DE311197C - - Google Patents

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DE311197C
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Germany
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gas
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gas supply
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
    • F16K7/04Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
    • F16K7/06Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c. GRUPPE
WILHELM JUFFA in ILMENAU i.Thür. Gasabsperrvorrichtung an Gebläselampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an Gebläselampen zur Ersparnis von Gas für Gebläsetische unter Verwendung ■ einer Speiseflamme für die Gebläselampe, welche Einrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß eine federnd hochgehaltene Stützplatte so auf die Gaszuleitung zur Gebläselampe einwirkt, daß beim Halten des Werkstückes vor die Gebläselampe durch die dabei heidergedrückte Stützplatte (.lie Gaszuleitung zur Gebläselampe geöffnet ist, dagegen bei Fortnahme des Werkstückes der Stichflamme der Gebläselampe behufs weiteren Bearbeitens die Stützplatte selbsttätig in die
J5 Hochlage gedrückt wird und dabei mittels einer Stange so auf dem über die Kante 7 des Arbeitstisches oder der Grundplatte geführten Gaszuleitungsschlauch einwirkt, daß dieser rechtwinklig eingeknickt wird und dadurch den Gaszutritt zur Gebläselampe vollständig abschließt, während bei Wiederbe-. lastung der Stützplatte durch den Arm des Gasbläsers die Stange in die Höhe geht, dadurch den Gaszuleitungsschlauch wieder freigibt und das zur Gebläselampe zutretende Gas von der Speiseflamme einer Speiseleitung entzündet wird, die unterhalb der ■■■ Klemmstelle des Gasschlauches von diesem abzweigt.
Die Einrichtung bezweckt während der Zeit der Nichtbenutzung des Gasgebläses die Zufuhr von Gas zur. Gebläselampe selbsttätig abzusperren und dadurch "den Gasverbrauch auf diejenige Gasmenge zurückzusetzen, welche für Erhitzung des Werkstückes nötig ist. . ' .
Die Stützung des linken Armes auf den Arbeitstisch beim Halten des Werkstückes während des Glaserhitzens ist benutzt, den Gaszutritt herbeizuführen, und das Abheben des linken Armes vom Glasbläsertisch ist benutzt, um den Gaszutritt zur Gebläselampe sofort aufzuheben. Zum Entzünden bzw. Wiederentzünden der Gebläselampe ist eine Speiseflamme benutzt.
Die bisherigen Einrichtungen an Gebläselampen für Gasbläsertische zur Ersparnis von Gas litten an dem Übelstand, daß die Wiederentzündung der Flamme nicht sicher wirkt, da die Entzündung stets dadurch bewirkt wurde, daß der Abschluß der Gaszuführung· nur teilweise erfolgte, wobei durch die Druckluft oft ein Verlöschen der Gasflamme eintrat. Das ist bei der vorliegenden Einrichtung dadurch unmöglich gemacht, daß eine. von der Hauptgasleitung unabhängige Speiseflamme vorgesehen ist. Diese ermöglicht die kürzeste Unterbrechung auch der kleinsten Flamme und eine vollständige Absperrung der Hauptgasleitung. Bei dem Versuche, das ungewollte Verlöschen der Flamme bei den bisherigen Einrichtungen zu vermeiden, mußte die Luftzufuhr gleichzeitig mit der Gaszufuhr abgestellt werden. Durch diese doppelte Pressung machte sich eine verhältnismäßig starke Feder notwendig, die zwischen Grundplatte und Stützplatte eingeschaltet werden mußte oder die direkt die Schläuche klemmte. Solche starken Federn erschweren das sichere Arbeiten in der Gebläselampe, weil sie eine Ermüdung des die Stützplatte belastenden Armes herbeiführen.
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Bei vorliegender Erfindung erfolgt die Absperrung der Hauptleitung nicht durch Drosseln oder Pressen des Schlauches, sondern wesentlich durch Knickung desselben, die durch den leichtesten Federdruck hervorgerufen wird, der den Arm des Arbeiters in keiner Weise ermüdet und bei längerem Arbeiten nachteilig wirken würde.
Die Einrichtung ist in Fig. ι in Vorderansicht, in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Einrichtung' bei niedergedrückter Stützplatte in Vorderansicht, Fig. 5 in gleicher Lage in Seitenansicht. Fig. 4 zeigt die Einrichtung bei Abschluß der Gaszuleitung.
Auf der Grundplatte 1, beispielsweise Arbeitstisch, ist eine Stützplatte 2 vorgesehen, die durch Federn 3 eine erhöhte Lage selbsttätig einzunehmen vermag, wenn sie nicht durch den Arm des Glasbläsers niedergedrückt ist. Diese Stützplatte ist mittels Scharniere 6 einseitlich drehbar auf der Platte ι befestigt und trägt über die Verlängerung ihres Drehpunktes hinaus eine Stange 4, die mit ihrem freien Ende den Gasschlauch 5 an der Kante 7 des Arbeitstisches so einzuknicken vermag, daß der Gaszutritt abgeschlossen ist, wenn die Stützplatte ι der Wirkung der Feder oder Fedem 3 ausgesetzt ist. Durch die rechtwinklige Abknickung xx des Gasschlauches wird jegliche Gaszufuhr unterbrochen. Diese Knickung wird durch das Ende 8 der Stange 4 sofort herbeigeführt, wenn die Stützplatte 2 unbelastet ist. An der Gasgebläselampe 9 ist ein Leitungsrohr 10 vorgesehen, das unterhalb der Einknickungsstelle χ in den Schlauch 5 mündet und zur Zuführung des Gases zur Speiseflamme dient; diese kleine Speiseflamme bleibt also stets brennen.
Bei Erwärmen des Glases stützt der Glasbläser seinen linken Arm auf die Stützplatte 2, um das Werkstück vor der Stichflamme der Gebläselampe 9 zu halten. Die Stützplatte 2 wird entgegen dem Druck der Federn 3 niedergedrückt (Fig. 3 und 5). Das Ende 8 der Stange 4 entfernt sich von dem Gaszuleitungsschlauch 5, der Gaszutritt
zur Gebläselampe findet also statt. Ist das 50 Glas genügend erwärmt, und der Glasbläser .. entfernt behufs weiteren Behandeins des erwärmten Glases den. linken Arm von der Stützplatte 2, so wird unter der Wirkung der Feder 3 die Stützplatte 2 angehoben, in- 55 folgedessen die Stange 4 gesenkt, und deren . Ende 8 drückt den Schlauch 5 an der Kante 7 der Platte 1, so daß der Schlauch die rechtwinklige Knickung xx erhält, wodurch der Gaszütritt zur Gebläselampe sofort abge- 60 schlossen ist. Die kleine· Speiseflamme 10 bleibt dagegen brennen, und diese entzündet das aus der Gebläselampe entströmende Gas sofort wieder, wenn die Knickung xx des Schlauches 5 aufgehoben wird, was der Fall 65 ist, wenn die Stützplatte 2 wieder durch den ■· linken Arm gesenkt wird. Man erkennt, daß die Einknickung xx des Gasschlauches 5 nur eine geringe Federkraft benötigt, daß aber durch diese rechtwinklige Einknickung die 70 Gaszufuhr zur Gebläselampe sofort aufgehoben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasabsperrvorrichtüng an Gebläselampen mit Speiseflammen, insbesondere für Gasbläsertische, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnd hochgehaltene Platte (2) mittels Stange (4) so auf den über die Kante (7) der Grundplatte öder des Arbeitstisches (1) geführten Gaszuleitungsschlauch (5) einwirkt, daß beim Aufstützen des Armes behufs Haltens des Werkstückes vor die Stichflamme die Stange (4) den Gaszuleitungsschlauch freigibt, dagegen bei unbelasteter Stützplatte die Stange (4) den Gaszuleitungsschlauch so in die Kante (7) der Grundplatte (1) eindrückt, daß der Gaszulei- go tungssclilauch (5) eine rechtwinklige Einknickung erfährt, so daß der Gaszutritt vollständig aufgehoben ist, während die Wiederentzündung der Gebläselampe von . der unterhalb der Einknickstelle (x) des Gasschlauches (5) abgezweigten ■ Stichflamme sofort erfolgt, wenn die Stützplatte (2) wieder belastet' ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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