DE31191C - Neuerung an Fafshebern - Google Patents
Neuerung an FafshebernInfo
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- DE31191C DE31191C DENDAT31191D DE31191DA DE31191C DE 31191 C DE31191 C DE 31191C DE NDAT31191 D DENDAT31191 D DE NDAT31191D DE 31191D A DE31191D A DE 31191DA DE 31191 C DE31191 C DE 31191C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/007—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes using siphoning arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Transport Of Granular Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
EUGEN FITCH in DES MOINES
(Grafschaft Polk, Staat Jowa, V. S. A.),
und HENRY GRATTAN MILLER in LOUISVILLE
(Grafschaft Jefferson, Staat Kentucky, V. S. A.).
Neuerung an Farshebern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October 1884 ab.
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung zum Fernhalten des Satzes von der unteren
Hebermündung und in einer solchen zum Ansaugen der Flüssigkeit.
In das Fafs taucht das oben bei m etwas gekrümmte Metallrohr M ein. In demselben
steckt unten das Filter o, welches durch Stege ρ
mit der aus Kautschuk oder sonst einem biegsamen Material hergestellten runden Scheibe N
verbunden ist. Diese Scheibe ist biegsam, damit sie durch das Spundloch in das Fafs
hineingezwängt werden kann, und dient dazu, das Rohr an dessen unterer Mündung von
dem etwa am Boden des Fasses liegenden Satze zu scheiden, damit dieser nicht mitgehoben
werde.
An das obere Ende des Rohres M schliefst sich der biegsame Schlauch T an und auf
diesem sitzt die Ansaugevorrichtung S.
Diese besteht aus den beiden Blechflügeln A und B, welche an ihren Seitenrändern mit den
im rechten Winkel gebogenen Lappen α ab b
und a1 a1 b1 bl. versehen sind. Die Lappen a a
des Flügels A sind mit den Lappen b b des Flügels B durch Zapfen verbunden, um welche
sich die beiden Flügel A und B drehen können. In den hinteren Lappen a1 a1 und bl b1 sind
die Rollen c und d gelagert. Seitliche Federn C drücken auf die hinteren Enden der
Flügel A und B und pressen dadurch die Rollen c und d auf den Schlauch T, welchen
sie auf diese Weise nach Art eines Quetschhahnes geschlossen halten. Will man den
Schlauch öffnen, so hat man blos auf die vorderen Enden der Flügel A und B zu
drücken. An dem vorderen Ende des Flügels A ist ein Bügel F befestigt, in welchen
man, wenn man den Schlauch geöffnet halten will, das Vorderende des Flügels B steckt,
worauf die beiden Flügelenden der Wirkung der Federn C entgegen bei einander gehalten
werden.
Man kann auch die Federn C weglassen. In diesem Falle wird der Bügel F entsprechend
verlängert und der Schlauch bleibt alsdann von selbst offen und wird nur geschlossen, wenn
man die beiden vorderen Enden der Flügel A und B aus einander spreizt und den Bügel F
nach Art eines Steges zwischen beide stemmt. Ein am hinteren Ende des Flügels A angebrachter
Bügel E verhindert ein seitliches Abgleiten der Quetschrollen c und d von dem
Schlauche. An Stelle der Quetschrollen kann man auch feste Klemmbacken anbringen, welche
durch Umbiegen der hinteren Enden der Flügel A und B gebildet werden.
Die Handhabung und Wirkung dieses Ansaugeapparates ist leicht verständlich: Man
schiebt denselben bis nahe an die Verbindungsstelle von M und T, schliefst ihn und führt
ihn dann in geschlossenem Zustande den Schlauch entlang. Hierdurch wird die Luft
in dem Rohr M verdünnt, was ein Ansaugen der Flüssigkeit zur Folge hat.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
An Fafshebern:i. Die am unteren Ende des Heberrohres M angebrachte biegsame Schutzplatte N, welche sich über den am Boden befindlichen Satz legt und diesen von der Mündung des Rohres abhält.Zur Erzeugung einer Luftverdünnung im Schlauch T bezw. zum Ansaugen des Hebers der längs des Schlauches T verschiebbare Quetschhahn, bestehend aus den drehbar mit einander verbundenen Flügeln A und B, welche entweder Quetschrollen c und d oder feste Klemmbacken tragen, wobei diese Rollen oder Backen entweder durch Federn C oder durch den zwischen die Verlängerung der Flügel A B als Spreize eingestemmten Bügel F gegen den Schlauch geprefst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31191C true DE31191C (de) |
Family
ID=307281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31191D Expired - Lifetime DE31191C (de) | Neuerung an Fafshebern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31191C (de) |
-
0
- DE DENDAT31191D patent/DE31191C/de not_active Expired - Lifetime
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