DE308451C - - Google Patents
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- DE308451C DE308451C DENDAT308451D DE308451DA DE308451C DE 308451 C DE308451 C DE 308451C DE NDAT308451 D DENDAT308451 D DE NDAT308451D DE 308451D A DE308451D A DE 308451DA DE 308451 C DE308451 C DE 308451C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0225—Control of air or mixture supply
- F02D2700/0246—Control of air or mixture supply for engines with compressor
- F02D2700/0248—Control of air or mixture supply for engines with compressor by means of throttle devices
- F02D2700/0253—Control of air or mixture supply for engines with compressor by means of throttle devices in the outlet conduit
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Für Luf tschiffmotoren und andere Explosionsmotoren,
welche in wechselnden Höhenlagen arbeiten, hat man schon, um trotz der wechselnden
Luftdichte in den verschiedenen Höhen lagen die Motorleistung gleichmäßig zu erhalten,
vorgeschlagen, die Luftzufuhr zum Vergaser aus einem durch eine Pumpe mit Druckluft
geladenen Behälter zu bewirken, in welchem durch die Pumpe der normale Atmosphären-
ίο druck aufrechterhalten wird. Bei diesem Verfahren
kann man natürlich auch durch Steigerung der Leistung der Pumpe eine Erhöhung
der Motorleistung oder durch Verminderung der Leistung der Pumpe bzw. Abstellen der
Pumpe eine Verminderung der Motorleistung erreichen. Es ist hierbei aber immer eine
gewisse Zeitdauer erforderlich, um den gewünschten Zustand herbeizuführen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren, durch welches mit Hilfe des von einer
Pumpe gespeisten Luftbehälters plötzlich eine bestimmte Erhöhung oder Verminderung der
normalen Motorleistung herbeigeführt werden kann. Dieses wird dadurch erreicht, daß der
s5 den Vergaser speisende Druckluftbehälter von
der Pumpe eine Füllung erhält, welche größer ist, als dem normalen Atmosphärendruck ent-•
spricht, und daß je nach Bedarf durch mehr oder weniger große Verminderung des Behälter -
druckes oder des Druckes in der Überleitung nach dem Vergaser dem letzteren die Luft
unter normalem Atmosphärendrpck oder unter höherem bzw. niederem Druck zugeführt wird
und der Arbeitskolben der Maschine je nach der Dichte dieser Luft für jeden Arbeitsgang.
eine mehr oder weniger große Gewichtsmenge an Luft einsaugt.
Man hat schon bei Zweitaktmaschinen, bei welchen am Ende des Explosionshubes Spülluft zum Antreiben der Verbrennungsgase
aus dem Zylinder und hieran anschließend die für die nächste Ladung erforderliche Gemischluft durch eine Ladepumpe eingeführt
wird, eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche die gesamte, bei jedem Arbeitsgang
von der Ladepumpe geförderte Luftmenge in einem bestimmten Verhältnis in »Spülluft«
und »Gemischluft« geteilt wird, wodurch eine gewisse Regelung der für jeden Arbeitsgang
einzuführenden Gemischluftmenge möglich ist. Da hier aber die von der Ladepumpe geförderte
Luftmenge und der Druck, auf welchen diese gebracht wird, für jeden Arbeitsgang gleich bleibt, so kann eine weitgehende Leistungsregelung
mit Hilfe dieser Vorrichtung nicht vorgenommen werden, weil z. B. eine
Leistungserhöhung durch Vergrößerung der Gemischluftmenge nur auf Kosten der ordnungsmäßigen
Ausspülung stattfinden könnte und eine Leistungsverminderung durch erhebliche
. . Verminderung der Gernischlufthienge infolge
der von vornherein aus dem konstanten Enddruck der Ladepumpe und dem Querschnitt
der Eintrittsschlitze für die Spülluft in dem:
.5 Arbeitszylinder sich ergebenden, im wesentlichen gleichbleibenden Strömungsgeschwindigkeit der Spülhift nicht möglich sein würde.
Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Druckluftbehälter und dem Vergaser ein Druck-,
ίο minderventil eingeschaltet, durch welches der
Druck der dem Vergaser zuströmenden Luft
geregelt wird. Man kann ein solches Druckminderventil
vorsehen und dasselbe einstellbar'
machen, oder man kann auch mehrere verschieden en Druckabstufungen entsprechende
Druckminderventile anordnen und dieselben so einrichten, daß entweder das eine oder das
andere zur Wirkung kommt. Anstatt zwischen dem Druckluftbehälter und dem Vergaser
Druckminderventile anzuwenden, kann man auch den Druckluftbehälter mit mehreren,
verschieden belasteten Abblaseventilen ver-. sehen, von denen je nach dem zur Zeit gewünschten
Luftdruck das eine oder das andere ein- bzw. ausgeschaltet werden kann. Es entsteht dann in dem Druckluftbehälter der
der Belastung des betreffenden eingeschalteten Abblaseventils entsprechende Druck, und dieser
wird allenfalls unter nochmaliger Verminderung durch ein in die Leitung eingeschaltetes
Drosselventil dem Vergaser zugeführt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung zur Ausübung des
Verfahrens dargestellt.
.35 Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist\
der von einer nicht dargestellten Pumpe im Überschuß gespeiste Druckluft behälter i mit
dem Vergaser 2 der Maschine durch eine Leitung 3 verbunden. In Abzweigungen der ,Leitung 3 sind Druckminderventile 4, 5 und 6
und außerdem noch Absperrventile 7, 8 und 9 angeordnet. Der Druckluftbehälter 1 ist mit
einem Sicherheits- oder Abblaseventil 10 versehen. · '
Die Belastung des Sicherheitsventils 10 des Druckluftbehälters
1 sowie die durch die Pumpe in den Behälter geförderte Luftmenge ist derart
bemessen, daß in dem Behälter 1 ein höherer Druck als der normale Atmosphärendruck
aufrechterhalten wird. Die drei Druckminderventile 4,5, 6 sind verschieden bemessen,
. so daß sie den Druck der aus dem Behälter 1 kommenden Luft verschieden stark vermindern.
Soll die Maschine mit der normalen Motor leistung arbeiten, so wird beispielsweise durch
das Ventil 5 der Druck der aus dem Behälter 1 kommenden Luft auf den normalen Atmosphärendruck
vermindert, so daß dem. Vergaser 2 Luft von normalem Atmosphärendruck
zuströmt.
Soll plötzlich eine Erhöhung der Motorleistung herbeigeführt werden, so wird das
Ventil 5 ausgeschaltet und beispielsweise das Ventil 6 eingeschaltet, welches den Druck der
aus dem Behälter 1 kommenden Luft nicht bis auf den normalen Atmosphärendruck,
sondern weniger vermindert, so daß dem Vergaser 2 Luft unter einem bestimmten Überdruck
zugeführt wird.
Soll endlich plötzlich eine Verminderung der Motorleistung stattfinden, so wird das
Ventil 4 eingeschaltet, welches derart eingerichtet ist, daß es den aus dem Behälter 1
austretenden Luftstrom so stark drosselt, daß der Druck der durch das Ventil 4 hindurchgeführten,
in den Vergaser 2 eintretenden Luft geringer ist als der normale Atmosphärendruck.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist in der vom Druckluftbehälter 1 nach dem
Vergaser 2 führenden Leitung 3 nur ein Drosselventiln angeordnet, undderDruckluftbehälteri
ist mit drei Abblaseventilen 12, 13 und 14 versehenDiese
Abblaseventile sind verschieden belastet. Wird das Ventil mit der geringsten , Belastung ausgeschaltet, d. h. festgesetzt, so
daß es sich nicht öffnen kann, so gelangt das Ventil mit der nächst höheren Belastung
zur Wirkung. Man hat es daher durch Feststellen der verschiedenen Ventile in der Hand,
den Druck zu bestimmen, welcher jeweilig in dem Behälter 1 herrscht, und auf diese Weise
dem Vergaser 2 die Luft unter einem bestimmten gewünschten Druck zuzuführen.
Hierbei kann durch Einstellung des Drosselventilesn noch eine weitere Regelung erfolgen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Regelung der Leistung von in wechselnden Höhenlagen arbeitenden
Motoren, bei welchen der Vergaser die Gemischluft aus einem von einer Pumpe gespeisten Luftbehälter ansaugt, um von
der wechselnden Luftdichte in den verschiedenen Höhenlagen unabhängig zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem den Vergaser speisenden Luftbehälter durch die Pumpe ein höherer Druck als
der normale Atmosphärendruck erzeugt wird, und daß je nach Bedarf durch mehr oder weniger große Verminderung des Behälterdruckes
oder des Druckes in der .Ableitung nach dem Vergaser dem letzteren
die Luft unter normalem Atmosphärendruck oder unter höherem bzw. niederem Druck zugeführt wird. ■
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Druckluft-· behälter und dem Vergaser ein oder mehrere Druckminderventile eingeschaltet lao
, Λ
sind, durch welche der Druck der dem Vergaser zuströmenden Luft geregelt wird.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckluftbehälter mit mehreren, verschieden belasteten Abblaseventilen
versehen ist, von denen je nach dem zur Zeit gewünschten Luftdruck das
eine oder das andere ein- bzw. ausgeschaltet werden kann!
Hierzu 1 'Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308451C true DE308451C (de) |
Family
ID=561714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308451D Active DE308451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308451C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4598549A (en) * | 1985-06-03 | 1986-07-08 | Kanawyer Donald S | Turbocharger manifold pressure control system |
-
0
- DE DENDAT308451D patent/DE308451C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4598549A (en) * | 1985-06-03 | 1986-07-08 | Kanawyer Donald S | Turbocharger manifold pressure control system |
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