DE308643C - - Google Patents

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DE308643C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L89/00Compositions of proteins; Compositions of derivatives thereof
    • C08L89/04Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair
    • C08L89/06Products derived from waste materials, e.g. horn, hoof or hair derived from leather or skin, e.g. gelatin

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39 b. GRUPPE
EUGEN MARTIN und FRANZ MARTIN in MEISZEN.
Verfahren zur Herstellung plastischer Massen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1916 ab.
Bekanntlich haben es die gegenwärtigen Kriegsverhältnisse mit sich gebracht, daß die Einfuhr gewisser Rohmaterialien, welche die Industrie in großen Mengen bedarf, unmög-. lieh geworden ist. Zu diesen Materialien gehört auch die Steinnuß. Es ist deshalb eine sehr zeitgemäße Aufgabe, geeignete Ersatzstoffe zu scharren, um von der Zufuhr aus dem Ausland möglichst unabhängig zu werden.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung eines Steinnußersatzes, der aber auch als Hornersatz und für andere ähnliche Zwecke brauchbar ist.
Das Produkt ist durch eine überraschende Ähnlichkeit mit den Originalstoffen ausgezeichnet. Steinnuß gegenüber weist es z. B. ' dieselbe Griffigkeit, den bekannten harten Klang und sogar die eigenartige Elastizität
ao auf. Das neue Material kann entweder unter der Presse geformt oder durch Drehen, Fräsen u. dgl. bearbeitet werden. Man kann die Masse in verschiedenen Farben herstellen; sie läßt sich außerdem gut polieren, so daß sie auch äußerlieh dem Naturprodukt gleicht.
Im nachstehenden wird eine beispielsweise
Ausführungsform des Verfahren beschrieben.
16 Teile tierischer Leim werden in Wasser zum Aufquellen gebracht und mit 25 Teilen Altpapier versetzt, das vorher mit Wasser zu einem Brei verkocht wurde. Nach Zusatz von 25 Teilen Schlemmkreide und 15 Teilen Kartoffeln, die vorher gekocht und geschält wurden, wird das Ganze auf die Kochtemperatur erhitzt, bis der größte Teil des Wassers verdunstet ist, sodann wird die Masse mit 19 Teilen Lederstaub innig verknetet, getrocknet und entweder durch Pressen oder durch mechanische Bearbeitung (Drehen, Fräsen usw.) auf Gebrauchsgegenstände verarbeitet.
Die Masse eignet sich besonders zur Verarbeitung auf Knöpfe, Messerhefte u. dgl.
Die Fertigprodukte werden poliert oder auch mit einem Metallüberzug versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung plastischer Massen unter Verwendung von Papierbrei, Leim, Kreide und zerkleinertem Leder, dadurch gekennzeichnet, daß man diesen Bestandteilen gekochte Kartoffeln zusetzt und das Gemenge in der für die Papiermacheerzeugung gebräuchlichen Weise verarbeitet.
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