DE3127084A1 - "vorrichtung zur herstellung rohrfoermiger hohlkoerper, insbesondere von hohlwellen aus faserkunststoff" - Google Patents

"vorrichtung zur herstellung rohrfoermiger hohlkoerper, insbesondere von hohlwellen aus faserkunststoff"

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DE3127084A1 DE19813127084 DE3127084A DE3127084A1 DE 3127084 A1 DE3127084 A1 DE 3127084A1 DE 19813127084 DE19813127084 DE 19813127084 DE 3127084 A DE3127084 A DE 3127084A DE 3127084 A1 DE3127084 A1 DE 3127084A1
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Rudolf Dr.rer.nat. 7300 Esslingen Hörnig
Alfred Prof. Dr.-Ing. 3500 Kassel Puck
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/56Winding and joining, e.g. winding spirally
    • B29C53/58Winding and joining, e.g. winding spirally helically
    • B29C53/60Winding and joining, e.g. winding spirally helically using internal forming surfaces, e.g. mandrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • "Vorrichtung zur Herstellung rohrförmiger Hohlkörper,
  • inæbesondere von Hohlwellen aus Faserkunststoff" Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung rohrförmiger Hohlkörper, insbesondere von Hohlwellen aus Faserkunststoff mit einem feststehenden, ringförmigen Wickelkopf und einem diesen durchsetzenden und senkrecht zu diesem in wechselnder Richtung verschiebbaren, drehbaren Wickeldorn, der bei jedem Durchlauf mit zumindest einer geschlossenen Wickellage aus wendelförmig aufgelegten Fasersträngen versehen wird, die jeweils von einer zum Wickelkopf ortsfesten Vorratsspule durch ein Imprägnierbad auf den Wickelkopf geführt sind und zwischen Wickelkopf und Wickeldorn ein sich jeweils in Vorschubrichtung des Dorns gegen diesen verjüngende Faserstranghülle bilden.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 27 36 125) sind bei liegender Anordnung des W,ickeldorns die Vorratsspulen seitlich versetzt hierzu auf einem Spulenträger angeordnet, und es werden die Faserstränge von den Vorratsspulen über ein Imprägnierbad dem Wickelkopf zugeleitet, wobei zwischen Imprägnierbad und Wickelkopf eine Reihe von Führungseinrichtungen vorgesehen ist, durch die eine Zuführung der einzelnen Faserstränge auf den Wickelkopf erfolgt.
  • Die Führungseinrichtungen bestehen aus mehreren, kammartig gestalteten Führungsleisten, über die jeweils eineAnzahl von Fasersträngen geführt wird und von denen, über den Umfang des Wickelkopfes verteilt, mehrere vorgesehen sind.
  • Von den kammartig gestalteten Führungsleisten,laufen die vereinzelten Faserstränge auf den Wickelkopf zu, und zwar unter unterschiedlichen radialen Winkeln. Am Wickelkopf laufen die einzelnen Faserstränge auf sich axial erstreckende, zwischen zwei Kopfteilen liegende Führungsstäbe auf, die quasi käfigartig den Dorn mit Abstand umschließen, und verlaufen von hier gegen den Wickeldorn. Die vereinzelten Faserstränge laufen damit unter ungleichen Winkeln auf den Wickeldorn zu und sind auch mehrfach unterschiedlich umgelenkt. Die Folge ist, daß sich für die einzelnen Faserstränge unterschiedlichen Fadenspannungen ergeben. Diese wirken sich nach dem Entdornen dahingehend aus, daß der so gewickelte Hohlkörper bezüglich der einzelnen Faserstränge unter unterschiedlichen Spannungen steht, uor damit in sich. bereits inhomogen gewickelt ist. Die F.olge sind Verzüge und unterschiedliche Belastbarkeit der Wellen, so daß diese insbesondere bei höherer Anforderung an die Präzision, wie sie beispielsweise bei Präzisions-Gelenkwellen gestellt wird, den Ansprüchen nicht genügen. Des weiteren ist die bekannte Vorrichtung im Aufbau verhältnismäßig kompliziert und zur Massenproduktion von Wellen kaum geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß bei einfachem Gesamtaufbau derselben die einzelnen Faserstränge unter gleicher Spannung stehen, um einen in sich homogenen Aufbau der Welle zu errenhen, und zwar bei gutem Zugang zu Spulen, Imprägnierbad und Wickelkopf, um ein einfaches Nachführen von gerissenen Fasersträngen zu gewährleisten.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Wickeldorn vertikal angeordnet ist, daß die Vorratsspulen sternförmig um den Wickelkopf angeordnet sind und daß die Faserstränge jeweils radial auf den Wickelkopf zulaufen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltun mit oufrechtstehendem Wickeldorn ist es möglich, die Vorratsspulen in gleichmäßiger Verteilung sternförmig um den Wickelkopf herum anzuordnen und so die einzelnen Faserstränge radial auf den Wickelkopf zuzu -führen, so daß sich für die einzelnen Faserstränge beim Wickelvorgang praktisch gleiche Spannungen ergeben. Die sternförmige Anordnung ermöglicht dabei zugleich bei einfachem Grundaufbau das Arbeiten mit einer großen Anzahl von Fasersträngen, die jezeins wendelförmig längs des Dornes verlaufend aneinander anschließen und in sich geschlossene Wickellagen bilden, die je nach Vorschubrichtung des Wickeldornes unter betragsmäßig gleichgroßen, aber vorzeichenmäßig unterschiedlichen Winkeln verlaufen. Insbesondere erlaubt die Ausgestaltung gemäß der Erfindung auch einen einfachen und ungefährlichen Zugriff, was bei Faserbrüchen, wie sie gerade bei empfindlichen Fasern unvermeidlich sind, für.ein wirtschaftliches Arbeiten von großer Bedeutung ist.
  • Für den Wickelkopf ergibt sich bei einer derartigen Grundkonstruktion ein sehr einfacher Aufbau, und es kann dieser durch zwei, lediglich über einen Ringspalt geringer Höhe voneinander getrennte Auflageringe gebildet sein. Zwischen diesen können gegebenenfalls noch in Längsrichtung des Dornes verlaufende Führungen für die Faserstränge vorgesehen sein. Den Wickelkopf umschließend kann in einfacher Weise das Imprägnierbad in Trog form angeordnet sein, wobei die Ausrichtung der einzelnen Faserstränge beim Durchlaufen des Imprägnierbades bereits radial zum Wickelkopf ist. Dies läßt sich bei einfachem Aufbau des Imprägnierbades und der darin vorgesehenen, zugleich Walkschikanen bildenden Umlenkungen für die Faserstränge dadurch erreichen, daß zur Umlenkung der Faser,trEnge im Imprägnierbad zum Wickelkopf konzentrische Umlenkringe vorgesehen sind.
  • Um mit einer großen Anzahl von Fasersträngen bei gutem Zugang zu den Spulen arbeiten zu können, erweist es sich als zweckmäßig, wenn die Spulen gruppenweise zusammengefaßt sind und wenn jeweils eine Mehrzahl von Einzel spulen radial zum Wickelkopf hintereinander liegend angeordnet wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüche und der nachfolgenden Beschreibung eines schematisierten Ausführt beispieles, anhand dessen auch die Verfahrensweise nochmals erläutert wird, nach der erfindungsgemäß mit der vorgeschilderten Vorrichtung gearbeitet wird. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine schematisierte Schnittdarstellung der Vorrichtung, h Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die Darstellung gemäß Fig. 1, wiederum im Schema, Fig. 3 ein Endteil des Wickeldornes mit schematischer Darstellung einer Faser unter Darstellung des Wickelwinkels und der Umlenkung über die Stirnseite des Dornes, und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Dorn gemäß Fig. 3 bei Darstellung mehrerer Fasern, die stirnseitig.
  • den Dorn überspannen Bei der in den Figuren schematisch dargestellten Vorrichtung is.
  • mit 1 der Wickeldorn bezeichnet, der über hier nicht dargestellte Führungs- und Antriebseinrichtungen bei vertikaler Ausrichtung abwechselnd nach oben und unten zwischen zwei Endlagen verschoben wird, und zwar unter Beibehalt seiner Drehrichtung 2.
  • Der Dorn 1 durchsetzt zentral den Wickelkopf 3 der Vorrichtung, der durch zwei Auflage und Umlenkringe 4 u. 5 gebildet ist, welche geringem Höhenabstand zueinander angeordnet sind. Dieser Wickelkopf 3 ist konzentrisch von'dem Trog 6 eines Imprägnierbades umschlossen, wobei innerhalb des Troges Führungs und Walkeinrichtungen 7 vorgesehen sind.
  • Die beschriebene Vorrichtung ruht auf einem Vorrichtungsgestell 8, das auf etwa gleicher Höhe mit Wickelkopf 3 und Imprägniertrog 6 mit. einer Plattform , bevorzugt Tragarmen 9 fiir Vorrats.nn1on 10 versehen ist, von denen die Faserstränge abgespult werden. Wie insbesondere auch aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Vorratsspulen 10 jeweils gruppenweise zusammengefaßt und es liegen dabei die Spulen einer Gruppe auf einer Radialen zum Wickeldorn.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann die jeweilige Spulengruppe aus zwei Teilgruppen bestehen, wobei jeweils die Spulen einer Teilgruppe auf der Radialen hintereinander liegen und die Spulen beider Teilgruppen in übereinanderliegenden Ebenen angeordnet sind Die von den einzelnen Spulen 10 ablaufenden Faserstränge können, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, im Bereich zwischen der insgesamt mit 11 bezeichneten Spulengruppe und dem radial weiter innen liegenden Trog 6 durch einen Führungsschlitz 12 geführt sein, der mit einem Nadelöhr vergleichbar ist, so daß für die einzelnen Faserstränge von diesem Führungsschlitz 12 aus eine im wesentlichen gleiche Ausgangslage gegeben ist. Etwa im äußeren Randbereich des Troges 6 und gegenüber diesem leicht nach oben versetzt ist ein Führungsring 13 vorgesehen, der, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, mit die einzelnen Faserstränge voneinander trend nenden Führungsstiften 14 besetzt sein kann Die einzelnen Faserstränge werden - bezogen auf den Sektor 15 des Wickelkopfes 3, über den sie einlaufen - radial ausgerichtet, so daß sich in ihrer Verlängerung ein gemeinsamer Schnittpunkt etwa in der Drehachse des Wickeldornes ergibt.
  • Über den jeweiligen Umlenkring 4, 5 des Wickelkopfes 3 laufen die Faserstränge, wie aus Fig. 1 ersichtlich, gegen den Wickeldorn 1, wobei über den Umfang'des Wickelkopfes 3 eine gleichmäßige Verteilung der Faserstränge gegeben ist und wobei diese Faserstränge im Zulauf zum Wickeldorn 1 den Wickeldorn hüllenförmig umschließen und dabei eine Sattelfläche 16 bilden. Diese Sattelfläche 16 läuft in der jeweiligen Vorschubrichtung auf dem Wickeldorn 1 aus, auf dem, wie in Fig. 1 angedeutet, über die Faserstränge geschlossene Wickellagen geschaffen werden.
  • Der Wickelwinkel , der sich aus dem gewählten Verhältnis zwischen Drehgeschwindigkeit des Wickeldornes und axialer Vorschubgeschwindigkeit desselben ergibt, beläuft sich im Ausführungsbeispiel auf etwa + 150 beziehungsweise bei entgegenge-0 setzter Vorschubrichtung - 15 Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dementsprechend ein Dorn 1 bei der Herstellung der aus Faserkunststoff bestehenden Welle unter Beibehalt seiner Drehrichtung 2 über seine ganze Länge mit mehreren geschlossenen Faserlagen belegt, wobei jeweils die gesamte Wellenlänge in einem Durchgang mit einer Faserlage überwickelt wird und aufeinanderfolgende Faserlagen durch Umkehr der Vorschubrichtung des Wickeldornes aufgebracht werdeh.
  • In den Umkehrlagen, also am Ende des Dornes 1 besteht dabei jewei.
  • die Schwierigkeit, die Faserlagen zu fixieren, um ein Aufziehen der bereits aufgebrachten Bewicklung beim Bewickeln in Gegenrichtung zu vermeiden.
  • Auszugehen ist hierbei davon, daß der Dorn 1 nach Aufbringen einer Wickellage mit seiner ganzen Länge durch den Wickelkopf 3 hindurchgelaufen ist und nunmehr auf einer Seite des Wickelkopfes liegt, also beispielsweise unterhalb desselben. Zwischen dem den Wickelkopf 3 benachbarten Ende des Dornes 1 und dem Wickelkopf 3 verlaufen dann, wie bereits geschildert, die Faserstränge in Form einer Sattelfläche 16.
  • Wird der Dorn 1 in Gegenrichtung, also wieder zum Wickelkopf hin verschoben, so ist eine geordnete Lage der Faserstränge in der Umkehrlage zunächst an sich nicht gewährleistet, da bei der nun erfolgenden Bewicklung in Gegenrichtung die Sattelfläche stich auf der anderen Seite des Wickelkopfes 3 ausbilden muß.
  • Geht man von der Darstellung gemäß Figur. 1 aus, so ist in der durch die angedeutete Vorschubrichtung nach unten erreichbaren unteren Endlage der Dorn 1 nach unten durch den Wickelkopf 3 hindurchgezogen und die von den Fasersträngen beschriebene Sattelfläche 16 erstreckt sich ebenfalls nach unten. Kehrt sich die Vorschubrichtung des Dornes 1 um, so müssen die Faserstränge die neutrale, radiale Strecklage in Höhe des Wickelkopfes 3 durchlaufen, bevor sich die Sattelfläche in Gegenrichtung ausbilden kann, nämlich nunmehr oberhalb des Wickelkopfes 3.
  • Dies ist in geordneter Weise erfindungsgemäß dadurch erreichbar, daß ausgehend von der Endlage mit nach unten orientierter Sattelfläche 16 bei Vorschub des Dornes 1 nach oben zunächst die Drehgeschwindigkeit des Dornes erhöht wird, so daß sich die Sattelfläche 16 einschnürt. Diese Einschnürung ermöglicht es, beim Zulaufen des Dornes 1 gegen den Wickolkopf 3 die geordnete Faserlage aufrechtzuerhalten, und zwar insbesondere in Verbindung mit einer entsprechenden Spannvorrichtung für die Faserstränge. Diese Spannvorrichtung kann erfindungsgemäß in einfachster Weise dadurch gebildet sein, daß der Führungsring 19 in Höhenrichtung federnd gegenüber dem Trog 6 abgestützt ist und dadurch etwa überschüssige Faserstranglängen durch ein Ausfedern nach oben auszugleichen vermag. Durch die unmittelbare Nachbarschaft des Führungsringes 19 zum Wickelkopf 3 ergeben sich, wenn überschüssige Faserstranglängen ausgeglichen werden müssen, nur geringe Reibverluste, so daß die Spannvorrichtung bei verhältnismäßig geringer Abstützkraft verzögerungsfrei ansprechen kann. Der Dorn 1 nähert sich somit unter Aufrechterhaltung einer geordneten Lage der Faserstränge und bei sich einschnürender Sattelfläche 16 dem Wickelkopf 3 und erreicht die Mittellage zwischen den Umlenkringen 4 und 5. In dieser Mittellage haben die Faserstränge im Zulauf zum Wickeldorn 3 eine Erstreckung in der Mittelebene zwischen den Umlenkringen 4 und 5. Sie verlaufen dadurch über die Stirnseite des Dornes 1. In Verbindung mit der Drehung des Dornes 1 und dessen Vorschub ergibt sich dabei eine sogenannte geodätische Fadenablage auf der Stirnseite des Domes, wobei, wie in Fig. 3 und 4 veranschaulicht, jeder Faserstrang tangential zum Dornansatz 1a über die Stirnfläche des Dornes verläuft und sich im Ablauf von der Stirnfläche unter einem betragsmäßig gleichen Winkeln zu einertMantellinie des Dornes 1.wieder auf diesen auflegt, mit dem er im Zulauf auf die Stirnfläche angekommen ist. Für die beschriebene geodätische Padenablage gilt dabei, daß der Quotient zwischen dem Durchmesser do des Dornansatzes 1a und dem Außendurchmesser da des Dornes 1 dem Sinus des Wickelwinkels W entspricht.
  • Um bei der hier vorgesehenen Fertigung endlich langer Wellen wirtschaftlich zu einer kontinuierlichen Produktion kommen zu können, ist Grundvoraussetzung, daß die Faserstränge in geordneter Weise jeweils auf den für die nächste Welle notwendigen Dorn überführt werden. Eine Möglichkeit hierzu besteht darin, gegebenenfalls unter Verwendung eines Zwischenstückes einen nächsten'Dorn an den jeweils bewickelten Dorn anschließend vorzusehen und diesen Dorn -für die erste Wickellage - unter Aufrechterhaltung der Vorschubrichtung des zuletzt bewickelten Dornes durch die Vorrichtung durchlaufen zu lassen. Es werden so die Faserstränge auf den neuen Dorn zunächst überführt und es kann dieser dann, wie vorstehend beschrieben, mit weiteren Wickellagen versehen werden.
  • Die Trennung zwischen den beiden durch die beiden Dorne getragenen, zunächst noch verbundenen Wellen kann in einfacher Weise beispielsweise im Bereich des Zwischenstückes vorgenommen werden let an den Wellenenden, beispielsweise zur Verstärkung derselben, das Aufbringen einer Bandage oder dergleichen erwünscht, so erweist es sich als zweckmäßig, eine Zusatzwickeleinrichtung 17 vorzusehen, über die in der Umkehrphase oder bei Erreichen der Endlage eine entprechende Bandagierung erfolgt. Eine solche Zusatzwickeleinrichtung ist in Fig. 1 bei 17 schematisch angedeutet. über sie kann beispielsweise auch eine Festlegung der Faserstränge zu Beginn und am Ende der Bewickelung einer Welle erfolgen.
  • Im Imprägniertrog.6 sind, wie bereits erwähnt, Führungs- und Walkes richtungen 7 vorgesehen, die im Ausfahrungsbeispiel durch drei Führungsringe 18 gebildet sind, über welche die Faserstränge, wie sich aus der Draufsicht gemäß Fig. 2 ergibt, innerhalb des Troges unter Beibehalt ihrer Ausrichtung geführt werden. Nach Durchlaufen der Führungs- und Wa.lkeinrichtung 7 werden die Faserstränge aus dem Trog nach oben, das heißt, dem Wickelkopf 3 zugeführt, wobei ein weiterer federnd abgestützter Führungsring 19 zur Umleitung vorgesehen ist, der etwa in der Mittelebene des Wickelkopfes 3 liegt Mit einer Vorrichtung der geschilderten Art lassen sich hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten erzielen, da die sternförmige Anordnung der Spulengruppen die gleichzeitige Aufbringung einer sehr,großan Anzahl von Fasersträngen ermöglicht. Darüberhinaus ist der Zugriff zu den einzelnen Teilen der Vorrichtung ohne Gefahr und jederzeit möglich, so daß bei einem etwaigen Reißen eines Fasarstranges jederzeit eingegriffen werden kann. Insbesondere ist auch in einfacher Weise eine überwachung für jeden Faden mit bekannten Mitteln möglich.

Claims (6)

  1. Ansprüche Vorrichtung zur Herstellung rohrförmiger Hohlkörper, insbesondere von Hohlwellen aus Faserkunststoff mit einem feststehenden, ringförmigen Wickelkopf und einem diesen durchsetzenden und senkrecht zu diesem in wechselnder Richtung verschiebbaren, drehbaren Wickeldorn, der bei jedem Durchlauf mit zumindest einer geschlossenen Wickellage aus wendelförmig aufgelegten Fasersträngen versehen wird, die jeweils von einer zum Wickelkopf ortsfesten Vorratsspule durch ein Imprägnierbad auf den Wickelkopf geführt sind und zwischen Wickelkopf und Wickeldorn eine sich jeweils in Vorschubrichtung des Dornes gegen diesen verjüngende Faserstranghülle bilden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Wickeldorn (1) vertikal angeordnet ist, daß die Vorratsspulen (10) sternförmig um den Wickelkopf (3) angeordnet sind und daß die Faserstränge jeweils radial auf den Wickelkopf (3) zu verlaufen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Wickelkopf (3) durch zwei über einen Ringspalt geringer Höhe voneinander getrennte Auflageringe (4, 5) gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen Spulen (10). und Wickelkopf (3) ein den Wickeldorn (1) ringförmig umschließendes Imprägnierbad (Trog 6) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vorratsspulen (10) gruppenweise sternförmig um den Wickelkopf (3) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß jede Gruppe von Vo.rratsspulen eine Mehrzahl von radial zum Wickelkopf (3) hintereinanderliegenden Einzelspulen umfaßt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß jede Spulengruppe zwei übereinanderliegende Teilgruppen aufweist, von denen jede aus einer Mehrzahl von radial zum Wickelkopf (3) hintereinanderliegenden Einzelspulen (10) besteht.
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