DE311197C - - Google Patents
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- DE311197C DE311197C DENDAT311197D DE311197DA DE311197C DE 311197 C DE311197 C DE 311197C DE NDAT311197 D DENDAT311197 D DE NDAT311197D DE 311197D A DE311197D A DE 311197DA DE 311197 C DE311197 C DE 311197C
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- gas
- blower
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- hose
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
- F16K7/02—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
- F16K7/04—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
- F16K7/06—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Supports For Pipes And Cables (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c. GRUPPE
WILHELM JUFFA in ILMENAU i.Thür. Gasabsperrvorrichtung an Gebläselampen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an Gebläselampen zur Ersparnis
von Gas für Gebläsetische unter Verwendung ■ einer Speiseflamme für die Gebläselampe,
welche Einrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß eine federnd hochgehaltene Stützplatte
so auf die Gaszuleitung zur Gebläselampe einwirkt, daß beim Halten des Werkstückes
vor die Gebläselampe durch die dabei heidergedrückte Stützplatte (.lie Gaszuleitung
zur Gebläselampe geöffnet ist, dagegen bei Fortnahme des Werkstückes der Stichflamme
der Gebläselampe behufs weiteren Bearbeitens die Stützplatte selbsttätig in die
J5 Hochlage gedrückt wird und dabei mittels
einer Stange so auf dem über die Kante 7 des Arbeitstisches oder der Grundplatte geführten
Gaszuleitungsschlauch einwirkt, daß dieser rechtwinklig eingeknickt wird und dadurch
den Gaszutritt zur Gebläselampe vollständig abschließt, während bei Wiederbe-. lastung der Stützplatte durch den Arm des
Gasbläsers die Stange in die Höhe geht, dadurch den Gaszuleitungsschlauch wieder freigibt
und das zur Gebläselampe zutretende Gas von der Speiseflamme einer Speiseleitung
entzündet wird, die unterhalb der ■■■ Klemmstelle des Gasschlauches von diesem
abzweigt.
Die Einrichtung bezweckt während der Zeit der Nichtbenutzung des Gasgebläses die
Zufuhr von Gas zur. Gebläselampe selbsttätig abzusperren und dadurch "den Gasverbrauch
auf diejenige Gasmenge zurückzusetzen, welche für Erhitzung des Werkstückes nötig
ist. . ' .
Die Stützung des linken Armes auf den Arbeitstisch beim Halten des Werkstückes
während des Glaserhitzens ist benutzt, den Gaszutritt herbeizuführen, und das Abheben
des linken Armes vom Glasbläsertisch ist benutzt, um den Gaszutritt zur Gebläselampe
sofort aufzuheben. Zum Entzünden bzw. Wiederentzünden der Gebläselampe ist eine
Speiseflamme benutzt.
Die bisherigen Einrichtungen an Gebläselampen für Gasbläsertische zur Ersparnis
von Gas litten an dem Übelstand, daß die Wiederentzündung der Flamme nicht sicher
wirkt, da die Entzündung stets dadurch bewirkt wurde, daß der Abschluß der Gaszuführung·
nur teilweise erfolgte, wobei durch die Druckluft oft ein Verlöschen der Gasflamme
eintrat. Das ist bei der vorliegenden Einrichtung dadurch unmöglich gemacht, daß eine. von der Hauptgasleitung unabhängige
Speiseflamme vorgesehen ist. Diese ermöglicht die kürzeste Unterbrechung auch der kleinsten Flamme und eine vollständige
Absperrung der Hauptgasleitung. Bei dem Versuche, das ungewollte Verlöschen der Flamme bei den bisherigen Einrichtungen zu
vermeiden, mußte die Luftzufuhr gleichzeitig mit der Gaszufuhr abgestellt werden. Durch
diese doppelte Pressung machte sich eine verhältnismäßig starke Feder notwendig, die
zwischen Grundplatte und Stützplatte eingeschaltet werden mußte oder die direkt die
Schläuche klemmte. Solche starken Federn erschweren das sichere Arbeiten in der Gebläselampe,
weil sie eine Ermüdung des die Stützplatte belastenden Armes herbeiführen.
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Bei vorliegender Erfindung erfolgt die Absperrung der Hauptleitung nicht durch
Drosseln oder Pressen des Schlauches, sondern wesentlich durch Knickung desselben,
die durch den leichtesten Federdruck hervorgerufen wird, der den Arm des Arbeiters in
keiner Weise ermüdet und bei längerem Arbeiten nachteilig wirken würde.
Die Einrichtung ist in Fig. ι in Vorderansicht, in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Einrichtung' bei niedergedrückter Stützplatte in Vorderansicht, Fig. 5
in gleicher Lage in Seitenansicht. Fig. 4 zeigt die Einrichtung bei Abschluß der Gaszuleitung.
Auf der Grundplatte 1, beispielsweise Arbeitstisch, ist eine Stützplatte 2 vorgesehen,
die durch Federn 3 eine erhöhte Lage selbsttätig einzunehmen vermag, wenn sie nicht
durch den Arm des Glasbläsers niedergedrückt ist. Diese Stützplatte ist mittels Scharniere 6 einseitlich drehbar auf der
Platte ι befestigt und trägt über die Verlängerung ihres Drehpunktes hinaus eine
Stange 4, die mit ihrem freien Ende den Gasschlauch 5 an der Kante 7 des Arbeitstisches
so einzuknicken vermag, daß der Gaszutritt abgeschlossen ist, wenn die Stützplatte
ι der Wirkung der Feder oder Fedem 3 ausgesetzt ist. Durch die rechtwinklige
Abknickung xx des Gasschlauches wird jegliche Gaszufuhr unterbrochen. Diese
Knickung wird durch das Ende 8 der Stange 4 sofort herbeigeführt, wenn die Stützplatte 2 unbelastet ist. An der Gasgebläselampe
9 ist ein Leitungsrohr 10 vorgesehen, das unterhalb der Einknickungsstelle
χ in den Schlauch 5 mündet und zur Zuführung des Gases zur Speiseflamme
dient; diese kleine Speiseflamme bleibt also stets brennen.
Bei Erwärmen des Glases stützt der Glasbläser seinen linken Arm auf die Stützplatte
2, um das Werkstück vor der Stichflamme der Gebläselampe 9 zu halten. Die Stützplatte 2 wird entgegen dem Druck der
Federn 3 niedergedrückt (Fig. 3 und 5). Das Ende 8 der Stange 4 entfernt sich von
dem Gaszuleitungsschlauch 5, der Gaszutritt
zur Gebläselampe findet also statt. Ist das 50
Glas genügend erwärmt, und der Glasbläser .. entfernt behufs weiteren Behandeins des erwärmten
Glases den. linken Arm von der Stützplatte 2, so wird unter der Wirkung
der Feder 3 die Stützplatte 2 angehoben, in- 55 folgedessen die Stange 4 gesenkt, und deren .
Ende 8 drückt den Schlauch 5 an der Kante 7 der Platte 1, so daß der Schlauch die rechtwinklige
Knickung xx erhält, wodurch der Gaszütritt zur Gebläselampe sofort abge- 60
schlossen ist. Die kleine· Speiseflamme 10
bleibt dagegen brennen, und diese entzündet das aus der Gebläselampe entströmende Gas
sofort wieder, wenn die Knickung xx des Schlauches 5 aufgehoben wird, was der Fall 65
ist, wenn die Stützplatte 2 wieder durch den ■· linken Arm gesenkt wird. Man erkennt, daß
die Einknickung xx des Gasschlauches 5 nur eine geringe Federkraft benötigt, daß aber
durch diese rechtwinklige Einknickung die 70 Gaszufuhr zur Gebläselampe sofort aufgehoben
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gasabsperrvorrichtüng an Gebläselampen mit Speiseflammen, insbesondere für Gasbläsertische, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnd hochgehaltene Platte (2) mittels Stange (4) so auf den über die Kante (7) der Grundplatte öder des Arbeitstisches (1) geführten Gaszuleitungsschlauch (5) einwirkt, daß beim Aufstützen des Armes behufs Haltens des Werkstückes vor die Stichflamme die Stange (4) den Gaszuleitungsschlauch freigibt, dagegen bei unbelasteter Stützplatte die Stange (4) den Gaszuleitungsschlauch so in die Kante (7) der Grundplatte (1) eindrückt, daß der Gaszulei- go tungssclilauch (5) eine rechtwinklige Einknickung erfährt, so daß der Gaszutritt vollständig aufgehoben ist, während die Wiederentzündung der Gebläselampe von . der unterhalb der Einknickstelle (x) des Gasschlauches (5) abgezweigten ■ Stichflamme sofort erfolgt, wenn die Stützplatte (2) wieder belastet' ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE314691T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311197C true DE311197C (de) |
Family
ID=34672383
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DENDAT311197D Active DE311197C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314691D Active DE314691C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
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0
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE314691C (de) |
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