DE308604C - - Google Patents

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DE308604C
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tube
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safety device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/02Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
    • B63B25/08Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Mk 308604 KLASSE 65 a. GRUPPE
RICHARD PLERSCH in AUGSBURG.
Kältemaschinen für Schiffe. <
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1917 ab.
Bekanntlich werden auf Schiffen Kaltdampf-Kältemaschinen eingebaut, die in der Regel in sehr kleinen Räumen untergebracht werden müssen.
Infolge der verhältnismäßig hohen Drücke, unter denen derartige Anlagen arbeiten, treten :· Undichtigkeiten auf; die austretenden Kaltdämpfe können gegebenenfalls zur Gefährdung der Mannschaft führen, was vornehmlich auf
ίο Tauchschiffen eintreten kann. Auf jeden Fall wird der Gesundheitszustand der Bedienungsmannschaften oder der Besatzung nicht unwesentlich in Mitleidenschaft gezogen, je nachdem der fragliche Raum kürzere öder längere Zeit betreten wird.
Um nun Ausströmungen von Kaltdämpfen durch den Geruch wahrnehmbar , zu machen, hat man versucht, bei den mit Kohlensäure arbeitenden Kühlanlagen dem Kältemittel
ao etwas Kampferöl zuzusetzen.
Dieses Verfahren hat sich jedoch im allgemeinen nicht als brauchbar erwiesen, da auf diese Weise in kürzester Zeit der ganze Raum nach Kampferöl riecht und man die eigentliehe Undichtheit nicht oder nur schwer feststellen kann.
Auch wurde Lackmuslösung zur Feststellung von Undichtheiten bei derartigen Anlagen angewandt; jedoch kommt dieses Verfahren ebenfalls wenig zur Durchführung und schließlich erst dann, wenn der Verlust an Kältemittel bereits weit vorgeschritten ist und am Druckmesser wahrnehmbar wird.
Durch die vorliegende Erfindung sollen diese Übelstände beseitigt werden.
Die zu Undichtigkeit neigenden Teile der Anlage werden mit einer gasdichten Ummantelung umgeben, in der die gegebenenfalls ausströmenden Kaltdämpfe aufgefangen werden. Schließlich würde sich jeddeh in diesem Schutzmantel auch ein unerwünscht hoher Druck einstellen, der zu weiteren Undichtigkeiten nach den Schiffsräumen Anlaß geben würde.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß der Überdruck im Schutzmantel durch eine Sperrflüssigkeit, die gewissermaßen als Sicherheitsventil wirkt, nicht über eine gewisse Höhe steigen kann, und weiterhin darin, daß die bei einem gewissen Druck durch die Sperrflüssigkeit hindurch entweichenden Gase unschädlich gemacht werden. Dies wird durch Anschluß eines mit Sperrflüssigkeit, ζ. Β. Quecksilber, gefüllten durchsichtigen U-Rohres an den Schutzmantel erreicht; dieses U-Rohr läßt die Gase aus "dem Schutzmantel bei einem entsprechenden Überdruck entweichen. Die Sperrflüssigkeit bleibt in Ruhe, wenn die ummantelten Rohrleitungen o. dgl. dicht sind, während bei vorhandener Undichtigkeit Gasblasen durch die Sperrflüssigkeit hindurch aufsteigen werden.
Um nun die hierbei entweichenden Gase unschädlich zu machen, werden sie durch eine hinter das U-Rohr geschaltete gasaufnehmende
Patrone geleitet, hinter der ein mit Reagenzflüssigkeit gefülltes, durchsichtiges U-Rohr angeordnet ist. Die durch das Sperr-U-Rolir abgehenden Gase werden in der Patrone gesundheitsunschädlich gemacht, während die durch die Patrone gereinigte Luft durch das mit Reagenzflüssigkeit gefüllte U-Rohr · entweichen kann. Dieses hat den Zweck, einerseits durch die Reagenzflüssigkeit anzuzeigen,
ίο sobald die Patrone vollständig getättigt ist, indem die nicht unschädlich gemachten Gase beim Durchströmen durch die Reagenzflüssigkeit deren Farbe verändern, andererseits den Inhalt der Patrone gegen die Raumluft abzusperren. Zeigt die Reagenzflüssigkeit an, daß die Patrone nicht mehr wirkt, d. h. vollständig mit Gas gesättigt ist, so muß sie durch eine neue ersetzt werden.
Sind die Undichtigkeiten der Anlage sehr groß, was sich am Fällen der Druckmesser der Maschine kenntlich macht, so wird sich die Farbe "der Reagenzflüssigkeit rasch verändern. Die Anlage muß dann außer Betrieb gesetzt und nachgesehen werden.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Anlage stellt α die Ummantelung der Kaltdampfmaschine und der zu ihr gehörigen Teile dar. Mit der Ausgleichleitung b ist eine Rohrleitung c verbunden, an die hintereinander das Sperr-U-Rohr d, die gasaufnehmende Patrone e und das mit Reagenzflüssigkeit gefüllte U-Rohr / angeschlossen wird, g stellt den Verflüssiger mit Regelungsventil i, h den Solekühler und k den Verdichter dar.
Bei der in der Fig. 2 veranschaulichten Kältemaschine ist jeder Teil der Anlage für sich ummantelt und mit einer Sicherheits- ; vorrichtung versehen worden, um jeden Teil der Anlage unter besonderer Kontrolle zu haben:

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung gegen das Ausströmen- von schädlichen Gasen bei Kaltdampf - Kältemaschinen für Schiffe, insbesondere für U-Boote, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaltdampf-Kältemaschinenanlage, und zwar entweder die Gesamtanlage oder einzelne ihrer Teile, ummantelt sind und der Mantelräum mit durchsichtigen, mit einer Sperrflüssigkeit gefüllten, am Ende'offenen U-Rohren verbunden ;st, um durch das Verhalten dieser Sperrflüssigkeit die Dichtigkeit der Anlage zu jeder Zeit feststellen zu können.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem mit Sperrflüssigkeit gefüllten U-Rohr eine oder , mehrere aufnehmende Patronen o. dgl. vor- oder nachgeschaltet sind.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das mit Sperrflüssigkeit gefüllte
·. U-Rohr mit nachgeschalteter, gasaufnehmender Patrone noch ein mit Reagenzflüssigkeit gefülltes, durchsichtiges U-Rohr angeschlossen ist,. dessen Reagenzflüssigkeit die Notwendigkeit einer etwaigen Erneuerung der Patrone sofort anzeigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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