DE309366C - - Google Patents
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- DE309366C DE309366C DENDAT309366D DE309366DA DE309366C DE 309366 C DE309366 C DE 309366C DE NDAT309366 D DENDAT309366 D DE NDAT309366D DE 309366D A DE309366D A DE 309366DA DE 309366 C DE309366 C DE 309366C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/54—Artificial arms or hands or parts thereof
- A61F2/58—Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
- A61F2/583—Hands; Wrist joints
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Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 309366 KLASSE-30 rf. GRUPPE
ROBERT BOSCH AKT-GES. in STUTTGART.
Polsterung für künstliche Hände. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1916 ab.
Von besonderer Bedeutung bei künstlichen Greifhänden ist die Weichheit und Nachgiebigkeit
der Innenfläche der Hand. Die Hand wird dadurch besonders geeignet, einen Gegenstand,
möglichst anschmiegend und haftend zu umfassen.
Bei den bisher bekannten künstlichen Händen ist diesem. Umstand nicht genug Beachtung
geschenkt worden. Diese künstlichen
ίο Hände haben außerdem noch den Nachteil,,
daß die ungedeckten Fugen der Fingergelenke sich mit Fremdkörpern verstopfen, welche die
Schließbeweglichkeit behindern.
Dieser Umstand zeigt sich insbesondere darin, daß die über die künstlichen Hände gezogenen
Handschuhe fast ausnahmslos sich beim Schließen der Hand in die Gelenkfugen
einklemmen und dadurch einer unverhältnismäßig raschen Abnutzung ausgesetzt sind.
Die Hemmung der Beweglichkeit der einzelnen Fingerglieder überträgt sich infolge des
engen Zusammenhanges der Teile unter sich auf die ganze Hand und bewirkt dadurch
Störungen in deren Benutzung.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Ausgestaltung der Polsterung des Handinnern
soll diesen Mißständen abhelfen, und zwar dadurch, daß die inneren Gelenkfugen der einzelnen
Handteile durch die Polsterteile überdeckt sind, wobei außerdem noch Vorsorge getroffen ist, daß die einzelnen Polsterteile
einander schuppenartig übergreifen und sich beim Schließen der Hand übereinander schieben,
wodurch nicht nur eine vollständige Abdeckung der Fugen, sondern gleichzeitig auch,
eine Verstärkung der Polsterung der inneren Handfläche erreicht wird.
Die einzelnen Teile der Polsterung sind
hierbei so ausgebildet, daß sie mit einem dem Finger zugekehrten Ansatz in entsprechende
Schlitze-der einzelnen Fingerglieder bzw· der
Handfläche eingeschoben werden können. Jeweils das vorderste Fingerglied besitzt keinen
Polsterteil, statt dessen sind die vorderen Ränder der nächsthinteren Polsterteile so
weit nach vorn gezogen, daß sie das Gelenk und einen Teil des vordersten Gliedes überdecken.
Ähnlich verhält es sich mit den übrigen Fingergelenken. Die , Polsterung des
nächsthinteren Gliedes bzw. des Handtellers greift nach vorn stets über das Gelenk hinaus,
derart, daß sie auch das. hintere Ende der Polsterung^ des nächstvorderen Gliedes noch
überdeckt. Die Polsterteile überdecken sich also schuppenförmig und schieben sich beim
Schließen der Hand übereinander.
Auf der Zeichnung ist eine solche Polsterung einer künstlichen Hand dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der geöffneten Hand,
-Fig. 2 eine Seitenansicht der geschlossenen Hand,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Finger
nach Linie A -B der Fig. 4, und .
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Finger und einen Teil des Handkörpers.
In die einzelnen Fingerglieder α und in den
Handteller b sind an deren Unterseite Schlitze c gebrochen, in welche die Polsterteile d mit
(3. Aufläge, ausgegeben am 28, August 1919.)
auf ihrer Rückseite befindlichen Ansätzen β eingeführt sind. Die Ansätze sind unterschnitten,
so daß sie die Schlitzkanten umgreifen und nicht von selbst aus den Schlitzen herausfallen können. Die Ansätze der Polsterteile
befinden sich im hinteren Drittel der Längsausmessung derselben, so daß der vordere
Rand des Polsterteiles die Gelenkfuge des vor seinem Befestigungspunkt liegenden
ίο Gelenkes überbrückt, wobei naturgemäß jeweils
das vorderste Fingerglied nicht mit einer Polsterung versehen ist, sondern erst das zweite,
nach diesem das dritte Fingerglied und nach diesem der Handteller. Die Polsterteile d liegen
hierbei schuppenartig übereinander, d. h. es übergreift der im dritten Fingerglied sitzende
Polsterteil mit seinem vorderen Rand nicht nur die Gelertkfuge zwischen dem dritten und
zweiten Fingerglied, sondern er legt sich auch
ao noch über den hinteren Rand des im zweiten Fingerglied sitzenden Polsterteiles, und ebenso
übergreift der im Handteller befestigte Polsterteil nicht nur die Gelenkfuge zwischen dem
Handkörper und den in diesem eingeleiikten Fingergliedern, sondern auch gleichzeitig die
hinteren Enden der in den dritten Fingergliedern sitzenden Polsterteile.
Der Daumen hat entsprechend seinen zwei Gliedern nur einen einzigen Polsterteil, der in
dem direkt an dem Handkörper anschließenden Fingerglied sitzt.
Beim Schließen der Hand schieben sich die Polsterteile schuppenartig übereinander, so
daß alle an der Innenseite der Hand befindlichen Gelenkfugen überdeckt und gleichzeitig
auch die Polsterung der Fingerglieder wesentlich verstärkt wird.
Das Polstermaterial muß sehr schmiegsam sein, ohne Neigung zu zeigen, sich aufzukrempeln
oder Wulste in der Handfläche zu bilden.
Claims (3)
1. Polsterung für künstliche Hände, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polsterung aus einzelnen Teilen (d) besteht, die am
Handteller und den einzelnen Fingergliedern derart befestigt sind, daß sie die Gelenkfugen
anschmiegend überdecken.
2. Polsterung für künstliche Hände nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Polsterteile der hinteren Glieder über den hinteren Rand der Polsterteile der
nächstvorderen Glieder greifen, so daß sich beim Schließen der Finger die einzelnen
Polsterteile übereinanderschieben können.
3. Polsterung für künstliche Hände nach Anspruch i, dadurch' gekennzeichnet, daß
die Polsterteile an ihrer Rückseite mit unterschnittenen Ansätzen (e) versehen sind,
mittels deren sie in an der Innenseite der Finger oder des Handtellers vorgesehenen
Schlitzen (c) befestigt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309366C true DE309366C (de) |
Family
ID=562528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309366D Active DE309366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1980002500A1 (en) * | 1979-05-21 | 1980-11-27 | E Horvath | Artificial hand |
-
0
- DE DENDAT309366D patent/DE309366C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1980002500A1 (en) * | 1979-05-21 | 1980-11-27 | E Horvath | Artificial hand |
| DE3045271C1 (de) * | 1979-05-21 | 1989-10-19 | Bock Orthopaed Ind | Kuenstliche Hand |
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