DE309796C - - Google Patents

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DE309796C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02Dust removal
    • C10K1/022Dust removal by baffle plates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher üblichen Stoßreinigern, Teerscheidern u. dgl. mußte man, um die Glocken, Stoßbleche usw. mit Dampf reinigen zu können, den ganzen Apparat außer Betrieb setzen. Bei der Erfindung ist dies dadurch umgangen, daß die Stoßelemente, welche sich mit Teer, Öl oder Paraffin verstopft haben, während des Betriebes je in eine besondere Kammer gezogen werden, in der die genannten
ίο Stoffe mittels Dampf verflüssigt und dann abgelassen werden. Das so gereinigte Element wird dann wieder in den Apparat zurückgebracht. Hinter jedem einzelnen Stoßelement ist ein Manometer angebracht, wodurch eine genaue Kontrolle für das Fortschreiten der allmählichen Verstopfung gegeben ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt, in Fig. 2 in einem wagerechten Schnitt, in der Linie x-x. In dem Stoßreiniger a, durch den das Gas mittels der Zu- und Ableitung b, b1 hindurchgeleitet wird, sind mit Stoßkörpem ausgestattete Wände c, c1 eingebaut, die das Gas durchfließen muß, und in denen es id Nebeloder Dampfform mitgeführte kondensierbare Stoffe absetzt. Oberhalb der Stoßwände c, c1 sind Kammern d, d1 angeordnet, die in ihrer Form den Stoß wänden derart entsprechen, daß diese paßrecht in sie hineingezogen werden können. Diesem Zwecke dienen Spindeln e, e1 mit Handrädern f, f1. Die Kammern d, d1 sind mit Dampfzuleitungen g, g1 ausgestattet. Zeigt nun ein hinter einer Stoßwand angebrachtes Manometer, daß die Stoßwand durch Kondensate stark verstopft ist, so wird die betreffende Stoßwand e in die entsprechende Kammer d hochgezogen. Es wird durch die Leitung d Dampf zugelassen, die Verstopfungen verflüssigen sich, laufen in den Flüssigkeitsabschluß h ab, und die Stoßwand e ist wieder gebrauchsfertig und wird dementsprechend wieder bis in den Flüssigkeitsabschluß h heruntergesenkt. Selbstverständlich brauchen die Aufnahmekammern für die Stoßwände nicht in den Stoßreiniger selbst eingebaut sein; sie können auch an der Außenseite oder oberhalb des Stoßreinigers angebracht sein. Stoßreiniger mit Stoßwänden, die ohne Störung des Betriebes herausgezogen werden können, sind an sich bekannt. Neu aber ist, die Stoßwände bei ihrer Entfernung aus dem Gasstrom in Kammern hineinzuziehen, die mit dem Apparate selbst verbunden sind, und in denen die Behandlung der Stoßwände mit Dampf' erfolgen kann, ohne daß die Stoßwände zum Zwecke der Reinigung aus dem Apparate entfernt zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasreiniger mit herausziehbaren Stoßwänden, insbesondere für teer-, öl- oder paraffinhaltige Gase, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Reiniger Kammern verbunden sind, die der Form nach den einzelnen Stoßwänden entsprechen und mit Einrichtungen versehen sind, die Stoßwände ohne Unterbrechung des Betriebes zum Zwecke der Dämpfung aufzunehmen, ν
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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