen Kasten untergebracht, in der Meinung, auf diese Weise die Stoffe genügend feuersicher geschützt zu haben. Dies war aber ein Irrtum, denn die Erfahrung hat gelehrt, daß in bestimmten Fällen eine Zersetzung der Zelluloidstoffe vor sich geht, falls die zum Nitrieren der Schießbaumwolle notwendige Salpetersäure nicht genügend ausgewaschen ist.
Auch die bei der Lagerung aus dem Film ausdunstenden Stoffe, in der Hauptsache Alkohol, können unter bestimmten Voraussetzungen ein explosibles Gemisch bilden. Stehen mehrere Behälter nebeneinander in demselben Raum, dann wird gerade durch die Eisenkasten die Erwärmung von einem Behälter ,auf den anderen übertragen und dadurch die Zersetzung des Zelluloids beschleunigt. Um nun eine feuersichere Aufbewahrung der Zelluloidstoffe zu ermöglichen, sind gemäß der Erfindung die Behälterteile zum Entweichen gasförmiger Stoffe mit Spielraum übereinander gestülpt und bestehen nicht aus Metall, vielmehr aus die Wärme, nicht leitendem Stoff, ζ. B. Asbestschiefer. Setzt die Zelluloidzersetzung ein, dann bildet sich in einem solchen Behälter ein Überdruck, durch welchen der Deckelteil angehoben' wird, in welchem Fall die entstandenen Gase austreten oder abziehen können. Um in geschlossenem Falle den zwischen beiden Behälterteilen vorgesehenen freien Spielraum innezuhalten, ist der Boden des inneren Teiles so gestaltet, daß er nach außen vorsteht und einen schrägen Rand bildet. An diesem Rande gleitet der sich wieder aufsetzende äußere Behälter ab, und es findet dadurch eine Zentrierung beider Teile statt. Über diesen schrägen Teil setzt sich der Bodenplan nach außen fort, darnit der äußere Behälter dicht aufsitzen kann und bei einem Feuer von außen nach innen keine entzündbaren Gase eintreten können. Der konische Bodenteil kann zusammen mit dem äußeren gleichzeitig nach Art eines Kegelventiles wirken. Solche Behälter können in einem Regal untergebracht werden, dessen Fachhöhe so gewählt wird, daß bei einer inneren Gasentwicklung die Hubhöhe des äußeren Behälters zwangläufig begrenzt wird.
Zur Versteifung der Behälterwände können diese innen, also zwischen den Asbestschieferplatten, mit Holzfüllung versehen und zum Zwecke der weiteren Wärmeisolierung gegebenenfalls noch mit 'losem Asbest- oder einem anderen die Wärme schlecht leitenden Stoff gefüllt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht durch
Fig. ι und 2 ein Ausführungsbeispiel eines 60^ solchen Behälters teils in der Ansicht, teils im Schnitt, und zwar in der Geschlossen- und Entlüftungsstellung.
In Fig. 3 ist ein Teil des Aufbewahrungsraumes sowie auch,ein Regal schematisch dargestellt, in welchem derartige Behälter untergebracht werden.
Es ,ist' hierbei α der innere, b der äußere
Behälter. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der innere Behälter aus Holz hergestellt gedacht, doch kann er auch genau so wie der äußere Behälter aus Asbestschiefer bestehen. Der Bodenteil c ist, wie erwähnt, konisch gestaltet. Die weitere Bodenplatte wird zweckmäßig für alle Fälle aus Asbestschiefer oder einem anderen unverbrennbaren Stoff hergestellt. Der äußere Behälterteil b
ίο besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus Äsbestschieferplatten e und Holzfüllung f. Der Zwischenraum g dient der Entlüftung.
Die Höhe beider Behälterteile wird zweckmäßig so bemessen sein, daß im geschlossenen Zustande auch noch oben ein kleiner Zwischenraum i übrig bleibt,. damit der untere Rand h des äußeren Behälters, sich auf die Bodenplatte d dicht aufsetzen kann, k sind die in dem Behälter untergebrachten Films.
Wird durch Überdruck innerhalb des Behälters der Deckelteil desselben angehoben, dann stößt er, wie dies aus Fig. 3 zu ,ersehen ist, gegen den darüber befindlichen Zwischenboden χ des Regales, so daß auf diese Weise sein Hub begrenzt wird. ©Hat der Überdruck nachgelassen, dann senkt sich der Behälterdeckel wieder und setzt sich auf den Bodenteil auf.
Versuche haben ergeben, daß im Falle eines Feuers von außen die leicht entzündbaren Stoffe der Behälter vollkommen ^unversehrt waren und die Temperatur im Innern der
Behälter infolge der die Wärme schlecht leitenden Stoffe, aus welchen die Behälterwände 35 bestehen, und infolge der Luftschicht in dem Zwischenraum g, ganz unwesentlich gestiegen war, und ferner, daß bei einem künstlichen, im Innern eines Behälters entfachten Feuer nur dieser eine Behälter ausbrannte,, ohne die 40 benachbarten Behälter in Mitleidenschaft zu ziehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Behälter zum Aufbewahren von Zellu-'loidfilmen und anderen leicht entzündbaren Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterteile (a, b) mit Spielraum zum Entweichen gasförmiger Bestandteile übereinander gestülpt sind und aus die Wärme schlecht leitenden Stoffen, z. B. Asbestschiefer, bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere oder untere Behälterteil mit einem konischen Bodenansatz (c) versehen ist, zur gleichmäßigen Aufrechterhaltung eines Zwischenraumes zwischen beiden Behälterteilen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer des Regales für die Aufnahme der Behälter nur so hoch sind, daß bei Bildung von Überdruck innerhalb des Behälters ein vollständiges Abheben des Deckelteiles verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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