DE3108963C2 - Auftragsvorrichtung zum Aufbringen von Chemikalien in verschäumter Form - Google Patents
Auftragsvorrichtung zum Aufbringen von Chemikalien in verschäumter FormInfo
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Abstract
Bei einer Auftragsvorrichtung zum Aufbringen von Flotten in verschäumter Form auf ein faseriges Material, vorzugsweise eine textile Warenbahn, ist im oberen Bereich des randbegrenzten Einfüllraumes einer Auftragsvorrichtung (3) für den Schaum mindestens ein hin- und herlaufender oder auch umlaufender Niveauegalisator (7) vorgesehen. Dieser kann z.B. brettartig, kufenartig als flexibles Blatt oder stangenförmig ausgebildet sein und erstreckt sich quer über den Einfüllraum. Er kann starr und auch pendelnd aufgehängt werden bzw. schräggestellt sein. Der Niveauegalisator ist in seiner Arbeitshöhe stufenlos einstellbar. Er bestreicht die gesamte Oberfläche des Schaumniveaus im Einfüllraum. Es steht somit oberhalb des Substrates immer die gleiche Menge verschäumter Flotte über die gesamte Arbeitsbreite hinweg bereit, um während des Auftrages direkt auf die Ware oder durch ein Sieb hindurch ständig nachzufließen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Auftragsvorrichtung entsprechend dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE-AS 25 23 062 bekannt Dabei wird die Flotte in einer
Aufschäumvorrichtung verschäumt der einerseits Druckluft und andererseits Flotte zugeführt wird, wobei
in den Zuleitungen zur Aufschäumvorrichtung Mengenmeß- und -dosiervorrichtungen angeordnet sind, so daß
das Verhältnis Flotte und Luft stufenlos regelbar einstellbar ist
Bei dieser bekannten Vorrichtung wird der Schaum mittels einer Zuleitung in einen Kasten geführt, dessen
Durchlaufquerschriitt sich durch Begrenzungsbleche od. dgl. nadi oben hin stark verjüngt und einen relativ
kleinen Zulaufbereich hat. Im Inneren dieses Kastens liegen Stolperstufen, die den Schaumauftrag über die
Gesamtarbeitsbreite vergleichmäßigen sollen. Diese Vergleichmäßigung ist aber ungenügend, um mit einer
solchen Vorrichtung auf der Gesamtarbeitsbreite gleichmäßig zu arbeiten. Bei dieser bekannten Vorrichtung
spielt es auch keine wesentliche Rolle, ob der Schaum im oberen Bereich gleichmäßig liegt oder nicht,
da der Abstand vom Zulauf bis zur Auftragsfläche relativ groß ist, sich nach unten hin verbreitert und der
Schaum nach oben hin in seinem Volumen eingeengt ist.
Beim Drucken oder Färben mit Schaum oder auch beim Veredeln von verhältnismäßig breiten, vorzugsweise
textlien Warenbahnen, besteht eine Forderung darin, eine vollständig gleichmäßige Eindringtiefe in das
Substrat über die Breite der Warenbahn und von Anfang bis Ende der Produktionsgröße zu erzielen, um
eine gleichmäßige Färbung oder einen gleichmäßigen Druckauftrag bzw. ein gleichmäßiges Veredlungsergebnis
zu erzielen. Außerdem besteht eine Forderung darin, vollkommen gleichmäßige Schaumauftragsbedingungen
über lange Produktionszeiträume aufrechtzuerhalten. Durch die DE-AS 26 53 108 ist es zwar bereits schon
bekannt, in der Schaumverteilungskammer Druck zu erzeugen, der die gleichmäßige Verteilung des Schaumauftrages
über die gesamte Arbeitsbreite bewirken soll. Es ist aber nicht immer möglich, den Schaumauftrag
unter Druck vorzunehmen, insbesondere wenn im Siebdruckverfahren gearbeitet wird. Die Abgabe des
verschäumten Mediums auf die Ware durch eine Schablone ist unregelmäßig in bezug auf die Quantität
des Durchflusses und nicht jede verschäumte Flotte verträgt es, unter Druck gehalten zu werden.
Wenn nun Schaum auf relativ große Arbeitsbreite aufgebracht werden soll, so muß dieser in einen
Einfüllraum eingebracht werden mit ebenfalls großer Arbeitsbreite. Das Einbringen des Schaumes erfolgt
beispielsweise mittels eines hin- und herlaufenden Auslaufes oder auch beispielsweise über ein Rohr, daß
etwa dem Farbrohr in Siebdruckmaschinen entsprechen
kann, nur eben größere Auslaufquerschnitte hat Damit
ergibt es sich aber von selbst, daß sich der Schaum,
insbesondere wenn er relativ stabil ist, an den Zulaufstellen auftürmt und Spitzen bildet und eine
wesentliche Forderung für den Schaumauftrag nicht erfüllt wird, nämlich vollkommen gleichmäßige Schaumauftragsbedingungen
über lange Produktionszeiträume über der Gesamtarbeitsbreite des Auftrages und von
Anfang bis Ende der Produktionsgröße zu haben.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, das Niveau des aufzutragenden Schaumes im Einfüllraum
des Schaumes über die Gesamtarbeitsbreite zu vergleichmäßigen, um gleichmäßige Schaumauftragsbedingungen
über der Gesamtbreite des Auftrages zu erzielen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst
Wesentlich ist, daß mittels des Niveauegalisators gleichmäßig über die Oberfläche und/oder im Schaum
hin und her gestrichen wird, um auf der gesamten Arbeitsbreite ein gleichmäßiges Niveau des zugeführten
Schaumes ?u erzielen.
Bei der Zuführung von flüssigen Flotten, die beispielsweise in einer Siebdruckmaschine od. dgl. vor
eine Rakel gebracht werden, erfolgt die Vergleichmäßigung der Flotte durch ihre flüssige Konsistenz sofort, so
daß lediglich das Höhenniveau der Flotte abzutasten ist, um gleichmäßige Verhältnisse über der Gesamtarbeitsbreite
zu erzielen. Beim Auftrag von Schaum in solchen oder ähnlichen Vorrichtungen vergleichmäßigt sich
aber das Niveau der verschäumten Flotte nicht, weil der Schaum dort, wo man ihn ablegt, liegen bleibt. Gerade
bei relativ stabilen Schäumen ist das der Fall. Instabile Schäume mit relativ hohem Flottenanteil lassen sich
etwas leichter verstreichen, aber auch hier könnten Niveauunterschiede vorhanden sein, die mit dem
Erfindungsgegenstand beseitigt werden.
Es ist als wesentlich, daß ein sich bewegender Teil im Bereich des Scnaumniveaus vorhanden ist, um den
Schaum auf der Oberfläche zu vergleichmäßigen. Dieser Niveauegalisator kann vorteilhaft höhenverstellbar
angeordnet und als ein einfaches hin- und herlaufendes Blech, Formteil, Brett od. dgl., oder auch als ein
elastischer Abstreifer ausgebildet sein. Dabei ist es ferner vorteilhaft, wenn die Unterseite des Niveauegalisators
glatt ausgebildet ist, sie kann aber auch leicht geriffelt sein. Der Schaum soll dabei aber nur
verstrichen, nicht aber zerstört werden.
Bei Siebdruckmaschinen bzw. siebdruckähnlichen Maschinen ist es besonders wichtig, einen Niveauegali- 5n
sator einzusetzen, damit der unterschiedliche Verbrauch genauso ausgeglichen wird wie die unterschiedliche
Zuführung des Schaumes.
Als verschäumtes Auftragsmittel lassen sich die unterschiedlichsten Chemikalien denken, insbesondere
ist an den Auftrag verschäumter Farbstoffe gedacht. Derartige Schäume dienen zum Drucken oder Färben.
Es kann aber auch z. B. Latexschaum »aufgetragen« werden als Schicht. Auch andere Schichten sind
auftragbar, sofern sich ihre Chemikalien verschäumen lassen. Die Warenbahn kann auch durch den Schaum
»behandelt« werden, z. B. durch verschäumte Ausrüstungschemikalien, wie sie z. B. bei Textilausrüstungen
bekannt sind.
Als Substrat kommen Warenbahnen mit faseriger Struktur in Betracht, wie Textilien aller Art, darunter
z. B. auch Teppiche, Florware, wie Samte, ferner Vliese, aber auch Filze. Der Übergang von Non-woven bis
Papier ist möglich, ggf. können auch Kunststoffe als Substrat Verwendung finden, z. B. solche, die beschichtet
werden sollen.
Je nach zu erzielendem Ergebnis oder je nach vorzunehmendem Arbeitsschritt wird der Schaum nur
auf seiner Oberfläche glattgestrichen und damit im Niveau egalisiert oder der Niveauegalisator wird etwas
tiefer eingestellt, um z.B. im Bereich oder auch unterhalb des Oberflächenniveaus hin- und herzufahren
bzw. umlaufend angetrieben zu werden.
Der Einfüllraum kann vor jeder beliebigen Auftragsvorrichtung liegen oder die Auftragsvorrichtung selbst
bilden bzw. in sie hinein integriert sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 die Auftragsvorrichtung in Seitenansicht
Fig.2 die Auftragsvorrichtung in Seitenansicht in etwas größerem Maßstab,
F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel,
F i g. 4 eine Einzelheit der F i g. 3 im Schaubild,
F i g. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel, ebenfalls im Schaubild,
F i g. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel im Schaubild mit Überwachungseinrichtung,
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der F i g. 2 mit etwas verändertem Niveauegalisator,
F i g. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel im schematischen Schnitt.
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 1 ist eine Maschine 1 gezeigt, bestehend aus einem Maschinengestell 10
mit einer Warenbahntransporteinrichtung, und zwar einer endlos umlaufenden Druckdecke 11, die über
Walzen 12 und 13 geführt ist. Mindestens eine dieser Walzen 12, 13 ist angetrieben. Die Warenbahn 2 wird
bei diesem Ausführungsbeispiel auf dem oberen Trum der Druckdecke 11 geführt unter einer Auftragsvorrichtung
3 hindurch, bestehend aus einem im umlaufenden Randbereich geschlossenen Einfüllraum 30, der durch
zwei quer über die Arbeitsbreite gehende Wände 130 und 230 gebildet wird, die im Querbereich durch
Querwände einen kastenartigen Einfüllraum abschließen. Die Querwände 130, 230 sind im Verhältnis
zueinander einstellbar, so daß die Arbeitsbreite veränderbar ist.
Die auf der Zulaufseite der Warenbahn 2 liegende Querwand 130 wird heruntergeführt bis zu der
Warenbahn 2 und die auf der gegenüberliegenden Seite, also auf der Ablaufseite der Warenbahn 2 liegende
Querwand 230 übergreift mit einem Dichtungsteil 430 eine Rakelrolle 33. Die Rakelrolle 33 kann angetrieben
sein. Derartige Rakelrollen sind bekannt.
In den Einfüllraum 30 wird aufgeschäumte Flotte eingebracht. Dies kann beispielsweise durch ein
Flottenrohr 4 mit Auslaufstutzen 40 erfolgen, die im. Abstand voneinander über die Gesamtarbeitsbreite
verteilt sind. Die Zuführung zum Flottenrohr 4 erfolgt über eine Leitung 41 von einer Mischkammer 5 aus, in
der die Verschäumung von Flotte und Druckluft gemäß der DE-AS 25 23 062 oder auch auf andere Art und
Weise erfolgt. Sowohl im Flottenzulauf rohr 50 als auch in der Druckluftleitung 51 sind in an sich bekannter
Weise Mengenmeß- und -einstellvorrichtungen vorgesehen, Ventile für die Flotte eine regelbare Pumpe u. dgl.
Bei dem Ausführungsbeispiel läuft mit der Warenbahn 2 ein Sieb 6 mit, das eine gleichmäßige
Oberflächenstruktur und gleichmäßige Durchtrittsquer-
schnitte aufweist und von einer Rolle 60 zur anderen Rolle61 läuft.
Erfindungsgemäß ist in der Auftragsvorrichtung 3 im oberen Bereich des Einfüllraumes 30 ein sich quer über
den Einfüllbereich erstreckender, mit hin- und herlaufendem bzw. rotierendem Antrieb versehener Niveauegalisator
7 vorgesehen. Dieser hat eine flachebene Unterkante 70 und erstreckt sich von der Vorderwand
130 bis zur Hinterwand 230 im Bereich des Einfüllraumes 30. Dieser Niveauegalisator 7 ist festgeklemmt an
ein Gleitteil 71, das auf einer sich über die Gesamtarbeitsbreite erstreckenden Stange 72 befestigt ist. Dieses
Gleitteil 71 wird vom Antrieb, der in dieser Figur nicht näher dargestellt ist, erfaßt und hin- und hergeführt.
Fig.2 zeigt das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 in
etwas größerem Maßstab. Nicht näher dargestellt ist jetzt die Maschine 1. Es ist lediglich die textile
Warenbahn 2 angedeutet.
V/ie aus der F i g. 2 ersichtlich, ist das Gleitteil 71 mit einer Lasche 171 versehen und wird von der Stange 72
durchquert. An der Lasche 171 ist als Antrieb eine Kette 73 befestigt, die über Kettenräder 173 geführt ist.
Jeweils am Ende eines Bewegungsweges ist ein Endschalter 74 angeordnet, der die Bewegungsumkehrung
verursacht, so daß das Gleitteil 71 und damit der Niveauegalisator 7 hin und her mitgenommen wird.
In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem
wiederum einseitig auskragend aufgehängte Niveauegalisator 7, der platten- oder brettartig ausgebildet sein
kann, pendelnd oder schwingend aufgehängt ist. Zu diesem Zweck ist am Gleitteil 71 ein Pendellager 75
vorgesehen, das durch zwei Laschen 175 gehalten wird.
Somit ist der Vorteil gegeben, daß, wenn sich die Bewegungsrichtung des Gleitteiles 71 nach rechts
bewegt, sich der Niveauegalisator 7 durch die Reibung auf der verschäumten Flotte nach links legt und sich
damit in eine Winkelstellung bringt, die vorteilhaft ist für die Verstreichung des Schaumes.
F i g. 4 zeigt die Ausbildung des Niveauegalisators 7 mit Achslager 275, durch das eine Achse geschoben
wird, die in den Laschen 175 festgelegt wird. Die Beweglichkeit dieses Pendellagers 75 und damit auch
des Niveauegalisators 7 sollte relativ groß sein.
In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem
der Niveauegalisator 7 kufenartig ausgebildet ist Die als Mittelsteg dienende Platte 76 weist wiederum ein
Befestigungsteil 176 auf, das etwas außerhalb der Mitte angeordnet ist, um Raum für die Schaumzuführungseinrichtung
zu gewinnen.
Dies ist noch gut in F i g. 1 zu sehen. Das Flottenrohr 4 muß Platz haben vor dem Gleitteil 71. Aber auch wenn
die Fiöiie auf andere Art und Weise, ais in F i g. i
dargestellt ist, zugeführt wird, ist es vorteilhaft, das
Befestigungsteil 176 mit Befestigungsausnehmung 276 außermittig zu ersetzen.
Fig.6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der
Niveauegalisator 7 wieder mit einem Achslager 275 versehen ist zur Bildung des Pendellagers 75, wie zur
F i g. 3 beschrieben. An dem Niveauegalisator 7 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein angeformtes Teil 77 mit
einer Ausnehmung 177, um eine optische Niveaukontrollvorrichtung
8 anordnen zu können, beispielsweise mit einem Strahler 80, der durch die Ausnehmung 177
hindurch Licht auf einen Sensor 81 wirft. Türmt sich der Schaum im Einfüllraum 30 zu hoch, so wird sich der
Niveauegalisator 7 flach legen und es ist nicht mehr möglich, daß die Lichtstrahlen 88 den Sensor 81 treffen.
Die Schaumzufuhr wird dann abgeschaltet, weil ein einwandfreier Schaumauftrag auf das Substrat nicht
mehr gewährleistet ist, bis nach genügendem Verbrauch des Schaumes der Niveauegalisator 7 durch Veränderung
seiner Lage die Zufuhr wieder freigibt.
In F i g. 7 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem gemäß dem Schnitt VII-VII der Fig.2 auf die
Vorrichtung geblickt wird, jedoch ist hier ein Beispiel gezeigt mit einem Niveauegalisator 7, der flexibel
ausgebildet ist. Durch den Reibungswiderstand des Schaumes in dem Einfüllraum 30 legt sich das flexible
Blatt des Niveauegalisators 7 in eine der strichpunktiert angedeuteten Position, je nachdem in welche Richtung
der Niveauegalisator 7 bewegt wird.
Außerdem ist in dieser Figur deutlich, daß die Möglichkeit besteht, den Niveauegalisator 7 mit seinem
Befestigungsteil 76 durch eine Schraube 271 am Gleitteil 71 festzuklemmen. Damit ist ein leichtes Lösen der
Vorrichtung möglich und auch ein leichtes Reinigen derselben.
In Fig.8 ist ein abweichendes Ausführungsbeispiel
gezeigt, und zwar mit einem rotierenden Antrieb, nämlich einem MoUV 78 mit Getriebe u. dgl, wie er auch
als umschaltbarer Motor oder Antrieb für das Ausführungsbeispiel der F i g. 1 und 2 Verwendung
finden kann. Hier dreht sich der Motor 78 stets in eine Richtung und es sind eine Anzahl von Niveauegalisatoren
7 beliebiger Formgebung auf einem umlaufenden Band 178 befestigt, das über Rollen 278 geführt ist. Es
besteht auch die Möglichkeit, das Band 178 hin und her zu steuern, wenn die Befürchtung besteht, daß innerhalb
des Einfüllraumes 30 sich der aufzutragende Schaum zu sehr nach einer Seite hin verlagert
Es gibt auch die Möglichkeit, den Schaum abzuschaufeln,
wenn die Niveauegalisatoren 7, wie in der F i g. 7 gezeigt, gekrümmt ausgebildet sind.
Die Höhenverstellung, um das Niveau in der Höhe genau zu egalisieren, erfolgt durch Höhenverstellung
der Stange 72 mittels stufenloser Höhenverstellung ihrer Endstützen oder durch Höhenverstellung der
Rolle 278. Um eine Verkantung oder SchrägstcHur.g des
Niveauegalisators 7 zu vermeiden, sind die Stangen 72 kantig ausgebildet Sie können aber in ihren Endlagern
gedreht werden, um beispielsweise leicht schräg angesetzt zu werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Auftragsvorrichtung zum Aufbringen von Chemikalien in verschäumter Form auf flächige
Gebilde aus faserigem Material, z. B. textile Warenbahnen,
bestehend aus einem mindestens im Randbereich begrenzten, den zugeführten Schaum
aufnehmenden Einfüllraum, der auf der Unterseite von der Auftragsfläche abgeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Einfüllraumes (30) mindestens ein sich
quer über den Einfüllbereich erstreckender, mit hin- und herlaufendem oder kontinuierlich umlaufendem
Antrieb versehener Niveauegalisator (7) vorgesehen ist
2. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisaior (7) höhenverstellbar
angeordnet ist
3. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) pendelnd
an einem Antrieb bzw. einem Gleitteil (71) hängend angeordnet ist
4. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) als
elastischer Abstreifer ausgebildet ist
5. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) als
aufrechtstehendes bzw. hängendes, mit dem Antrieb verbundenes Blech, Brett, Formteil od. dgl. ausgebildet
ist.
6. Auftragsvorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) kufenartig
ausgebildet ist.
7. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß der Niveauegalisator (7) mit
kufenartiger Ausbildung eine in der Mitte angeordnete, mit Befestigungsteilen (176) verbundene Platte
(76) aufweist.
8. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Niveauegalisator (7) außermittig ein Befestigungsteil (176) aufweist, mit dem er an einem Gleitteil (17)
befestigt ist, das beweglich auf einer als Führung dienenden Stange (72) gelagert ist.
9. Auftragsvon i^htung nach einem der Ansprüehe
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) mit einer Abtastkante oder
Ausnehmung (177) versehen ist für die Zuordnung einer Niveaukontrollvorrichtung (8), z. B. einer
optischen oder ähnlichen Überwachungseinrichtung.
10. Auftragsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abtastkante oder Ausnehmung (177) an einem im oberen Bereich des
Niveauegalisators (7) befestigten Teil (77) des Niveauegalisators (7) vorgesehen ist.
11. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante (70) des Niveauegalisators (7) glatt
ausgebildet ist.
12. Auftragsvorrichtung nach einem der Ansprüehe 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterkante (70) des Niveauegalisators (7) leicht geriffeit ausgebildet ist.
13. Auftragsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Niveauegalisator (7) einzeln oder >n einer Anzahl
auf einem umlaufenden oder hin- und hergeführtem Band (178) aufgesetzt ist, wobei das Band (178) über
Rollen (278) geführt ist die von einem Motor (78), der ggf. umsteuerbar ist angetrieben sind.
14. Auftragsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß als hin- und hergehender Antrieb ein Kettenantrieb (73)
vorgesehen ist wobei im Bewegungsweg des Gleitteiles (71) ein Endschalter (74) jeweils am Ende
des Bewegungsweges vorgesehen ist der mit dem umsteuerbaren Motor bzw. Getriebe elektrisch
verbunden ist
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|---|---|---|---|
| DE3108963A Expired DE3108963C2 (de) | 1981-03-10 | 1981-03-10 | Auftragsvorrichtung zum Aufbringen von Chemikalien in verschäumter Form |
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