DE3128C - Verfahren der Gerbung von künstlichem Leder - Google Patents

Verfahren der Gerbung von künstlichem Leder

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DE3128C
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DENDAT3128D
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E. H. MlCKLEWOOD, G. P. FRIEND & W. RAB-LEY in Paris
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L89/00Compositions of proteins; Compositions of derivatives thereof
    • C08L89/04Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair
    • C08L89/06Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair derived from leather or skin, e.g. gelatin
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof

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Description

Die Erfindung besteht in der Herstellung von Leder aus Lederabfällen aller Art.
Nachdem die Lederabfälle möglichst gereinigt worden, setzen wir dieselben der Wirkung einer Natronlauge, oder einer anderen alkalischen Lauge von einer Stärke, welche sich nach der Dicke und der Natur des zu behandelnden Leders richtet, aus. Die Zeit, während welcher die Lederabfälle derart behandelt werden, richtet sich gleichfalls nach der Natur der letzteren. Das Alkali wird für dickes Leder im Verhältnisse von 4,5 kg auf je 50 kg und für dünnes Leder im Verhältnisse von 3 kg auf je 50 kg angewendet. Je mehr Alkali zur Verwendung kommt, desto härter wird das Leder.
Wenn das Alkali die beabsichtigte Wirkung ausgeübt hat, was an dem beträchtlichen Er-, weichen und an dem Gallertartigwerden des Leders erkennbar ist, so nimmt man das Leder aus der Lauge, und nachdem dasselbe von allen chemischen Stoffen befreit worden, bringt man es mit Wasser in einen Lumpenwolf, in welchem es nach einigen Stunden in eine homogene, breiartige und faserige Masse umgewandelt wird.
Dieser Brei wird alsdann in einen Behälter gebracht, von wo aus man ihn in durchlöcherte Formen füllt, in welchen ihm durch Druck oder durch Herstellung eines theilweisen Vacuums der Ueberschufs an Feuchtigkeit entzogen wird. Die einzelnen Blätter werden, nachdem man sie aus den Formen genommen hat, zum Trocknen aufgehängt.
Wenn dieselben beinahe getrocknet sind, gerbt man sie, wenn nöthig, von neuem in einer Gerbstoff lösung, in welcher Kochsalz aufgelöst ist, und zwar im Verhältnisse von ungefähr 150 g auf 4 1, man kann jedoch das Salz mit gleichem Vortheil auch nach dem Gerben anwenden.
Nachdem man die Blätter von neuem aufgehängt und getrocknet hat, läfst man sie zum Schlüsse zwischen schweren Walzen hindurchgehen, worauf sie fertig sind.
Auf diese Weise kann das Leder in der Dicke von Papier bis zu 7 oder selbst 10 cm Dicke hergestellt werden.
Es eignet sich besonders für Absätze und für die Brandsohlen von Schuhen und Stiefeln, doch kann es mit gleichem Vortheil auch für andere Zwecke verwendet werden, da es sich in alle' Formen bringen läfst.
Patent-Ansρruch:
Das erneute Gerben und die Anwendung von Salz, wodurch das Leder geschmeidig und weich wird.

Claims (1)

1878.
_---Klasse...28._..
EDMUND HAWTHORN MICKLEWOOD, GEORGE PEARSON FRIEND und WILLIAM RABLEY in PARIS.
Verfahren zur Gerbung von künstlichem Leder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1878 ab.
DENDAT3128D Verfahren der Gerbung von künstlichem Leder Active DE3128C (de)

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