DE312262C - - Google Patents

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DE312262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L3/00Writing or drawing underlays, e.g. blotting pads
    • B43L3/008Writing or drawing underlays, e.g. blotting pads with supporting means

Description

Um das einwandfreie Schreiben in einem fahrenden Zuge oder anderen Fahrzeuge trotz der unvermeidlichen Erschütterungen zu ermöglichen,'ist ,es bekannt, daß dies nur dann erreichbar ist, wenn die schreibende Hand möglichst fest an die .Unterlage gepreßt wird, so daß sie gezwungen ist, die Erschütterungen der Unterlage im gleichen. Takt mitzumachen. Der Sinn dieser Maßnahme ist der, daß die Hand
ίο nicht von der Unterlage abgehoben wird, wie dies sonst durch die Erschütterungen geschehen müßte, sondern mit dieser in inniger Berührung bleibt. Es ist jedoch ebenso ermüdend wie unbequem, ständig die Unterlage gegen den schreibenden Arm pressen zu müssen, wozu die linke Hand verwendet werden muß, die daher für die Bedienung des zu beschreibenden Blattes unverwendbar bleibt.
Diese Schwierigkeit soll durch die Erfindung beseitigt werden. Das Neue besteht darin, daß die Hand durch Riemen, Gurte, Federn o. dgl. derart an die Schreibfläche gefesselt wird, daß ein Abheben von dieser unmöglich ist, also auch hier wieder die Grundbedingung erfüllt ist, daß eine gegenseitige Bewegung zwischen Unterlage und schreibender Hand vermieden wird. Die linke Hand wird dadurch frei und kann das zu beschreibende Papier oder Buch der rechten Hand in die entsprechende Lage gegenüber der festgeschnallten, den Schreibstift tragenden Hand rücken. Zweckmäßig ist dabei die Hand nicht unmittelbar auf die Unterlage zu schnallen, sondern auf einen mit der Unterlage fest oder verschiebbar verbundenen Steg, eine Art Brücke, welche es gestattet, das Papier darunter fortzubewegen, damit es immer in die zum Schreiben bequeme Lage gebracht werden kann.
Dieser Steg oder diese Brücke wird in den Fig. ι bis 3, die einen Grundriß, einen Längsschnitt und einen Querschnitt der Schreib-Unterlage zeigen, durch den Teil 3 dargestellt. Der in Fig. 2 sichtbare Zwischenraum zwischen" Steg 3 und Unterlage 1 dient zur Aufnahme des als beweglich vorausgesetzten Papieres.
. Da die feste Verbindung zwischen Unterlage 1 und Brücke 3 zu beträchtlichen Unbequemlichkeiten führen würde, so ist in den Fig. 1 bis 5 gleichzeitig dargestellt, wie der Steg 3 in Führungen gleiten oder um eine Drehachse schwingen kann. Die Führung kann z. B. bei einer Unterlage 1 aus Blech in einfacher Weise durch Umbördelung hergestellt werden. Dabei ist es unwesentlich, ob diese Umbördelungen nach oben oder nach unten ausgeführt werden oder ob sie aus Holz oder anderem Stoff verfertigt und in anderer Weise aufgesetzt werden. Wesentlich ist nur, daß der Steg 3 in der Höhenrichtung über die Unterlage hinwegbewegt werden kann, ohne daß die Möglichkeit besteht, ihn von der Unterlage abzuheben. Dabei kann die Fesselung der Hand an diesen Steg 3 in beliebiger Weise durch Riemen, Gurte oder Federn geschehen.
Während in Fig. 1 und 5 der Steg 3 eine Bewegung parallel zu der Höhenrichtung der Schreibunterlage hat, zeigt Fig. 4, wie der Steg auch um eine Drehachse P schwingbar angeordnet werden kann, wodurch die auf ihm gefesselte Hand ebenfalls freie Beweglichkeit erhält, ohne abgehoben werden zu können.

Claims (2)

Statt senkrecht verschiebbar zu sein, wie Fig. ι und 5 zeigen, kann die Brücke 3 auch wagerecht in Führungen gleiten. Um zu jedem beliebigen Punkte der Unterlage hingelangen zu können, muß noch eine zweite zur ersten zweckmäßig senkrechte Bewegung der Hand möglich sein. Dies wird dadurch erreicht, daß auf dem Steg 3 noch ein in diesem Stege in Führungen gleitendes Laufbrett 2 angeordnet wird, wie dies in Fig. 1 und 4 beispielsweise gezeigt ist. Es ist nunmehr ersichtlich, daß die Hand durch entsprechende senkrechte und wagerechte Verschiebung von Laufbrett und Steg jeden Punkt der Unterlage beherrschen kann. Gewissermaßen stellt Fig. 1 ein rechtwinkliges, Fig. 4 ein Polarkoordinatensystem vor. Es läßt sich natürlich auch ein schiefwinkliges Koordinatensystem verwenden, indem die Führungen der Fig. 1 nicht parallel, sondern winklig zu den Seiten der Unterlage stehen, was u. U. für Erzielung einer bequemen Haltung der Hand zweckmäßig sein kann. Eine andere Ausführungsform stellt schließlich noch Fig. 5 dar. Diese ermöglicht es, durch Verbinden des rechtwinkligen Koordinatensystems mit dem Polarkoordinatensystem ebenfalls jeden Punkt der Schreibunterlage zu beherrschen. Bei dieser Ausführungsform ist die Drehachse P zum Unterschied von Fig. 4 nicht an der Unterlage 1 selbst angebracht, sondern am Steg 3, ohne daß der Grundsatz vernachlässigt wäre, wonach es unmöglich sein muß, die Hand oder den Arm senkrecht von der Unterlage abzuheben. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Schreibunterlage für das Schreiben und Zeichnen in bewegten Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibunterlage mit einem die Hand oder den Arm des Schreibenden umfassenden, ein Abheben von der Unterlage verhindernden Riemen oder gleichwertigen Befestigungsmittel verbunden ist.
2. Schreibunterlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen auf der Unterlage an einem Laufbrett befestigt ist, das in zwei gegeneinander senkrecht oder im Winkel verschiebbaren oder schwingbaren Führungen gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5056743A (en) * 1990-08-17 1991-10-15 Zwar Kurt F Arm support system
FR2699056A1 (fr) * 1992-12-11 1994-06-17 Lasserre Yves Pupitre portatif.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5056743A (en) * 1990-08-17 1991-10-15 Zwar Kurt F Arm support system
FR2699056A1 (fr) * 1992-12-11 1994-06-17 Lasserre Yves Pupitre portatif.

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